Da in dem Zusammenhang berichtet wird, dass die Nigeria Connection auch mit der Masche auffällt, dass sie Waren tatsächlich kaufen, an britische Adressen senden lassen aber nicht zahlen, nochmal die grundsätzliche Frage: Inwieweit kann ich mich als Verkäufer bei Amazon auf die Liquidität von Käufern verlassen, wie funktionieren dort im Vergleich zu eBay mit paypal die Zahlungswege? Und, anderes Thema, auf das ich aber auch erst hier gestoßen bin, muss ich als Verkäufer bei Marketplace volle Garantieleistungen gewähren, auch wenn es sich um gebrauchte Artikel handelt?
Du musst als Verkäufer überhaupt keine Garantieleistungen gewähren. Garantie ist immer freiwillig. Was Du vermutlich meinst ist Gewährleistung und die musst Du immer leisten, denn sie steht im Gesetz.
Ohne Musik ist alles Leben ein Irrtum.
Gewährleistung kann man als privater Verkäufer allerdings ausschliessen.
Nicht ausschliessen kann man aber die schöne A-z-Garantie bei amazon, insofern muss man mit Rückgabe der Wahre und allerlei Spaß rechnen. Was die Frage der Liquidität angeht: meines Erachtens gibt es keine Garantie dafür, weder bei amazon noch bei ebay/paypal. Das einzige was hilft ist gesunder Menschenverstand, das ist zugegeben im Internet, auch abhängig von der eigenen Geldgeilheit, immer schwieriger...
Richtig, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass man im Streifall als privater Verkäufer durchschlüpft nicht besonders groß.
Das ist natürlich richtig. In der Praxis ist das aber bei mir in vielen Jahren noch nie vorgekommen, dass jemand eine CD oder Platte zurückgeben wollte. Hattest Du schon solche Erfahrungen?Nicht ausschliessen kann man aber die schöne A-z-Garantie bei amazon, insofern muss man mit Rückgabe der Ware und allerlei Spaß rechnen.
Ohne Musik ist alles Leben ein Irrtum.
Die ist das dann wohl. Bin bei redbeansandrice Link auf folgenden Kommentar gestoßen:
Für mich würde es damit nicht mehr in Frage kommen, hochpreisige Waren über Marketplace anzubieten.Negativ allerdings (und das bekommt man erst raus, wenn es zu spät ist): amazon erwartet auch Monate nach Verkauf noch die Rücknahme von defekt gewordener Ware. Bei mir ein Smartphone, das 5 (FÜNF!) Monate nach Verkauf ein defektes GPS hatte. Meine Antwort an den Käufer: Rechnung von amazon hatte ich mitgeschickt, reklamier es da.
amazon sieht das anders: Ich habe es zurück zu nehmen ("Wir erwarten den selben Service von Ihnen wie von amazon"), egal, dass es 5 Monate von einem "Fremden" verrapsackt wurde.
Oder im Zweifelsfall halt Vorkasse per Überweisung. Gut, mal wieder einen Schuss vor den Bug bekommen zu haben. Mit der Zeit und vielen guten Erfahrungen wird man nachlässig und zu gutgläubig.
Dafür ist der Marketplace auch nicht gemacht, der ist ideal für Bücher, CDs, DVDs, Platten unter gewissen Umständen auch, alles Waren mit geringen Fehlermöglichkeiten und nicht für technisch komplexe Ware wie teure Kameras oder Notebooks. Wenn man richtig teure Sachen bei Amazon verkaufen will (hohe dreistellige, niedrige vierstellige Beträge), muss man ja auch irrsinnige Gebühren bezahlen.Für mich würde es damit nicht mehr in Frage kommen, hochpreisige Waren über Marketplace anzubieten.
Ohne Musik ist alles Leben ein Irrtum.
Ich verkaufe fast nur noch privat über Foren oder klassische Anzeigen. Für Kleinkram lohnt sich der Ärger mit dem Erstellen einer Auktion, Versand etc sowieso nicht. Vieles landet dann auch auf wohltätigen Flohmärkten und ähnlichem, ich hab einfach keine Lust auf diesen Stress für ein paar Euro...
Das hast Du schonmal geschrieben. Ich verkaufe inzwischen hier ja auch mehr als bei Amazon. Ich würde aber gerne mal wissen, wie häufig bei Dir Rückgaben vorkamen.
Ich musste hier im Forum mal einen Plattenkauf wegen schlechtem Zustand rückabwickeln (nein, nicht SVM), aber da war ich der Käufer. Mir hat nie jemand irgendetwas zurückgegeben oder sein Geld zurückgewollt. Da ist natürlich auch Glück dabei.
Ohne Musik ist alles Leben ein Irrtum.
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Wenn da Tomaten drin wären, dann wäre es Zwiebelsuppe!
Irrsinnige Gebühren werden ja generell fällig, die muss man halt mit einkalkulieren. Dafür erreicht man nun mal auch enorm viele potentielle Kunden. Ich finde Marketplace für Kleinkram zwar simpel aber nicht besonders attraktiv. Bei Büchern, CDs, DVDs springt am Ende ja kaum was raus und bei LPs zahlt man zu den Gebühren sogar beim Porto nochmal drauf.
Wäre grundsätzlich nicht schlecht Bewertungen in Verkaufsthreads zu posten.
Warum verschickt amazon.com denn nicht mehr in die Schweiz? Ist das nie neuste Charme-Offensive Obamas an die Adresse der Gnomen?
Tornate, o cari baci, / a ritornarmi in vita, / baci al mio cor digiun esca gradita!
Voi di quel dolce amaro / per cui languir m’è caro, / di quel dolce non meno / nettare che veleno
pascete i miei famelici desiri, / luci in cui dolci provo anco i sospiri!
Wie ist das bei Rücksendung beschädigter Artikel, kriegt man als Deutscher auch zuerst immer nur einen Bruchteil der Versandkosten zurück und muss dann nochmal nachhaken? Diese "Fehler" scheinen neuerdings Methode zu sein, leider, so geschehen sowohl mit einer Bestellung aus Frankreich (eine CD-Box, in der eine CD fehlte) und aus Deutschland (zwei völlig zertrümmerte CD-Boxen).
Für letzteren Fall kostete die Rücksendung solze CHF 18.50 und kriegte gerade mal CHF 3.74. Das Verhältnis war bei der Bestellung aus Frankreich glaub ich fast noch krasser. Ein Bekannter erlebte genau dasselbe mit einer Bestellung von amazon.it. Sehr ärgerlich!
EDIT: fünf Minunten nach Absenden meiner Beschwerde über die Website kriege ich auch schon eine vorformulierte Antwort mit eingefügtem Differenzbetrag. Das ganze stinkt zum Himmel!
Tornate, o cari baci, / a ritornarmi in vita, / baci al mio cor digiun esca gradita!
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