1. The ruler's back (**** 1/2)
2. Takeover (** 1/2)
3. Izzo (H.O.V.A.) (***)
4. Girls, girls, girls (*** 1/2)
5. Jigga that nigga (**** 1/2)
6. U don't know (*** 1/2)
7. Hola' Hovito (****)
8. Heart of the city (ain't no love) (*****)
9. Never change (*****)
10. Song cry (****)
11. All I need (**** 1/2)
12. Renegade (*****)
13. Blueprint (Momma loves me) (****)
14. Breathe easy (lyrical exercise) (*****)
15. Girls, girls, girls (part.2) (****)
Ein gutes, ziemlich gues Album, ohne Frage. Aber ein Klassiker? Auf keinen Fall. "The blueprint" hat eine ganz Reihe von Schwächen, kompositorisch, wie auch textlich. Zudem ist jeder zweite Song mindestens eine Minute zu lang. Ich schätze Jigga als MC, ich mag die farbenfrohen Arrangements, ebenso wie die teils stoischen, gleichblebenden Einlagen - und natürlich den Gesamtflow, der "The blueprint" überaus ansprechend macht. Aber diese repetitiven Elemente - "Izzo" läuft eine Minute und ich bin praktisch schon durch. Es passiert einfach nichts mehr. Und dann diese vielfach eher dürftigen ("Girls, girls, girls"), bis schlicht schrecklichen Hooks ("Hola' Hovito", "IZZO"). Und "Takeover"? Bereits das "Five to one" Sample von The Doors verspricht störrische Anwandlungen, aber auch der Beat selbst - plump, drückend und dabei unfassbar langweilig. Da retten auch Jay-Z Raps kaum mehr etwas. Mir schleierhaft, wie man den Track als Highlight auf "The blueprint" ausmachen kann.
Dem entgegen stehen aber auch ein paar ganz fantastische Tracks - "Heart of the city" ist ein absoluter Earcatcher; smooth, wendungsreich, leidenschaftlich - man mag direkt mitsummen. Fantastisches Sample von Bobby Blue Bland auch. Ich mag auch das leicht abgehakte und vielfach gescholtene "Jigga that nigga" - der Beat im Flummiballstil ist bereits fantastisch, aber auch die Ausfüllung der Sounds im Hintergrund. Und Jigga thront wie ein Fürst über seinen Rhythmen. Mein Highlight ist allerdings "Renegade" mit einer fantastischen Produktion aus dem Hause Slim "Rabbit" Shadys, zugegebenermaßen spielt Eminem hier Jay-Z aber auch vollumfänglich an die Wand.
Alles in allem: Feines Album, immer wieder gerne aufgelegt. Und dennoch überbewertet.



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