Wir schreiben das Jahr 1974. Das Ende der Beatles war schon längst geschehen. Wie es so kommen mag, war da ein 12 jähriger pubertärienter Knabe, der kaum etwas über die Beatles kannte und am Anfang des musikalischen Universum stand.
Mädels wurden interessant. Die Vielfalt einer Jugendbewegung die sich Jugenzentrum nannte und Selbstverwaltung propagierte, rückte in das Gesichtsfeld. Und was er dort hörte schien unglaublich zu sein, neben den tollen 16 bis 18 jährigen Mädels, die Brüste und was weiß ich alles hatten.
Band on the Run und Bluebird oder Let me roll it... was war das? Etwas was, was mir ohne weiteres früher gefiel und mich Abend für Abend Doppelkopf lernen ließ. Denn dort saß ich mit den Mädels, die 4 oder 5 Jahre älter waren, als ich dieses Album ununterbrochen hörte. Ich konnte kaum englisch. Wußte nicht mit No Words oder einem Picasso´s last words anzufangen. Aber es gefiel mir. Und die starken Jungs mit ihren Motorrädern, die vor dem Eingang der JZ waren. Und es sollte noch ein paar Jahre vergehen bis es Nineteen Hundred and Eighty Five war und doch war es der Anfang von allem, was bis heute zählt. Den es war der Anfang von Blues, Rock und Rock and Roll für mich. Ich bekam zum ersten Mal den Soul zu spüren und ich erahnte, was die Beatles oder The Rolling Stones für die älteren war.
Mein erstes Mal mit einem Album. Und mein erstes Mal mit allem, was danach folgte. Ja, es war nichts bedeutentes... aber es war mein erstes Erlebnis, was mich in einen Kosmos entführte, der noch heute mein Leben bestimmt. Es war kein Blues... es war populäre Musik. Es war aber das erste Mal und das vergißt man nicht so schnell. Und Paul sowie Linda begleiteten mich dann auch zum ersten realen Mal... das aber dann drei Jahre später statt fand. Leider nicht mit dem grandiosen Band on the Run, sondern leider mit Mull of Kintyre... wie drei Jahre doch prägten und wie tief sich einbrannten. Zum positiven? Ich bezweifele es...
... gut das es da zwischen schon bessere musikalische Zeiten gab.


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