US-Country-Music der 90er Jahre

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  • #7254351  | PERMALINK

    ricochet

    Registriert seit: 04.09.2009

    Beiträge: 147

    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #7254353  | PERMALINK

    frenkenberger-music

    Registriert seit: 30.01.2012

    Beiträge: 1

    Hallo ich bin neu hier und möchte sagen, dass ich dieses Forum und die darin befindlichen Seiten echt toll finde. Hier kann man wirklich interessante und gute Beiträge lesen und einiges über Musiker erfahren.

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    #7254355  | PERMALINK

    ricochet

    Registriert seit: 04.09.2009

    Beiträge: 147

    Country Music von den 80ern bis heute. Diese Playlist findet ihr auf dem neuen Musikdienst Spotify, den ihr 6 Monate kostenlos nutzen könnt:

    Go Country

    (ca. 1400 Titel)

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    #7254357  | PERMALINK

    paschik

    Registriert seit: 02.02.2009

    Beiträge: 5,765

    Schade, dass hier keine etwas ausführlicheren Beiträge mehr eingestellt werden. Eine reine Playlist ist ja nur interessant wenn ich den/die Interpreten schon kenne und mich etwas mehr in das Werk vertiefen will. Ich hatte hier den Einen oder Anderen gefunden, den ich noch nicht kannte und erst nach der Beschreibung mal ein bißchen auf die Suche gegangen bin.

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    a rose is a rose is a rose Dienstag, 30.05.2017 21:00 bis 22:00 Uhr auf RadioStoneFM
    #7254359  | PERMALINK

    ricochet

    Registriert seit: 04.09.2009

    Beiträge: 147

    Die meisten Interpreten werden mittlerweile ausführlich in deutschen Wikipedia-Artikeln porträtiert, eine wichtige Band aus dem Zeitraum der 80er- und 90er-Jahre, die in der deutschen Wikipedia noch unberücksichtigt möchte ich in diesem Beitrag vorstellen. Wenn ihr wollt kann ich zum Zweck eigener Recherchen eine weitgehend komplette Liste mit 90er- und späten 80er-Interpreten hinterherschicken.

    Was verbindet Usher, Justin Timberlake und Britney Spears? Sie alle verdanken ihre Karriere der ersten aller Casting-Shows mit Namen „Star Search“. Genauso verhielt es sich mit der Gruppe Sawyer Brown aus Florida, die ursprünglich aus der Begleitband des Sängers, Trompeters und Gitarristen Don King hervorging, die wiederum 1981 nach der Eröffnung von King’s Produktionsstudio aufgelöst wurde. Gitarrist Bobby Randall, Schlagzeuger Joe Smyth, Bassist Jim Scholten, Keyboarder Gregg „Hobie“ Hubbard und Lead Singer Mark Miller schlossen sich schon bald zu einer neuen Band zusammen, die fortan „Sawyer Brown“ heißen sollte; der etwas ungewöhnliche Name stammt von der Straße, in der sie zu dieser Zeit ihre Proben abhielten.

    Die Jungs spielten sechs Tage die Woche in unterschiedlichen Städten und Lokalitäten, ehe sie sich 1983 zur Teilnahme am überaus populären Star-Search-Wettbewerb durchrangen. Eigentlich wollten sie auf diesem Wege nur zu einem vorzeigbaren Promo-Video gelangen, das Casting verlief jedoch so erfolgreich, dass sie mit einem Preisgeld von $ 100.000 geehrt wurden und einen Plattenvertrag mit Capital Records angedient bekamen. Ihre erste Single „Leona“ stieg in die Top 20 ein, der darauffolgende Song „Step That Step“ eroberte sogar Platz 1. Ihre ersten beiden Alben Sawyer Brown (1984) und Shakin‘ (1986) verkauften sich gut, ab 1986 erlebten sie trotz reger Aufnahmetätigkeit ein Auf und Ab auf der Erfolgsskala. Ab dem Jahr 1992 gelang ihnen eine nicht abreißen wollende Erfolggserie mir einem guten Dutzend Top-10-Hits, die bis 1997 währen sollte. Singles wie „Thank God for You“, „The Boys and Me“ oder „Cafe on the Corner“ bescherten ihnen eine immense Radiopräsenz.

    Gegen Ende der 90er-Jahre begann ihr Stern etwas zu sinken, obwohl sich ihre weiterhin zahlreich erschienenen Alben nach wie vor hervorragend verkauften; ihre zahlreichen Singles gehören bis heute zu den meistgespielten im amerikanischen Radio. Zwischenzeitlich eröffnete Mark Miller seine eigene Plattenfirma und verfolgt im begrenzten Umfang eine eigene Solo-Karriere. Dennoch hat die Band bis zum heutigen Tag nicht aufgehört zu bestehen. 2002 erfolgte ein Wechsel zum Disney-Label Lyric Street, die gemeinsame Arbeit beschränkt sich mittlerweile auf sporadische Einspielungen und gelegentliche Konzerttourneen. Ihr Oeuvre umfasst 16 Studioalben, sieben No-1-Singles, ein Live-Album, 5 Kompilationen und 36 Musikvideos.

    Essential Hits (in der Spotify-Playlist enthalten):

    Cafe on the Corner
    Some Girls Do
    This Night Won’t Last Forever
    Trouble on the Line
    This Time
    The Dirt Road
    Thank God for You

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    #7254361  | PERMALINK

    paschik

    Registriert seit: 02.02.2009

    Beiträge: 5,765

    Das ist wieder so ein Beitrag, der mich an etwas erinnert, mit dem ich etwas anfangen kann. Ich sehe aber auch, dass du mit diesen Beiträgen ganz schön Arbeit hast. Die von dir angebotene Liste wäre zumindest für mich eine Hilfe wieder ein bißchen mehr einzutauchen.

    Vielen Dank und vielleicht kannst du ja trotzdem ab und zu hier den einen oder anderen Tip geben.

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    a rose is a rose is a rose Dienstag, 30.05.2017 21:00 bis 22:00 Uhr auf RadioStoneFM
    #7254363  | PERMALINK

    ricochet

    Registriert seit: 04.09.2009

    Beiträge: 147

    Garth Brooks ist nach neuesten Zahlen wieder der Einzelinterpret mit den meisten verkauften Alben in den USA und liegt nach den Beatles auf Platz 2 des Bestseller-Rankings. Hier alle seine Hits in voller Länge:

    Garth Brooks – Greatest Hits

    Ain’t Going Down (Til the Sun Comes Up)

    Shameless

    The Red Strokes

    Papa Loved Mama

    The Beaches of Cheyenne

    It’s Your Song

    We Shall Be Free

    Friends in Low Places

    The Thunder Rolls

    The River

    American Honky-Tonk-Bar-Association

    Callin‘ Baton Rouge

    Two Piña Coladas

    u.v.m.

    P.S.: Versucht mal irgendwo in Deutschland legal Musik von Garth Brooks zu streamen oder runterzuladen…

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    #7254365  | PERMALINK

    ricochet

    Registriert seit: 04.09.2009

    Beiträge: 147

    Terri Clark (eigentlich Terri Lynn Sauson, geboren 1968 in Montreal) wuchs in Medicine Hat im südlichen Alberta unweit der US-Grenze auf. Ihre Großeltern Ray and Betty Gauthier waren bekannte Vertreter der kanadischen Country-Szene, ihre Mutter Linda bestritt Auftritte als Folksängerin und war zudem als Songwriter erfolgreich. Terri selbst bewies Talent an der Gitarre und machte schon als Kind durch ihre herausragende Stimmfestigkeit auf sich aufmerksam. Bereits in ihrer frühesten Jugend ließen sich Terri’s Eltern scheiden. Die Mutter heiratete aber bald wieder und Terri sollte später den Namen ihres Stiefvaters als Pseudonym verwenden. Nach Beendigung der High School 1987 zog es Terri Clark nach Nashville, das neben New York die größte Musikproduktionsstätte der USA ist. Ihre ersten Sporen verdiente sie sich in Tootsie’s Orchid Lounge, einer von zahlreichen Musikbars, in denen junge, hoffnugsvolle Musiker ihrer Entdeckung harren und die Agenten der Plattenindustrie auf sich aufmerksam machen wollen.

    Mitte der 80er-Jahre wurde die Country Music weitgehend von glatten Poparrangements beherrscht und die Nachfrage nach volltönenden, erdigen Stimmen hielt sich in Grenzen. Erst als die neotraditionalistische und rockbetonte New-Country-Szene ihren Siegeszug durch Amerika antrat, waren Künstler vom Kalliber Terri Clark’s wieder gefragt. Dennoch war der Markt jahrelang mit guten Stimmen übersättigt und so dauerte es bis 1994, bis ihr einer ihrer eifrigsten Fürsprecher, der Universal-Produzent und Gelegenheitssänger Keith Stegall einen Plattenvertrag unterbreiten konnte. Bei einem Probesingen vor der Führungsriege des Mercury-Labels soll der Präsident der Plattenfirma nachdrücklich auf der Verpflichtung Clarks bestanden haben.

    Die zwischenzeitlich verheiratete Terri Clark startete 1995 mit ihrem esten Album durch und konnte sich zwischen 1995 und 2004 mit zehn Top-10 Hits (darunter zwei Nummer-1-Singles) dauerhaft auf dem US-Markt behaupten. Elf von zwölf Titel ihres ersten Albums schrieb sie selbst oder anteilig, auch das Material ihrer darauffolgenden Werke stammt überwiegend aus eigener Feder. Ihre ersten drei Alben wurden platinveredelt. Das Debütalbum Terrri Clark verbuchte mit drei aufeinanderfolgenden Top-Singles „Better Things to Do“ (#3), „When Boy Meets Girl“ (#3) und „If I Were You“ (#1) beachtliche Erfolge. 1996 wurde das Album Just the Same veröffentlicht, das zei Top-10-Hits produzierte, 1998 folgte How I Feel, das eine Nummer 1 und zwei Nummer-2-Singles hervorbrachte. Im März 1998 ehrte sie Kanada mit dem Fernsehspecial Terri Clark: Coming Home, das von der CBC in Albertas Provinzmetropole Calgary produziert wurde.


    Better Things to Do

    Emotional Girl

    You’re Easy on the Eyes

    A Little Gasoline

    Now That I Found You

    Poor Poor Pitiful Me

    Everytime I Cry

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    #7254367  | PERMALINK

    paschik

    Registriert seit: 02.02.2009

    Beiträge: 5,765

    ricochet…..

    Noch nie etwas von ihr gehört. Aber das wird sich jetzt ändern. Die Stimme ist genau die Art von weiblicher Countrystimme die mir gefällt.

    Danke für diesen Tip.

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    a rose is a rose is a rose Dienstag, 30.05.2017 21:00 bis 22:00 Uhr auf RadioStoneFM
    #7254369  | PERMALINK

    ricochet

    Registriert seit: 04.09.2009

    Beiträge: 147

    Der Versuch einer möglichst umfassenden Aneinenderreihung maßgeblicher und medienrelevanter amerikanischer Country-Interpreten der 90er-Jahre:

    Tim McGraw, Martina McBride, Mark Chesnutt, Trisha Yearwood, Vince Gill, Travis Tritt, Kenny Chesney, Reba McEntire, Brooks & Dunn, Alan Jackson, Little Texas, Patty Loveless, Mary Chapin Carpenter, Lee Roy Parnell, George Strait, Joe Diffie, Radney Foster, Leann Rimes, Lonestar, The Mavericks, Jo Dee Messina, Alabama, Clint Black, Aaron Tippin, Pam Tillis, Bryan White, Terri Clark, Daryle Singletary, John Michael Montgomery, Clay Walker, Wynonna Judd, Toby Keith, Tanya Tucker, Collin Raye, Neal McCoy, Diamond Rio, John Anderson, Rodney Crowell, Dan Seals, Lorrie Morgan, Kathy Mattea, BlackHawk, Restless Heart, Billy Ray Cyrus, Carlene Carter, Tracy Lawrence, David Kersh, Hal Ketchum, Billy Dean, Shania Twain, Faith Hill, Garth Brooks, Shenandoah, Linda Davis, Sammy Kershaw, Sawyer Brown, Dude Mowrey, Trace Adkins, Tracy Byrd, Wade Hayes, Lila McCann, Brad Paisley, Rhett Akins, Boy Howdy, Mark Wills, John Berry, Lee Ann Womack, Ty Herndon, Lari White, Kevin Sharp, James Bonamy, Suzy Bogguss, David Lee Murphy, Chad Brock, Marty Stuart, Randy Travis, The Kentucky Headhunters, Chely Wright, Gibson Miller Band, McBride & the Ride, The Kinleys, Yankee Grey, Sara Evans, Doug Supernaw, Rick Trevino, James House, Jeff Carson, Michael Peterson, Andy Griggs, Ken Mellons, Confederate Railroad, Brother Phelps, Brett James, Ronnie Milsap, George Ducas, Paul Brandt, Keith Urban & The Ranch, Ricochet, River Road, The Wilkinsons, Dwight Yoakam, Shane Minor, Sons of the Desert, Emilio Navaira, Ronna Reeves, Larry Stewart, Keith Harling, The Dixie Chicks, Steve Wariner, Greg Holland, Gary Allan, Deana Carter, Doug Stone, Mark Collie, Ricky Lynn Gregg, Mila Mason, K. T. Oslin, The Desert Rose Band, Julie Reeves, 4 Runner, David Ball, Ty England, Holly Dunn, Asleep at the Wheel, Billy Yates, Ricky Skaggs, Highway 101, Clinton Gregory, Chris LeDoux, Ricky Van Shelton, Rick Vincent, Shane Minor, Jon Randall, Kris Tyler, The Nitty Gritty Dirt Band, Michelle Wright, Paul Overstreet, Mandy Barnett, Celinda Pink, Exile, Prairie Oyster, The Buffalo Club, Claudia Church, Jim Witter, Montgomery Gentry, Lisa Brokop, ‚Matthews Wright & King‘, Cleve Francis, SHeDAISY, The Tractors, South Sixty-Five, Patricia Conroy, Burnin‘ Daylight, Joy Lynn White, Chris Cummings, Mindy McCready, Charlie Daniels, Eddie Rabbitt, Shelby Lynne, Sherrié Austin, Zaca Creek, Paul Jefferson, Daron Norwood, Archer Park, Tammy Graham, Anita Cochran, Charlie Major, Brady Seals, Kim Richey, Delbert McClinton, Roger Springer, k.d.lang, Cactus Brothers, Deryl Dodd, Crystal Bernard, BR 5-49, Danni Leigh, Andy Childs, Robert Ellis Orrall, Turner Nichols, Marcus Hummon, Pirates of the Mississippi, Lace, Southern Pacific, Trini Triggs, The Great Divide, Tammy Cochran, Deborah Allen, Steve Azar, Jason Sellers, Twister Alley, Alison Krauss & Union Station, Martin Delray, Lyle Lovett, Tara Lyn Hart, Hank Williams Jr., Blue Rodeo, Lisa Stewart, Rob Crosby, Bailie & the Boys, Perfect Stranger, Eddy Raven, Jann Browne, Kevin Welch, Dean Dillon, Stacy Dean Campbell, Monty Holmes, Shane Sutton, Mollie & The Heymakers, Stephanie Bentley, Jamie Warren, Evangeline, Sonya Isaacs, Shane McAnally, James Prosser, Kelly Willis, Dawn Sears, Brent Lamb, Bryan Austin, Billy Montana, Karen Staley, Dallas County Line, Mike Reid, The Remingtons, John & Audrey Wiggins, Joni Harms, Jesse Hunter, The Forester Sisters, The Judds, T. Graham Brown, Gene Watson, Bobbie Cryner, Shannon Brown, Joe Ely, Steve Earle, Cledus T. Judd, Matraca Berg, Susan Ashton, Rich McCready, Kippi Brannon, The Flying Burrito Brothers, Gil Grand, Jeff Knight, Noah Gordon, Charlie Floyd, Orral & Wright, George Canyon, Lionel Cartwright, Lee Greenwood, Ray Kennedy, Vern Gosdin, Keith Whitley, Joe Nichols, Mike Henderson, Bob Woodruff, Larry Boone, Davis Daniel, Shirley Myers, Woody Lee, Philip Claypool, Kieran Kane, Steve Kolander, Helen Darling, Corbin Hanner, The Warren Brothers, Baker & Myers, Ron Wallace, Hank Flamingo, Sweethearts of the Rodeo, Dixiana, Mark Nesler, The Derailers, Ruby Lovett, Gretchen Peters, Skip Ewing, Curtis Wright, Hutchens, Jamie O’Hara, Mac McAnally…

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    #7254371  | PERMALINK

    tolomoquinkolom

    Registriert seit: 07.08.2008

    Beiträge: 8,651

    #7254373  | PERMALINK

    juan

    Registriert seit: 20.07.2009

    Beiträge: 519

    Die meines Erachtens beste Country Single des Jahres hat er vergessen:

    Eric Church – Springsteen

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    #7254375  | PERMALINK

    tolomoquinkolom

    Registriert seit: 07.08.2008

    Beiträge: 8,651

    juanDie meines Erachtens beste Country Single des Jahres hat er vergessen:

    Eric Church – Springsteen

    Das wundert mich nicht. Dwight Yoakam kommt in diesem Paralleluniversum auch nicht vor.

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    #7254377  | PERMALINK

    ricochet

    Registriert seit: 04.09.2009

    Beiträge: 147

    Aber klar doch. Aber bitte nicht beklagen wenn’s zu sehr rockt!

    [B]Dwight Yoakam – A Thousand Miles from Nowhere (Original-Musikvideo)

    und als Entschädigung noch ein schönes Stück Hardcore-Country:

    David Ball – Thinkin‘ Problem

    und noch einer von Pam Tillis

    [B]Pam Tillis – Cleopatra, Queen of Denial

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