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AutorBeiträge
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@chocolate-milk: Ja, das ist schon speziell, was da bei mir zusammenkommt.:) Wenn Du Alexandra und Udo Jürgens magst, ist die Vicky Leandros der späten 60er einen Versuch wert, zumindest das Album „Ich glaub an dich“, aus dem die „Windmills“-Version stammt (oder auch das Nilsson-Cover Noch einmal). Der Vicky-Experte @bonjour kann da sicher noch ergänzen.;) Bin gespannt auf Deine 2010er-Liste!
@reino: Vielleicht gehorchen Songtexte auch einfach anderen Regeln? Die müssen für mein Verständnis nicht vom Blatt ablesbar sein, sie müssen mit der Musik „funktionieren“.
@irrlicht: Freut mich, dass Du doch eine Liste versucht hast! Muss sie noch in Ruhe durchhören …
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Werbungherr-rossiVielleicht gehorchen Songtexte auch einfach anderen Regeln? Die müssen für mein Verständnis nicht vom Blatt ablesbar sein, sie müssen mit der Musik „funktionieren“.
Aber es ist ja gerade umgekehrt: Gelesen funktionieren die Beispiele (Gedichte haben in der Regel einen Zweiertakt – Jambus oder Trochäus), aber nicht mit Musik, die die falschen Silben betont. Denn meistens hat Musik einen Vierertakt (beim Dreiertakt taucht dieses Problem nicht auf) und damit eine Betonung weniger bzw. eine Haupt- und eine Nebenbetonung, und damit sitzen die Reime in einem vierhebigen Jambus oder Trochäus immer auf der Nebenbetonung, außer es sind Doppelreime.
Wie z.B.
Man hat sich soviel angewöhnt …
Man hat sich an den Mann gewöhnt (Georg Kreisler)Und natürlich haben die meisten Leute überhaupt kein Gehör für sowas, aber das ist für den Texter kein wirklicher Trost (abgesehen von der Arbeit, die er sich dadurch spart oder sparen könnte). Man möchte ja auch von Leuten gelobt werden, die Ahnung von der Sache haben.
zuletzt geändert von reino--
Noch mehr Comics für alle! Jetzt PDF herunterladen!herr-ross @irrlicht: Freut mich, dass Du doch eine Liste versucht hast! Muss sie noch in Ruhe durchhören …
Würde mich fast wundern, wenn Dir davon allzu viel zusagt. Hast du damals eigentlich das Gustav Album gehört? Das könnte zumindest interessant für dich sein.
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Hold on Magnolia to that great highway moonDie Vicky Leandros Version von „Windmills“ gefällt mir auch sehr gut. Und ja, die Version von Noel Harrison klingt irgendwie „getrieben“.
zuletzt geändert von onkel-tom--
Gewinnen ist nicht alles, gewinnen ist das einzige.Ich höre Deutschsprachiges nicht so oft, aber ein paar Sachen hätte ich top of my head parat:
01. Hans Albers – La Paloma
zuletzt geändert von latho
02. Fehlfaben – Paul ist tot
03. Fehlfarben – Ein Jahr (Es geht voran)
04. Tocotronic – Nach Bahrenfeld im Bus
05. Rainald Grebe – Familie Gold
06. Tocotronic – Die Idee ist gut doch die Welt noch bereit
07. Kraftwerk – Neonlicht
08. Marius Müller-Westernhagen – Nur hier in der Kneipe fühl ich mich frei
09. Connie Francis – Heißer Sand
10. Ulla Meinecke – Nie wieder
11. Marius Müller-Westernhagen – Der Junge auf dem weißen Pferd
12. Ulla Meinecke – Feuer unterm Eis
13. Wir sind Helden – Wir müssen nur wollen
14. Die Ärzte – Zu spät
15. Die Tanzenden Herzen – Ich werd da sein
16. Rainald Grebe – Fussgängerzonen
17. Ulla Meinecke – Die Tänzerin
18. Heidi Brühl – Hundert Mann und ein Befehl
19. Tocotronic – Ich habe geträumt, ich wäre Pizza essen mit Mark E. Smith
20. Lassie Singers – Hamburg
21. X-mal Deutschland – Orient
22. Attwenger – Dog
23. Trio – Los Paul
24. Konstantin Wecker – Ich liebe diese Hure
25. Wir sind Helden – Guten Tag (Die Reklamation)
26. Malaria – Kaltes klares Wasser
27. Die Krupps – Im Schatten Der Ringe
28. Kraftwerk- Autobahn
29. Rosenstolz – Schlampenfieber
30. Xmal Deutschland – Qual--
If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.Kennst Du Fink, latho?
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What's a sweetheart like me doing in a dump like this?Wenn nicht, unbedingt reinhören! Der melancholische Walzer „Irgendwann Regen“ war in meiner Liste (bitte bei 3:15 auf die Violine bei „Sie sieht in den Himmel“ achten: großer Moment!). Das ganze selbstbetitelte Album ist wunderschön – auch, wenn die meisten wohl „Mondscheiner“ oder „Loch in der Welt“ (CD only) vorziehen werden.
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@herr-rossi: Heute morgen erst gesehen! Interessante Liste, von der ich naturgemäß nur sehr wenig kenne (außer Manuela und Drafis „Shake Hands“ war mir das alles bislang unbekannt). Schöne Idee auch, zu jedem Lied kurz ein paar Worte zu schreiben, das bringt einem die Musik sofort näher.
Was mir zunächst auffiel, wie viele eigentlich fremdsprachige Interpretinnen sich hier am deutschen Schlager versuchen. Ich habe mir tatsächlich alles angehört. Meine Gedanken, track by track:
Bei der „Elisabeth-Serenade“ mag ich die melancholisch-volksliedhafte Atmosphäre. Und dass bei all dem Idyll hier etwas Verstörtes mitschwingt, ist nicht zu überhören. Wirklich verstörend wirkt es auf mich dennoch nicht – aber das wäre wohl auch zu viel verlangt für die Zeit.
Bei Mina fiel mir als erstes auf, dass ihre Zähne in dem verlinkten Video von „Heißer Sand“ sehr unvorteilhaft ausgeleuchtet sind. Toll dagegen, wie sie der Kamera den Rücken zudreht bei der Zeile mit der Erinnerung bei 1:10. Ansonsten klingt das in meinen unkundigen Ohren nach einem fast prototypischen Schlager, der der Italiensehnsucht der Deutschen eine abgründige Note hinzufügt. Haben die Zeitgenossen da eigentlich genau hingehört?
Rita Pavone wirkt ebenfalls sympathisch; das Sleeve ist toll, fürwahr – für mich aber wohl auch das beste an der Single. Und die Zeile „Ich trau mir zu im Fußballverein ein guter Mittelstürmer zu sein“ hätte man der armen Frau ersparen müssen!
Manuela war mir bereits bekannt. Nicht jedoch, dass Suzanne Doucet mal Schlager gesungen hat. Ich habe neulich mal in ihre elektronischen Sachen aus den 80ern reingehört, weil sie von einem anderen Musiker als Inspiration genannt wurde. Lustig! Sie ist keine besonders gute Sängerin, finde ich. Aber „Du mußt dich entscheiden“ gefällt mir musikalisch trotzdem ausgesprochen gut. Der Youtube-Algorithmus hat mir dann gleich noch das herzallerliebste „Das geht doch keinen etwas an“ aufs Auge gedrückt, offenbar ihr größter Hit aus der Zeit? Besser jedenfalls als das französische Original vom kleinen Prinzen. Und eine deutsche Version von „Be My Baby“ auf der B-Seite macht mich nun fast neugierig auf diese Single …
Mixed Emotions bei den französischen Mesdames: „Ein Fenster wird hell“ von Françoise Hardy ist ganz ausgezeichnet! Fantastisch gesungener und arrangierter Tränenzieher. France Galls Liebessuche per Computer höre ich dagegen eher als (durchaus schmissige) Kuriosität, mehr nicht. Doch so war die Nominierung wohl auch gemeint?!
Und sorry, nein, bei Vickys „Mühlen“ kann ich leider überhaupt nicht mitgehen. Die Version von Dusty ist hier in meinen Ohren turmhoch überlegen. Dazu dieses verstörende Video … Was bitte machen die Jäger, Burschenschafter und Polizisten da? Und dann noch das Kaiser-Wilhelm-Denkmal! Schön mit Preußenadler und eisernem Kreuz. Habe ich den Witz nicht verstanden? Ist das Satire? Hippieshit? Da komm ich nicht klar drauf.
irrlicht
KARAMAL: Sag mal, JohannOh ja, schön! Das Lied mag ich ebenso, das wäre auch etwas für meine Liste gewesen. Im Bandnamen ist ein kleiner Tipper.
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waKennst Du Fink, latho?
Ja, etwas (ich kannte sogar mal einen der Mitwirkenden). Der Knoten ist aber nie richtig geplatzt, obwohl mir Band und Musik durchaus sympathisch waren.
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If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.herr-rossi@chocolate-milk: Ja, das ist schon speziell, was da bei mir zusammenkommt.:) Wenn Du Alexandra und Udo Jürgens magst, ist die Vicky Leandros der späten 60er einen Versuch wert, zumindest das Album „Ich glaub an dich“, aus dem die „Windmills“-Version stammt (oder auch das Nilsson-Cover Noch einmal). Der Vicky-Experte @bonjour kann da sicher noch ergänzen.;) Bin gespannt auf Deine 2010er-Liste!
Dann werde ich da mal reinhören, Danke für den Tipp!
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atom@latho: Tolle Liste, auch wenn ich mit MMW und Meinecke nichts anfangen kann. Kennst du eigentlich das letzte Album von Karies?
Ja, mich wundert es ebenfalls, dass ich mit den beiden etwas anfangen kann. Westernhagen war Mitte der 90er bei mir eigentlich durch, aber in letzter Zeit habe ich einige der frühen Sachen aus der Rotzlöffel-Phase doch wieder gehört. Bei Meinecke dürfte ich der einzige sein, der ihr etwas abgewinnen kann. Liegt an der Live-Platte aus den 80ern (deren Versionen ich vorziehe) – etwas unbeholfen, Meinecke ist sicherlich nicht die Übersängerin, alles etwas 80er-seifig im Sound, aber in guten Momenten ist das deutsche Pop-Musik, die tatsächlich swingt. Mag ich seit ich sie das erste Mal hörte (Das war’s dann aber auch).
Karies kenne ich nicht, aber das erste Reinhören klingt interessant, danke!--
If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.@latho: Die beiden Herwig Mitteregger Platten von Meinecke liefen früher bei einem Freund sehr häufig, das Live-Album kenne ich nicht. Das letzte Karies Album „Alice“ hebt sich nochmal etwas von den Vorgängern ab. Die Post-Punk-Note tut dem Album sehr gut, von dem Album hat es „Nebenstraßen“ in meine Top 30 geschafft. Live ist die Band auch sehr lohnend.
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...Mitteregger war mir immer too much, aber im Verbund mit Meinecke ging’s.
Ja, die Post-Punk-Einflüsse bei ein paar Karies-Tracks gefiel mir auch.--
If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.herr-rossiDer Vicky-Experte @bonjour kann da sicher noch ergänzen.;)
Das ist zuviel der Ehre, aber die folgenden Tracks sind sicher würdig, hier genannt zu werden:
Sterne der Liebe (1966)
Nie mehr scheint mir die Sonne so hell (1967)
Wann, sag wann (1969)
Ich bin (1970)
Anders als die andern (1973)--
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Schlagwörter: Deutschsprachig
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