Heute abend im Kino:
The Magnificent Ambersons (Orson Welles, USA 1942)
Grossartig, auch wenn das straff durchgepaukte Happy End die Wirkung beim Verlassen des Kinos vorübergehend arg beeinträchtig. Die Ballszene ist in der Tat famos, der ganze Erzählgestus, die Bildsprache, diese enorm schwarz-weissen Aufnahmen, die Schatten, die Kamerawinkel - alles grosse Klasse, wenngleich nicht so pointiert durchgezogen wie im Kane. Auch scheint mir der Film nicht ganz sicher zu sein, ob man George Amberson Minafer am Ende eben doch mögen soll oder nicht - aber gerade diese Ambivalenz fügt dem Film im Vergleich mit Kane eine weitere Ebene hinzu. Ich glaub ich gäbe buchstäblich einen Arm und ein Bein (oder eine Niere), wenn ich Schnittfassung von Welles jemals sehen könnte!


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