Vinyl vs. CD vs. Download vs. Streaming!

Startseite Foren Kulturgut Das musikalische Philosophicum Vinyl vs. CD vs. Download vs. Streaming!

Ansicht von 9 Beiträgen - 4,096 bis 4,104 (von insgesamt 4,104)
  • Autor
    Beiträge
  • #11042875  | PERMALINK

    latho
    No pretty face

    Registriert seit: 04.05.2003

    Beiträge: 31,157

    h8g7f6Hab zumindest ich nicht getan. „Besser“ ist ja eh nicht zu definieren – vom „Klang“, Dynamik, etc? Für mich klang der Stream schlecht, flach, kalt, kein Vergleich mit LP.

    Sorry, ich weiß, dass Du in der Regel weißt, wovon Du redest, aber in dem Fall offenbar ganz und gar nicht.
    Das fängt schon damit an, dass Du zunächst etwas bewertest und dann sagst, es sei nicht zu bewerten.
    Du sagst, Du hast Qualität „High“ eingestellt, aber nicht mit was für Komponenten.
    Das ist alles in etwa so, als würden zwei über die Qualität von Treibstoff reden und der eine sitzt im Bentley und der andere auf dem Mofa.

    Nein, was ich sagen will, ist, dass es ab von tatsächlichen Fakten auch so etwas wie das psychoakustische Hören gibt, mag sein, dass jemanden meine Anlage zu verwachsen, unklar klingt und außerdem das gelegentliche Knister auf einer Platte stört. Dass der Klang zu wenig definiert ist, nur Mitten und so weiter. Für mich muss es so klingen und Streaming klingt scheiße. Dabei habe ich ja sogar zusätzlich zum Eindruck auch Fakten auf meiner Seite – die Platte war das Ursprungsmedium und im Streaming werden die digitalen Daten sowieso nochmal mit Algorithmen bearbeitet.

    --

    If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.
    Highlights von Rolling-Stone.de
    Werbung
    #11042929  | PERMALINK

    clau
    Coffee Bar Cat

    Registriert seit: 18.03.2005

    Beiträge: 84,345

    demon

    rikki-nadir Viel wichtiger als das Wiedergabemedium ist eigentlich der Prozess davor (u.a. die Aufnahme und das Mastering).

    Schön, dass das mal jemand ausspricht ! Und gerade was Mastering angeht, da wurden in den letzten ca. 15 Jahren schwere Sünden begangen, deren Folgen man nicht der Technologie anlasten sollte, sondern einer grassierenden Blödheit.

    Es ist doch egal, wo genau der Fehler gemacht wurde, wenn das Ergebnis nicht gut ist. Kaufen sollte man das überkomprimierte Zeugs auf CDs nicht, sondern lieber zu den in den allermeisten Fällen zurückhaltender komprimiert gemasterten LPs greifen.

    --

    How does it feel to be one of the beautiful people?
    #11042939  | PERMALINK

    krautathaus

    Registriert seit: 18.09.2004

    Beiträge: 21,879

    clau

    demon

    rikki-nadir Viel wichtiger als das Wiedergabemedium ist eigentlich der Prozess davor (u.a. die Aufnahme und das Mastering).

    Schön, dass das mal jemand ausspricht ! Und gerade was Mastering angeht, da wurden in den letzten ca. 15 Jahren schwere Sünden begangen, deren Folgen man nicht der Technologie anlasten sollte, sondern einer grassierenden Blödheit.

    Es ist doch egal, wo genau der gemacht wurde, wenn das Ergebnis nicht gut ist. Kaufen sollte man das überkomprimierte Zeugs auf CDs nicht, sondern lieber zu den in den allermeisten Fällen zurückhaltender komprimiert gemasterten LPs greifen.

    Naja, ich behaupte mal ganz frech, dass einen minimalen Unterschied in den DR Werten kaum jemand hört.

    Um die Kompression wird auch viel zu viel Terz gemacht: Nimm mal als Beispiel die Billie Eilish Debut-LP. Die hat in dem Vereinsmagazin der AAA von vier verschiedenen Kritikern (die also sicherlich nicht wenig analog hören) im Klang 1/1/1,5/2,5 bekommen, was schon verdammt gut ist. Und jetzt schau dir mal die DR Werte von Vinyl, CD und digital an:

    http://dr.loudness-war.info/album/list?artist=Billie%20Eilish

    Danach müßte man ja eine totkomprimierte Aufnahme schlußfolgern. Das ist sie aber nicht.

    Meiner Meinung nach wird dem Dynamic Range Wert vor allem bei Hi-Fi Enthusiasten zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Stark komprimierte Aufnahmen höre ich bei meinen Neuanschaffungen weder auf CD noch auf LP. Muß aber sagen, daß ich kaum Musik kaufe/höre, die vielleicht eher darunter leiden könnte und vor allem von denjenigen gekauft wird, die sich Musik wie die Masse nicht vor einer Anlage, sondern mobil anhören.

    --

    from Monday to Friday, from Friday to Sunday
    #11043143  | PERMALINK

    clau
    Coffee Bar Cat

    Registriert seit: 18.03.2005

    Beiträge: 84,345

    Ich mache das in erster Linie an überarbeiteten Reissues fest, bei denen die Neuauflagen nicht selten deutlich schlechter klingen, als frühere Veröffentlichungen.

    Das umfangreiche Vergleichen habe ich aber ohnehin aufgegeben, da ich mich bereits vor Jahren entschieden habe, auf ein Medium zu setzen (Ausnahme: die ein oder andere Beatles Veröffentlichung der letzten Jahre).

    --

    How does it feel to be one of the beautiful people?
    #11043363  | PERMALINK

    cycleandale
    ALEoholic

    Registriert seit: 05.08.2010

    Beiträge: 6,951

    LP’s verbrauchen zu viel Platz….

    --

    l'enfer c'est les autres...
    #11043371  | PERMALINK

    krautathaus

    Registriert seit: 18.09.2004

    Beiträge: 21,879

    cycleandaleLP’s verbrauchen zu viel Platz….

    Geht schon, wenn man den Apostroph wegläßt. ;-)

    --

    from Monday to Friday, from Friday to Sunday
    #11109751  | PERMALINK

    alberto

    Registriert seit: 04.12.2007

    Beiträge: 1,621

    clau

    demon

    rikki-nadir Viel wichtiger als das Wiedergabemedium ist eigentlich der Prozess davor (u.a. die Aufnahme und das Mastering).

    Schön, dass das mal jemand ausspricht ! Und gerade was Mastering angeht, da wurden in den letzten ca. 15 Jahren schwere Sünden begangen, deren Folgen man nicht der Technologie anlasten sollte, sondern einer grassierenden Blödheit.

    Es ist doch egal, wo genau der Fehler gemacht wurde, wenn das Ergebnis nicht gut ist. Kaufen sollte man das überkomprimierte Zeugs auf CDs nicht, sondern lieber zu den in den allermeisten Fällen zurückhaltender komprimiert gemasterten LPs greifen.

    Mal generell eine Frage dazu an die Wissenden: Vor der Erfindung der CD wurde Musik für eine LP analog aufgenommen und weiterverarbeitet (AAA). Heute werden die Instrumente (evtl. im Heimstudio) digital aufgenommen, die Resultate herumgemailt und woanders zusammengesetzt. Wenn das Endprodukt dieser Vorgehensweise im letzten Schritt auf eine LP gepresst wird, frage ich mich: Wie kann aus einer digitalen Vorlage ein „warmer“ oder „echter“ Klang beim analogen Endprodukt entstehen? Das Resultat der Weiterverarbeitung kann doch nicht besser sein, als die Vorlage.

    --

    #11109865  | PERMALINK

    pheebee
    den ganzen Tag unter Wasser und Spaß dabei

    Registriert seit: 20.09.2011

    Beiträge: 18,386

    Gehöre gar nicht zu Wissenden, zum Audio Mastering für eine Schallplatte im Unterschied zur CD wird hier kurz etwas gesagt, ab ca. Minute 3:48 bis 7:05, allerdings wird auf die Qualität des Ausgangsmaterials nicht eingegangenen, das in diesem Beispiel natürlich 100% professionell sein und völlig fern am PC selbst erstellter Aufnahmen liegen dürfte

    https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/wie_geht_das/Eine-Langspielplatte-produzieren,sendung1026868.html

    Ansonsten werden überwiegend Prozesse der reinen Fabrikation gezeigt, wobei die akribische Arbeit der Fehlersuche und Kontrolle noch recht interessant sind.

    --

    Ever tried. Ever failed. No matter. Try Again. Fail again. Fail better. Samuel Beckett
    #11110007  | PERMALINK

    nicht_vom_forum

    Registriert seit: 18.01.2009

    Beiträge: 3,277

    alberto
    Mal generell eine Frage dazu an die Wissenden: Vor der Erfindung der CD wurde Musik für eine LP analog aufgenommen und weiterverarbeitet (AAA). Heute werden die Instrumente (evtl. im Heimstudio) digital aufgenommen, die Resultate herumgemailt und woanders zusammengesetzt. Wenn das Endprodukt dieser Vorgehensweise im letzten Schritt auf eine LP gepresst wird, frage ich mich: Wie kann aus einer digitalen Vorlage ein „warmer“ oder „echter“ Klang beim analogen Endprodukt entstehen? Das Resultat der Weiterverarbeitung kann doch nicht besser sein, als die Vorlage.

     
    Die vereinfachte Kurzfassung ist, dass der Großteil der Zwischenschritte technisch keinen großen Einfluss auf „Wärme“ oder ähnliche Eigenschaften des Klangs hat. Da geht es rein um die Minimierung der Verluste und Störungen bei Verarbeitung/Übertragung des Signals und da ist „digital“ prizipiell überlegen, weil die Signalqualität im Prinzip frei wählbar ist – je nach Aufwand und Kosten, die man in Kauf nehmen will – und weil ein digitales Signsl bei der Übertragung nicht schlechter wird.

    --

    Reality is that which, when you stop believing in it, doesn't go away.  Reality denied comes back to haunt. Philip K. Dick
Ansicht von 9 Beiträgen - 4,096 bis 4,104 (von insgesamt 4,104)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.