The Beatles nahmen in ihren ersten 3 Studiojahren 6 LPs auf. Aretha Franklin veröffentlichte in den 60s nicht selten 4+x Singles pro Jahr. Allgemein war es üblich, dass neue Künstler zu dieser Zeit einen enorm hohen Output hatten und 2 Stduioalben pro Jahr veröffentlichten. 45 Jahre später, sieht diese Veröffentlichungspolitik vollkommen anders aus. Heute wartet man nicht selten Jahre auf einen Nachfolger einer Debütplatte. The Strokes lösten 2001 mit ihrer "Is This It"-LP einen neuen Hype aus und trotzdem dauerte es 2 Jahre, bis ihre Nachfolge-LP auf den Markt kam. In den 60s wäre solch eine "langsame" Produktivität undenkbar gewesen.
Woran liegt dieses Umdenken? Einfach nur darin begründet, dass früher Musik sich neu entwickelte und man heute nur auf Gegebenes zurückgreifen kann und dies den Produktivitätsdrang zügelt?
Ist es gut, dass heute Bands/Künstler nicht mehr in der Masse wie früher veröffentlichen?
Welche Acts haben eurer Meinung nach in ihrer Quantität die Qualität vergessen oder auch anders herum?


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