Der letzte Film, den ich gesehen habe (Vol. II)

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  • #11498281  | PERMALINK

    themagneticfield

    Registriert seit: 25.04.2003

    Beiträge: 32,350

    Es müsste immer Musik da sein

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    "Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen von wem. Was berührt, das bleibt!
    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #11498329  | PERMALINK

    jjhum

    Registriert seit: 30.08.2007

    Beiträge: 2,251

    themagneticfieldEs müsste immer Musik da sein

    Großartig. Und das Kickerspiel……..

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    "Roots" fehlt!
    #11498825  | PERMALINK

    seenus

    Registriert seit: 26.01.2020

    Beiträge: 46

    Le chat (Pierre Granier-Deferre, 1971) * * * * 1/2

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    Tradition is one of those words conservative people use as a shortcut to thinking.
    #11498845  | PERMALINK

    stormy-monday
    verdreckter Hilfssheriff

    Registriert seit: 26.12.2007

    Beiträge: 14,300

    Wunderbarer Film.

    Selbst:
    Late Night – Die Show ihres Lebens

    Emma Thompson alias Katherine Newbury kämpft als einst gefeierte Moderatorin gegen sinkende Quoten: Die mehrfach ausgezeichnete Talk-Queen Katherine Newbury ist ein alter Hase im Showbusiness. Doch mittlerweile stehen die Zeichen auf Veränderung, weshalb der Sender ein komplettes Makeover plant. Um ihrem Karriereaus entgegenzuwirken, stellt Katherine kurzerhand Quereinsteigerin Molly ein, die versucht, das festgefahrene Team wieder auf den richtigen Kurs zu bringen …
    Guter Blick hinter die Kulissen des amerikanischen Late Night- Fernsehens mit einer fabulösen Emma Thompson.

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    Hey! Ho! Let's GO!!!!!!
    #11500157  | PERMALINK

    cleetus

    Registriert seit: 29.06.2006

    Beiträge: 15,923

    Napoli si ribella (Netflix) – Hätte gar nicht damit gerechnet, dass der Film stellenweise so viel Spaß macht. Der Plot ist leicht wirr und eigentlich recht unerheblich, irgendwer stiehlt Don Domenico irgendwelche Drogen, dieser schickt daraufhin Cuore de cani los, einen kojotenhaften Hitman mit Schlagerfrisur, um die komplette Bande umzulegen und so den Verräter zu finden (kluger Plan, zugegeben). Das wiederrum ruft den manneshaftesten Mann seiner Zeit auf den Plan, den „Polentafresser“ Luc Merenda (im Ernst, was für ein schöner Mann, unglaublich!). Zusammen mit seinem Partner, Marechal Enzo Cannavalle hetzt er hinter den Mafiosi her und verbrennt ordentlich Gummi. Anfangs versteht Merenda das scht-telnde Kauderwelsch der Napoletani nicht besonders gut, sie machen Späße mit ihm und verspotten seine Essgewohnheiten, allerdings ändert sich das alles, wenn er seine 357er Magnum rausholt und sich die Hemdkrägen in Übergröße zurechtzupft (hier muss man aber aufpassen: schaut man sich US-Filme aus der selben Zeit an, so tragen die Hustler dort diese lächerlich langen Disco-Krägen a la Rod Stewart, Merenda jedoch wartet mit einem perfekten Roma Semi-Cutaway auf, hier kann sich jeder Mann mit zu großem Kiefer eine Scheibe abschneiden). Die Mafiosi werden weniger, es kommt zum Showdown, der große Commissario verlässt desillusioniert, wie es sich gehört, das Schlachtfeld. Besonders hervorheben möchte ich den großen Schauspieler Cannavalle, der diesen eigentlich gewöhnlichen Polizeithriller sehenswert macht. Er spielt im Grunde den gleichen Charakter wie in den Plattfuss-Filmen, allerdings versteht es die Kamera in einigen Momenten, ihm eine gewisse Schläue anzuzeichnen, was wiederum der comic relief-Mittel zum Zweck-Rolle mehr Tiefe verleiht. Besonders im Vergleich mit beispielsweise Louis de Funes ist es eine absolute Freude diesem präzisen Mimiker zuzuschauen.

    edit: Es spielt auch der obligatorische tedeschi mit, ein italienisch sächselnder Fettwanst in kariertem Jackett.

    zuletzt geändert von cleetus

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    Don't be fooled by the rocks that I got - I'm still, I'm still Jenny from the block
    #11500753  | PERMALINK

    latho
    No pretty face

    Registriert seit: 04.05.2003

    Beiträge: 33,010

    B-) Prima Rezi!

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    If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.
    #11501231  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 6,798

    Delicatessen (1991, Regie: Jean-Pierre Jeunet und Marc Caro)

    Ich erinnere mich, dass der mal um 1993 im Pay-TV-Kanal Premiere lief, konnte mich daher nur an einzelne Szenen erinnern. In einem alten abbruchreifen Haus über einer Metzgerei, im Frankreich während großer wirtschaftlicher Not, wohnen einige skurrile Typen, zum Beispiel eine Spießerfrau, die des Lebens überdrüssig ist und ständig versucht, sich mit originellen Tricks selbst ins Jenseits zu befördern, etwa mit einer Flinte, deren Abzug mit einer Schnur am Türgriff festgebunden ist, was aber regelmäßig misslingt. Dann ist da noch ein alter Mann, der offenkundig am Tiermessie-Syndrom leidet und in einer feuchten Altbauwohnung mit jeder Menge Frösche und Schnecken haust, was ihm allerdings zu gefallen scheint. Unterdessen schlachtet der Metzger, dem das Mietshaus gehört, unten in seiner Metzgerei immer wieder wehrlose Menschen ab, um aus deren Fleisch leckere Wurst für die Kundschaft und den Eigengebrauch herzustellen. Bis ein junger Mann auftaucht, der früher Zirkusartist war, in dem Altbau eine Anstellung als Hausmeister erhält, sich in die Tochter des Metzgers verliebt … und dem gemeinen kannibalischen Schlachter auf die Schliche kommt. Herrlich spinnert und schwarzhumorig, genau mein Geschmack. Die Bildästhetik leuchtet gelblich und in dunklem Sepia, was dem Film eine ganz besondere Note verleiht. Von Jeunet stammt auch „Die fabelhafte Welt der Amelie“ von 2001.

    zuletzt geändert von ford-prefect

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    If you know the words please sing along ... Hopping on the back of the bull
    #11501337  | PERMALINK

    pipe-bowl
    Moderator
    Cookie Pusher

    Registriert seit: 17.10.2003

    Beiträge: 59,659

    Lucy in the sky (2019, Noah Hawley) **1/2

    Hat mich nicht gepackt. Ich hatte mir vor allem wegen Noah Hawley, der ja für die famose Serie „Fargo“ verantwortlich ist, mehr versprochen. Aber dieser Film zieht sich recht zäh dahin und der Hauptdarstellerin Natalie Portman kann ich in der Rolle gar nichts abgewinnen. Für mich eine Fehlbesetzung.

    --

    there's room at the top they are telling you still but first you must learn how to smile as you kill
    #11501623  | PERMALINK

    pipe-bowl
    Moderator
    Cookie Pusher

    Registriert seit: 17.10.2003

    Beiträge: 59,659

    Mud (2012, Jeff Nichols) ****

    Guter Film, der die Charaktere gut entwickelt und in dem mich vor allem die beiden Jungdarsteller überzeugen. Die Orte der Handlung werden in ein schönes Licht gesetzt und auch Nebenstränge, wie z.B. die Familiengeschichten der beiden Jungen, sind passend eingefügt. Der Film fließt lange Zeit ruhig wie der große Fluss, an dem er spielt, bevor es am Ende zum erwarteten Showdown kommt.

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    there's room at the top they are telling you still but first you must learn how to smile as you kill
    #11502005  | PERMALINK

    ewaldsghost

    Registriert seit: 19.07.2016

    Beiträge: 675

    The Invisible Man (Der Unsichtbare) (2020, Leigh Whanell) ****

    Bösewichte, die mit Hilfe spezieller Apparatur unsichtbar werden können und ihren Mitmenschen damit zur Plage werden, gehören durchaus zu den klassischen Horror/SciFi Motiven. Dieser hier ist eine Neuverfilmung eines Films von 1933, der wiederum auf dem Roman von H.G. Wells von 1897 basierte.

    Die 2020er Ausgabe von Invisible Man ist ein spannender Thriller, der vor allem von Elisabeth Moss in der weiblichen Hauptrolle profitiert, seit The Handmaid’s Tale eine meiner Lieblingsschauspielerinnen. Und von der sehr angenehm gruseligen Stimmung der ersten halben Stunde, bevor die Dinge eskalieren. Den guten Gesamteindruck schmälern auch gewisse Ungereimtheiten kaum etwas (warum hat jemand in einem Unsichtbarkeitsanzug gleichzeitig übermenschliche Kräfte, die einen Menschen meterweit durch die Luft schleudern können?) oder die Tatsache dass der Bösewicht kein bisschen diabolisch dafür aber ziemlich brav rüberkommt. Auch die special effects können sich sehen lassen.

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    #11502267  | PERMALINK

    seenus

    Registriert seit: 26.01.2020

    Beiträge: 46

    La boulangère de Monceau (Éric Rohmer, 1963) * * * *

    Baisers volés (François Truffaut, 1968) * * * * *

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    Tradition is one of those words conservative people use as a shortcut to thinking.
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