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Thema: Beatniks

  1. #1
    underdog soldier in the night Avatar von Fletcher
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    Beatniks

    Kerouac als Einstiegsdroge, doch hier soll es auch um die ganze Gruppe gehen, die in einer zerrüteten Welt Möglichkeiten aufzeigten ein Leben zu führen wie das Individium es für richtig hielt.
    Und auch wenn Freiheit und das Leben zu lieben als die wichtigsten Pfeiler der Beats angegeben werden, so gehört Freundschaft wohl auch dazu, hat man doch jahrelang Kontakt gehalten zu Freunden die meilenweit weg verstreut waren.

    Die drei essentiellen Werke sind wohl

    Jack Kerouac - On the Road
    William S. Burroughs - Naked Lunch
    Allen Ginsberg - Howl

    Nicht zu vergessen sind in den Hintergrund gerückte Künstler wie Gary Snyder, Lawrence Ferlinghetti, Neal Cassidy, Gregory Corso oder Herbert Huncke.

    Hat noch jemand Empfehlungen?
    Geändert von Fletcher (18.08.2010 um 14:48 Uhr)
    Well I'm going where the water tastes like wine
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  2. #2
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    Jack Kerouacs Auffassung von Erfahrung ist besser als die der meisten, Richard Brautigan ist ein bemerkenswert begabter Schriftsteller, der noch immer nicht die volle Anerkennung gefunden hat, und ich für meinen Teil schätze William S. Burroughs` faustkämpferische (rebellische) Haltung. Aber nichts davon hat viel mit Literatur zu tun und insoweit scheint mir das Treiben der Beats insgesamt in Sentimentalität und toter Sprache geendet zu haben.

  3. #3
    underdog soldier in the night Avatar von Fletcher
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    Zitat Zitat von Canzione Beitrag anzeigen
    Aber nichts davon hat viel mit Literatur zu tun und insoweit scheint mir das Treiben der Beats insgesamt in Sentimentalität und toter Sprache geendet zu haben.
    Das Ende hat wohl tatsächlich was mit Sentimentalität zu tun gehabt. Viele reisten nach Asien um andere Kulturen kennen zu lernen. Diese Hinwendung zum Buddhismus beschreibt Kerouac toll in "The Dharma Bums". (deutsch Gammler, Zen und Hohe Berge)
    Als sie zurückkehrten lag ihr altes Amerika in Flammen. Vietnam wurde angegriffen, Kerouac als Schrifsteller wurde bis zu seinem Tod nie ernst genommen und in der Öffentlichkeit lächerlich gemacht.

    Was damit nichts mit Literatur zu und haben soll, in Anbetracht auf so Werke wie "Howl" oder auch Corsos "Benzin" müsstest du schonmal erläutern.
    Geändert von Fletcher (19.08.2010 um 19:04 Uhr)
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  4. #4
    Geschichten von Wieso, Na Und und Manana Avatar von Daniel_Belsazar
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    Zitat Zitat von Canzione Beitrag anzeigen
    Jack Kerouacs Auffassung von Erfahrung ist besser als die der meisten, Richard Brautigan ist ein bemerkenswert begabter Schriftsteller, der noch immer nicht die volle Anerkennung gefunden hat, und ich für meinen Teil schätze William S. Burroughs` faustkämpferische (rebellische) Haltung. Aber nichts davon hat viel mit Literatur zu tun und insoweit scheint mir das Treiben der Beats insgesamt in Sentimentalität und toter Sprache geendet zu haben.
    Mmmh, ... gewagte These(n), würde ich sagen.

    Brautigan ist bei aller konzedierten Begabung sicher nicht den Beats zuzurechnen, auch wenn er sich mit der Nähe zur Gegenkultur der 60er Jahre in einer gewissen Traditionslinie dazu befindet. Aber er stand dazu auch dort immer am Rand, als (durchaus wahrgenommener) Einzelgänger, soweit mir bekannt ist.

    Dass ansonsten die Beat Generation - insbesondere Kerouac, Ginsberg und Burroughs - vor allem mit Literatur zu tun hat, steht jedoch völlig außer Frage - das spielt sich ja überwiegend in Literatur ab. Ob die "Beatniks" insgesamt, wie hier der vielleicht doch leicht falsche Titel suggerieren könnte, mag dahin gestellt sein (da spielt dann ab Mitte der 50er sicher viel "Lifestyle" mit rein). Ebenso, ob es sich um gute oder schlechte Literatur handelt, was eigentlich immer der Einzelfall entscheidet (nicht alles der drei Genannten etwa ist gut).

    Das ändert aber nichts daran, dass es Literatur ist, die unter dem Begriff "Beat Generation" oder "Beat" einen klaren Platz in der Literaturgeschichte besitzt, ebenso wie die "Beat-Bewegung" in der allgemeinen Kulturgeschichte. Wirkungsmächtig war es ohnehin.
    "Die Rechtfertigung durch die Erfahrung hat ein Ende. Hätte sie keins, so wäre sie keine Rechtfertigung."

  5. #5
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    Zitat Zitat von Daniel_Belsazar Beitrag anzeigen
    Brautigan ist bei aller konzedierten Begabung sicher nicht den Beats zuzurechnen, auch wenn er sich mit der Nähe zur Gegenkultur der 60er Jahre in einer gewissen Traditionslinie dazu befindet.
    Bist du dir da ganz sicher?

    Richard Brautigan

  6. #6
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    Zitat Zitat von Fletcher Beitrag anzeigen
    Was damit nichts mit Literatur zu un haben soll, in Anbetracht auf so Werke wie "Howl" oder auch Corsos "Benzin" müsstest du schonmal erläutern.
    Ich mag keine lasche, lockere Prosa oder fiktionale Dichtung, die zu direkt versucht, dem Leben selbst gerecht zu werden, oder die darauf beruht, persönlicher Erfahrungen zu frönen. Andererseits sollten wir Widerstand gegen überlebte Autorität achten, wo immer wir ihm begegnen, und diese Haltung zumindest ist in der Welt der Beats unübersehbar. Aber ich nehme an, ich bedaure es, dass den im Prinzip aufgeblähten Erzeugnissen eines populären Kults so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Ein Schriftsteller, der uns wirklich etwas Großartiges gibt, ist Nabokov.

    Folklore statt Literatur

    "Anders als die Popmusik oder die Malerei der fünfziger und sechziger Jahre, die immer noch das Lebensgefühl der Bohéme heraufzubeschwören vermögen, hat die Literatur der Beat-Generation ihre Aktualität und Suggestivkraft verloren. Ihren Poeten ist es nicht gelungen, die Authentizität des Augenblicks in eine dauerhafte sprachästhetische Form zu fassen und aus der Stimmung ihrer Zeit eine zeitlose (Protest-)Haltung zu formulieren. Ihre sozialkritische Energie erschöpft sich in sprachlichem Manierismus, und ihre kulturpolitische Empörung transzendiert nicht die Banalität der Bilder."

  7. #7
    onetimetwotimesthreetimes fourtimes
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    Klar hat die Beat-Literatur mit Literatur zu tun. Ob sie so sehr viel mit guter Literatur zu tun hat, ist in der Tat eine andere Frage.

    Ich glaube allerdings, wenn man die Beat-Literatur nur als notdürftig und halbgar literarisierten Ausdruck eines Lebensgefühls interpretiert (nach dem Motto: "Die mögen vielleicht viel erlebt haben, können es aber nicht anständig künstlerisch beschreiben"), dann geht man ihrem eigenen Authentizitätskult auf den Leim.
    Deshalb ist Nabokov nicht nur ein unfairer Vergleich (wer ist schon so gut wie Nabokov?), sondern auch ein verzerrender. Er macht aus seiner immensen Literarisierungsleistung ja keinen Hehl, gelinde ausgedrückt, während man zumindest bei manchen Werken der Beat-Literaten die literarische Formungsleistung womöglich eher in dem mehr oder weniger geglückten Versuch vermuten könnte, so etwas wie das wahre, ungeschminkte, wilde Leben zu inszenieren (böse ausgedrückt: vorzugaukeln).

    Abgesehen von all dem: "Naked Lunch" habe ich bei der Lektüre seinerzeit (ist allerdings auch schon wieder 15 Jahre her) als immens verstörendes, virtuos geformtes, von großem Stilwillen geprägtes und eminent literarisches Werk empfunden und ganz und gar nicht bloß als Ausfluss eines Lebensgefühls oder rausgerotzten Drogenbewusstseinsstrudel.

    Es ist aber womöglich richtig, dass manches beatliterarische Werk nicht sonderlich gut gealtert ist (wie es ja oft passiert mit Werken, die so intensiv Ausdruck einer ganz bestimmten Zeit sind). Ich fürchte, "Howl" gehört auch dazu.

    Aber ich kann mich irren, ich bin nicht richtig breit belesen, was die Beat-Literatur betrifft. Deshalb meine Frage ins Rund: Wer kann Werke jenseits der kanonisierten Schlüsselwerke empfehlen?

  8. #8
    underdog soldier in the night Avatar von Fletcher
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    Zitat Zitat von bullschuetz Beitrag anzeigen
    Deshalb meine Frage ins Rund: Wer kann Werke jenseits der kanonisierten Schlüsselwerke empfehlen?
    Gary Snyders naturverbundene Sammlung "Die Schildkröteninsel" ist empfehlenswert, (überhaupt ein ruhiger, sensibler Schreiber) Jack Kerouacs "The Subterrans" (deutsch Be-Bop, Bars und weißes Pulver) ist dagegen wilder und aufregender.
    Da Ginsberg reiner Dichter war, ist absolut der Gedichteband "Gedichte" zu empfehlen, allerdings nur einsprachig.
    Geändert von Fletcher (19.08.2010 um 19:06 Uhr)
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  9. #9
    Geschichten von Wieso, Na Und und Manana Avatar von Daniel_Belsazar
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    Zitat Zitat von Canzione Beitrag anzeigen
    Bist du dir da ganz sicher?

    Richard Brautigan
    Ziemlich.

    Zitate aus dem von dir gegebenen Link:

    "... der Beat Generation ... , der auch Brautigan von vielen irgendwie zugerechnet wird. .... Für die Beatniks zu jung, ist er dennoch gut 10 Jahre älter als die meisten seiner späteren Bewunderer aus den Reihen der Blumenkinder, die ihm ab 1967 für ein paar Jahre zu plötzlichem, nahezu märchenhaftem Ruhm und einem beachtlichen Geldsegen verhelfen.... Brautigans Verhältnis zu den Beatniks und den Hippies ist jedoch immer ambivalent: einerseits bezeichnet er sie als dizzy peaceniks, andererseits gehört er wegen seines Aussehens irgendwie dazu .... während die Hippies sich auf den Wiesen von Woodstock hanfselig räkelten, die Beatniks das Gleiche taten, aber mit einer gehörigen Wut im Bauch, blieb Brautigan nur seine eigene Phantasie und das totale Einzelgängertum."

    Das liest sich irgendwie wie ein Oberstufen/Proseminar-Beitrag. Ich bleibe solange mal bei meiner, den vielen Irgendwies entgegen gesetzten Auffassung, dass Brautigan beileibe kein genuiner Vertreter der Beats und dafür allenfalls eine Randerscheinung war.
    "Die Rechtfertigung durch die Erfahrung hat ein Ende. Hätte sie keins, so wäre sie keine Rechtfertigung."

  10. #10
    Geschichten von Wieso, Na Und und Manana Avatar von Daniel_Belsazar
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    Zitat Zitat von bullschuetz Beitrag anzeigen
    Aber ich kann mich irren, ich bin nicht richtig breit belesen, was die Beat-Literatur betrifft. Deshalb meine Frage ins Rund: Wer kann Werke jenseits der kanonisierten Schlüsselwerke empfehlen?
    Da gibt es kaum wirklich Empfehlenswertes, es sei denn, dich interessiert das ganze Bild und Biographisches. Der Authentizitätskult kam vor allem nach dem Erfolg von "On the Road" auf, weil die breite Öffentlichkeit das als reines Bekenntnisbuch missverstand und sich eine Menge auch untalentierter Leute und Abkocher an diese Schiene hängten.

    Was allerdings unbedingt zu empfehlen ist, ist die Lektüre Kerouacs in der Originalsprache. Kerouac hat seine Texte verstanden als Übertragung der musiklaischen Improvisation des Bop in die literarische Sprache; insofern sind Sprachfluss und Melodie entscheidende Kriterien zum Verständnis und zum Genuss.

    Das gilt in weiten Teilen natürlich auch für die Lyrik Ginsbergs, so wie für fast alle Lyrik. Wobei es auch weitere gute lyrische Dinge gab, die man über Anthologien für den eigenen Geschmack finden sollte. Ich ziehe zum Beispiel Ferlinghetti Ginsberg durchaus vor.

    Burroughs ist durchaus auch in den guten Übersetzungen etwa von Weissner lesbar. Allerdings hat Burroughs in meinen Augen mehr theoretische Verdienste; eigentlich ist er eher Publizist als Literat. Er hat viel über Methoden wie z.B. Cut-up und ins Philosphische reichende "Essays" (weitgefasst) veröffentlicht. Eines meiner Lieblingsbücher aus dieser Ecke ist "The Electronic Revolution / Die elektronische Revolution". Ein kleiner Text mit sehr interessanten Gedanken.
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  11. #11
    onetimetwotimesthreetimes fourtimes
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    Danke für die Informationen!

    Vielleicht sollte ich OTR tatsächlich im Original versuchen, dann erschlösse sich mir womöglich eher die Faszination, die dieses Buch auf so viele ausübt.

  12. #12
    deutungshoheit Avatar von redbeansandrice
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    Zitat Zitat von Daniel_Belsazar Beitrag anzeigen
    Ich ziehe zum Beispiel Ferlinghetti Ginsberg durchaus vor.

    Burroughs ist durchaus auch in den guten Übersetzungen etwa von Weissner lesbar. Allerdings hat Burroughs in meinen Augen mehr theoretische Verdienste;
    auch wenn ich nicht allzu viel von Ferlinghetti kenne, Zustimmung in beiden Punkten... Subterraneans konnt ich lange Zeit über weite Strecken auswendig, ist vorbei, aber ganz wird man sowas nicht los - durchaus empfohlen... was Snyders Turtle Island betrifft: gibt es da (neben den Gedichten) auch einen Roman? (oder war es die ganze Zeit ein ROman und ich hab es nicht gemerkt konnt allerdings auch noch kaum Englisch damals)
    "inbrünstige Frömmigkeit und zarte Anmut"

  13. #13
    underdog soldier in the night Avatar von Fletcher
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    Zitat Zitat von redbeansandrice Beitrag anzeigen
    awas Snyders Turtle Island betrifft: gibt es da (neben den Gedichten) auch einen Roman? (oder war es die ganze Zeit ein ROman und ich hab es nicht gemerkt konnt allerdings auch noch kaum Englisch damals)
    Sorry, mein Fehler. Ist natürlich eine Sammlung von Gedichten und Essays.
    Was gibt es denn empfehlenswertes von Ferlinghetti? Der hat ja hauptsächlich die Werke der anderen vertrieben.
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  14. #14
    Geschichten von Wieso, Na Und und Manana Avatar von Daniel_Belsazar
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    Zitat Zitat von Fletcher Beitrag anzeigen
    Was gibt es denn empfehlenswertes von Ferlinghetti? Der hat ja hauptsächlich die Werke der anderen vertrieben.
    Naja, der hat wirklich auch jede Menge Gedichte geschrieben. Mittlerweile ist er übrigens über 90 Jahre alt.

    Die bekannteste seiner Sammelveröffentlichungen ist "A Coney Island on my mind" von 1958. Gehört zu den am besten verkauften Gedichtbänden überhaupt, zumindest in den USA. Vielleicht dann auch ein guter Einstieg. Oder irgend ein "Best of". Für einzelne Gedichte müsste ich mal anfangen zu kramen - die Zeit habe ich im Moment nicht.
    "Die Rechtfertigung durch die Erfahrung hat ein Ende. Hätte sie keins, so wäre sie keine Rechtfertigung."

  15. #15
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    Zitat Zitat von Daniel_Belsazar Beitrag anzeigen
    Das liest sich irgendwie wie ein Oberstufen/Proseminar-Beitrag. Ich bleibe solange mal bei meiner, den vielen Irgendwies entgegen gesetzten Auffassung, dass Brautigan beileibe kein genuiner Vertreter der Beats und dafür allenfalls eine Randerscheinung war.
    "Deine Meinung sei dir unbenommen." (Wolfgang Doebeling)


    Die Gegenwart ist ein Zufallsereignis

    "Im deutschsprachigen Raum ist Ferlinghetti, anders als seine Beat-Kollegen Allen Ginsberg, Jack Kerouac oder Richard Brautigan, wenig bekannt."

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