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Umfrageergebnis anzeigen: Wie bewertet Ihr Nirvanas "Nevermind"?

Teilnehmer
128. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • *****

    37 28,91%
  • ****1/2

    12 9,38%
  • ****

    20 15,63%
  • ***1/2

    16 12,50%
  • ***

    13 10,16%
  • **1/2

    12 9,38%
  • **

    9 7,03%
  • *1/2

    3 2,34%
  • *

    6 4,69%
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Ergebnis 1 bis 15 von 209

Thema: Nirvana, "Nevermind"

  1. #1
    war mit Benno Fürmann in Afghanistan Avatar von FifteenJugglers
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    Es gibt zwar schon einen "Nevermind"-Thread, aber warum nicht die gleiche Umfrage wie für "Time Out Of Mind" nochmal durchführen? (Bevor im entsprechenden Thread nur noch über Nirvana diskutiert wird ... ;) )

    Ich hab's ja andernorts schon geschrieben: Für mich das beste Album der 90er Jahre. ***** sind eigentlich noch zu wenig.
    "Don't reach out for me," she said
    "Can't you see I'm drownin' too?"

  2. #2
    war mit Benno Fürmann in Afghanistan Avatar von FifteenJugglers
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    Fred Schluckebier hat es in seinem Beitrag damals sehr treffend rübergebracht. Um es nochmal in Erinnerung zu rufen:

    Originally posted by Fred Schluckebier@ 18. Juli 2002, 15:55
    Über dieses Teil wurde eigentlich schon alles gesagt, aber die Platte ist mir zu wichtig und so gebe ich hier und jetzt meinen offiziellen Senf dazu ab.
    Vor gut 10 Jahren wurden diese unseligen und unsäglichen Achtziger als Trend beendet. Zu Grabe getragen und eingebuddelt von dieser Platte. Punkt. Da mag es irgendwelche Vorgänger und Mitläufer gegeben haben, aber den Zeitgeist dargestellt, bewusst gemacht und weiterentwickelt, tja, das haben Cobain und seine Mannen mit Nevermind.
    Smells like Teen Spirit ist eine der größten Hymnen der Popgeschichte und steht in einer Reihe mit Knallern wie Satisfaction, My Generation oder etwa Anarchy in the UK. Das sind Lieder, die einerseits die persönlichen Umstände des jungen Songwriters artikulieren, seine Frustrationen und Ängste sich selbst gegenüber und andererseits gegenüber den Erwachsenen resp. dem Establishment. Zum dritten sind o.g. Sachen archetypisch für ihre Zeit, sie bringen etwas zum Ausdruck und auf den Punkt und gleichzeitig zum Höhepunkt, sie führen etwas zu Ende und schaffen einen Anfang. Und obwohl sie (oder gerade weil sie?) so persönlich und zeitgebunden sind, sind sie gleichzeitig so universell und zeitlos. Und genau in diese Kerbe haut auch Teen Spirit. Mit 4 Zweifingerakkorden geht es los und es folgen 5 Minuten für die Ewigkeit. Ray Davis, ein Mann, der verdammt viel von Songs versteht, sprach von "...one of the best songs of all times..." und von einem "...great arrangement...". (Ob die Autoren o.g. Stücke das alles so beabsichtigt haben sei dahingestellt und ist in diesem Zusammenhang irrelevant. Das Ergebnis als solches zählt!)
    In Bloom zeigt, dass Cobain derjenige welche ist, der die Macht über die schönen Songs hat. Im Gegensatz zum doch recht rudimentären Vorgänger Bleach ist das Songwriting nämlich jetzt voll entwickelt, wobei witzigerweise die Melodiebögen hauptsächlich vom Bass kommen.
    Weiter geht es mit Come as you are, das mir ob dem Gemisch aus Angst, Trauer, Resignation, Akzeptanz und Melancholie damals wie heute Schauer über den Rücken jagt. Übrigens gut möglich, dass er den Tod meint.
    Und so geht es weiter. In Lithium finden wir die pure Verzweiflung, die Polly ist so herrlich melancholisch, Territorial Pissings bietet den krassen Lärm und Drain you reißt mich mit seiner Energie immer noch mit. Ach ja. Zum Schluss thronen die ersten 3 Minuten von Something in the Way über allem.
    Die spieltechnischen Möglichkeiten der Herren Cobain, Novoselic und Grohl stehen an dieser Stelle nicht zur Debatte, interessanter ist die Arbeit des Produzenten, Butch Vig. Der hat nämlich genau die Mitte zwischen Disziplin/Technik und Chaos/Lärm getroffen und zwar so genau, dass alles möglich wurde.
    Und danach? Zuerst mal "regierte" der Grunge und dann hat sich Cobain umgebracht. Saturn frisst seine Kinder!
    Mitte der Neunziger war die (kommerzielle) Hochzeit des Brit-Pop (da gibt es eine Menge toller Sachen!) und danach wurde es (von den Trends her gesehen!) wieder reichlich öde. Da gibt es so Sachen wie "Nu Metal" und "Nu Rock" (schon die Schreibweisen sind grauenvoll) und dann habe ich mal was von "Emo" gehört (was zur Hölle ist das?). Brüllende Bübchen mit Hosen, die als 6-Tage-Klo fungieren könnten, Turnschuhen und ganz vielen Ohrringen, Piercings und Tätowierungen schwingen die Fäuste, schauen ganz arg grimmig drein, prügeln auf ihre Gitarren und wissen bei ausgeklügelsten Produktionsmethoden meist gar trefflich zu langweilen, aber da Cobain wirklich nichts dafür.
    Nein, Kurt, Du musst deswegen nicht weinen. Du warst eh schon immer sehr traurig und ändern würde es eh nichts. Du hast uns was wunderbares gegeben. Danke!
    "Don't reach out for me," she said
    "Can't you see I'm drownin' too?"

  3. #3
    Trocknet im Foldout-Cover Blätter vom letzten Herbst Avatar von Sunspot
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    **

    Eins der überbewertetsten Alben der 90er. Kurti ist mir schon damals auf den Wecker gegangen, daran hat sich bis heute nichts geändert.

    *duck*

  4. #4
    Long gone deady
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    *****

    Kürzlich seit Jahren wiedermal gehört und es ist schon sehr gut.
    dead finks don't talk

  5. #5
    HC Bird Avatar von Dominick Birdsey
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    Ebenfalls 5 Sterne.
    (Zuviel zu tun, schreibe später mal was...)

  6. #6
    Hilft der Sonne beim Untergehen
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    Nirvana /Nevermind(*) mochte ich auch noch nie.Die Band kam mir immer wie die Hauskapelle von MTV vor.Ich schließ mich hiermit Mongolom an und duck mich auch mal.

  7. #7
    Hilft der Sonne beim Untergehen Avatar von captain kidd
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    **1/2 sterne.

    ein objektiv wichtiges album, da es eine menge ausgelöst hat. ich kann es mir allerdings kaum mehr anhören. langweiliges riffgeschiebe, pixieskopien und scheiß weltschmerztexte. guter schlagzeuger aber.
    "Ich mag all deine Freunde nicht - sie sind auch alle hässlich, sie sind langweilig und lästig."

  8. #8
    gone Avatar von thomlahn
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    Auch volle Punktzahl von mir. Es ist halt eine hervorragende R'n'R-platte. Es ist aber auch nicht das Überwerk wie manche meinen. Das sie teilweise so in den Himmel gehoben wird, da kann weder die Platte noch Cobain was für. Das diese Platte viel Aufmerksamtkeit in eine unterrepräsentierte Richtung gelenkt hat ist ihr Verdienst. Dadurch wurde der Weg für einen kommerziellen Erfolg für viele andere geebnet.
    ?

  9. #9
    war mit Benno Fürmann in Afghanistan Avatar von FifteenJugglers
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    Bis jetzt scheint es nur ein entschiedenes "dafür" oder "dagegen" zu geben. Interessant!
    "Don't reach out for me," she said
    "Can't you see I'm drownin' too?"

  10. #10
    Hilft der Sonne beim Untergehen Avatar von captain kidd
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    Originally posted by FifteenJugglers@12 May 2004, 12:20
    Bis jetzt scheint es nur ein entschiedenes "dafür" oder "dagegen" zu geben. Interessant!
    aber daraus bitte keine 'falschen' schlüsse ziehen. hitler spaltet auch.
    "Ich mag all deine Freunde nicht - sie sind auch alle hässlich, sie sind langweilig und lästig."

  11. #11
    Bringt dem Hund von Baskerville das Miauen bei Avatar von Blackbird
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    **** Sterne von mir aber ich muß auch sagen was weiter oben schon öfters angeklungen ist dass es nicht das Überwerk ist! Es ist halt zur richtigen Zeit veröffentlicht worden und die Leute sind damals voll drauf abgefahren! nichts desto trotz eine super Platte kann man sich immer mal anhören
    If I'm Wrong, I'm Right Where I Belong

  12. #12
    war mit Benno Fürmann in Afghanistan Avatar von FifteenJugglers
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    Originally posted by captain kidd@12 May 2004, 13:25
    aber daraus bitte keine 'falschen' schlüsse ziehen. hitler spaltet auch.
    Kein Kommentar!
    "Don't reach out for me," she said
    "Can't you see I'm drownin' too?"

  13. #13
    Hilft der Sonne beim Untergehen Avatar von captain kidd
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    Originally posted by FifteenJugglers@12 May 2004, 12:30

    Kein Kommentar!
    :o :o :o

    was?
    "Ich mag all deine Freunde nicht - sie sind auch alle hässlich, sie sind langweilig und lästig."

  14. #14
    war mit Benno Fürmann in Afghanistan Avatar von FifteenJugglers
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    Nix. Finde nur, Du holst etwas zu oft den verbalen Holzhammer raus.
    "Don't reach out for me," she said
    "Can't you see I'm drownin' too?"

  15. #15
    war mit Benno Fürmann in Afghanistan Avatar von FifteenJugglers
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    Außerdem stört mich dieses Abzielen auf den Schmidt'schen "Höhöhöhö!"-Effekt ("Darf man das?").
    "Don't reach out for me," she said
    "Can't you see I'm drownin' too?"

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