Harald Schmidt

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  • #10835293  | PERMALINK

    bullitt

    Registriert seit: 06.01.2003

    Beiträge: 19,921

    herr-rossi
    Jemand hat also Ansichten, die Dich „triggern“, und äußert diese auch noch? Das ist natürlich ein eklatanter Angriff auf die Meinungsfreiheit, das muss dringend aufhören …

    Wer sich hier durch was triggern lässt, wäre noch zu klären. Ist ja schon bemerkenswert, dass hier gleich das halbe Forum übers Stöckchen springt.

    Auch, dass einem gleich mehrfach das Wort im Mund umgedreht wird. Ich finde den Artikel lächerlich. Nicht mehr und nicht weniger habe ich geschrieben. Was deine verunglückte Replik in dem Zusammenhang soll, erschließt sich mir nicht.

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    #10835297  | PERMALINK

    bullschuetz

    Registriert seit: 16.12.2008

    Beiträge: 1,850

    bullittSchmidt über überbordernde Political Correctness. Hätte ja zu gern erlebt, wie er diese Themen in seiner Show umsetzt. Wäre genau das gesunde Gegengewicht, das derzeit fehlt.

    Ehrlich? Es gibt doch ein „gesundes Gegengewicht“: die massenhafte, völlig enthemmte Hatespeech, bei der Hetze schon fast selbstverständlich und die mehr oder weniger verklausulierte Morddrohung üblich ist. Das Phänomen grassiert derart, dass Bürgermeister zermuerbt zurücktreten.

    Wenn Schmidt derzeit ausgerechnet den übertrieben rücksichtsvollen Umgangston (aka „PC“) als das Problem ausmacht, dann kann ich nur staunen, wie vollkommen weltabgewandt und entkoppelt von den realen Diskursen der Mann mittlerweile ist.

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    #10835301  | PERMALINK

    latho
    No pretty face

    Registriert seit: 04.05.2003

    Beiträge: 33,465

    bullschuetz

    bullittSchmidt über überbordernde Political Correctness. Hätte ja zu gern erlebt, wie er diese Themen in seiner Show umsetzt. Wäre genau das gesunde Gegengewicht, das derzeit fehlt.

    Ehrlich? Es gibt doch ein „gesundes Gegengewicht“: die massenhafte, völlig enthemmte Hatespeech, bei der Hetze schon fast selbstverständlich und die mehr oder weniger verklausulierte Morddrohung üblich ist. Das Phänomen grassiert derart, dass Bürgermeister zermuerbt zurücktreten.
    Wenn Schmidt derzeit ausgerechnet den übertrieben rücksichtsvollen Umgangston (aka „PC“) als das Problem ausmacht, dann kann ich nur staunen, wie vollkommen weltabgewandt und entkoppelt von den realen Diskursen der Mann mittlerweile ist.

    Ich bin mir nicht sicher, ob man als Gegenteil zu PC einfach „hate speech“ nehmen kann. Würde man es tun, würde es das Problem (so es denn eines gibt) auch nicht lösen. Anders herum: zwar werden verbale Angriffe von rechts gern als Gegenteil und Bestätigung für Sprachkontrolle genommen, es führe beispielsweise das Ablehnen von „Gendersternchen“ zu Sexismus und Vergewaltigung. Aber das ist mir viel zu einfach. Abgesehen davon, dass ich als Materialist sowieso der Meinung bin, dass sich gesellschaftliche Problem nicht durch Veränderung der Sprache ändern, sind solche übertriebenen Szenarien nur als Eigenrechtfertigung gut.

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    If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.
    #10835303  | PERMALINK

    bullschuetz

    Registriert seit: 16.12.2008

    Beiträge: 1,850

    Klar, das mit dem „Gegengewicht“ war sarkastisch. Ich wollte damit schlicht sagen: Wenn wir uns über Fragen des Umgangstons und Grenzen des Sagbaren unterhalten, dann lautet mein Befund eher, dass der Ton verwahrlost und die Grenzen des Sagbaren ziemlich brutal erweitert werden. Das ist für mich das virulente gesellschaftliche Problem. Für andere scheint eben das Problem zu sein, dass man zu wenig sagen dürfe und zu viel Rücksicht nehmen müsse. Ich konstatiere einen fundamentalen Wahrnehmungsunterschied.

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    #10835307  | PERMALINK

    hotblack-desiato

    Registriert seit: 11.11.2008

    Beiträge: 8,587

    Wir leben halt inzwischen in einer Welt der Blasen, was sich wohl auch immer mehr auf die analoge Welt überträgt.
    Die jeweilige Blase schaukelt sich intern in ihren Ansichten immer weiter hoch ins extreme.

    In meinem täglichen Leben (normaler Industrie-Job in der Provinz, angehender alter weißer Mann sozusagen) kommen Forderungen nach vollkommender Genderkorrektheit praktisch nicht vor. Ich brech auch nicht zusammen wenn in einem Formular Erzieheungsberechtigter 1 und 2 stehen würde. Ich sehs mal so, im Deutschen haben die Begriffe nun mal meistens ein sprachliches Geschlecht, viele Begriffe (ältere Berufsbezeichnungen) haben eine männliche Grundform, das muss man aber doch nicht automatisch als Herabwürdigung des weiblichen Geschlechts ansehen. Alle sollten mal ein bisschen den Fuß vom Gas nehmen.

    Ansonsten verstehe ich gar nicht was ausgerechnet Schmidt mir sagen will. Gerade er hat doch immer versucht die Grenzen zu erweitern und Konventionen zu bombardieren, was ja nur funktionierte weil eine gewisse Empörung da war.

    zuletzt geändert von hotblack-desiato

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    ~ Mut ist, zu wissen, dass es weh tun kann und es trotzdem zu tun. Dummheit ist dasselbe. Und deswegen ist das Leben so schwer. ~
    #10835449  | PERMALINK

    bullitt

    Registriert seit: 06.01.2003

    Beiträge: 19,921

    hotblack-desiato Ansonsten verstehe ich gar nicht was ausgerechnet Schmidt mir sagen will. Gerade er hat doch immer versucht die Grenzen zu erweitern und Konventionen zu bombardieren, was ja nur funktionierte weil eine gewisse Empörung da war.

    Das ist ja der Punkt. Sowas fehlt heute komplett, weil sich die Grenzen verengt haben und man das Feld bereitwillig den Falschen überlässt. Heute wäre schon bei den „Dicken Kindern von Landau“ Schicht wegen Bodyshamings.

    bullschuetz

    bullitt

    Ehrlich? Es gibt doch ein „gesundes Gegengewicht“: die massenhafte, völlig enthemmte Hatespeech, bei der Hetze schon fast selbstverständlich und die mehr oder weniger verklausulierte Morddrohung üblich ist.

    Davon redet niemand. Wie ich schon gesagt habe, Grenze ist das Strafrecht. Ganz easy eigentlich.

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    #10835459  | PERMALINK

    themagneticfield

    Registriert seit: 25.04.2003

    Beiträge: 32,485

    bullschuetzKlar, das mit dem „Gegengewicht“ war sarkastisch. Ich wollte damit schlicht sagen: Wenn wir uns über Fragen des Umgangstons und Grenzen des Sagbaren unterhalten, dann lautet mein Befund eher, dass der Ton verwahrlost und die Grenzen des Sagbaren ziemlich brutal erweitert werden. Das ist für mich das virulente gesellschaftliche Problem. Für andere scheint eben das Problem zu sein, dass man zu wenig sagen dürfe und zu viel Rücksicht nehmen müsse. Ich konstatiere einen fundamentalen Wahrnehmungsunterschied.

    Und ich würde das Beschriebene ganz anders kombinieren: Gerade weil der Ton verwahrlost und es allerorten an Respekt mangelt, nicht nur, aber auch in der Sprache, stellt sich mir die Frage, ob wir uns wirklich mit Nichtigkeiten wie z.B. genderspezifischen Berufsbezeichnungen aufhalten sollten, oder ob es nicht viel sinnvoller wäre dort aktiv zu werden, wo es wirklich nötig ist, bei Verrohung und Hate Speech?

    --

    "Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen von wem. Was berührt, das bleibt!
    #10835481  | PERMALINK

    bullschuetz

    Registriert seit: 16.12.2008

    Beiträge: 1,850

    bullitt Grenze ist das Strafrecht. Ganz easy eigentlich.

    Theoretisch. Praktisch zeigen die vergangenen Jahre, dass es erstens oft schwierig ist, das Strafrecht durchzusetzen, und dass zweitens die Verrohung des politischen Diskurses Sagbarkeitsgrenzen verschoben hat. Vieles, das sich haarscharf unterhalb der Strafbarkeitsschwelle bewegt, erscheint zumindest meinem mal mehr, mal weniger gesunden Menschenverstand wie kapitale Hetze – ganz easy schlucken will ich das jedenfalls nicht. Ich sehe da ein Problem, das gesellschaftlich gefährlich ist, weil sich quer durch die Republik Gemeinderäte oder Bürgermeister, die Stützen also der Graswurzeldemokratie, fragen, wie viel Anfeindung sie sich eigentlich zumuten wollen in ihrem Ehren- oder Hauptamt. Und jeder, der zermürbt zurücktritt, bestärkt die Mobber in ihrem dann ja nachweislich erfolgreichen Kurs.

    Die Frage, ob man heutzutage schon dann Widerspruch ernten dürfte, wenn man wie Schmidt Witze mit dicken Kindern oder auf Kosten von Autos klauenden Polen machen würde, erscheint mir demgegenüber zweitrangig.

    Dass Schmidt den vielerorts im Netz komplett verrohten Ton nicht wahrzunehmen scheint, spricht für seine olympische Weltentrücktheit. Man könnte sich als Witzbold doch auch mal die Frage stellen, ob es in diesen rassistisch aufgeladenen Zeiten vielleicht unter Umständen sinnvoll sein könnte, sich aus freien Stücken den einen oder anderen Lacher auf Kosten von Minderheiten zu verkneifen – selbst wenn man’s früher anders gehandhabt hat und das damals auch in Ordnung gewesen sein mag.

    Mir ist natürlich bewusst, dass in manchen, zum Beispiel universitären Milieus, die Sprachregelungen zu weit gehen. Der Streit um das Gomringer-Gedicht hat mir auch nicht behagt. Dass literarische Versuche, sich in die Köpfe von Menschen anderen Geschlechts oder anderer Hautfarbe zu versetzen, als cultural appropriation geschmäht werden, halte ich für kunstfeindlich und nicht empathiefördernd. Das Gender-Sternchen mag man für übertrieben, unschön oder den Lesefluss hemmend halten. Ob Pippis Neger-  zum Südsee-König werden muss und ob eine Mohren-Apotheke von Rassismus zeugt: zweifelhaft. Über all das wird fleißig diskutiert, und das sollte man auch! Nur: Letztlich geht es bei all dem um die Frage, wie wir rücksichtsvoll miteinander umgehen können beziehungsweise ob man’s mit der Rücksichtnahme auch übertreiben kann. Und sich diese Frage immer wieder zu stellen, kann nie schaden.

    Und deshalb habe ich keine Lust, einerseits emotional ultrahocherhitzt über angebliche oder wirkliche Auswüchse gerechter Sprache zu diskutieren und mich andererseits angesichts des gesellschaftlichen Verrohungsdiskurses entspannt mit der Feststellung zu begnügen, dass es ja Gesetze gibt.

    Ich finde, das ist eine Frage der Prioritäten. Ganz kurz zusammengefasst: Über Sprachgerechtigkeits-Übereifer sollten wir diskutieren – gegen Hass-Jargon müssen wir uns wehren.

    --

    #10835487  | PERMALINK

    wahr

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 11,191

    Danke @bullschuetz für diesen herausragenden Beitrag!

    #10835503  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 74,627

    bullitt Wer sich hier durch was triggern lässt, wäre noch zu klären. Ist ja schon bemerkenswert, dass hier gleich das halbe Forum übers Stöckchen springt.
    Auch, dass einem gleich mehrfach das Wort im Mund umgedreht wird. Ich finde den Artikel lächerlich. Nicht mehr und nicht weniger habe ich geschrieben. Was deine verunglückte Replik in dem Zusammenhang soll, erschließt sich mir nicht.

    Du wurdest gefragt nach Beispielen für die von Dir konstatierte „Anpassung und Bereinigung von Kunst gemäß den Ansprüchen des jeweils vorherrschenden Zeitgeistes“ und da fiel Dir nur ein: „Mir reichen derzeit schon Kleinigkeiten wie Maik Brüggemayers seltendämlichen Artikel zu toxisch männlichen Gitarristen, um im Strahl zu kotzen.“ Wenn man den Kommentar von Brüggemeyer liest, dann enthält er aber gar keine Forderungen nach „Anpassung und Bereinigung von Kunst“, der Begriff „toxische Männlichkeit“ fällt auch nur im Titel [edit: stimmt nicht, kommt auch im Text vor]. Brüggemeyer beschreibt eine schlichte Entwicklung, die den virilen Gitarrenhelden klassischer Rockschule hat hinfällig werden lassen. Der ist irgendwo zwischen „Use Your Illusions I+II“ und „Nevermind“ kollabiert (und das weißt Du doch auch). Als Gegenmodelle nennt er Grateful Dead und Neil Young und er erläutert das auch schlüssig. Hier ist nichts von einer fiesen pc-Verschwörung „bereinigt“ worden, sondern es hat sich einfach etwas überlebt. Wenn das Dein Beleg für „überbordende“ Political Correctness ist, tja dann …

    Eine der Lieblingsthesen der Anti-PC-Fraktion ist ja, dass die junge Generation der „snow flakes“ sich viel zu schnell „getriggert“ fühle und unangenehme Wahrheiten nicht wahrhaben wolle. Die sollten doch endlich mal alle die „red pill“ nehmen und der Realität ins Gesicht sehen. Aber dann geht doch bitte mit gutem Beispiel voran und nehmt selbst schlichte Wahrheiten hin, die Euch nicht gefallen. Statt dessen wird über harmlose Artikel „im Strahl gekotzt“. Anti-PCs sind eben auch nur Schneeflöckchen wie Du und ich. (Da Du das Thema immer wieder ansprichst, nehme ich Dich einfach mal etwas vereinfachend als Vertreter der „Fraktion“. No offence.)

    Im übrigen zeigt doch der von Dir geschätzte Böhmermann, wie Fernsehsatire nach Schmidtschem Vorbild heute funktionieren kann. Habe ich etwas verpasst, fordert die „überbordende“ Political Correctness seinen Kopf?

    --

    #10835527  | PERMALINK

    irrlicht
    Nihil

    Registriert seit: 08.07.2007

    Beiträge: 30,560

    Puh, schwierig.

    Der Artikel ist natürlich lesenswerter, als die tatsächlich völlig beschissene Überschrift, aber ich weiß schon, was Bullitt meint. Meine Angst geht da gar nicht in Richtung PC, sondern mich wurmt eher das ranschmeißerische Click-baiting dahinter. Mir wird bei Sätzen wie „Die Gitarrensoli von Jerry Garcia und Bob Weir waren eher weiblich fließend als männlich eruptiv.“ ehrlich gesagt ganz leicht blümerant, weil es im Kern eben Sexismus par excellence ist. Kategorisierend, vereinfachend, Rollen zuschreibend und zementierend. Anders gesagt: Undifferenziertheit bleibt auch bestehen, wenn man der ggf. unterlegenen Partei die besseren Attribute zuschreibt („Frauen sind viel empathischer“ usw.)

    Dass ich einige dieser grässlichen Pommesbuden-Rocker auch höllisch peinlich finde, geschenkt, aber letztlich ist Inszenierung eben auch ein Stilmittel (gerade auch im Pop), weswegen ich nicht zwingend die Nase rümpfe, wenn jemand ekstatisch auf seiner Gitarre rumhämmert, das Gesicht verzieht und, o weh, gar dabei schwitzt. Wenn der Artikel „Die Wandlung der Rockmusik“ oder so geheißen hätte, es würde vermutlich ungleich weniger interessieren. Wäre er vor fünf bis zehn Jahren erscheienen, ebenfalls. Aber es passt eben gut in eine Zeit nach #metoo. Mich langeweilt das dann stellenweise auch ein wenig.

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    Hold on Magnolia to that great highway moon
    #10835553  | PERMALINK

    mikko
    Moderator
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    Beiträge: 34,399

    irrlichtMir wird bei Sätzen wie „Die Gitarrensoli von Jerry Garcia und Bob Weir waren eher weiblich fließend als männlich eruptiv.“ ehrlich gesagt ganz leicht blümerant, weil es im Kern eben Sexismus par excellence ist. Kategorisierend, vereinfachend, Rollen zuschreibend und zementierend. Anders gesagt: Undifferenziertheit bleibt auch bestehen, wenn man der ggf. unterlegenen Partei die besseren Attribute zuschreibt („Frauen sind viel empathischer“ usw.)

    Ich kenne den Artikel von Maik Brüggemeyer nicht. Ich denke aber, der zitierte Satz muss im Zusammenhang gelesen werden. Vielleicht wird dann deutlich, warum der Autor „weiblich“ und „männlich“ benutzt hat. Ohne diese Attribute würde der Satz ja nichts an seiner Richtigkeit verlieren. Es gibt jedoch eventuell einen Grund für die Zuschreibung, der sich aus dem Satz allein nicht erschließt.

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    #10835555  | PERMALINK

    irrlicht
    Nihil

    Registriert seit: 08.07.2007

    Beiträge: 30,560

    Bitteschön.

    --

    Hold on Magnolia to that great highway moon
    #10835559  | PERMALINK

    mikko
    Moderator
    Moderator / Juontaja

    Registriert seit: 15.02.2004

    Beiträge: 34,399

    Ja natürlich. Im Zusammenhang wird m.E. klar, warum Brüggemeyer die Attribute „männlich“ und „weiblich“ verwendet. Schließlich geht es ja genau darum, ob Frauen anders Gitarre spielen als Männer. Und er zeigt am Beispiel von Grateful Dead auf, dass es eben auch Rock Gitarristen gibt (männliche), die nicht typisch männlich spielen und posieren. Wo ist da bitte der Sexismus? Brüggemeyer folgt doch nur der allgemeinen klischeehaften Vorstellung, um zu zeigen, dass sie vielleicht gar nicht stimmt. Wo ist das Problem?

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    #10835565  | PERMALINK

    august-ramone
    Ich habe fertig!

    Registriert seit: 19.08.2005

    Beiträge: 55,868

    Ich sehe den Text vollkommen problemlos. Es muss nicht versucht werden da etwas hineinzuversetzen was nicht drin ist.

    --

    http://www.radiostonefm.de/ Wenn es um Menschenleben geht, ist es zweitrangig, dass der Dax einbricht und das Bruttoinlandsprodukt schrumpft.
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