soul soul soul soul

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  • #97897  | PERMALINK

    negative-approach

    Registriert seit: 17.03.2009

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    KrautathausFunkadelic und Parliament haben allerdings mit klassischem Soul (Ausgangsfrage) nichts mehr zu tun.

    Also die erste Funkadelic hat schon noch recht viel Motown-Einflüsse find ich, danach aber schon nicht mehr so.

    --

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    #97899  | PERMALINK

    krautathaus

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    Negative ApproachAlso die erste Funkadelic hat schon noch recht viel Motown-Einflüsse find ich, danach aber schon nicht mehr so.

    Auf Phil Collins‘ zweitem Album hörst Du auch Motown Einflüsse, und ist trotzdem weit weg vom klassischen Soul. ;-)

    --

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    #97901  | PERMALINK

    negative-approach

    Registriert seit: 17.03.2009

    Beiträge: 1,595

    KrautathausAuf Phil Collins‘ zweitem Album hörst Du auch Motown Einflüsse, und ist trotzdem weit weg vom klassischen Soul. ;-)

    Es gab doch vor Funkadelic/Parliament noch die Vorgängerband The Parliaments und ich denke die hatten mit klassischem Soul sehr viel zu tun;-) Kenne die aber noch nicht.
    Phil Collins intressiert mich hingegen nicht.

    --

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    #97903  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

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    Negative Approach

    Und ja so die frühere Soul-Welle The Drifters, Sam & Dave gefällt mir auch sehr.
    Und dann das ganze Motown Zeugs natürlich!

    Dyke & The Blazers könnten dir auch gefallen.

    --

    #97905  | PERMALINK

    zappa1
    Yellow Shark

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 81,258

    Im neuen Heft gibts als Orientierung die 100 besten Soul-Alben.

    --

    „Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“ (Goethe) "Allerhand Durcheinand" #67, 02. April 2020, 22:00 Uhr auf Radio StoneFM https://www.radiostonefm.de/naechste-sendungen/6076-200402-ad-67    
    #97907  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    Biomasse

    Registriert seit: 25.01.2010

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    In welchem neuen Heft? RS vom Dezember? Und taugt die Liste was?

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM - Corona-Extraprogramm im April und Mai: gypsy goes jazz, #99: The Real McCoy - McCoy Tyner (1938-2020), 14.4., 22:00; #100: Tenor Giants - Yusef Lateef (1920-2013), 12.5., 21:00 (2 Stunden!); #101: 9.6., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #5: The Pain and Joy of ZA Jazz, 23.4., 22:00 | No Problem Saloon, #14: Funky Longtracks, 11.4., 20:30; #15: 28.4., 21:00
    #97909  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

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    --

    #97911  | PERMALINK

    zappa1
    Yellow Shark

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 81,258

    gypsy tail windIn welchem neuen Heft? RS vom Dezember? Und taugt die Liste was?

    Ja, wie das halt ist mit so Listen.
    Sicherlich die eine oder andere Anregung dabei, ich habe in diesem Bereich ja auch noch einigen Nachholbedarf.
    Im anderen Thread wird ja inzwischen auch schon darüber diskutiert.

    Dass Wilson Picket fehlt ist natürlich ein böses Foul. Bei Otis fehlen die für mich beiden besten Alben von ihm, Platz 1 wird wohl ziemlicher Konsens sein, ich mag das Album trotzdem nicht.

    So hat halt jeder wieder so seine eigenen Probleme und auch Freude mit der Liste.

    --

    „Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“ (Goethe) "Allerhand Durcheinand" #67, 02. April 2020, 22:00 Uhr auf Radio StoneFM https://www.radiostonefm.de/naechste-sendungen/6076-200402-ad-67    
    #97913  | PERMALINK

    Anonym
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    Wo wird über die Liste diskutiert?

    Ich bin kein besonderer Soulspezialist, aber die Liste ist sogar mir viel zu erwartbar und so viele Künstler doppelt.

    Nolan Porter ist auch nicht dabei und Sam&Dave auch nicht…

    --

    #97915  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
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    Registriert seit: 25.01.2010

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    Zappadong!Wo wird über die Liste diskutiert?

    Im Thread zum aktuellen Heft:
    http://forum.rollingstone.de/showthread.php?goto=newpost&t=50184

    Die Doppelnennungen lassen sich bei dieser Art Ermittlungsverfahren nicht umgehen, ebensowenig, dass Alben rausfallen, die man (whoever that is) gerne drin hätte. Aber schau mal in den Thread, dort ist dazu schon einiges gesagt.

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM - Corona-Extraprogramm im April und Mai: gypsy goes jazz, #99: The Real McCoy - McCoy Tyner (1938-2020), 14.4., 22:00; #100: Tenor Giants - Yusef Lateef (1920-2013), 12.5., 21:00 (2 Stunden!); #101: 9.6., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #5: The Pain and Joy of ZA Jazz, 23.4., 22:00 | No Problem Saloon, #14: Funky Longtracks, 11.4., 20:30; #15: 28.4., 21:00
    #97917  | PERMALINK

    annamax

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 4,315

    Für Anfänger? Ich bin kein Soul-Experte, genieße nur ab und zu mal.
    :lol:

    Gelungene Siebziger-Sampler – Als der Soul volljährig wurde

    Von Christoph Dallach

    Politische Texte, abenteuerlustige Musik, anstößige Freunde: Zu Beginn der siebziger Jahre wurde der Soul erwachsen. Zwei sehr gelungene und sehr aufwendige CD-Sampler-Serien dokumentieren diese Ära.

    Zum Start der siebziger Jahre begann Stevie Wonder, seine Plattenfirma Motown zu ärgern: Erst zierte sich das ehemalige Soul-Wunderkind – „Little Stevie Wonder“ -, seine Unterschrift unter eine Verlängerung des Vertrages zu setzen, der nach zehn Jahren mit seinem 21. Geburtstag ausgelaufen war. Dann sorgte er noch für Empörung, als er, gegen alle Verbote der Motown-Manager, auf einer Solidaritätsveranstaltung zu Ehren der Hippie-Drogen-Rock-Ikone John Sinclair antanzte. Nach Jahren als kreuzbrave Hitmaschine („I Was Made to Love Her“) entdeckte der Alleskönner 1971, dem Jahr seiner Volljährigkeit, die Lust am Abenteuer. Er befreite sich vom strengen Regeldiktat der Motown-Produzenten, experimentierte daheim mit Synthesizern, grübelte über den Krieg in Vietnam und ging mit den wilden Rolling Stones auf Konzertreise.

    Die frühen Siebziger waren nicht nur für den hochbegabten Knaben aus Michigan eine aufregende und produktive Zeit. So wie Stevie Wonder wurde der Soul in der ersten Hälfte dieses Jahrzehntes mündig. Die Themenpalette wurde, wie im Rock, breiter. „There’s A Riot Going On“ hieß das Album von Sly and The Family Stone, das 1971 die Skepsis einer jungen Generation Afroamerikaner direkt an die Spitze der US-Charts katapultierte. Geschmeidiger, aber nicht weniger intensiv, beklagte Marvin Gaye den Zustand der Welt mit Singles wie „What’s Going On?“ und „Inner City Blues“, und Curtis Mayfield landete 1972 mit „Freddie’s Dead“ sogar einen Bestseller mit einem Song über einen Kokain-Dealer.

    Entsprechend erweiterte sich auch das Spektrum der Musik, die die Texte dieser Aufbruchstimmung illustrierte. Nach Jahren relativ strikter Rhythm’n’Blues-Strukturen revolutionierten Freigeister wie Isaac Hayes und Norman Whitfield das Genre mit ausufernden Produktionen, in denen Soul, Jazz, Easy-Listening, Funk und Psychedelic-Rock miteinander verschmolzen. So wie auf dem von Whitfield verantworteten Temptations-Album „Psychedelic Shack“ (1970) oder Isaac Hayes‘ Geniestreich von einem Album „Hot Buttered Soul“ (1969) mit nur vier Songs, darunter das fast zwanzig Minuten schwelende „By The Time I Get To Phoenix“.

    Aufgerüschte Booklets und restaurierte Musik

    Dokumentiert ist diese quecksilbrige Zeit nun in zwei überragenden Sampler-Reihen über die Entwicklung des Soul: „The Complete Motown Singles“ (Universal) und der Anthologie „Sweet Soul Music“ (Bear Family). Letztgenannte Serie erzählt die Geschichte des Soul anhand von CD-Samplern, die jeweils ein Jahr repräsentieren und die 1961 beginnt und nun mit den letzten Teilen bis 1975 endet. Ein eigentlich größenwahnsinniger Anspruch, der aber erstaunlich gelungen realisiert wurde. Die 15 CDs bieten jeweils um die 25 repräsentative Songs eines Jahres, wobei hier Gassenhauer und Spezialisten-Tipps souverän kombiniert wurden. So findet man auf der „Sweet Soul Music“-Folge „1971“ Klassiker wie Bill Withers „Ain’t No Sunshine“, The Staples Singers „Respect Yourself“, James Browns „Soul Power Part 1 & 2“, Sly And The Family Stones „Family Affair“, sowie Al Greens „Let’s Stay Together“, aber auch Entdeckungen wie Bill Coday „Get Your Lie Straight“ oder The 8th Day „She’s Not Just Another Woman“. Obendrein wurden die CDs mit aufwendigen Booklets aufgerüscht und die Musik hörbar klanglich restauriert.

    Nahezu luxuriös kommt die Serie „The Complete Motown Singles“ daher, die auch in Jahre eingeteilt wurde und von 1959 bis 1972 reicht. Im Format alter Vinyl-Singles gibt es hier jeweils auf 5 CDs alle A- und B-Seiten der einst veröffentlichten Singles in chronologischer Reihenfolge, dazu ausführliche Texte und eine richtige repräsentative Vinyl-Single für den jeweiligen Jahrgang. Ein Mammut-Werk, das neben allen Motown-Hits von Diana Ross, Leadsängerin der Supremes, Marvin Gaye, Stevie Wonder, The Temptations und Michael Jackson auch viele tolle Obskuritäten bietet. Oder wer erinnert sich an Michelle Aller oder Bob Babbitt?

    Auch diese Reihe endet nun mit einem 5-CD-Set von 1972. Die „Sweet Soul Music“-Serie stoppt 1975. Egal, welches Jahr man nimmt, zur Mitte der siebziger Jahre hin war diese aufregende Soul-Ära schon wieder Vergangenheit. Es folgte eine Zerfaserung in viele Subgenres von Funk, Disco bis hin zu Rap.

    „In den frühen Siebzigern lernte ich, nein zu sagen und meinen eigenen Visionen zu folgen“, sagte Stevie Wonder mal. Das hört man seiner Musik bis heute an.

    http://www.spiegel.de/kultur/musik/soul-music-klassiker-motown-marvin-gaye-bill-withers-james-brown-a-954634.html

    --

    I'm pretty good with the past. It's the present I can't understand.
    #97919  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

    Beiträge: 0

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    #97921  | PERMALINK

    clau
    Coffee Bar Cat

    Registriert seit: 18.03.2005

    Beiträge: 84,007

    Was sind denn die Reinhörtipps für die Soul-/Funk- und R&B-Alben des Jahres 2015?

    --

    How does it feel to be one of the beautiful people?
    #97923  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

    Beiträge: 0

    Soul:

    „Chasin Ghosts“ von den Ephemerals, gefolgt von Leon Bridges und dem aktuellen Album von The Milk.

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    #97925  | PERMALINK

    clau
    Coffee Bar Cat

    Registriert seit: 18.03.2005

    Beiträge: 84,007

    Okay, wird gecheckt. Leon kenne ich, die anderen beiden aber noch nicht. Ich fliege nächsten Sonntag für drei Wochen in den Urlaub und möchte die Zeit auch dazu nutzen, Veröffentlichungen aus 2015 „nachzuarbeiten“. Es stehen noch 80GB auf dem iPhone zur Verfügung…

    --

    How does it feel to be one of the beautiful people?
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