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Thema: Jazz-Neuerscheinungen

  1. #151
    deutungshoheit Avatar von redbeansandrice
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    hier kann man sich einen ersten Eindruck von Pat Methenys Album mit John Zorn Kompositionen verschaffen, dass am 21. Mai erscheint (mehr),



    weiss nicht, ob der Track hält, was ich mir versprochen hatte, oder was das war - aber es könnte ein interessantes Album sein...
    "inbrünstige Frömmigkeit und zarte Anmut"

  2. #152
    ou Dialogues sur le commerce des blés Avatar von gypsy tail wind
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    Mit Metheny in der Rolle des Engels? Hatte ich auch grad gesehen und nicht schlecht gestaunt.
    Tornate, o cari baci, / a ritornarmi in vita, / baci al mio cor digiun esca gradita!
    Voi di quel dolce amaro / per cui languir m’è caro, / di quel dolce non meno / nettare che veleno
    pascete i miei famelici desiri, / luci in cui dolci provo anco i sospiri!

  3. #153
    deutungshoheit Avatar von redbeansandrice
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    ist auf jeden Fall nochmal anders als die anderen Book of Angels Alben - am ähnlichsten ist vielleicht #9 aus der Serie von den Secret Chiefs 3, das gefällt mir von dem einen Stück her urteilend auch nochmal deutlich besser als das von Metheny... (zB, intro skippen)
    "inbrünstige Frömmigkeit und zarte Anmut"

  4. #154
    ou Dialogues sur le commerce des blés Avatar von gypsy tail wind
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    Metheeeeeeny überrascht mich jetzt nicht, aber Ribeau schon eher, hätte eher erwartet, das man das O als verschlucktes E und das T am Ende ausspricht? War das mal auf Org im "how to pronounce"-Thread?

    Wer spielt denn bei Metheny mit, die aktuelle PMG? Klingt jedenfalls nicht übel, aber wohl auch nicht so, als dass ich das kaufen müsste, denn hören würde ich es alle Schaltjahre ...
    Tornate, o cari baci, / a ritornarmi in vita, / baci al mio cor digiun esca gradita!
    Voi di quel dolce amaro / per cui languir m’è caro, / di quel dolce non meno / nettare che veleno
    pascete i miei famelici desiri, / luci in cui dolci provo anco i sospiri!

  5. #155
    deutungshoheit Avatar von redbeansandrice
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    Antonio Sanchez am Schlagzeug, den Rest spielt der Meister selber - und ja, bei Ribeau hab ich mich auch gewundert...
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  6. #156
    ou Dialogues sur le commerce des blés Avatar von gypsy tail wind
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    Okay, danke. Das klang auch etwas nach Gebastel, mit Verlaub - bin ich im Jazz selten ein Fan von (eher noch, wenn es live auf der Bühne im Konzert abgeht und man zugucken kann). Metheny mag ich am liebsten, wenn er für seine Verhältnisse schnörkellos ist - in jüngerer Zeit etwa im Trio mit Sanchez und McBride.
    Tornate, o cari baci, / a ritornarmi in vita, / baci al mio cor digiun esca gradita!
    Voi di quel dolce amaro / per cui languir m’è caro, / di quel dolce non meno / nettare che veleno
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  7. #157
    deutungshoheit Avatar von redbeansandrice
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    Metheny hat sich mE viel vorgenommen, wenn er an die Höhepunkte der Serie anknüpfen will [neben den "Zornigeren" Sachen wie Lucifer (Bar Kokhba) und Ipos (Dreamers) vor allem die klassischeren Jazzbands (Jamie Saft Trio und Masada mit Lovano/Caine statt Zorn)... Cyro Batista und Secret Chiefs 3 haben aber auch tolle Alben abgeliefert... das Ribot Soloalbum in der Serie kann man allerdings schlagen, auch wenn der von solchen Finessen absieht; David Krakauers Album hab ich nur live gehört, da war es auch super], muss es auf jeden Fall hören... spricht jedenfalls menschlich schwer für ihn, dass er sich solchen Herausforderungen nochmal stellt, reich wird er schon sein/dadurch nicht mehr werden
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  8. #158
    ou Dialogues sur le commerce des blés Avatar von gypsy tail wind
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    Na ja, Metheny macht das wohl wie es scheint mit seinen eigenen Mitteln. Die sind nicht gering, aber manches davon zieht eben völlig an mir vorbei (die PMG, von den frühen Sachen mal abgesehen, und erst recht dieses Orchestrion-Zeugs, das ja die ultimative Bastelei ist). Was ich sagen will: wenn Metheny mit seinen eingenen Mitteln arbeitet, entzieht er sich irgendwie in meinen Augen auch den Vergleichen.
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  9. #159
    deutungshoheit Avatar von redbeansandrice
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    die arbeiten fast alle mit ihren eigenen Mitteln, in der Serie ist von Klezmer bis komischer A Capella Gesang ziemlich viel vertreten
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  10. #160
    ou Dialogues sur le commerce des blés Avatar von gypsy tail wind
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    Ja, schon, aber in Sachen Jazz ist Metheny - ob man diese Dinge mag oder nicht - mit Teilen seines Werkes einzigartig (und ich glaub es sind grad die Teile, die ich nicht so gerne mag, und diese neue CD scheint in die Ecke zu fallen).
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  11. #161
    deutungshoheit Avatar von redbeansandrice
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    klar hab ich auch zuerst an Orchestrion gedacht, und klar wär Metheny nicht, wer er ist, wenn er nicht größere Fans hätte als mich (die Frisur hätte er trotzdem), aber (Zorns) Sinn der Serie ist es, jeden erstmal komplett unvoreingenommen neu ernst zu nehmen, und deshalb wird man (ich) das Album abwarten müssen, im Moment bin ich auch noch nicht überzeugt,

    aber jetzt grad hör ich das seltsame a capella Album (Mycale) und es scheint plötzlich echt so gut zu sein, wie die Kritiker schrieben [wer sich ein A Cappela (nur Frauen) Klezmer Album von Marisa Monte grossartig vorstellt (ich erstmal nicht) muss zugreifen, ist aber schon von 2010]
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  12. #162
    Moderator Avatar von atom
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    Frisch bei Northern Spy erschienen:


    BLACK HOST - Life In The Sugar Candle Mines

    Gerald Cleaver (drums, sound design)
    Cooper-Moore (piano, synth)
    Brandon Seabrook (guitar)
    Darius Jones (alto saxophone)
    Pascal Niggenkemper (bass)

    Zitat Zitat von Northern Spy
    Sometimes it can be a challenge to rise above the flood of interesting music available in the new-release (let alone reissue) coffers and bring a vibe to the table that’s robust enough to grab one by the throat, offering seamless introspection within past and present. Black Host, a New York quintet nominally led by in-demand drummer Gerald Cleaver, is an improvising ensemble prepared to do just that. Cleaver is joined here by pianist Cooper-Moore, alto saxophonist Darius Jones, bassist Pascal Niggenkemper and guitarist Brandon Seabrook on a program of eight original compositions that blend modern jazz, free music, psych, post-punk and electrified noise with painstaking detail and heady abandon. The historically obsessed might name-check Albert Ayler (especially the groups with pianist Bobby Few and guitarist Henry Vestine), the early ‘70s music of Norwegians Jan Garbarek and Terje Rypdal, or Gary Windo with Carla Bley, but Black Host present dynamic, incisive and utterly contemporary music. Life in the Sugar Candle Mines is the group’s first record – hopefully one among several – a reverb-drenched and incisive stew of rhapsodic piano, searing alto and fractured guitar over rhythms that are alternately chunky and airy, rendered with a “live” energy that cuts through the cones on your speakers.

    Zudem habe ich gestern erfahren, dass das neue BLACK MOTOR Album "Yöstä Aamun Kynnykselle" bald auch auf Vinyl erscheinen wird.
    read it in a book or write it in a letter

  13. #163
    kampf dem wildkraut Avatar von vorgarten
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    ich darf etwas in (minimal) eigener sache empfehlen, weil ich diese platte (vinyl only) wirklich schön finde:



    40 minuten schlagzeug solo und kein einziges schlagzeugsolo.

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