ctte gibt Senf dazu – VÖ-Betrachtungen mit leichtem Prog-Überhang

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  • #11258465  | PERMALINK

    themagneticfield

    Registriert seit: 25.04.2003

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    dengelIch denke, ich kenne des Rätsels Lösung: Fish On Friday – Black Rain Belgisch-englisch-amerikanische Band. Und Lula Beggs, die Tochter von Bassist Nick Beggs (u.a. bei Lifesigns, The Mute Gods, bei Steven Wilson) singt teilweise.

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    Geil, alles perfekt kombiniert.

    Keiner muss sich genieren Kajagoogoo zu schreiben. Irgendwie muss man ja auch mich anfixen ;-)

    zuletzt geändert von themagneticfield

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    "Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen von wem. Was berührt, das bleibt!
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    #11258479  | PERMALINK

    themagneticfield

    Registriert seit: 25.04.2003

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    mr-badlandsIch habe “Pelagial” (2013) in Erinnerung, ein klaustrophobisches Werk, sehr beeindruckend. Es scheint ich habe zwei Alben nachzuholen :-).

    Die war mir zu sperrig, immer wieder tolle Ansätze, aber dann doch zu brachial. Deshalb war ich sehr angetan, dass die 2018er für mich leichter zugänglich war. Dass sie stets auch eine Instrumentalversion veröffentlichen, von der es auch eine eigene Vinyl-Auflage gibt, machen sie schon lange so. Ihr Label Pelagic hat auch stets aufwenige Box-Versionen mit Schieferplatten, in Madagaskar gesammelten Muscheln und Ähnlichem in opulenten Holzkisten.

    Die Kombi-Box von Heliocentric / Anthropocentric war auch wunderschön, aber die Musik dann am Ende des Tages (mir) doch etwas zu anstrengend.

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    "Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen von wem. Was berührt, das bleibt!
    #11282599  | PERMALINK

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    Registriert seit: 27.11.2006

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    No.3 vom 27.11.

    Hallo, liebe Leser. Da ja heute bekanntlich Black Friday ist, fällt meine Kolumne natürlich diesmal noch billiger aus. Trotzdem bekomme ich grad eine Info rein, die vielleicht das Potential zur Breaking News hat. Mein Informant Jack in Kuala Lumpur teilt mir grad aus den Außenbezirken, wo die Müllverbrennungsanlagen stehen, die für die EU Plastik verbrennen, eine Besonderheit mit, die mit der Musikindustrie zu tun haben soll. Aus B.C.Johnson Werk 3 und 4 entweicht oranger Rauch mit wirklich ungewöhnlich penetranter Färbung. Jack versucht noch während diesem Text nähere Infos zu bekommen.

    Beginnen wir nun aber mit Mariuz Duda. Während es eine fantastisch Ankündigung seiner „Hauptband“ Riverside gibt, die nächsten Monat unter dem Titel „Lost´n Found – Live in Tilburg“ ein komplettes Konzert der vorletzten Tour veröffentlicht, das es lediglich mal in ganz kleiner Auflage am Merchstand gab. Es würdigt vor allem noch einmal den Gitarristen Piotr Grudzinski, der in der Folge verstarb. VÖ 11.12.

    Aber Duda kam auch vor einer Woche mit dem inzwischen siebten (wenn man „Impressions“ mitrechnet) Album seines Soloprojektes Lunatic Soul um die Ecke. Bereits im Vorfeld hatte der „polnische Steven Wilson“ für Verwunderung gesorgt, als er eine Hinwendung zur skaninavischen Folklore ankündigte. Nun ja, und Duda ist konsequent. Das eigentliche Album beginnt interessant, klingt hervorragend, vermittelt aber mit der Zeit den Eindruck von Eintönigkeit. Es passiert über längere Strecken wenig und kann dann sogar etwas auf den Geist gehen. Öfter hören hilft nicht, die Strukturen sind simpel und wollen nicht erarbeitet werden.

    Aber, das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Denn die lim.Ed. hält noch eine Bonus-CD bereit, die fast so lang ist wie das „reguläre“ Album. Und da findet sich am Ende über 27 Minuten das großartige „Transmission 2“, wo Duda das Ideenfeuerwerk abbrennt, welches ihm zuvor wohl unpassend erschien. Wem also der Trip in die einsamen und verhexten Wälder Skandinaviens nicht so recht zugesagt haben, der bekommt hier noch die Vollbedienung in Form einer Verschmelzung mit dem, was LS bisher ausmachte.

     

    Mark Kelly hat nichts mit der Family zu tun, sondern ist das Marillion Urgestein, das bisher nicht durch Solosachen auffiel. Und heute erscheint unter dem Namen „Marathon“ eine Platte, die geradezu platzt vor Kreativität. Andere machen daraus 10 Alben. Aber gut, wenn man sich 40 Jahre Zeit lässt… Was Kelly aber nun auch hin bekommt, und das brilliant, er kanalisiert dieses Monster von einem Füllhorn. Die Platte klingt frisch, druckvoll, trotzdem entspannt, und trotz aller Zitate eigenständig. Natürlich klingt die Hausband an, bei den Keys sowieso, auch die Gitarre gibt schon mal den Rothery, und der Sänger variiert zwischen Gabriel, Hogarth und AOR. Und Kelly zitiert auch schon mal „Firth of Fifth“, aber alles sehr charmant und mit einer Produktion, die poliert und trotzdem tief ist. Übrigens wurde das Ganze in den „Real World Studios“ aufgenommen, wo auch ein Livedurchlauf entstand, der auf der nummerierten Bonus-DVD plaziert wurde. Ich bin also überrascht und entzückt. Anspieltipp wäre das fantastische „Amelia“, aber der Rest zieht mit.

    Kurz aus Kuala Lumpur, was wir schon dachten, dort werden Schallplatten in großer Menge verbrannt. Jack eruiert weiter.

    Stichwort Island. Solstafir hat mich sehr beeindruckt, da schreibe ich aber später in den Thread. AC/DC hab ich noch nicht gehört. Die 3 Tage RPWL 20th Birthday in der Bluesgarage mussten ja nun doch ausfallen. Ich schreibe hier also noch ein wenig über Midnight Oil:

    „The Makarrata Projekt“ hat einen entscheidenden Fehler. Die Oils haben, übrigens zusammen zahlreichen Vertretern der Ureinwohner 20 Songs aufgenommen, thematisch drapiert um das „Uluru-Statement from the Heart“ aus 2017, dass im letzten Song verlesen wird. Leider hat man für das Album, oder soll man EP sagen, nur sieben davon ausgewählt. Vor allem die ersten Beiden zeigen die Band wie in besten Zeiten (also Ende der 80er), danach wird es ruhiger und gesetzter, bleibt aber toll. Es sind die ersten neuen Aufnahmen seit 20 Jahren, seit 2018 tourt die Band ja immerhin wieder. Die Platte ist ein reines Charity-Projekt, aber man kann nur hoffen, dass es Appetit auf mehr gemacht hat. Die Oils haben gefehlt.

    Und da sind wir fast beim Thema. Umweltverschmutzung war das Kernthema von „Blue Sky Mining“. Und Jack hat geliefert. Bei BCJ 3/4 wird ein Großauftrag erfüllt. 4,7 Mio orange 12 Inch von den Stones gehen dort in beißenden leuchtend orangen Rauch auf. Universal hatte von der One-Track-10 Inch 5 Mio produzieren lassen, aber in 6 Monaten nur 285.000 verkauft. Damit die Dinger nicht als Ladenhüter dem Image schaden, sollten sie nun klammheimlich vernichtet werden. Aber die markante Farbe hat die Mission auffliegen lassen. Ich berichte hier als Erster, aber die Sun hat die Story auch schon.

    So weit für heute, nächstes Mal hoffe ich Infos über sonderbare Sexualpraktiken in der dt. Schlagerszene zu bekommen.

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    #11282621  | PERMALINK

    wolfgang

    Registriert seit: 19.07.2007

    Beiträge: 15,170

    Die neue „Lunatic Soul“ kommt sehr entspannt und folkig daher, kein Vergleich zu den elektronischen Alben und der 27 minütige Track auf der Bonus CD ist wirklich saustark.

    Die „Mark Kelly“ CD erwarte ich auch noch und bin sehr gespannt. Der Vorabtrack auf einem Eclipsed Sampler hat mir schon besser gefallen als alles, was auf den letzten „Marillion“ Alben war.

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    Savage bed foot-warmer of purest feline ancestry
    #11324807  | PERMALINK

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    Registriert seit: 27.11.2006

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    No. 4 vom 11.1.21 Neujahrsansprache

    Mit neuen Alben ist dieser Tage ja nicht so viel. Umso mehr Gelegenheit steht mir zur Verfügung, um Dinge zu kommentieren. Ich habe mich noch über das Resultat der Jahreswertung zu beschweren, hole dann einen kleinen Island-Exkurs nach, und kommentiere schließlich ein Rührstück, das sich an anderer Stelle im Forum abspielt.

    Es wird einsam in diesem Forum, wenn ich in der Konsensliste Platz 71 von 85 eingereichten Listen lande, und ich inzwischen sogar schon der allerletzte User bin, der noch Katatonia votet. Dass ich letztes Jahr Soen, Klone und This Winter Machine exklusiv in der Liste hatte, war nicht erstaunlich. Die kennt eben sonst niemand. Aber inzwischen tauchen selbst die schwedischen Schwergewichte Pain of Salvation und Katatonia in weiteren 84 Listen nicht ein einziges Mal auf. Hä? Wo bin ich denn hier? Der Jahressieger ermüdet mich auch, wenngleich ich darauf vorbereitet war. Und meine Befürchtung für 2021 ist ein Album von Billie Eilish mit 728 Punkten bei 61 Nennungen in dann 83 Listen.

    Dabei hatte Katatonia noch rechtzeitig „Dead Air“ nachgeschoben, ein fulminantes Live im Studio-Album mit großartigen Versionen auch der neuen Songs. Außer ein paar üblichen Verdächtigen (Teargas) ein tolles 90-minütiges Set mit viel Raum für kreative und sessionmäßige Spielereien, die die Schwere der Band ungefähr so aufzubrechen vermochten, wie das Akustik-Programm nach Dead End Kings.

    Ziehen wir nord-nordwestlich. Sparch hatte mit seinem Album des Jahres für reichlich Eruption in meiner Liste gesorgt. Am 27.12. stieß ich auf Katla, ein isländisches Duo mit Querverweisen zu Solstafir, die mich auch im November beeindruckt hatte, wenn auch nicht auf Albumlänge. Da wechseln sich nämlich Sachen, die wie Garagen Demos von Anfängern klingen, mit meisterhaften Werken ab, die tief unter die Haut gehen. Mal scheppert ein billig klingendes Schlagzeug mit überforderten Tonabnehmern schauerlich durch den Song, dann erklingt ein wunderbares Glockenspiel in einer traumhaft schönen streichergetragenen Ballade mit märchenhaften Applikationen.. Die isländischen Vocals  des Sängers klingen übrigens wie unbeholfenes Osteuropäisch, was das Gesamtbild ziemlich einzigartig werden lässt.

    Aber zurück zu Katla. Gepackt hatte die Platte mich schnell, als Eingang nutzte ich den 11- und den 14-Minüter am Ende, die ich gut 5 Mal durch nahm, bevor ich das Album am Stück hörte. Sehr geil, diese wunderbar produzierten Songs ohne einen Ausfall. Alles fügt sich organisch zusammen, auch symphonische Passagen mit brachialem Metal und wieder zurück. Die Songs atmen und der Hörer hält den Atem an.

    Keine Ahnung, ob ich dem Werk mit Platz 4 gerecht geworden bin. Für eine ausreichende Reflektion war die Zeit zu kurz. Man muss ja auch darauf achten, dass vor Begeisterung nicht überschießt.

    Jetzt zu dem Rührstück. Auch als Skandal bezeichnet. Ich hätte ja statt „You can´t always get what you want“ einfach „Last Chrismas“ ausgewählt, um die letzte Sendung abzurunden, die aber auch so etwas Legendäres bekommen hat, worum es ja wohl geht. Der Thread mutet nämlich an wie eine Heilige Messe. Mich erheitert das sehr. Und es erinnert mich an die aufregenste Debatte ever, die ich in diesem Forum erleben durfte. Vor rund 12 Jahren war das. Dass nun mitten im Gottesdienst die Schäflein den Austausch digitaler Einheiten organisieren, erfüllt eigentlich den Tatbestand des 166 StGB. Aber wenn der Staatsanwalt nicht eingreift, dann vielleicht die GEMA.

    Jo, mehr weis ich grad nicht. Als kleinen Tipp noch das von InsideOut vertriebene Artbook „13 Winters“ von Frost. 8 CDs mit den 3 Alben und reichlich Bonus einer Band, die in keine Schublade passt. Einerseits könnte man Prog goes Airplay vermuten, dann wird dieser Weg aber doch mit verstörenden Elementen durchbrochen, die es jedem potentiellen Hörer schwer machen, Frost vorbehaltlos zu mögen. Die wollen aber wohl auch nicht gemocht werden.

    Ach noch was, für Live in Tilburg geht natürlich die klare Kaufempfehlung raus. Riverside klingen hier natürlich roher als im Studio, und die Titelliste ist nicht gerade die von mir gewünschte (vor allem aus „Time Machine“ spielen sie einfach die falschen Songs), aber die VÖ dieses Konzertes ist trotzdem ein Geschenk.

    So, bin weg.

     

     

     

     

     

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    #11324809  | PERMALINK

    mozza
    Captain Fantastic

    Registriert seit: 26.06.2006

    Beiträge: 66,537

    close-to-the-edge Jetzt zu dem Rührstück. Auch als Skandal bezeichnet. Ich hätte ja statt „You can´t always get what you want“ einfach „Last Chrismas“ ausgewählt, um die letzte Sendung abzurunden, die aber auch so etwas Legendäres bekommen hat, worum es ja wohl geht. Der Thread mutet nämlich an wie eine Heilige Messe. Mich erheitert das sehr.

    Würde aber für mehr Stimmung sorgen, wenn du deine Einlassungen im entsprechenden Thread einbringen würdest.

     

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    Young, hot, sophisticated bitches with an attitude
    #11324817  | PERMALINK

    mr-badlands

    Registriert seit: 04.02.2020

    Beiträge: 1,056

    @ctte: Danke für Deine Gedanken. Werde mich jetzt auch mal mit “Katla” beschäftigen, das erste, kurze reinhören war vielversprechend.

    --

    We'll keep pushin' till it's understood, and these badlands start treating us good
    #11324981  | PERMALINK

    ediski

    Registriert seit: 31.12.2016

    Beiträge: 4,760

    Die 10 Alben in der Jahresendumfrage sind vermutlich zu wenig, um viele Überschneidungen zu erzielen. Katatonia und Pain of Valvation habe es bei mir dieses Jahr nicht geschafft. „The All is One“ von Motorpsycho habe ich noch nicht gehört. Und die von dir im November erwähnte Lunatic Soul stand bei mir auf Platz 4, ist aber nicht in deiner Top-10.

    „Lotus“ von Soen hatte ich letztes Jahr auf Platz 14 und das neue Album der Band – „Imperial“ -, das am 29. Januar erscheinen soll, habe ich schon auf meinem Zettel. Die Vorab-Singles „Antagonist“ und „Monarch“ versprechen schon Einiges …

    zuletzt geändert von ediski

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    #11325053  | PERMALINK

    close-to-the-edge

    Registriert seit: 27.11.2006

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    mozza

    close-to-the-edge Jetzt zu dem Rührstück. Auch als Skandal bezeichnet. Ich hätte ja statt „You can´t always get what you want“ einfach „Last Chrismas“ ausgewählt, um die letzte Sendung abzurunden, die aber auch so etwas Legendäres bekommen hat, worum es ja wohl geht. Der Thread mutet nämlich an wie eine Heilige Messe. Mich erheitert das sehr.

    Würde aber für mehr Stimmung sorgen, wenn du deine Einlassungen im entsprechenden Thread einbringen würdest.

    Diese Art von Stimmung braucht aber wohl niemand. Ich möchte den Löwen ja auch nur ein kleines bisschen kitzeln, aber nicht gefressen werden.

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    #11325061  | PERMALINK

    august-ramone
    Ich habe fertig!

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    close-to-the-edgeNo. 4 vom 11.1.21 Neujahrsansprache

    Jetzt zu dem Rührstück. Auch als Skandal bezeichnet. Ich hätte ja statt „You can´t always get what you want“ einfach „Last Chrismas“ ausgewählt, um die letzte Sendung abzurunden, die aber auch so etwas Legendäres bekommen hat, worum es ja wohl geht. Der Thread mutet nämlich an wie eine Heilige Messe. Mich erheitert das sehr. Und es erinnert mich an die aufregenste Debatte ever, die ich in diesem Forum erleben durfte. Vor rund 12 Jahren war das. Dass nun mitten im Gottesdienst die Schäflein den Austausch digitaler Einheiten organisieren, erfüllt eigentlich den Tatbestand des 166 StGB. Aber wenn der Staatsanwalt nicht eingreift, dann vielleicht die GEMA.
    Jo, mehr weis ich grad nicht.

    Tja, immer noch nachtragend und kann nicht vergessen. Dazu passt das späte Treten. Kenne ich von dem da an der Ecke.

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    http://www.radiostonefm.de/ Wenn es um Menschenleben geht, ist es zweitrangig, dass der Dax einbricht und das Bruttoinlandsprodukt schrumpft.
    #11325127  | PERMALINK

    close-to-the-edge

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    ediski„Lotus“ von Soen hatte ich letztes Jahr auf Platz 14 und das neue Album der Band – „Imperial“ -, das am 29. Januar erscheinen soll, habe ich schon auf meinem Zettel. Die Vorab-Singles „Antagonist“ und „Monarch“ versprechen schon Einiges …

    Da bin ich auch sehr gespannt drauf. Das Jahr braucht ein bisschen,  bis es in Gang kommt, aber dann geht ganz schön die Post ab. Hoffentlich geht das dann auch für Konzerte.

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    #11325129  | PERMALINK

    sparch
    MaggotBrain

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    close-to-the-edgeDa wechseln sich nämlich Sachen, die wie Garagen Demos von Anfängern klingen, mit meisterhaften Werken ab, die tief unter die Haut gehen.

    Ist mit Dionysus aber eigentlich nur ein Track, was ich als Kontrast dann auch gelungen finde. Die Produktion könnte aber insgesamt besser sein.

    Bei Katla. findet man diese Black Metal Einschübe ja auch, nur sind sie hier noch deutlich verschlungener. Gestern habe ich es wieder gehört und ich bin unverändert schwer beeindruckt von diesem Klangkosmos, der sich hier auftut.

    --

    Conjoin the Vacuous
    #11325149  | PERMALINK

    wolfgang

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    „Lotus“ von „Soen“ steht auch auf meiner Liste für 2021.

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    Savage bed foot-warmer of purest feline ancestry
    #11325153  | PERMALINK

    close-to-the-edge

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    sparch

    close-to-the-edgeDa wechseln sich nämlich Sachen, die wie Garagen Demos von Anfängern klingen, mit meisterhaften Werken ab, die tief unter die Haut gehen.

    Ist mit Dionysus aber eigentlich nur ein Track, was ich als Kontrast dann auch gelungen finde. Die Produktion könnte aber insgesamt besser sein. Bei Katla. findet man diese Black Metal Einschübe ja auch, nur sind sie hier noch deutlich verschlungener. Gestern habe ich es wieder gehört und ich bin unverändert schwer beeindruckt von diesem Klangkosmos, der sich hier auftut.

    Deshalb verdienst Du eigentlich auch eine Auszeichnung. Ich glaube nicht, dass ich ohne deine Jahresliste jemals auf Katla gestoßen wäre. Und verschlungener stimmt natürlich, aber eben auch auf den Punkt umgesetzt. Die müssen da ziemlich dran gefeilt haben.  Ein Album als Vision,  ähnlich wie man eine Skulptur Stück für Stück frei liegt.

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    #11326087  | PERMALINK

    sparch
    MaggotBrain

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    close-to-the-edgeDeshalb verdienst Du eigentlich auch eine Auszeichnung.

    So viel Ehre wäre dann doch des Guten zu viel. Ich bin auch eher zufällig auf die Band gestoßen. Nachdem Sólstafir bei mir eingeschlagen hatten, habe ich bei Bandcamp einfach mal nach „Icelandic“ etc. gesucht und bin so schließlich bei Katla. gelandet. Dass es sich dabei um die Band des ehemaligen Sólstafir Drummers handelt, hat mein Interesse dann noch zusätzlich geweckt. Seine Photographien im Buch gefallen mir auch ausnahmslos gut und runden das Album perfekt ab. Ein Gesamtkunstwerk.

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    Conjoin the Vacuous
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