Top 10 Bands & Künstler der Pre-Fifties

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  • #5019693  | PERMALINK

    der-hofacker

    Registriert seit: 07.04.2005

    Beiträge: 1,588

    Sorry, der Lemon war ein Versehen. Ansonsten hab ich ja nicht gesagt, dass Broonzy und Williamson I elektrisch gespielt haben, nur haben sie ihre große Zeit im Grunde NACH Johnson gehabt und waren da wohl auch eher der städtischen Bluesszene zuzurechnen. Wobei Broonzy auf die jungen Briten ja ganz enormen Einfluss hatte. Zum Beispiel war er das große Idol von Ray davies und noch ein paar anderen.

    Einigen wir uns so: Johnson war der Einflussreichste, was die spätere Entwicklung des Rock angeht, und er war ein Songwriter-Genie.
    Alles andere ist letztlich Geschmacksache, wobei ich gut verstehen kann, dass einem kultivierten Mitteleuropäer des dritten Jahrtausends ein urbaner Musiker wie Lonnie Johnson näher steht als ein prollig polterndes Landei vom Schlage Robert Johnson…

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    #5019695  | PERMALINK

    muffin-man

    Registriert seit: 07.06.2007

    Beiträge: 1,332

    Die besten Musiker vor den 1950ern?

    1. Mozart
    2. Bach
    3. Vivaldi
    4. Schubert
    5. Beethoven
    6. Wagner
    7. Händel
    8. Verdi
    9. Boccherini
    10. Strauss

    --

    #5019697  | PERMALINK

    ah-um

    Registriert seit: 24.02.2006

    Beiträge: 1,398

    Der Hofacker…, dass einem kultivierten Mitteleuropäer des dritten Jahrtausends ein urbaner Musiker wie Lonnie Johnson näher steht als ein prollig polterndes Landei vom Schlage Robert Johnson…

    Dass hast du schön und pointiert formuliert. Trotzdem weiß ich nicht recht, ob ich mir diesen Schuh anziehen sollte.
    Ich bin nemlich gar net kultidingsbums! Isch bin krasser gangsta mit drei billiards im mund!

    --

    There is a crack in everything; that's how the light gets in. (Leonard Cohen)
    #5019699  | PERMALINK

    der-hofacker

    Registriert seit: 07.04.2005

    Beiträge: 1,588

    Ah UmDass hast du schön und pointiert formuliert. Trotzdem weiß ich nicht recht, ob ich mir diesen Schuh anziehen sollte.
    Ich bin nemlich gar net kultidingsbums! Isch bin krasser gangsta mit drei billiards im mund!

    hey, du vollkrasse typ, ey, das mitte drei kugeln hasse dir von mein lieblingspladde abgeguckt, wa!? :teufel:

    --

    #5019701  | PERMALINK

    blues-pfaffe

    Registriert seit: 28.09.2003

    Beiträge: 1,350

    Der Hofacker
    Einigen wir uns so: Johnson war der Einflussreichste, was die spätere Entwicklung des Rock angeht, und er war ein Songwriter-Genie.
    Alles andere ist letztlich Geschmacksache, wobei ich gut verstehen kann, dass einem kultivierten Mitteleuropäer des dritten Jahrtausends ein urbaner Musiker wie Lonnie Johnson näher steht als ein prollig polterndes Landei vom Schlage Robert Johnson…

    Dabei hat sich Robert Johnson in seinem Gitarrenspiel durchaus von Lonnie inspirieren lassen… Wie man überhaupt die Bedeutung von Lonnie Johnson für die Entwicklung der Jazz-, Blues- und Rockgitarre kaum überschätzen kann. Von ihm geht eine direkte Linie über Charlie Christian/T-Bone Walker, B.B.King hin bis in die Gegenwart.

    Aber trotzdem: An Intensität und Großartigkeit der Songs kommt er an Robert Johnson bei weitem nicht heran. Dafür schielte er viel zu sehr auf den Massengeschmack. Wobei ich eines seiner letzten Alben (ich glaub mit Otis Spann am Piano) in den 60ern in Dänemark eingespielt, total gerne und immer wieder höre.

    --

    Mehr Blues, Soul und Swing auf www.wasser-prawda.de
    #5019703  | PERMALINK

    staggerlee

    Registriert seit: 04.02.2007

    Beiträge: 738

    Wo wir gerade beim Thema sind: Was von Lonnie Johnson (mit halbwegs vernünftigen Preis und derzeit erhältlich) kann man empfehlen? Danke!

    --

    #5019705  | PERMALINK

    blues-pfaffe

    Registriert seit: 28.09.2003

    Beiträge: 1,350

    StaggerleeWo wir gerade beim Thema sind: Was von Lonnie Johnson (mit halbwegs vernünftigen Preis und derzeit erhältlich) kann man empfehlen? Danke!

    http://www.amazon.de/Essential-Blue-Archiv-Why-Lonnie-Johnson/dp/B000RT34WK/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&s=music&qid=1206101011&sr=8-1
    als Einstieg glaub ich ganz ok – wie der Klang ist, kann ich nicht beurteilen.
    http://www.amazon.de/Playing-Strings-Lonnie-Johnson/dp/B0001BYLJY/ref=sr_1_42?ie=UTF8&s=music&qid=1206101220&sr=1-42 bringt auch paar von den grandiosen Gitarrenduellen mit Eddie Lang.

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    #5019707  | PERMALINK

    staggerlee

    Registriert seit: 04.02.2007

    Beiträge: 738

    Vielen Dank für den Hinweis- werde mich danach umschauen.

    --

    #5019709  | PERMALINK

    harry-hartmann

    Registriert seit: 13.01.2007

    Beiträge: 3,097

    Anton Karas

    Harry Lime Theme wurde 1949 veröffentlicht, obwohl es erst 1950 in den Charts stand.

    --

    Real Guitars Have Wings
    #5019711  | PERMALINK

    fletcher

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    8. John Lee Hooker
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    10. Brownie Mcghee

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    #5019713  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Biomasse

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    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #114: Jazz in Britain, Archivalien von der Insel – 21.1., 22:00; Slow Drive to South Africa, #6: tba | No Problem Saloon, #26: tba
    #5019715  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    Biomasse

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 54,114

    ich versuch’s mal ein wenig auszudifferenzieren… Blues fehlt, weil ich mich da noch kaum auskenne, dasselbe gilt eigentlich für frühen R&B, aber Leute wie Louis Jordan, Illinois Jacquet oder Eddie Vinson würden’s nicht in meine Bestenlisten schaffen (die ja eigentlich Liebstenlisten sind).

    20er:

    Louis Armstrong
    Jelly Roll Morton
    Fletcher Henderson
    Bix Beiderbecke
    New Orleans Rhythm Kings
    Fats Waller
    Sidney Bechet

    30er:

    Duke Ellington
    Count Basie
    Jimmie Lunceford
    Lee Wiley
    Bunny Berigan
    Luis Russell
    Art Tatum
    Teddy Wilson
    Billie Holiday
    Artie Shaw

    (Young führe ich in den 40ern, er ist bei Basie ja wesentlich beteiligt!)

    40er – die „Jungen“:

    Charlie Parker
    Thelonious Monk
    Bud Powell
    Dizzy Gillespie
    Lennie Tristano
    Fats Navarro
    Dexter Gordon
    Tadd Dameron
    Max Roach
    Miles Davis

    Es fehlen u.a.: Kenny Dorham, Wardell Gray, Allen Eager, Brew Moore, Serge Chaloff, Al Haig, Stan Getz, Lucky Thompson

    40er – die „Alten“:

    Duke Ellington
    Lester Young
    Eddie Condon
    Coleman Hawkins
    Artie Shaw
    Ben Webster
    Don Byas
    Nat „King“ Cole
    Eddie Condon
    Mary Lou Williams

    Eddie Condon hab ich stellvertretend für all die Condon-ites drauf – er leitete eine Reihe unglaublich schöner Sessions, die er durchaus auch musikalisch geprägt hat, aber die Highlight stammen u.a. von Pee Wee Russell, Wild Bill Davison, Joe Bushkin, Edmond Hall und vielen, vielen anderen.

    --

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    #5019717  | PERMALINK

    bicho

    Registriert seit: 21.12.2010

    Beiträge: 437

    Jazz:

    1. James P. Johnson
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    10. Charlie Parker & Dizzy Gillespie

    Folk, Blues und Gospel

    1. Blind Willie Johnson
    2. Uncle Dave Macon
    3. Buell Kazee
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    5. Blind Roosevelt Graves / Blind Mamie Forehand / Washington Phillips (Gospel)
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    7. Mississippi John Hurt
    8. Roy Smeck
    9. Andrew Rowan Summers
    10. Memphis Minnie

    Sonstiges:

    Pixinguinha / Jacob do Bandolim (Choro)
    Rita Abadzi / Anestis Delias (Rembetiko)
    Tanburi Cemil Bey / Udi Hrant (Turkish Classical Music)
    Noel Rosa / Dorival Caymmi (Samba)
    Rina Ketty / Lucienne Boyer (Chanson)
    Michio Miyagi (Traditional Japanese Music)
    Arsenio Rodríguez / Chano Pozo (Cuban Music)
    Yiddish Songs
    Omkarnath Thakur (Hindustani Classical Music)
    Carlos Gardel / Astor Piazzolla (Tango)
    Helen Kane (Standards / Vaudeville)
    Yma Sumac (Mambo)

    --

    #5019721  | PERMALINK

    mefir

    Registriert seit: 12.05.2008

    Beiträge: 1,471

    @abendrise:
    Hier geht es aber um die pre-fifties ;-)

    --

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