Es war ja hier verschiedentlich darum gebeten worden, "Bish Bosch" erst gründlich anzuhören, bevor man Lobeshymnen anstimme. Okay, ich habe gewissenhaft gewartet, bis ich für ein gutes Dutzend Hördurchgänge in voller und ungeteilter Aufkmerksmakeit Zeit gefunden habe, anfangs war's Arbeit, dann wurde es Lust, und jetzt muss, muss, muss ich einfach sagen:
Phantastisch!
Das sehe ich anders. Die Klanggestalt der Platte ist von größter Wichtigkeit, wenn es um die Wirkung dieser Musik geht. Die völlige Leere, das absolute Nichts mancher digitaler Passagen bringt die Dramaturgie, die er verfolgt, geradezu körperlich nahe. Nie hatte ich bei einer Musik bisher das Gefühl, so vor einem Abgrund zu stehen wie hier. Das unvermeidliche analoge Rauschen, sind ja mal gerade höchstens 40 machbare Db, vermindert diese Wirkung ungemein. Der Mann ist einfach phänomenal, beschreitet Wege über die technische Umsetzung, wo vielen einfach die Fantasie fehlt. Und das mit siebzig Lebensjahren.
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Geändert von Haitec (22.12.2012 um 12:25 Uhr) Grund: Don't feed the troll
Schön, Tolo. Dann hoffe ich mal, dass Scott demnächst auch bei The Lonely Island gefeatured wird.
"Celine ist da, Elton ist da, Rod Stewart ist da. Vegas ist heute total hip!" (Barry Manilow)
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