Lang - Die Nibelungen I und II. "Einen Hauch von Art Deco" will die wikipedia entdeckt haben. Das ist so, als würde man behaupten, der Film wäre "ambitioniert". Verblasene Texte von Harbou und ziemlich unglaubliche Bilder von Lang.
Lang - Die Nibelungen I und II. "Einen Hauch von Art Deco" will die wikipedia entdeckt haben. Das ist so, als würde man behaupten, der Film wäre "ambitioniert". Verblasene Texte von Harbou und ziemlich unglaubliche Bilder von Lang.
I know I'm not funny. I mean, let's face it, I'm no Groucho Marx. But if you're a guy, and you're watching late night television, are you gonna start jacking off to Groucho? I don't think so!
The Texas Chainsaw Massacre - Tobe Hooper ***1/2
Stagecoach - John Ford ****1/2
Mats Hummels auf die Frage, in welchem gegnerischen Stadion ihn die Stimmung beeindruckt habe: "Was geil war, war das Spiel in Augsburg."
Das Ding aus einer anderen Welt (The Thing), USA 1982
Regie John Carpenter
Starring Kurt Russel
Für mich die fast perfekte Unterhaltung, der Showdown gefällt mir nicht 100%ig.
Ansonsten nachwievor großartig, vor allem was dort Effekttechnisch geleistet wurde. Als ich den Film das erste mal ungekürzt sah, hat es mich wahrlich umgehauen. Ich liebe auch diese alten Filme mit den handwerklichen Tricks. Nicht dieser Computermist von heute.
Aber auch das ganze Szenario und die Charaktere gefallen mir.
Hut ab,, gefällt immer noch
****1/2
Ich fand ihn nicht schlecht.
Marvin, Cassavetes, der irre Blick von Sutherland gefielen mir sehr und die ersten zwei Drittel mochte ich weitgehend. Ein Haufen Verbrecher werden zu einem Team zusammengeschweißt, um so dem Strick zu entrinnen - hat was.
Beim Angriff auf das Schloß stören allerdings mich die vielen Unglaubwürdigkeiten. Ich meine so ein Wehrmachts-Offizierspuff (sowieso eine albern schlüpfrige Idee) entpuppt sich als mies bewacht. Hoch dekorierte Offiziere hören die Schüsse und gucken doof in der Gegend rum um dann johlend mit den Nutten in der Keller zu flüchten anstatt sich zu wehren. Die Wachmannschaft tröpfelt einzeln aus dem Wachraum (einer pro Minute) und lässt sich dabei abknallen.
Ausserdem ist die ganze Idee bescheuert, den Laden hoch zunehmen, nur um maximal viele Offiziere umzubringen. Ein kriegstaktisch wichtiger Grund zur Vorbereitung des D-day wäre glaubwürdiger gewesen.
Dabei konnte ich nichtmal eine kritische Haltung Krieg und Gewalt gegenüber feststellen.
Habe die TV-Version von neulich in der ARD gesehen. Ich denke hier wurde auch ordentlich entschärft und gekürzt.
Was hälst du von dem Film?
(für die anderen: es geht um 'Das dreckige Dutzend')
~ don't misunderestimate me ~
Willkomen bei den Scht`is (F, 2008) **1/2
Naja. Mit Sicherheit ging der Großteil des Wortwitzes bei der Synchronisation verloren. Der Pseudodialekt geht einem mit der Zeit auf die Nerven.
"Days of Heaven" von Terrence Malick (1978) * * * *
Es ist nicht Aldrichs bester Film, aber ich halte ihn dennoch für ziemlich gut. Mit den Überspitzungen vor allem im letzten Drittel habe ich keine so großen Probleme. Aldrich überzeichnet seine Szenarien stets, das gilt natürlich im Besonderen für so ein stereotypes Genre wie dem heroischen Kriegsfilm. Ich will jetzt gar nichts überkontextualisieren oder über Kreuz analysieren, aber Aldrichs Filme funktionieren für mich immer auch auf einer gewissen Metaebene. Er hetzt seine maskulinen Helden vornehmlich durch wirre und mitunter dümmlich gestelzte Situationen. Das Erbsen zählen und die Fragen, wer denn nun wo und warum so handelte, wie er handelte und wieso da jetzt derjenige nicht dies und jenes tut, weils doch viel rationeller und vernünftiger gewesen wäre, stellte sich mir beim Betrachten nicht, dafür nehme ich Aldrichs Filme viel zu sehr auch als Satire auf die jeweils porträtierten Plots wahr. Okay, man kann das natürlich als Schwäche auslegen, wenn Filme ohne Subtext vielleicht nicht so richtig funktionieren wollen, aber das sind allerdings auch Auslegungen, die sich bei näherer Beschäftigung mit dem Werk dieses Mannes als zweitrangig erweisen. Aldrich war mehr ein Zyniker, weniger ein Moralist, aber halt auch kein Fantast, sondern ein Intelektueller in Hollywood auf meist verlorenem Posten, der allerdings auch Genre- und Marktkonventionen bewusst nicht links liegen lassen wollte. Eventuell läuft dir ja mal sein Film TOO LATE THE HERO über den Weg, das ist sozusagen eine weitere Facette der DIRTY DOZEN Medaille. Oder auch FLIGHT OF THE PHOENIX, wo der Aldrich Mikrokosmos fast am genauesten umrissen wird. Guter Mann, hat zwar auch einigen Mist gedreht, aber sein Oevre ist alles in allem doch sehr beeindruckend.
Der Todesrächer von Soho (Jess Franco, 1971) * * * *
La tumba de los muertos vivientes (Jess Franco, 1983) * 1/2
We are all failures, at least the best of us are.
Im Kino:
"Nicht fummeln, Liebling" von May Spils (Deutschland 1970). Völlig ausgebufft und abgelascht. Mit "Schätzchen" kann er nicht mithalten. Aber doch ganz hübsch.
"Don't reach out for me," she said
"Can't you see I'm drownin' too?"
Die Metaebene ist halt zynisch und nihilistisch, habe das schon verstanden, aber da hab ich halt meine Probleme mit. Mir ist schon klar, daß die Ungereimtheiten zumindest einkalkuliert waren und Satire kann ich auch nicht erkennen.
Die beiden anderen genannten habe ich noch nicht gesehen, Phoenix zumindest ist mir ein Begriff und bei Gelegenheit werde ich mir beide ansehen.
~ don't misunderestimate me ~
Im Kino:
"The Palm Beach Story" von Preston Sturges (USA 1942). 9/10.
"Don't reach out for me," she said
"Can't you see I'm drownin' too?"
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