Diese Version von Hallelujah ist ein Verbrechen.![]()
Diese Version von Hallelujah ist ein Verbrechen.![]()
Aber es finden doch alle soooo schön und die Stimme soooo toll.
Texas Forever!
Ich hab den Hype um "Hallelujah" bis heute nicht verstanden, aber das hat der Song nicht verdient ...
Das hier haut ja in eine ähnliche Kerbe:
Triggerfinger - I Follow Rivers
Scheußliche Version.
Ich find schon. Hier wird ein Song, der im Original eher spröde und düster interpretiert wird, zur formatradiotauglichen Kuschelrock-Ballade. Und dann auch noch dieses Klaus-Meine-Pfeifen ... Einen Unterschied sehe ich allerdings schon: Was der wilde Rudi und seine Spießgesellen da treiben, ist derart overacted und 80s-Rockballadenklischees-triefend, dass es schon wieder Unterhaltungswert hat.
Ich weiß nicht, ich finde die Version von "I follow rivers" zumindest insofern charismatisch, als dass sie einen sehr klaren und für sich brauchbaren Gegenentwurf zu Lykkes getriebenem Schwedensturm zaubert - klar, vom Thema ähnlich weit entfernt, wie Max Richter von Easy listening, aber schlimmer als nett im eigentlichen Sinne kann ich das eigentlich nicht finden (und die Kaffeetassenpercussion hat sogar irgendwie Stil, no?). Kuschelrock-Ballade, mag sein. Mir ist das allerdings lieber, als das Brusthaar schwingende Schlachtross des Axel Rudi Pell (schon der Name!), bei dem zwar ungewollt Humor unter der Haut brütet, der sich aber eigentlich gar nicht selbstironisch gibt. Wenn so die Endlösung für das müde Hardrock-Gerne aussieht, hätte ich gerne das Problem zurück...
"I play my enemies like a game of chess"
Ach, solche Gimmicks gab es auch schon sehr viel charmanter und witziger, wie hier: Erato - Call Your Girlfriend. Original von Robyn.Zitat von Irrlicht
Bruno Mars - Count on me
Der Song zum Lagerfeuer, das nicht angeht
Um einen vergnatzten Montag angemessen zu beginnen:
Shooting up Sunshine * Reptile Youth
Mag ja einem Geburtsfehler oder zu viel Gift in meinen Kinderzimmermöbeln geschuldet sein, aber Songs, die mir auf derart penetrante Weise ein Lächeln ins Gesicht tackern wollen, machen mich eher blutrünstig. Und dann noch gnädig vergessene Gesangslinien bei Limahl klauen und denken, dass man damit ungedisst davonkommt. Pfui Kuckuck! Dass ich mich extrem selten mit nach oben ziehen lassen mag, dafür aber jedem unrasierten Milchgesicht mit Schmerzensmiene willig ins Verlies hinterherwiesele, muss mit einem präadoleszenten Heliummangel zusammenhängen.
the pulse of the snow was the the pulse of diamonds
and you wear it in your hair like a constellation
Wenn ich meinen Radio anschalte, dann inzwischen ausschließlich für BR2. Die Musikauswahl besteht zu 50% aus französischer Musik, 30% Paolo Conte, 19% Talking bout a revolution oder Fast Car und 1% sonstigem Liedgut. Mich nervt Tracy Chapman inzwischen so dermaßen, dass ich mich sogar über Manhattan Transfer freue. Hass-Songs des Jahres.
Don't be fooled by the rocks that I got - I'm still, I'm still Jenny from the block
Aus der Mainzer Rheinzeitung, vom 21. 12. 1988, Seite 9:
Hilft Dir das ein wenig, Cleet?... Karge Kost serviert die schwarze Liedermacherin Tracy Chapman, die erst beim Mandela-Konzert im Wembley-Stadion und dann mit einem sensationellen LP-Erfolg Millionen von Hörern erreichte und zum internationalem Star avancierte. Stilistisch der frühen Joan Armatrading verwandt singt Tracey sozialkritische Lieder, die allerdings leicht monoton werden. ...
"... you walked in and my life began again ..."
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