Zur Komplettierung meiner Britpop-Nostalgie-Sammlung hab ich auch dieses Werk in meinen Schrank aufgenommen. Nach vielfachem Hören ist mein Eindruck recht zwiespältig. So richtig zünden kaum Songs. Nach dem grauenvollen Beginn "Inrtoducing the band" kommen einige passable Songs, die aber insgesamt hinter den Erwartungen zurückbleiben. "New generation" finde ich allerdings sehr gelungen, da kraftvoll und abwechslungsreich. Im Verlauf der Platte werden die Songs dann langsamer, aber nicht unbedingt besser. Irgendwie ist alles guter Durchnitt, aber nicht darüber. Die Stimme von Brett Anderson, die mich in dem ein oder anderen Moment komischerweise an Bono erinnert hat, nervt mit dem übertriebenen Pathos auf Dauer doch ein wenig, und auch die Texte, die sich ausnahmslos um enttäuschte Hoffnungen, Klassenkampf und Dekadenz drehen, sind ziemlich einseitig. Insgesamt gebe ich ***1/2, was bei mir nur zweite Klasse im Vergleich zu den anderen 1994 Hammeralben Parklife und Defenitly maybe ist.



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