Bekanntermaßen habe ich ja eine Schwäche für Alben, die sonst keiner mag. Bis vor kurzem kannte ich von 'Trans' nichts außer der Unplugged Version von 'Transfomer man', aber irgendwie reizte mich diese Platte. Und immerhin, 2 'normale' Songs sind auch darauf enthalten: 'Little thing called love' und 'Like an Inca', letzteres finde ich sogar großartig und rechtfertigt fast schon den Kauf. Der Rest reicht dann von interessant bist 'geht gar nicht'. So richtig schlimm wird es eigentlich immer dann, wenn Young seine Stimme mit dem Vocoder in schwindelerregende Höhen treibt. So wird das eigenlich recht hübsche 'Transformer man' zu einer richtigen Qual. Bei anderen Stücken wiederum erkennt man trotz der Technik das typisch Young'sche Songwriting. So klingt 'Computer age' stellenweise verdächtig nach dem später geschriebenen 'Crime in the city'.
Alles in allem zählt 'Trans' sicher nicht zu Young's besten Alben, aber interessant ist es allemal. Und wie gesagt, 'Like an Inca' ist toll und steht mit seinen 10 Minuten ganz in der Tradition von Klassikern wie 'Like a hurricane', wenngleich es nicht ganz so gut ist.


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