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AutorBeiträge
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War überrascht noch keinen Thread zu finden (mit Ausnahme im Coming next -thread). Jetzt sind die Platten ja aktuell und gehören hier rein.
Hab bisher nur die I’m awake… aber die gefällt mir nach dem ersten Hören sehr gut.
Den Eingangsmonolog hätte ich nicht gebraucht, aber na gut.
Aber bei so vielen schönen songs….
First Day Of My Life ist schon ziemlich beim frühen Dylan geklauthttp://www.rollingstone.de/forum/images/icons/icon11.gif
Rotes Gesicht
Und der „Titelsong“ hat wahrhaftig dieselben Akkorde und Melodie wie
Freude schöner Götter funken…
Ansonsten wirkt Conor besonders im Duett mit Emmylou wie die Reinkarnation von Gram Parson….danke dafür…..--
and now we rise and we are everywhereHighlights von Rolling-Stone.deDie 100 besten Hardrock- und Metal-Alben: die komplette Liste
„Der Soldat James Ryan“: Wie Krieg
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das wäre fast zwei threads wert!
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Emmylou Harris?
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ok, dann ändere ich den Namen und mach mal nur einen Thread auf
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and now we rise and we are everywhereNatürlich Emmylou Harris, wowee… ich kenn auch ansonsten keine
sie singt auf 3 Lieder mit, teilweise background, teilweise im duett--
and now we rise and we are everywherenikodemusNatürlich Emmylou Harris, wowee… ich kenn auch ansonsten keine
Danke.
Es gibt noch genügend Emmylous da draußen. Gib den Namen mal auf google ein – da tun sich Abgründe auf.
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gemacht getan, wowee, ok, ich hab 620.000 Links für Emmylou bei Goggle gefunden….ich kenne trotzdem nur unsere bezückenste aller Countryladies….
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and now we rise and we are everywheredas ist schon die.
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Like drinking poison Like eating glass[/SIZE]wer hat diesen abartigen smilie da reingesetzt?
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Like drinking poison Like eating glass[/SIZE]habe die Platte bestellt und bin schon sehr gespannt. Muss aber wohl noch zwei bis drei Tage warten, bis der Postmann klingelt.
Freue mich schon tierisch auf Emmylou…. – ich hör dich schmachten.--
"play fuckin' loud" (Bob Dylan)URL: http://www.fr-aktuell.de/ressorts/kultur_und_medien/feuilleton/?cnt=621016
Cover-Boy-Wonder
Dagegensein zwischen Gestern und Morgen: Sind die Bright Eyes die Konsensband der Saison?
VON KLAUS WALTER
Conor Oberst (Verleih)
Conor Oberst ist einer der Gewinner der US-Präsidentschaftswahl. Nein, er ist kein Republikaner, er hat nicht mal kandidiert. Aber dank George W. Bush hatte Oberst die Chance, mit seiner Band in riesigen Arenen vor Zehntausenden zu spielen, die den Namen Bright Eyes noch nie gehört hatten. Unter dem Motto „Vote for Change“ waren im letzten Herbst vier Rock-Generationen zur Vaterlandsverteidigung angetreten. „Defend America – defeat Bush!“: John Fogerty, in den Sechzigern mit Creedence Clearwater Revival die Stimme der hart arbeitenden Folks, Bruce Springsteen, der seine Leute seit den Siebzigern mit Visionen vom gelobten Land füttert, R.E.M., in den Achtzigern aufgestiegen zu Repräsentanten eines irgendwie alternativen Amerika. Und in der undankbaren Rolle des Showopeners: Bright Eyes, die Ein-Mann-Band des Coner Oberst mit vielen, häufig wechselnden Musikpartnern.
Als Oberst zur Welt kam, war Karol Wojtyla schon zwei Jahre Papst, Bob Dylan hatte sich gerade mit Saved als wiedergeborener Christ geoutet und The Cure hatten einen Hit mit „Boys don’t cry“. Das war 1980. Normalerweise spielt die Freundeskreisband aus Omaha, Nebraska, vor 2 000 Indierock-Freunden. Fünf Wochen nach „Vote for Change“ haben die Massen entschieden: Bush bleibt Präsident, die Bright Eyes sind Nummer eins. Gleich zwei Singles stehen an der Spitze der Verkaufs-Charts, vor Britney, Snoop und Nelly. Was ist los? Die Zukunft des Rock’n’Roll mal wieder?
Obersts Patriotismus
Auf einem der beiden neuen Bright Eyes-Alben singt Oberst den „Old Soul Song (For The New World Order)“. Zu abgehangenem Country-Pop erzählt er von Barrikaden, Scherben und wild gewordenen Polizisten. All das gab es im vergangenen August in Manhattan beim Parteitag der Republikaner. Viele New Yorker erlebten den mit paramilitärischen Methoden durchgesetzten Konvent als Invasion ihrer Stadt und verteidigten auf der Straße auch den eigenen liberalen Lebensstil. Um Fahrrad-Demonstranten einzufangen, griff die Polizei zu Fischernetzen.
Für viele junge Amerikaner war die Konfrontation mit der Staatsgewalt ein Schock, drastisch genug, um einen Politisierungsschub zu bewirken. Der Bright-Eyes-Auftritt bei einem Benefizkonzert für inhaftierte Demonstranten brachte Conor Oberst sein erstes Titelblatt auf der New Yorker Village Voice ein. Er macht sich gut als Coverboy. Eine Mischung aus Thomas Rosicky, der wertherhaft leidensbegabten Nummer Zehn von Borussia Dortmund, und dem jungen Johnny Depp. Ein Hearthtrob eben, eine Figur, für die man schwärmt, herzklopft.
Hearthrob und Sprecher gegen Bush – gefällt ihm diese Doppelrolle? „Hearthrob? Das interessiert mich einen Scheiß! Was Bush betrifft: Wir wollen ihn loswerden.“ Woher kommt der patriotische Unterton der Bush-Gegner? „Es ist nicht unpatriotisch, ein friedliches Land zu sein und zu denken, dass Kapitalismus nicht der einzige Weg ist, vorwärtszukommen. Wir können nicht alle Ressourcen nutzen und der Rest der Welt verhungert. Es gibt viele großartige Dinge in Amerika, das Christentum in seiner ursprünglichen Form ist eine gute Idee, aber sie wird pervertiert.“
Hm, ich habe sowas noch nie gefragt, aber es muss wohl sein: Glaubt er an Gott? „Diese Frage habe ich lange Zeit mit Nein beantwortet aber inzwischen denke ich die beste Antwort ist: Die Sterne werden explodieren und sich neu formieren in Planeten und du bist immer ein Teil davon. Deine Energie wird transformiert ins nächste Ding… du bist Teil von etwas wirklich Wunderbarem, du solltest Liebe geben und Liebe nehmen und freundlich zu den Menschen sein, äh… “ Dazu muss man wissen, dass es mittlerweile zwei Uhr morgens ist in Philadelphia. Wodka und ein paar Joints im Hotel nach einem Tag des vergeblichen Wartens auf den Soundcheck in der Wachovia-Arena. Am nächsten Tag der größte Auftritt seines Lebens, die Eltern werden anreisen. Coner Oberst sieht müde aus und sein Gesicht sagt: Was stellt mir der blöde Deutsche mitten in der Nacht für blöde Fragen? Sein Mund sagt: „Wir brauchen Positivity, einen Gott…“
So religiös wie nebulös hätte das auch Bob Marley sagen können oder Bob Dylan. Mit dem wird Oberst immer wieder verglichen, von einer Rock-Journaille, die auf der Suche nach dem neuen Messias ist. Musikalisch ist der Vergleich abwegig, aber in guten Momenten verfügt Oberst über die Dringlichkeit des alten Dylan, über dessen Fähigkeit, aus einem hermetischen Textfluss einzelne Zeilen herausragen zu lassen, auf dass sie sich augenblicklich in geflügelte Worte verwandeln. Im „Landlocked Blues“ bringt er Sätze unter, die uns in einer fernen Zukunft daran erinnern werden, wie das so war in den Zeiten asymmetrischer Bush-Kriege, damals, am Anfang des 21. Jahrhunderts: „We made love on the living room floor with the noise in the background of a televised war.“
Die „Vote For Change“-Tour und die galoppierende politische Polarisierung der USA verleihen solchen Texten eine neue Dynamik. Die grassierende Sehnsucht nach Spokesmen, Role Models und anderen Anführern scheint in Conor Oberst ihr passendes Objekt zu finden: jung, attraktiv, kryptisch cool wie Dylan ’66, newyorkanisch neurotisch wie Velvet Underground ’66, dabei verbindlich genug, Sinn und Gemeinschaft zu stiften zwischen seiner Homebase um das rührige Saddle Creek Label und der Handelsmarke Rock USA.
Androgyne Freunde
Letztere erhebt ihr graues Haupt in Gestalt von Emmylou Harris. Das wird Rock-Traditionalisten die Körpersäfte in die Augen und sonstwohin treiben: Der kleine Conor singt mit der Grand Dame des Country-Rock, wie einst Gram Parsons, Neil Young und, eben, Bob Dylan. New Wave-geprägte Nostalgiker fühlen sich bei Conor Oberst wie 1980, als Robert Smith von den Jungs sang, die nicht weinen. „I love The Cure, große Songs, schöne Stimme, ich bin aufgewachsen mit The Cure, The Smiths, R.E.M., College-Radio, Replacements, Hüsker Dü. Ich mag auch maskuline Stimmen. Aber auch feminine…“ Ein bisschen androgyn ist er auch, wie sein Freund und Mentor von R.E.M., Michael Stipe. „Viele meiner Freunde sind androgyn, das hat eine Attraktion für mich.“ Ist er, wie Brett Anderson, ein englischer Bowie-Clone, mal formulierte, ein „Bisexueller ohne homosexuelle Praxis“? Er lacht: „Ja, stimmt.“
Die zwei Seiten des Conor Oberst repräsentieren zwei neue Bright-Eyes-Alben: Old School fürs Stadionrockvolk, New School für die College-Szenen. Das neue heißt schon so didaktisch-doppelbödig: Digital Ash In A Digital Urn. Viel digitale Asche wird in die digitale Urne geschaufelt, mit Hilfe der Freunde aus Omaha. „Mike Mogis machte Beats. The Faint kennen sich aus mit Programming.“ Programming & Protestsongs, Community Spirit & Starqualitäten, mit Bright Eyes in die Vergangenheit schauen und in die Zukunft. Das Interface der Rock-Zeitzonen – oder nur die Band, auf die sich gerade alle einigen können?
Bright Eyes: „I’m Wide Awake It’s Morning“ und „Digital Ash In A Digital Urn“ erscheinen am Montag (Saddle Creek/Indigo).
ich befürchte zweiteres !
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Hab beide heute bekommen, kann aber noch nicht viel dazu sagen, nur gleichmal das beide verdammt gut sind, wie verdammt gut wird sich erst noch zeigen.
Bei Digital Ash In A Digital Urn wird zwar mit vielen „Beats“ und Elektronik gearbeitet klingt aber nicht befremdend sondern immer noch nach Bright Eyes.
Einige Lieder haben es mir schon sehr angetan, wie zum Beispiel Hit The Switch was mich mit seinem Text wirklich innerlich verkrampfen ließ.
I’m Wide Awake, It’s Morning steht dem im nichts nach auch wenn es wie bereits ja schon oft gesagt und erläutert in eine andere musikalische Richtung geht.Eine bessere, genauere und schönere Einschätzung kommt noch.
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The Good Times Are Killing MeAm Montag schon angekommen…
„I´m Wide Awake, It´s Morning“: ein unfassbares Meisterwerk; inkommensurable (!) Tonbilder gepaart mit kongenialen Lyrics (z.B. http://www.plyrics.com/lyrics/brighteyes/onefootinfrontoftheother.html).
Oberst arbeitet an einem ganz eigenen Wahrheitsbegriff.
„I could have been a famous singer, if I had someone elses voice
but failures always sounded better,
let´s fuck it up boys
make some noise“
„Digital Ash In A Digital Urn“: wohl nicht minder brillantes, jedoch schwerer zugängliches eklektisches „New York-Album“. Man will es immer wieder hören, um sein vermutetes Geheimnis zu lüften…Ein gutes Zeichen.
Arno Frank (taz) übertreibt also keineswegs: http://www.taz.de/pt/2005/01/24/a0179.nf/text
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"Wenn man richtig liest, löst man einen innerlichen kreativen Prozess aus. Die meisten Leser inszenieren einen Film. Weswegen es überhaupt kein Wunder ist und mediengeschichtlich konsequent, dass der Roman des 18. und 19. Jahrhunderts in die Erzählkino-Kultur des 20. Jahrhunderts übergegangen ist." (Peter Sloterdijk)Emmylou, immer wieder Emmylou. Freue mich auch auf die Alben, aber nicht wegen Emmylou!
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Nachtmahr inkommensurable (!) Tonbilder
Die habe ich nun bisher beim besten Willen nicht auf diesem Album entdecken können.
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down by the river i shot my baby -
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