Jahresplayliste, viel Spaß!

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  • #10540927  | PERMALINK

    reimarius

    Registriert seit: 11.03.2006

    Beiträge: 5,779

    @kurganrs habe mir für den Herbst vorgenommen wieder alle 1 oder 2 Monate eine Sendung zu machen. Derzeit ist Urlaubszeit, aber es juckt schon  🎸

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    http://www.laut.fm/freakquency Radio Freakquency spielt Rockmusik nicht nur der 60-70er auch Alternative, Americana, Roots-, Blues-, Progressive- und Psychedelic Rock bis HEUTE. 47 Jahre Sammler- und DJ Leidenschaft bestimmen das Programm (über 7500 Musikstücke). Happy listening.
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    #10541011  | PERMALINK

    kurganrs

    Registriert seit: 25.12.2015

    Beiträge: 4,664

    reimarius@kurganrs habe mir für den Herbst vorgenommen wieder alle 1 oder 2 Monate eine Sendung zu machen. Derzeit ist Urlaubszeit, aber es juckt schon 🎸

    :good: :bye:

    --

    #10671361  | PERMALINK

    reimarius

    Registriert seit: 11.03.2006

    Beiträge: 5,779

    Jahresplayliste 2018

    Hallo ihr Lieben,
    zum Ende des Jahres kamen bzw. bemerkte ich dann doch noch einige neue Alben, die mich wirklich interessierten. Leider haben diese nur noch einen kleinen Beitrag in der untenstehenden Jahresplayliste leisten können….aber der Reihe nach. Nach einer langen Dürre, die zufälligerweise auch auf diesen Sommer zutraf, war ich fast schon geneigt, das abgelaufene Musikjahr mehr unter ferner liefen einzuordnen. Da kamen bis auf Clutch, die mich mir ihrer heavy Mischung aus alten Grungeplatten und Rage Against the Machine noch mal ziemlich begeistern konnten und The Beths aus Neuseeland nicht mehr viel interessantes. Die Musikzeitschrift Visions schrieben über The Beths: Vier Jazz-Studenten gründen eine Indie-Band. Auf dem Papier klingt das nach prätentiösem High-Culture-Artrock-Gehabe, im Falle der Beths führt es aber zu einem Debüt mit sonnigen und cleveren Popsongs. – Ja und dann kam das große Finale, später tauchten dann auch noch die Jahreslisten der Musikmagazine auf und die ersten Forumsmitglieder posteten ihre Endlisten. Mein Spotify Premium Abo ließen mich überall mal reinhören, denn Zeit hatte ich ja mehr als normal. Eine Verletzung zwang mich ab Ende Oktober eine berufliche Pause einzulegen. So konnte ich auch schon mehrere Wochen bevor die CD endlich eintraf die neue Platte der The Grip Weeds hören. Eine Power Pop Band mit Wurzeln in den späten Sixties und frühen Seventies. Toll!! The Blackberries mit Disturbia, The Inspector Cluzo mit We The People Of The Soil, All Them Witches mit ATW und Paul Collins mit Out of My Head sind Alben gelungen, die ich noch nicht lange kenne, aber mit Sicherheit in Zukunft noch mal öfter angetestet werden. So, das war’s mal wieder, viel Spaß beim Stöbern:

    1. Clutch – Book Of Bad Decisions
    2. Hot ‚N‘ Nasty – Dirt
    3. Courtney Barnett – Tell Me How You Really Feel
    4. Emmerhoff & The Melancholy Babies – Circle Six
    5. The Beths – Future Me Hates Me
    6. Stephen Malkmus And The Jicks – Sparkle Hard
    7. Ty Segall – Freedom’s Goblin
    8. Glen Hansard – Between Two Shores
    9. The Sheepdogs – Changing Colours
    10. Trail – Spaces
    11. Agusa – same
    12. Weedpecker – III
    13. NAP – Villa
    13. King Buffalo – Longing To Be Mountain
    15. Morphine – Good
    15. The Essex Green – Everything is Green
    17. Humble Pie – Rock On
    17. Naxatras – II
    17 Alejandro Escovedo with Don Antonio – The Crossing
    20. Suzan Köcher – Moon Bordeaux
    21. Shame – songs of praise
    21. The Beatles – (White Album)
    23. Brainbox – First
    24. The Jayhawks – Back Roads And Abandoned Motels
    24. Wooden Shjips – V
    24 The Grip Weeds – Trip Around the Sun
    24 J Mascis – Elastic Days
    28. The Inspector Cluzo – We The People Of The Soil
    28. Rolling Blackouts C.F. – Hope Downs
    30 Ryley Walker – Deafman Glance
    30. The Mother Hips – Chorus
    32. Cream – Disraeli Gears
    33. Stonefield – Far From Earth
    34. Motorpsycho – The Tower
    35. America – Homecoming
    35. Jefferson Starship – Red Octopus
    35. White Cowbell Oklahoma – BOMBARDERO
    38. Caravan – same
    38. Gary Floyd – WORLD OF TROUBLE
    38. Golden Earring – Seven Tears
    38. King Crimson – In The Court Of The Crimson King
    42. The Church – seance
    42. Jefferson Starship – Freedom At Point Zero
    44. Jeavestone – Mind The Soup
    44. Graham Parker – Howlin Wind
    44. The Promise Ring – WOOD / WATER
    44. The Essex Green – Cannibal Sea
    44. West, Bruce & Laing – Why Dontcha
    44. White Denim – Performance
    50. Colosseum – Daughter Of Time
    50. Gong – Shamal
    50. Kraan – LET IT OUT
    50. Doyle Bramhall II – shades

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    http://www.laut.fm/freakquency Radio Freakquency spielt Rockmusik nicht nur der 60-70er auch Alternative, Americana, Roots-, Blues-, Progressive- und Psychedelic Rock bis HEUTE. 47 Jahre Sammler- und DJ Leidenschaft bestimmen das Programm (über 7500 Musikstücke). Happy listening.
    #10671369  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

    Beiträge: 0

    Ist sehr vieles nach meinem Geschmack drin.  :good:

    --

    #10836495  | PERMALINK

    reimarius

    Registriert seit: 11.03.2006

    Beiträge: 5,779

    Jahresplayliste 2019  Stand: 27. KW

    Hallo ihr Lieben,

    es schon etwas gewöhnungsbedürftig fast alle Musik über Spotify hören zu können. Die Neugier auf Neues wird sofort befriedigt? Wirklich? Erst mal habe ich geschaut nicht völlig am Rad zu drehen und nachher bei den vielen Möglichkeiten erschöpft im Sessel zu sitzen. Angenehme Unterhaltung? Ich denke mir, jeder muss seinen Weg finden. Ich habe hierfür fast 5 Monate gebraucht. So langsam lasse ich es langsamer angehen. Wenn was durchflutsch, na ja, vielleicht finde ich es später oder auch egal. Festzuhalten bleibt allerdings: Ich wünsche mir jemanden wie mich, der mir vorher den Weg ebnet und mir nur eine begrenzte Anzahl von Musikalben vorführt. Früher waren dies in meinem Leben Musikzeitschriften bzw. 1 oder 2 Schreiberlinge/-innen, aber auch die gibt es nicht mehr für mich. Wie heißt es so schön:  Lebbe geht weider. Kommen wir zu aktuellen Musik zurück: Hier werfe ich nicht mehr mit Sternen, sondern lasse nur mein Bauchgefühl zu. Ein tolles Alben haben The Sonic Dawn aus Dänemark veröffentlicht. Psychedelic Rock der leichteren, sehr bekömmlichen Sorte. Kein Stück ist länger als 4 Minuten und sie haben sich zum Vorgängeralbum nochmals gesteigert. Konnte dies bereits einige tolle herausragende Stücke vorweisen, so gefällt „Eclipse“ durch fast gleichbleibend gutes Niveau. – The Claypool Lennon Delirium erreichten mich spätestens mit dieser neuen Platte, Artrock vom Feinsten. Wer sie nicht kennt, bitte unbedingt reinhören.

    Kommen wir zu der italienischen Psychedelic-Band Sherpa. Eine meiner ersten richtigen Bekanntschaften bei Spotify in diesem Jahr, lange gewartet und doch, zum Glück, als CD zugelegt. Wunderbare meist ruhige Songstrukturen, die sich mit mehrmaligem Anhören ins Ohr einnisten. Gerade für die kommenden , wieder kälteren Tage bei Kerzenschein geeignet. Bitte auf Wiedervorlage legen…und wer noch einmal ein neues Americana Album braucht könnte bei Carson McHones Platte aus 2018 fündig werden. Sie ist in Deutschland in diesem Jahr erschienen. So genug der Worte,hier die Liste:

    1. The Sonic Dawn – Eclipse
    2. MaidaVale – Tales of the Wicked West
    3. The Claypool Lennon Delirium – South of Reality
    4. Paul Collins – Out of My Head
    5. Cass McCombs – Tip of the Sphere
    6. Carson McHone – Carousel
    6. Black Lung – Ancients
    8. Sherpa – Tigris & Euphrates
    9. The Grip Weeds – Trip Around the Sun
    10. Horse Feathers – El Bendito y el Maldito
    11. Rolling Blackouts C.F. – Hope Downs
    12. The Delines – The Imperial
    12. The Lunar Effect – Calm Before the Calm
    12. Datura4 – Blessed Is the Boogie
    15. The Byrds – Mr. Tambourine Man
    16. Crypt Trip – Haze Country
    17. Steve Gunn – The Unseen In Between
    18. Danko Jones – A Rock Supreme
    19. Stephen Malkmus And The Jicks – Sparkle Hard
    19. Hague & White – Eleventh Hour
    21. Humble Pie – Rock On
    21. Tempest – same
    21. Crypt Trip – Rootstock
    21. The Nude Party – same
    24. Atlantis – It`s Getting Better
    24. Clutch – Book Of Bad Decisions
    24. Los Lobos – LIVE AT THE FILLMORE
    24. RAITT , BONNIE – fundamental
    24. Matthew Logan Vasques – Light’n Up
    24. Gong – The Universe Also Collapses
    24. Olden Yolk – Living Theatre
    32. America – Homecoming
    32. The Sonic Dawn – Into The Long Night
    34. FOXTROT ZULU – Frozen In Time
    34. Holden – Chevrotine
    34. MADRUGADA – The Nightly Disease
    34. Midnight Choir – unsung heroine
    34. My Sleeping Karma – Moksha
    34. YAK – Pursuit Of Momentary
    34. Red Vox – Kerosene
    34. The Coathangers – The Devil You Know
    34. OVRFWRD – Blurring the Lines…a Democracy Manifest
    34. The Mytery Lights – Too Much Tension!
    44. Colosseum – Daughter Of Time
    44. Humble Pie – Smokin`
    44. Trail – Spaces
    44. Ananda Mida – Cathodnatius
    44. Ace of Cups – same
    49. Cracker – Kerosene Hat
    49. Hammill , Peter – Enter K
    49. Leather Nun , The – force of habit
    49. Lee Harvey Osmond – The Folk Sinner
    49. LIFE OF AGONY – Soul Searching Sun
    49. Mellencamp , John – Whenever We Wanted
    49. MOTORPSYCHO – PHANEROTHYME
    49. Porcupine Tree – `in absentia
    49. Teenage Fanclub – BANDWAGONESQUE
    49. Thin Lizzy – Jailbreak
    49. TURIN BRAKES – the Optimist Lp
    49. UFO – Phenomenon
    49. Weller, Paul – AS IS NOW
    49. Hedvig Mollestad Trio – Smells Funny
    49. Thee Oh Sees – Smote Reverser
    49. Jodymoon – A Love Brand New
    49. Chris Forsyth – All Time Present
    49. The Long Ryders – Psychedelic Country Soul
    49. Flamingods – Levitation
    49. Black Mountain – Destroyer
    49. Peter Perrett – Humanworld

    ..und nicht vergessen, diese tolle Musik gibt es auch auf Radio Freakquency zu hören. Bis später mal
    Reimar :bye:

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    #10836499  | PERMALINK

    kurganrs

    Registriert seit: 25.12.2015

    Beiträge: 4,664

    @reimarius, schöner Text, tolle Liste! :good:
    Die Liste werde ich in der nächsten Zeit durcharbeiten.
    Du bist mein „der mir vorher den Weg ebnet“. ;-)

    --

    #10836507  | PERMALINK

    reimarius

    Registriert seit: 11.03.2006

    Beiträge: 5,779

    @kurganrs Danke für deine Zeilen :bye:

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    #10836577  | PERMALINK

    mikko
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    Moderator / Juontaja

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    Ja, feine Liste und nachvollziehbare Zeilen.
    Ich kenne durchaus nicht alles und werde sicher hier und da reinhören.
    Zu Spotify und zu meinen Quellen der Inspiration später mehr.

    --

    Twang-Bang-Wah-Wah-Zoing! - Die nächste Guitars Galore Rundfunk Übertragung ist am Donnerstag, 19. September 2019 von 20-21 Uhr auf der Berliner UKW Frequenz 91,0 Mhz, im Berliner Kabel 92,6 Mhz oder als Livestream über www.alex-berlin.de mit neuen Schallplatten und Konzert Tipps! - Die nächste Guitars Galore Sendung auf radio stone.fm ist am Dienstag, 17. September 2019 von 20 - 21 Uhr mit US Garage & Psychedelic Sounds der Sixties!
    #10836749  | PERMALINK

    reimarius

    Registriert seit: 11.03.2006

    Beiträge: 5,779

    @mikko Quellen der Inspiration klingt gut

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    #10837093  | PERMALINK

    mikko
    Moderator
    Moderator / Juontaja

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    Beiträge: 34,426

    Meine Quellen der Inspiration, oder eigentlich Information, sind zunächst Musikzeitschriften. Vor allem Shindig, Record Collector und der deutsche Rolling Stone. Gelegentlich auch noch Mint oder Eclipsed. Außerdem lese ich hier im Forum aufmerksam mit.
    Bei Spotify höre ich mir die Musik an, die mir aufgrund der Lektüre lohnend erscheint.
    Erst wenn ich sehr sicher bin, dass mir die jeweilige Platte auch auf längere Sicht gefällt, wird sie als Vinyl erworben.
    Bei Platten, die nicht bei Spotify zu finden sind, oder bei solchen, die nur sehr limitiert als Vinyl zu haben sind, greife ich auch mal sehr schnell zu. Solche Platten kann ich dann ja bei Nichtgefallen in aller Regel wieder gut verkaufen.
    Das ist eigentlich alles. Außerdem bin ich seit Längerem dabei, meine Sammlung zu durchforsten und Platten auszusortieren, die vielleicht doch nicht den Ansprüchen der sprichwörtlichen einsamen Insel genügen. Das Leben ist endlich. Und ich kann eh nicht mehr alle Musik hören, die ich vielleicht hören will. Da beschränke ich mich mehr und mehr auf das, was mir wirklich wichtig ist.

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    #10837465  | PERMALINK

    reimarius

    Registriert seit: 11.03.2006

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    @mikko da haben wir viele Gemeinsamkeiten. Die Unterschiede beschränken sich darauf, ich kaufe noch CD und meine Quellen sind meist „Musikreviews“, „AllMusic“, „Glitterhouse“ und „Pitchfork“ im Internet. Durchforsten kam mir zumindest auch schon mal in den Sinn, so nach dem Motto, ich bin großzügig und verschenke alles was ich wirklich nicht mehr benötige und mache andere Muskliebhaber damit ein kleines bißchen glücklicher, für Sekunden.

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    #10962373  | PERMALINK

    reimarius

    Registriert seit: 11.03.2006

    Beiträge: 5,779

    Jahresplayliste 2019

    Hallo ihr Lieben,
    erst mal wünsche ich euch ein frohes neues Jahr. Das Abgelaufene hat mal wieder alle meine Vorstellungen übertroffen. Die Vielfalt ist noch größer geworden und so habe ich ca. 130 neue Scheiben kennen gelernt. Etwas viel, muss ich zugeben und ein vermehrtes Hören ist bei mancher auf der Strecke geblieben. Nun, ich bin noch relativ neu bei Spotify, da muss ich noch mal kräftig nachjustieren. Weniger ist mehr oder? In der Spitze hatte dieses abgelaufene Jahr nicht ganz so viel zu bieten, wie das Letzte, in der Breite war es allerdings außerordentlich gut bestückt. Dass ich hier bald zum einsamen Rufer werde, hätte ich vor Jahren nicht gedacht. Alle meine Tipps sind fast kaum wahrgenommen worden. Schade eigentlich, so sehr hat sich mein Geschmack über die Jahrzehnte doch gar nicht geändert. Also schaut mal selbst, so mancher könnte doch noch ein klein wenig glücklicher werden. Hier die Liste

    1. The Sonic Dawn – Eclipse
    2. Mikal Cronin – Seeker
    3. Datura4 – Blessed Is the Boogie
    4. Cass McCombs – Tip of the Sphere
    4. The Claypool Lennon Delirium – South of Reality
    6. Paul Collins – Out of My Head
    6. Trigger Hippy – Full Circle & Then Some
    8. Iguana – Translational Symmetry
    9. Sherpa – Tigris & Euphrates
    9. MaidaVale – Tales of the Wicked West
    11. Black Lung – Ancients
    12. Carson McHone – Carousel
    13. The Byrds – Mr. Tambourine Man
    14. Seedy Jeezus – Polaris Oblique
    14. Gyasi – Androgyne
    16. The Grip Weeds – Trip Around the Sun
    16. Robert Jon & the Wreck – Take Me Higher
    18. The Lunar Effect – Calm Before the Calm
    19. Crypt Trip – Haze Country
    19. Bob Bradshaw – Queen of the West
    21. The Delines – The Imperial
    21. Horse Feathers – El Bendito y el Maldito
    21. Matthew Logan Vasques – Light’n Up
    21. Samantha Fish – Kill Or Be Kind
    25. Hamish Anderson – Out Of My Head
    26. Rolling Blackouts C.F. – Hope Downs
    27. John Mellencamp – Whenever We Wanted
    27. Robbie Robertson – Sinematic
    29. Danko Jones – A Rock Supreme
    30. The Mother Hips – Chorus
    31. The Nude Party – same
    31. Altameda – Time Hasn’t Changed You
    33. Josh Ritter – Fever Breaks
    34. Lee Harvey Osmond – The Folk Sinner
    34. Santana – Borboletta
    36. Toni Molina – Kill the Lights
    36. Steve Gunn – The Unseen In Between
    36. DTSQ – Neon-Coloured Milky Way
    39 Humble Pie – Rock On
    39. Stephen Malkmus And The Jicks – Sparkle Hard
    39. Santana – Abraxas
    39. Hague & White – Eleventh Hour
    39. Kraan – The Trio Years – Zugabe!
    44. Atlantis – It`s Getting Better
    44. Leather Nun , The – force of habit
    44. Strange Ranger – Remembering the Rockets
    47. Reese McHenry – No Dados
    47. Whiskey Myers – same
    49. Jan Lindqvist – Superkarma
    49. The Whiskey Prophets – Ashes to Anthems
    49. WE HERE NOW – The Chikipunk Years

    …und einige kopierte Kritiken:

    1. The Sonic Dawn – Eclipse
    aus Musikreviews kopiert:
    Mit ihrem dritten Album bestätigen THE SONIC DAWN ihren Status als Nachlassverwalter von Baby Woodrose endgültig. Das junge Trio aus Mitgliedern, die sich bereits von Kindesbeinen an kennen (spürbar blindes Verständnis untereinander inbegriffen), haben ihre Landsleute in puncto Sixties-Authentizität und auch rein qualitativ, was das Songwriting angeht, längst übertrumpft, aber „Eclipse“ ist andererseits keineswegs eine Leistungsschau.
    Die Gruppe bleibt freilich bei im Grunde genommen nicht originellen Psychedelic Rock wie aus jenem Lehrbuch, dessen erste Seite gegen Ende des besagten Jahrzehnts beschrieben wurden, und orientiert sich dabei logischerweise an Acts von der US-amerikanischen Westküste, komplett mit Schweineorgel und Jingle-Jangle-Gitarren (‚No Chaser‘, der aktuelle Vorzeigetrack für den Stil der Dänen), wobei Frontmann Emil Bureau mitunter fast zwangsläufig auch das eine oder andere Hendrix-artige Lick einbaut.
    Ansonsten gestaltet sich das Hörerlebnis recht poppig, dies aber im besten Beatles bzw. – um vor Ort an der Geburtststätte der Hippies zu bleiben – Beach Boys, auch wenn zum ultimativen Glück deren fulminanter Satzgesang emuliert werden müsste. Andererseits sind THE SONIC DAWN von jeher basischer aufgestellt und verstehen sich eher als wenn nicht dreckige, so jedoch mindestens ein bisschen schmierige Garagen-Rocker, die mit dem plärrend laut treibenden ‚Psychedelic Ranger‘ und dem zarteren ‚Circle Of Things‘ die „extremsten“ Auswüchse der Platte dicht hintereinander platziert haben
    Diesen beiden Nummern gegenüber stehen das verkiffte ‚The Stranger‘ und das Western-kompatible ‚Opening Night‘, die ein ebenso großes Hit-Potenzial besitzen wie der ganze Rest – nicht zuletzt aufgrund ihrer Kürze, denn die Marke von vier Minuten wird in keinem Fall geknackt. Dabei haben die drei jungen Herren ein ganzes Jahr lang an den insgesamt 13 neuen Songs gearbeitet, denen wiederum mehr als dreimal soviele kompositorische Rohbauten zugrunde lagen. Das nennt man dann wohl einen rigorosen Shit-Filter …
    Im Übrigen handelt es sich um eine reine Analogaufnahme (hört man!) mittels alter Tonbandmaschinen unter Produzent Thomas Vang, der u.a. auch schon Pink Floyds Roger Waters im Studio betreute. Die Master-Tapes wurden dann in Schweden angefertigt und in der Londoner Abbey Road für den Vinylschnitt aufbereitet, also schnalzen Vintage-Fans hier mit der Zunge.
    Noch was zur Gesamtatmosphäre … die griffigen Tracks wirken dennoch unverbindlich – dunstig irgendwie und zugleich wie angedeutet filmreif, was man heute eigentlich so gut wie gar nicht mehr auf derart unironische Art geboten bekommt. So gesehen ist die Scheibe ergo schon wieder einzigartig.
    FAZIT: „Eclipse“ ist THE SONIC DAWNs vorläufiges Meisterwerk und die denkbar anschaulichste Demonstration dessen, was geschieht, wenn eine neue Generation alle musikalischen Entwicklungen außer Acht lässt, die nach dem Stil, den sie für sich auserkoren haben, bis zur Gegenwart folgten. Weltfremder und mehr aus der Zeit gefallen geht nicht.

    Andreas Schiffmann (Info)

    2. Mikal Cronin – Seeker
    aus Gaesteliste.de kopiert:
    Es ist ja immer schön, wenn sich Musiker auch mal stilistisch bewegen. Nachdem Mikal Cronin jahrelang als eine Art Hardrock-Power-Popper durch die Lande zog, nahm er sich eine kreative Auszeit, zog sich in die kleine Bergstadt Idyllwild in Kalifornien zurück und betätigte sich als Suchender in Sachen Lebenssinn. Zwar wurde dieses Ansinnen insofern unterbrochen, als dass Cronin im Rahmen der letzten Brandkatastrophe in Kalifornien vor den Flammen fliehen musste, diente aber offensichtlich als Katalysator für einen neuen musikalischen Ansatz. Denn auf dem vierten Album zeigt sich der Meister differenzierter, stilistisch offener und auch poppiger als bislang. Zwar kann Cronin immer noch druckvoll zulangen, tut das aber sehr akzentuiert und setzt stattdessen auf Vielseitigkeit. Mit Unterstützung der Ty Segalls Freedom Band und inspiriert von den Tugenden der Altvorderen spielte Cronin die neuen Songs dann live im Studio ein und achtete darauf, dass alles schön organisch eingefangen wurde. Das Ergebnis ist eine klassische Singer-Songwriter-Pop-Scheibe – mit gelegentlichen (aber eben wohldosierten) Ausflügen in den Rockmodus, den Cronin bislang bevorzugte.

    8. Iguana – Translational Symmetry
    aus Gaesteliste.de kopiert:
    Tatsächlich sieben Jahre ist es her, dass wir hier letztmals über Iguana gesprochen haben. Und seit dem haben die Chemnitzer auch tatsächlich nicht mehr so viel veröffentlicht! 2015 „Cult Of Helios“ als Special Tour Release und 2018 eine digitale Radio-T-Live-Session. Jetzt aber gibt es nach Shows und Touren mit Szene-Größen wie Brant Bjork, Saint Vitus und Kadavar: ein neues Album! Beheimatet ist „Translational Symmetry“ auf Tonzonen Records, neun Songs sind drauf – und im Ganzen toppt das Album tatsächlich das schon so tolle 2012-Stück namens „Get The City Love You“. Weil Iguana hier noch mehr machen, noch hemmungsloser und gleichzeitig auf den Punkt abliefern. Könner, ganz klar. Irgendwie sind es hier die alten Iguana, immer noch furztrocken, psychedelisch, exzessiv, Stoner-Wurzeln. Aber gleichzeitig klingt manches auch anders, weniger nach Seattle und Alice In Chains, mehr nach England und Kula Shaker, anderes schielt in Shoegaze-Gefilde, ist so was ähnliches wie Krautrock, hat Tempo oder ist schleppend. Und am Ende: Iguana. Vielleicht ist es sogar fast ein wenig viel, was die Band hier macht, vielleicht hätte man sich ein, zwei Sachen sparen können. Geschmacksache, klasse, spannend und das Gegenteil von langweilig ist „Translational Symmetry“ ganz sicher trotzdem.

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