Auswertung der Umfrage: Die besten Alben der 1980er

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  • #11865729  | PERMALINK

    talkinghead2

    Registriert seit: 12.12.2019

    Beiträge: 2,315

    liam1994

    talkinghead2

    Du findest LC besser als RiL, hältst aber FoM für ihr bestes Album? RiL war doch die konsequente und geniale Fortsetzung von FoM. Vielleicht gibst du dem Album RiL noch mal eine Chance

    Ich habe dem Album schon so manche Chance gegeben. Ich gehe bei „Klassikern“, die mich nicht erreichen, immer erstmal davon aus, dass es an mir liegt. Einige nutzen die Chancen. Es gibt aber eben auch solche, die kann ich so oft hören, wie ich will, ich werde nicht warm damit. Weitere Beispiele ganz unterschiedlicher Stilrichtungen: In The Court Of The Crimson King, Astral Weeks, Exile On Main Street.

    Dein Problem verstehe ich sehr gut. Von Van Morrison schätze ich auch eher seine Alben ab den 90ern, da ich ihn sehr spät kennengelernt habe. Mit Astral Weeks kann ich auch nach endlosen Hörversuchen nichts anfangen.
    Von Tom Waits schätze ich auch nur die ersten Alben. Nachdem er mit seinem „krächzenden“ Gesangsstil anfing kann ich ihm nichts mehr abgewinnen.
    Was mich aber ein wenig wundert, und das soll keine Überredungs- oder Überzeugungsbotschaft sein: Die Alben Fear Of Music und Remain In Light sind sich aus meiner Sicht doch recht ähnlich. Viel ähnlicher als es Fear Of Music und Little Creatures sind. Daher verstehe ich nicht, dass FoM dein Lieblingsalbum der Talking Heads ist und dann LC vor RiL rangiert.

    --

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    #11865823  | PERMALINK

    cycleandale
    ALEoholic

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    jesseblueDie Jahrgänge sind nun auch ausgewertet. 1980 machte klar und deutlich das Rennen. Alle anderen Jahre liegen mehr oder weniger enger zusammen. Nun ist nur noch ein Punkt auszuwerten: Konsens & Dissens – das wird aber dauern.

    Macht Konsens und Dissens überhaupt Sinn?

    --

    l'enfer c'est les autres...
    #11865899  | PERMALINK

    wolfgang

    Registriert seit: 19.07.2007

    Beiträge: 19,661

    cycleandale

    jesseblueDie Jahrgänge sind nun auch ausgewertet. 1980 machte klar und deutlich das Rennen. Alle anderen Jahre liegen mehr oder weniger enger zusammen. Nun ist nur noch ein Punkt auszuwerten: Konsens & Dissens – das wird aber dauern.

    Macht Konsens und Dissens überhaupt Sinn?

    Genauso viel Sinn wie die unzähligen Listen…

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    Savage bed foot-warmer of purest feline ancestry
    #11865991  | PERMALINK

    cycleandale
    ALEoholic

    Registriert seit: 05.08.2010

    Beiträge: 9,563

    wolfgang

    cycleandale

    jesseblueDie Jahrgänge sind nun auch ausgewertet. 1980 machte klar und deutlich das Rennen. Alle anderen Jahre liegen mehr oder weniger enger zusammen. Nun ist nur noch ein Punkt auszuwerten: Konsens & Dissens – das wird aber dauern.

    Macht Konsens und Dissens überhaupt Sinn?

    Genauso viel Sinn wie die unzähligen Listen…

    Naja, ich meine bei einer Umfrage zu einer Band ist das ja ganz amüsant. Aber hier gibt es doch so wenige Listen mit Überschneidungen, wo wäre da denn echter Konsens / Dissens. Wenn Jesse sich das natürlich antun möchte….

    --

    l'enfer c'est les autres...
    #11867117  | PERMALINK

    liam1994

    Registriert seit: 31.12.2002

    Beiträge: 1,748

    talkinghead2 Die Alben Fear Of Music und Remain In Light sind sich aus meiner Sicht doch recht ähnlich. Viel ähnlicher als es Fear Of Music und Little Creatures sind. Daher verstehe ich nicht, dass FoM dein Lieblingsalbum der Talking Heads ist und dann LC vor RiL rangiert.

    Wenn Dir Album X gefällt, wird Dir auch Album Y gefallen ;-) Tja, dann hat der Talking-Heads-Algorithmus bei mir wohl versagt.

    Im Ernst: Ich finde die drei Alben (und 77 und MSABAF) alle sehr unterschiedlich. Das macht die Band auch aus. Auf Remain in Light ist nach meinem Geschmack das Konzept stärker als die Songs. Da ist außer bei Once in a Lifetime nicht eine memorable Hook drauf. Das ist bei FoM anders. Und am Ende mag ich halt doch Pop. Der wiederum auf Little Creatures zu finden ist. „And She Was“ mag für Talking-Heads-Aficionados belanglos sein, ich finde, das ist ein Riesensong.

    zuletzt geändert von liam1994

    --

    Nie mehr Zweite Liga!!!
    #11867127  | PERMALINK

    onkel-tom

    Registriert seit: 23.02.2007

    Beiträge: 39,660

    cycleandale

    jesseblueDie Jahrgänge sind nun auch ausgewertet. 1980 machte klar und deutlich das Rennen. Alle anderen Jahre liegen mehr oder weniger enger zusammen. Nun ist nur noch ein Punkt auszuwerten: Konsens & Dissens – das wird aber dauern.

    Macht Konsens und Dissens überhaupt Sinn?

    Also mich würde das schon interessieren aber wenn er nicht dazu kommt kann ich auch gut damit leben.

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    Gewinnen ist nicht alles, gewinnen ist das einzige.
    #11867157  | PERMALINK

    jesseblue
    viertnick.

    Registriert seit: 14.01.2020

    Beiträge: 3,171

    Ich werde es schon auswerten, wird nur etwas dauern. :-)

    --

    #11867209  | PERMALINK

    friedrich

    Registriert seit: 28.06.2008

    Beiträge: 4,338

    liam1994

    talkinghead2 Die Alben Fear Of Music und Remain In Light sind sich aus meiner Sicht doch recht ähnlich. Viel ähnlicher als es Fear Of Music und Little Creatures sind. Daher verstehe ich nicht, dass FoM dein Lieblingsalbum der Talking Heads ist und dann LC vor RiL rangiert.

    Wenn Dir Album X gefällt, wird Dir auch Album Y gefallen Tja, dann hat der Talking-Heads-Algorithmus bei mir wohl versagt.
    Im Ernst: Ich finde die drei Alben (und 77 und MSABAF) alle sehr unterschiedlich. Das macht die Band auch aus. Auf Remain in Light ist nach meinem Geschmack das Konzept stärker als die Songs. Da ist außer bei Once in a Lifetime nicht eine memorable Hook drauf. Das ist bei FoM anders. Und am Ende mag ich halt doch Pop. Der wiederum auf Little Creatures zu finden ist. „And She Was“ mag für Talking-Heads-Aficionados belanglos sein, ich finde, das ist ein Riesensong.

    Kein Mensch muss Remain In Light gut finden. Ich kann sogar sehr gut verstehen, dass viele das Album nicht mögen. Schon 1980/81 konnte man damit viele Leute vergraulen und sie haben einen bei Parties nie wieder auch nur in die Nähe des Plattenspielers gelassen. ;-)

    Wenn man auf Remain In Light – vor allem auf der ersten Seite der LP – Songs sucht, also Strophe, Refrain, Strophe, vielleicht sogar einen Text, der Sinn ergibt, eine memorable Melodie oder so, ist man da einfach an der falschen Adresse. Das sind grooves, rhythms, repetitive geschichtete Patterns, die von Afro-Beat (z.B. Fela Kuti) inspiriert sind. Das ist einfach ein anderes musikalisches Konzept als es ein Popsong hat. Das fing schon mit I Zimbra von Fear Of Music an. Kann man mögen, muss man aber nicht.

    Edit: True Stories ist für mich vielleicht das beste TH-Album nach Speaking In Tongues. Klares Konzept, insbesondere wenn man es in Zusammenhang mit dem gleichnamigen Film hört. Wenn man das New Wave-trifft-Afro Beat-Album Remain In Light als Eichmaß nimmt, klingt True Stories mit dem Country & Western und so sogar richtig schräg. Kommt immer darauf an, wovon man ausgeht.

    --

    "I said a hip-hop, the hippie, the hippie / To the hip, hip-hop and you don't stop the rockin' / To the bang-bang boogie, say up jump the boogie / To the rhythm of the boogie, the beat" (The Sugarhill Gang)
    #11867251  | PERMALINK

    themagneticfield

    Registriert seit: 25.04.2003

    Beiträge: 33,202

    liam1994

    talkinghead2 Die Alben Fear Of Music und Remain In Light sind sich aus meiner Sicht doch recht ähnlich. Viel ähnlicher als es Fear Of Music und Little Creatures sind. Daher verstehe ich nicht, dass FoM dein Lieblingsalbum der Talking Heads ist und dann LC vor RiL rangiert.

    Wenn Dir Album X gefällt, wird Dir auch Album Y gefallen Tja, dann hat der Talking-Heads-Algorithmus bei mir wohl versagt.
    Im Ernst: Ich finde die drei Alben (und 77 und MSABAF) alle sehr unterschiedlich. Das macht die Band auch aus. Auf Remain in Light ist nach meinem Geschmack das Konzept stärker als die Songs. Da ist außer bei Once in a Lifetime nicht eine memorable Hook drauf. Das ist bei FoM anders. Und am Ende mag ich halt doch Pop. Der wiederum auf Little Creatures zu finden ist. „And She Was“ mag für Talking-Heads-Aficionados belanglos sein, ich finde, das ist ein Riesensong.

    Könnten wir uns jetzt bitte mal darauf einigen, dass die ganz großen POP-Songs (und Balladen) auf der True Stories zu finden sind? @liam1994  ;-)

    --

    "Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen von wem. Was berührt, das bleibt!
    #11867609  | PERMALINK

    mozza
    Captain Fantastic

    Registriert seit: 26.06.2006

    Beiträge: 73,486

    Meine Favoriten auf True Stories ganz klar: „Wild Wild Life“ und „Love For Sale“.
    Völlig unverschnörkelt, ganz großer POP, überdreht und euphorisch, vor allem erstgenannter Titel.
    Hat natürlich nichts mehr mit dem Kunstvollen des dritten und vierten Albums gemein.

    zuletzt geändert von mozza

    --

    young, hot, sophisticated bitches with an attitude
    #11867737  | PERMALINK

    jesseblue
    viertnick.

    Registriert seit: 14.01.2020

    Beiträge: 3,171

    Lust auf eine neue Kontroverse? „Talk Talk – Spirit Of Eden“ – Schlaftablette.

    --

    #11867761  | PERMALINK

    snowball-jackson

    Registriert seit: 09.11.2008

    Beiträge: 2,979

    jesseblueLust auf eine neue Kontroverse? „Talk Talk – Spirit Of Eden“ – Schlaftablette.

    Man/Du kann(st) nicht alles gut finden. Wem ergeht es nicht so? Zumal wenn es nur um den persönlich Geschmack geht.

    „Spirit Of Eden“ fand ich beim ersten Mal hören auch unendlich öde, reift aber (Achtung Klischee) wie ein guter Wein und man erkennt (oder auch nicht) die faszinierende Stilpalette an Einflüssen auf diesen Album die von Klassik bis Jazz reicht. Klingt auch 34 Jahre später noch frisch wie Mark Hollis‘ Stimme immer noch zum niederknien ist.

     

     

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    you can't win them all
    #11867933  | PERMALINK

    krautathaus

    Registriert seit: 18.09.2004

    Beiträge: 24,734

    Zur Auflockerung, weil es auch gerade so gut zu „Remain In Light“ passt, und Fantano mir aus dem Herzen spricht:

    --

    “It's much harder to be a liberal than a conservative. Why? Because it is easier to give someone the finger than a helping hand.” — Mike Royko
    #11868503  | PERMALINK

    karmacoma
    Spin The Black Circle

    Registriert seit: 25.07.2008

    Beiträge: 6,512

    krautathausZur Auflockerung, weil es auch gerade so gut zu „Remain In Light“ passt, und Fantano mir aus dem Herzen spricht:
    <iframe src=“https://www.youtube.com/embed/g4gMMIzwLO0?feature=oembed“ allow=“accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture“ allowfullscreen=““ title=“These Albums Are 10s (1980s)“ width=“500″ height=“281″ frameborder=“0″></iframe>

    Kann mir jemand sagen, wie das bei Minute 5:00 eingeblendete Album neben der Talk Talk-Platte heißt?

    --

    #11868509  | PERMALINK

    atom
    Moderator

    Registriert seit: 10.09.2003

    Beiträge: 20,687

    @karmacoma:

    Das ist das Reissue von

    AFTER DINNER – Souvenir Cassette

    --

    Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...
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