Hallo,
ich würde hier gerne die Frage erörtern, welche Bedeutung für euch das Tanzen für den Zugang zu Musik hat.
Die meisten Stile in der Pop-Musik sind nach meinem Verständnis zumindest auch als Tanzmusik gedacht.
Meines Erachtens ist es daher bei vielen Stücken beinahe elementar notwendig, dazu zu tanzen, um überhaupt verstehen zu können, was sie überhaupt sollen.
Dazu ein Beispiel:
Ich hatte ein Aha-Erlebnis in einer Disco, in der in einer Ecke Trance oder so gespielt wurde, ich kenne mich da nicht aus. Ich mochte es auch nicht, habe aber mal spaßeshalber angefangen, dazu zu tanzen. Das Stück hatte sofort eine völlig andere Stimmung bekommen, die auch sofort wieder weg war, als ich mit dem Tanzen aufgehört habe. War sehr faszinierend.
Da mir im Soul Thread aufgefallen ist, dass sich dort (gerade dort!) einige Kenner und Liebhaber als Nicht-Tänzer geoutet haben, erwarte und erhoffe ich mir mal regen Widerspruch.
Bei (z.B.) Leonard Cohen Songs ist Tanzen natürlich deplaziert..
(Und hoffentlich kommt das Thema einigermaßen klar rüber!)


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