"inbrünstige Frömmigkeit und zarte Anmut"
Mit Metheny in der Rolle des Engels? Hatte ich auch grad gesehen und nicht schlecht gestaunt.
Tornate, o cari baci, / a ritornarmi in vita, / baci al mio cor digiun esca gradita!
Voi di quel dolce amaro / per cui languir m’è caro, / di quel dolce non meno / nettare che veleno
pascete i miei famelici desiri, / luci in cui dolci provo anco i sospiri!
ist auf jeden Fall nochmal anders als die anderen Book of Angels Alben - am ähnlichsten ist vielleicht #9 aus der Serie von den Secret Chiefs 3, das gefällt mir von dem einen Stück her urteilend auch nochmal deutlich besser als das von Metheny... (zB, intro skippen)
"inbrünstige Frömmigkeit und zarte Anmut"
Metheeeeeeny überrascht mich jetzt nicht, aber Ribeau schon eher, hätte eher erwartet, das man das O als verschlucktes E und das T am Ende ausspricht? War das mal auf Org im "how to pronounce"-Thread?
Wer spielt denn bei Metheny mit, die aktuelle PMG? Klingt jedenfalls nicht übel, aber wohl auch nicht so, als dass ich das kaufen müsste, denn hören würde ich es alle Schaltjahre ...
Tornate, o cari baci, / a ritornarmi in vita, / baci al mio cor digiun esca gradita!
Voi di quel dolce amaro / per cui languir m’è caro, / di quel dolce non meno / nettare che veleno
pascete i miei famelici desiri, / luci in cui dolci provo anco i sospiri!
Antonio Sanchez am Schlagzeug, den Rest spielt der Meister selber - und ja, bei Ribeau hab ich mich auch gewundert...
"inbrünstige Frömmigkeit und zarte Anmut"
Okay, danke. Das klang auch etwas nach Gebastel, mit Verlaub - bin ich im Jazz selten ein Fan von (eher noch, wenn es live auf der Bühne im Konzert abgeht und man zugucken kann). Metheny mag ich am liebsten, wenn er für seine Verhältnisse schnörkellos ist - in jüngerer Zeit etwa im Trio mit Sanchez und McBride.
Tornate, o cari baci, / a ritornarmi in vita, / baci al mio cor digiun esca gradita!
Voi di quel dolce amaro / per cui languir m’è caro, / di quel dolce non meno / nettare che veleno
pascete i miei famelici desiri, / luci in cui dolci provo anco i sospiri!
Metheny hat sich mE viel vorgenommen, wenn er an die Höhepunkte der Serie anknüpfen will [neben den "Zornigeren" Sachen wie Lucifer (Bar Kokhba) und Ipos (Dreamers) vor allem die klassischeren Jazzbands (Jamie Saft Trio und Masada mit Lovano/Caine statt Zorn)... Cyro Batista und Secret Chiefs 3 haben aber auch tolle Alben abgeliefert... das Ribot Soloalbum in der Serie kann man allerdings schlagen, auch wenn der von solchen Finessen absieht; David Krakauers Album hab ich nur live gehört, da war es auch super], muss es auf jeden Fall hören... spricht jedenfalls menschlich schwer für ihn, dass er sich solchen Herausforderungen nochmal stellt, reich wird er schon sein/dadurch nicht mehr werden
"inbrünstige Frömmigkeit und zarte Anmut"
Na ja, Metheny macht das wohl wie es scheint mit seinen eigenen Mitteln. Die sind nicht gering, aber manches davon zieht eben völlig an mir vorbei (die PMG, von den frühen Sachen mal abgesehen, und erst recht dieses Orchestrion-Zeugs, das ja die ultimative Bastelei ist). Was ich sagen will: wenn Metheny mit seinen eingenen Mitteln arbeitet, entzieht er sich irgendwie in meinen Augen auch den Vergleichen.
Tornate, o cari baci, / a ritornarmi in vita, / baci al mio cor digiun esca gradita!
Voi di quel dolce amaro / per cui languir m’è caro, / di quel dolce non meno / nettare che veleno
pascete i miei famelici desiri, / luci in cui dolci provo anco i sospiri!
die arbeiten fast alle mit ihren eigenen Mitteln, in der Serie ist von Klezmer bis komischer A Capella Gesang ziemlich viel vertreten
"inbrünstige Frömmigkeit und zarte Anmut"
Ja, schon, aber in Sachen Jazz ist Metheny - ob man diese Dinge mag oder nicht - mit Teilen seines Werkes einzigartig (und ich glaub es sind grad die Teile, die ich nicht so gerne mag, und diese neue CD scheint in die Ecke zu fallen).
Tornate, o cari baci, / a ritornarmi in vita, / baci al mio cor digiun esca gradita!
Voi di quel dolce amaro / per cui languir m’è caro, / di quel dolce non meno / nettare che veleno
pascete i miei famelici desiri, / luci in cui dolci provo anco i sospiri!
klar hab ich auch zuerst an Orchestrion gedacht, und klar wär Metheny nicht, wer er ist, wenn er nicht größere Fans hätte als mich (die Frisur hätte er trotzdem), aber (Zorns) Sinn der Serie ist es, jeden erstmal komplett unvoreingenommen neu ernst zu nehmen, und deshalb wird man (ich) das Album abwarten müssen, im Moment bin ich auch noch nicht überzeugt,
aber jetzt grad hör ich das seltsame a capella Album (Mycale) und es scheint plötzlich echt so gut zu sein, wie die Kritiker schrieben [wer sich ein A Cappela (nur Frauen) Klezmer Album von Marisa Monte grossartig vorstellt (ich erstmal nicht) muss zugreifen, ist aber schon von 2010]
"inbrünstige Frömmigkeit und zarte Anmut"
Frisch bei Northern Spy erschienen:
BLACK HOST - Life In The Sugar Candle Mines
Gerald Cleaver (drums, sound design)
Cooper-Moore (piano, synth)
Brandon Seabrook (guitar)
Darius Jones (alto saxophone)
Pascal Niggenkemper (bass)
Zitat von Northern Spy
Zudem habe ich gestern erfahren, dass das neue BLACK MOTOR Album "Yöstä Aamun Kynnykselle" bald auch auf Vinyl erscheinen wird.
read it in a book or write it in a letter
ich darf etwas in (minimal) eigener sache empfehlen, weil ich diese platte (vinyl only) wirklich schön finde:
40 minuten schlagzeug solo und kein einziges schlagzeugsolo.
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