Turbonegro - Apacolypse dudes
Was für eine Entwicklung! Auf ihrem Vorgängeralbum "Ass Cobra" präsentierten sich die Osloer noch als eine Mischung aus räudigen Asos und lauwarmen Schnauzbartträgern und ratterten die entsprechende, roh-punkige und nicht immer treffsichere Musik herunter. Jetzt präsentieren sich die Norweger als Hit- und Ohrwurmmaschinerie. "Apocalypse Dudes" ist ein kerniges, flockiges, immer Freude bereitendes Punkrock-Album, das gleich beim ersten Hördurchlauf hängenbleibt. Keine Angst: Die apokalyptischen Burschen sind nicht windelweich geworden. Obwohl Stücke wie 'Get It On', 'Rock Against Ass' und 'Don't Say Motherfucker, Motherfucker' (mein Fave) geradezu nach Radioairplay schreien (mal abgesehen von den, ähem, frivolen Lyrics), haben Happy Tom & Co. keine Abstriche in puncto Heftigkeit gemacht. So muß Punkrock klingen: zuckersüß und trotzdem knackig hart und packend. Hier haben wir sie, die größte Konkurrenz für das kommende Bad Religion-Album.
'The Age Of Pamparius ' - ruhiger Riff zu Beginn, quasi guter Einstieg. Vocals "...known as the Apocalypse Dudes". Euroboy setzt zum Soli an und Stimmung! "You've got nothing lose".
'Selfdestructo Bust ' ist ein ordentlicher Mitsummtrack zum Gute Laune verbreiten. Nächtes Lied: langgezogener Riff und los geht's mit dem Rest. "Gimme Death Punk Baby, and I like it... love it.,. like it... love it... like it... love it... GET IT ON" - wer kennt ihn nicht? Abgehn! 'Party machen' (und solche Ausdrücke von mir - also sowas).
'Rock Against Ass ' - leicht harmonisch leichte Stimme von Hank. Gutes Autofahr-Lied. Mit 'Don't Say Motherfucker, Motherfucker ' gibt es einen Track mit einschlägigem Chorus. Im Folgesong wird das Homo-Gimmick von Turbonegro thematisiert.
'Zillion Dollar Sadist ' hat "kreisende" Gitarrenriffs und kurzen Breakpart ohne Vocals. Hanks Stimme klingt etwas verhalt.
'Prince Of The Rodeo ' dagegen fällt richtig auf. Euroboy ist ein Gitarrengott. Schnellerer Track. Abgehen!
Mit 'Back To Dungaree High ' legen Turbonegro auch eine nette Nummer aufs Parkett (aber Midtempo like). Besser wird's mit 'Are You Ready (For Some Darkness) ' sowie 'Monkey On Your Back '
Bei 'Humiliation Street ' wird es ein wenig ruhiger. Feiner melancholisch anmutender Track. Fröhlicher wird's zum Abschluss mit 'Good head' '.
Da ich die Gelegenheit bisher noch nicht hatte: Willkommen im Forum, TalkTalk! Du hängst dich ja gleich mächtig rein. Gut so.
So so, Turbonegro in der "Hall Of Steel". Ich bin mit der Band kaum vertraut, hätte sie aber aufgrund der mir bekannten Songs nicht unbedingt unter "Metal" einsortiert. Aber sei's drum. Wenn ich mich recht erinnere gibt es hier im Forum den Ein oder Anderen, der mit den alten Turbonegro etwas anfangen kann. Die neuen Werke der Band werden ja vergleichsweise kritisch beurteilt. So zumindest meine Wahrnehmung.
A propos Schminke + Hardrock (O.K. Poprock)
KISS spielen im Juli in den USA einige Shows in der Besetzung Thayer, Stanley, Simmons u. Singer, natürlich mit Masken.
Vielleicht klappts doch noch mit einem neuen Album um die Schmach von "Psycho Circus" vergessen zu machen.
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Danke
@Skraggy und Pete:
TRBNGR habe ich aufgenommen, weil sie von vielen Metalfans gemocht werden...sie spielen eine Mischung aus Glam-, Hard- und Punkrock, gemischt mit deathmetal - daher nennen sie es selbst "Deathpunk"
Sorry falls es falsch sein sollte!
edit Sag mal Pete musst du eigentlich alles kritisieren was ich poste???!!!!!!!!!
Na, da bin ich aber mal froh, dass mein KISSBEITRAG wenigstens unkommentiert blieb. Metal ist was in den Hammer kommt, fertig aus.
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Was meinst du mit "old-school"? Seit Mitte der 90er kann man den Hammer kaum noch ernst nehmen.
Weder noch. Seit jeher lese ich für den Bereich das Rock Hard. Inzwischen zwar nicht mehr monatlich, aber doch noch mit einer gewissen Regelmäßigkeit.Oder hast du CRASH bzw. Metal-Attack bevorzugt?
"Old school" heißt bei mir natürlich der Achtziger Jahre Hammer. Als Zweitverwerter hab ich die Dinger rauf u. runter gelesen. Das war doch der Kult, es kommt nur das ins Blatt was wirklich Heavy Metal (im damals weitesten Sinne) ist und KISS (O.K. Pete u. natürlich noch öfters AC/DC obwohl damals auf dem absteigenden Ast) waren natürlich oft drin. Was denkst du wo ich sonst solche Exoten wie Raven, Tank oder Mentors aufgeschnappt haben sollte?
Den heutigen Hammer kenne ich gar nicht mehr - ewig viele Genrebands die mir nichts mehr sagen
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Ich schätze mal, dass du das ein oder andere Jährchen mehr auf dem Buckel hast als ich.Mein Einstieg in die Welt der Musik war David Hasselhoffs "Looking For Freedom" im Jahre des Herrn 1989. Damals war ich 11 Jahre alt. Dementsprechend habe ich erst ab 1990 das Rock Hard un den Hammer bewusst wahrgenommen. Letzterer war damals noch ein ordentliches Blatt. Ab '93 oder '94 ging es dann kontinuierlich bergab.
O.K., Jahrgang 77/78 ist gar nicht mal so jung und Hasselhof natürlich der ideale Einstieg.
Mein Einstieg: "I was made for loving you" 1979 mit 8. Deswegen, eine gewisse Nibelungentreue zu Stanley/Simmons.
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