Der letzte Film, den ich gesehen habe (Vol. II)

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  • #11539011  | PERMALINK

    mangels

    Registriert seit: 03.12.2009

    Beiträge: 5,067

    cleetusAshin of the north (Kingdom) – Wie auch die Serie eine absolute Augenweide.

    Blood Red Sky – Nicht so schlecht wie ich dachte, aber doch mit einigen Längen. Alexander Scheer als komplett überzeichneter Sado-Terrorist a la Kinski hatte sichtlich Spaß an seiner Rolle.

    Da teile ich deine Meinung. Unterm Strich doch deutlich besser als ich erwartet hatte. Ein paar Längen sicherlich und hier und da nicht unbedingt immer logisch. Aber Logik und Horror Hand in Hand ist ja sowieso so ein Ding.

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    #11539341  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 7,095

    Stephen Kings Doctor Sleeps Erwachen (2019)

    Wirkt wie ein Mystery-Thriller von David Lynch. Läuft seit einigen Tagen auf Netflix. Ist die Fortsetzung zu Shining. Zäher Film mit wenig zusammenhängender Handlung, weshalb es schwer fällt, dem Film genau zu folgen und der Film einige Längen hat. Ist mit dem Original von 1980 kaum zu vergleichen: Eine mysteriöse Sekte, die übernatürliche Kräfte besitzt, um eine Frau mit Zauberhut entführt Kinder, um deren Schmerzen und Schreie aufzusaugen, die als weißer Rauch den Mündern der Gequälten entsteigen … das sogenannte „Steam“. Dadurch erhalten die Gang-Mitglieder ihre Energie. Danny Torrance, der kleine Junge aus dem ersten Teil, ist mittlerweile erwachsen geworden, gespielt von Ewan McGregor, und kommt im Leben nicht zurecht, weder beruflich noch privat. Genau wie sein Vater Jack ist Danny heute Alkoholiker. Von einem alten Mann, der im Sterben liegt, erhält Danny den Spitznamen „Doktor Schlaf“, obwohl er gar kein Arzt ist. Dafür kann Danny in den Köpfen der Menschen sprechen. Gemeinsam mit einem dunkelhäutigen Mädchen stellt sich Danny der Sekte entgegen, mithilfe der Shining-Fähigkeiten. Außerdem enthält der Film etliche Rückblenden zum ersten Teil, die täuschend echt wirken, aber keine Original-Szenen aus Shining sind, sondern nachgedreht wurden. Womöglich gab es da rechtliche Probleme, warum „Doctor Sleep“ nicht die originären Shining-Szenen verwenden durfte. Der Showdown erfolgt im legendären verschneiten Overlook-Hotel … mit der obligatorischen Axt.

    zuletzt geändert von ford-prefect

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    If you know the words please sing along
    #11539459  | PERMALINK

    stormy-monday
    verdreckter Hilfssheriff

    Registriert seit: 26.12.2007

    Beiträge: 14,837

    Gestern im Ersten: Parasite, 2019, Südkorea, Bong Joon-ho

    Das Beste seit Tarantino. Witzig, überdreht, spannend. Grosses Kino.

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    Hey! Ho! Let's GO!!!!!!
    #11540865  | PERMALINK

    jimmydean

    Registriert seit: 13.11.2003

    Beiträge: 2,449

    stormy-mondayGestern im Ersten: Parasite, 2019, Südkorea, Bong Joon-ho
    Das Beste seit Tarantino. Witzig, überdreht, spannend. Grosses Kino.

    ja grosses kino… war der letzte film den ich vor dem lockdown gesehen habe… damals schon mit abstand im kino… unser programmkino hatte ihn ein paar tage nach der oscar-verleihung programmiert, war wohl der bestbesuchte programmkino-film ever in unser kleinen stadt..

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    i don't care about the girls, i don't wanna see the world, i don't care if i'm all alone, as long as i can listen to the Ramones (the dubrovniks)
    #11540993  | PERMALINK

    stormy-monday
    verdreckter Hilfssheriff

    Registriert seit: 26.12.2007

    Beiträge: 14,837

    Was für eine Verschwendung, den 2 1/4- Stünder im Nachtprogramm zu verstecken. Und keine Rechte für die Mediathek zu haben. Manche Programmplanung check ich nicht. Prime Time für solche Filme! Okay, für sehr sanfte Gemüter ist die Klo- Szene bei der Überschwemmung schon eher ab 18 ;)

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    Hey! Ho! Let's GO!!!!!!
    #11541511  | PERMALINK

    grievousangel
    Urusei yatsu

    Registriert seit: 07.09.2013

    Beiträge: 5,019

    Mich fasziniert seit jeher, wie beliebt und erfolgreich „Parasite“ in jeder Hinsicht werden konnte. Auch abgesehen von der Goldenen Palme und dem Academy Award kenne ich eigentlich keine Stimme, die nicht restlos begeistert war bzw. ist. Klar, ich mag „Parasite“ auch gerne (sehr gute ***1/2), aber man bekommt ja fast das Gefühl, als wäre er das „Casablanca“ unserer Zeit. Für mich ist der Film nicht einmal im schmalen Oeuvre von Bong Joon-ho das absolute Highlight und im südkoreanischen Kino schätze ich auch noch den einen oder anderen Regisseur doch deutlich mehr als ihn. Trotzdem natürlich toll, dass so ein Werk bei den Academy Awards abräumen und entsprechend weite Wellen schlagen kann. Unbedingt weitermachen! :bye:

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    http://www.musicmaniac.at/ I think I've got a feeling I've lost inside..
    #11541655  | PERMALINK

    marc-74

    Registriert seit: 26.08.2008

    Beiträge: 1,762


    Die Idee von James Cameron,Dark Fate als direkten Nachfolger von Judgment Day fungieren zu lassen,ist interessant und es hat auch was,Schwarzenegger und Hamilton mehr als 25 Jahre nach T2 wieder gemeinsam vor der Kamera agieren zu lassen. Der Film an sich ist auch nicht schlecht gemacht und trotzdem an der Kasse gefloppt. Vielleicht hatten die Leute nach 5 Terminator Filmen genug und das John Connor in Dark Fate gleich in den ersten Minuten getötet wird,dürfte vielen auch übel aufgestoßen sein.
    Vielleicht hätte man nach Teil 2 Schluß machen sollen.

    Und vorhin auf Sky:

    Zuerst Kong gegen Godzilla und dann beide vereint gegen den künstlichen Mechagodzilla. Nebenbei geht halb Hongkong zu Bruch. Wird wahrscheinlich keine Preise für die anspruchsvollste Handlung gewinnen aber tricktechnisch ist es herausragend.

    #11543987  | PERMALINK

    cleetus

    Registriert seit: 29.06.2006

    Beiträge: 16,022

    Once upon a time in Hollywood – Gestern zum zweiten Mal gesehen, diesmal mit meiner Frau und im Nachhinein habe ich ein schlechtes Gewissen. Während ich mich über die ganze Spielzeit fast nicht eingekriegt hab und zum Schluss in einen hysterischen Lachschreikrampf verfallen bin, hat sie sich 2,5h unverhohlen seicht unterhalten gefühlt und am Ende gesagt, ich soll den Schrott ausschalten (als der Dämon aus The Ring schreiend im Pool gegrillt wird). Können Menschen, welche nicht wie wir, alles über Charles Manson wissen, keinen Doktor in Poliziotteschiologie haben, nicht die komplette Where Eagles Dare-Filmfamilie gesehen haben und bei Sergio immer zuerst an Corbucci denken, diesem Film überhaupt etwas abgewinnen? Bzw in dem angestrebten Maß? (Mein Lieblingsfilm der letzten Jahre, 10/10 und weit über allem was ich sonst so von diesem Tarantino kenne.)

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    Don't be fooled by the rocks that I got - I'm still, I'm still Jenny from the block
    #11544527  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 7,095

    Das Haus der geheimnisvollen Uhren (Regie: Eli Roth) mit Jack Black, Cate Blanchett und Kyle MacLachlan

    Durch den Tod seiner Eltern wird der kleine Junge Lewis zum Vollwaisen, weshalb er fortan bei seinem verschrobenen, aber dennoch liebenswürdigen Onkel Jonathan leben muss, der in einer altertümlichen dunklen Villa haust, die ein Eigenleben besitzt und an deren Wände überall unzählige Uhren ticken. Und wo ein lebender Sessel herumfliegt. Es stellt sich heraus, dass Onkel Jonathan ein Hexenmeister ist, der Lewis in die alte Kunst der Zauberei einweist. Wirkt wie ein jahrmarkthaft verspielter Film aus der Feder von Tim Burton, stammt jedoch von Horrorfilm-Regisseur Eli Roth.

    Dass Roth ein Verehrer von Sam Raimi und Tanz der Teufel ist, merkt man daran, dass in dem morbiden Fantasy-Film ein Necronomicon vorkommt, das als McGuffin die Handlung beschleunigt und ins Rollen bringt. In einer Nebenrolle ist Kyle MacLachlan, der künstlerische Ziehsohn von David Lynch, der in „Blue Velvet“ und „Twin Peaks“ spielte, als auferstandener Zombie zu sehen.

    zuletzt geändert von ford-prefect

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    If you know the words please sing along
    #11544743  | PERMALINK

    morrisseysmother

    Registriert seit: 01.03.2019

    Beiträge: 71

    cleetusOnce upon a time in Hollywood – Gestern zum zweiten Mal gesehen, diesmal mit meiner Frau und im Nachhinein habe ich ein schlechtes Gewissen. Während ich mich über die ganze Spielzeit fast nicht eingekriegt hab und zum Schluss in einen hysterischen Lachschreikrampf verfallen bin, hat sie sich 2,5h unverhohlen seicht unterhalten gefühlt und am Ende gesagt, ich soll den Schrott ausschalten (als der Dämon aus The Ring schreiend im Pool gegrillt wird). Können Menschen, welche nicht wie wir, alles über Charles Manson wissen, keinen Doktor in Poliziotteschiologie haben, nicht die komplette Where Eagles Dare-Filmfamilie gesehen haben und bei Sergio immer zuerst an Corbucci denken, diesem Film überhaupt etwas abgewinnen? Bzw in dem angestrebten Maß?

    Ja, können sie.

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    #11544757  | PERMALINK

    motoerwolf

    Registriert seit: 25.10.2006

    Beiträge: 5,259

    Zwei Trottel gegen Django (Due Rrringos nel Texas, Marino Girolami, 1967)
    Der Titel deutet es schon an, der Film ist ein früher Vertreter der komödiantischen Italowestern, die in den Diebzigern dann richtig populär wurden. Im Gegensatz zu manchen Spencer/Hill-Filmen ist dieser hier allerdings nicht mal betrunken erträglich. Das hat zwei hauptsächliche Gründe: das Grimassieren von Franco Franchi, der die Hauptrolle spielt, ist nichts weniger als abstoßend. Jede Sekunde, in der er zu sehen ist, löst in mir den Wunsch aus, in mit Lucille aus The Walking Dead bekannt zu machen. Das ist sicher nicht ethisch korrekt von mir, solche Phantasien zu haben, aber schaut euch sein Spiel selbst an, bevor ihr mich verurteilt. Der zweite Grund, warum der Film eine Katastrophe ist ist Django. Der ist hier ein sprechendes Pferd. Das trotz des Titels nicht gegen, sondern MIT den zwei Trotteln arbeitet. Das der Film darüber hinaus vornehmlich ausgerechnet den von mir geliebten The Good, the Bad and the Ugly auf so unwürdige Weise parodiert, ist dann nur noch der letzte Strohhalm, der dem Kamel den Rücken bricht. Eigentlich hat der Film nicht mal 1/10 Punkten verdient. Soll noch mal einer was über den Humor der Deutschen meckern…

    --

    And all the pigeons adore me and peck at my feet Oh the fame, the fame, the fame
    #11545169  | PERMALINK

    plattensammler
    Dabble In Om - More Oomph! Charmebolzen

    Registriert seit: 11.05.2019

    Beiträge: 1,458

    grievousangelMich fasziniert seit jeher, wie beliebt und erfolgreich „Parasite“ in jeder Hinsicht werden konnte. Auch abgesehen von der Goldenen Palme und dem Academy Award kenne ich eigentlich keine Stimme, die nicht restlos begeistert war bzw. ist. Klar, ich mag „Parasite“ auch gerne (sehr gute ***1/2), aber man bekommt ja fast das Gefühl, als wäre er das „Casablanca“ unserer Zeit. Für mich ist der Film nicht einmal im schmalen Oeuvre von Bong Joon-ho das absolute Highlight und im südkoreanischen Kino schätze ich auch noch den einen oder anderen Regisseur doch deutlich mehr als ihn. Trotzdem natürlich toll, dass so ein Werk bei den Academy Awards abräumen und entsprechend weite Wellen schlagen kann. Unbedingt weitermachen!

     

    Mich hat der Erfolg und die dermaßen positive Kritik auch überrascht. Klar, das ist kein schlechter Film, aber so super-duper-dolle ist er nun auch wieder nicht. Interessantes Phänom. Ein bisschen wie bei Oldboy (Park Chan-wook), aber der war mmn auch tatsächlich eher weit überm Durchschnitt.

    --

    My V is for Vendetta Thought that I'd feel better But now I got a bellyache
    #11545189  | PERMALINK

    thesidewinder

    Registriert seit: 17.03.2019

    Beiträge: 6,018

    cleetusOnce upon a time in Hollywood – Gestern zum zweiten Mal gesehen, diesmal mit meiner Frau und im Nachhinein habe ich ein schlechtes Gewissen. Während ich mich über die ganze Spielzeit fast nicht eingekriegt hab und zum Schluss in einen hysterischen Lachschreikrampf verfallen bin, hat sie sich 2,5h unverhohlen seicht unterhalten gefühlt und am Ende gesagt, ich soll den Schrott ausschalten (als der Dämon aus The Ring schreiend im Pool gegrillt wird). Können Menschen, welche nicht wie wir, alles über Charles Manson wissen, keinen Doktor in Poliziotteschiologie haben, nicht die komplette Where Eagles Dare-Filmfamilie gesehen haben und bei Sergio immer zuerst an Corbucci denken, diesem Film überhaupt etwas abgewinnen? Bzw in dem angestrebten Maß? (Mein Lieblingsfilm der letzten Jahre, 10/10 und weit über allem was ich sonst so von diesem Tarantino kenne.)

    Habe ihn in dieser Woche ebenfalls zum zweiten Mal gesehen und ebenso genossen wie beim ersten Mal. Einer seiner besten Filme.

    --

    #11545197  | PERMALINK

    stormy-monday
    verdreckter Hilfssheriff

    Registriert seit: 26.12.2007

    Beiträge: 14,837

    plattensammlerInteressantes Phänom. Ein bisschen wie bei Oldboy (Park Chan-wook), aber der war mmn auch tatsächlich eher weit überm Durchschnitt.

     
    Danke für die Empfehlung. Ich schau mich um danach.

    --

    Hey! Ho! Let's GO!!!!!!
    #11547531  | PERMALINK

    jimmydean

    Registriert seit: 13.11.2003

    Beiträge: 2,449

    apropos tarantino

    habe mir jetzt endlich mal „city on fire“ von ringo lam besorgt, die „inspiration“ für reservoir dogs… wirklich einer der besten hongkong-thriller, vergleichbar nur mit den besten filmen von john woo oder „internal affairs“…das standoff am schluss hat tarantino fast eins zu eins übernommen…chow yun-fat wieder mal als schmerzensmann

    zuletzt geändert von jimmydean

    --

    i don't care about the girls, i don't wanna see the world, i don't care if i'm all alone, as long as i can listen to the Ramones (the dubrovniks)
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