soul soul soul soul

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  • #97837  | PERMALINK

    sonic-juice
    Moderator

    Registriert seit: 14.09.2005

    Beiträge: 10,983

    Jered
    Trotzdem nochmal danke, neulich hab‘ ich die arte ‚Mods and Rockers‘-Doku (eher die Ecke, aus der ich komme) gesehen, kurz nachdem ich hier die Bemerkungen/ Verweise zu ‚Northern‘ Soul gesehen hatte (wikipedia ist in dem Falle/ im Vergleich übrigens gar nicht mal so schlecht)… die nicht weniger kritisch war. Daher die Suche nach ‚richtigem‘ Soul…

    Inwiefern kritisch? Was ist denn „falscher“ Soul?

    Zu Kompilationen und Boxsets gibt es übrigens auch hier noch einen schönen Thread.

    --

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    #97839  | PERMALINK

    jered

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 264

    Meinte die Sammelleidenschaft des (britischen – ging ja um Großbritannien) Northern Soul – der über rares Vinyl dann und wann die Musik vergisst.

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    Willkommen, Jered. Ihr letzter Besuch war: 23.03.2005 um 07:21 Uhr
    #97841  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    Biomasse

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 48,347

    Höre grad zum ersten Mal The Queen Alone von Carla Thomas – hab am Wochenende die CD von 2007 gekauft. Sehr schön! Wunderbar, der Mix aus Balladen und schnelleren Nummern, der Latin Beat zwischendurch in „I Take It To My Baby“ mit Croppers Gitarre, die Streicher, die sehr geschmackvoll und eher sparsam arrangiert sind. Und wie Thomas auch aus den poppigeren Nummern – besonders natürlich dem grossartig arrangierten Bacharach/David Opener „Any Day Now“ – mit ihrer Stimme echte Soul-Performances entstehen lässt, das ist ganz ganz grosse Klasse!
    Höre die CD jetzt zum zweiten Mal am Stück – also ich hab vor den Bonustracks wieder von vorn begonnen, zu denen komm ich jetzt dann gleich… und Mann sind die gut! „Same Thing“ macht Spass!
    Ach ja, und das Foto (von Jean-Pierre Leloir) auf S.11 des CD-Booklet ist auch ganz toll!

    Kannte von ihr bisher nur das Album mit Otis Redding und das Stück „I’ll Never Stop Loving You“, das ich auf einer alten Stax-Compilation habe.

    Muss wohl mal „Carla“, „Comfort Me“ und die „Live at Bohemian Caverns“ notieren für später.

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM - Corona-Extraprogramm im April und Mai: gypsy goes jazz, #99: The Real McCoy - McCoy Tyner (1938-2020), 14.4., 22:00; #100: Tenor Giants - Yusef Lateef (1920-2013), 12.5., 21:00 (2 Stunden!); #101: 9.6., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #5: The Pain and Joy of ZA Jazz, 23.4., 22:00 | No Problem Saloon, #14: Funky Longtracks, 11.4., 20:30; #15: 28.4., 21:00
    #97843  | PERMALINK

    krautathaus

    Registriert seit: 18.09.2004

    Beiträge: 21,620

    gypsy tail wind
    Muss wohl mal „Carla“, „Comfort Me“ und die „Live at Bohemian Caverns“ notieren für später.

    „Carla“ ist neben „King & Queen“ mit Otis Redding, bisher mein einziges Album von ihr. Die Songauswahl von „Carla“ ist toll und abwechslungsreich: Red Rooster (Dixon), I’m so lonesome i could cry, i fall to pieces, b-a-b-y, und vor allem let me be good to you! Die Titel bieten ein breites Soulsprektrum und die Stax Houseband ist wie immer sehr griffig und mit allen Wassern gewaschen.
    Die CD ist allerdings ein Stereo Mix. Wer’s mag, ich ziehe die Monopressungen vor.

    Werd‘ mal sehen, ob ich „Queen Alone“ auch auf LP bekomme.

    Wenn Dir die Carla Thomas Aufnahmen gefallen, wiederhole ich mich gerne: Ruby Johnson’s CD „I’ll run your hurt away“ wird dich wegblasen.
    Nicht nur, daß die Staxcombo auf absolut hohem Niveau und bei den groovigen Stücken mit viel Dampf spielt, sondern weil Rubys Hingabe nicht zu toppen ist. „Won’t be long“ ist ja schon in der Aretha Franklin Version sehr toll. Aber Ruby dreht bei dem Stück (übrigens auch Al Jackson!) auf, daß es eine wahre Freude ist.
    Leider sind aus diesen Sessions nur drei Singles veröffentlicht worden. Und das sind noch nicht mal die die allerbesten Tracks dieser CD:
    http://www.amazon.com/Ill-Run-Your-Hurt-Away/dp/B000000ZLV/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=music&qid=1286975359&sr=1-1

    (Wenn ich mir alleine den Amazon Ausschnitt von „Won’t be long“ anhöre, krieg‘ ich eine Gänsehaut)

    --

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    #97845  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    Biomasse

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 48,347

    KrautathausWerd‘ mal sehen, ob ich „Queen Alone“ auch auf LP bekomme.

    Dann verpasst Du leider die Bonus Tracks, fünf an der Zahl und alle toll!
    Am besten besorgst Du Dir beides, LP und CD, wenn denn die (Mono)LP sein muss (die CD ist auch in Stereo).

    KrautathausWenn Dir die Carla Thomas Aufnahmen gefallen, dann wiederhole ich mich gerne: Ruby Johnson’s CD „I’ll run your hurt away“ wird dich wegblasen.
    Nicht nur, daß die Staxcombo auf absolut hohem Niveau und bei den groovigen Stücken mit viel Dampf spielt, sondern weil Rubys Hingabe nicht zu toppen ist. „Won’t be long“ ist ja schonin der Aretha Franklin Version sehr toll, aber Ruby dreht bei dem Stück (übrigens auch Al Jackson!) auf, daß es eine wahre Freude ist.
    Leider sind aus diesen Sessions nur drei Singles veröffentlicht worden. Und das sind noch nicht mal die die allerbesten Tracks dieser CD:
    http://www.amazon.com/Ill-Run-Your-Hurt-Away/dp/B000000ZLV/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=music&qid=1286975359&sr=1-1

    (Wenn ich mir alleine den amazon Ausschnitt von „Won’t be long“ anhöre, krieg‘ ich eine Gänsehaut)

    Danke für den Reminder… hab schon vor ner Stunde den Ruby Johnson Thread wieder mal geöffnet… irgendwann bestell ich mir was von ihr, das steht fest!

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    #97847  | PERMALINK

    krautathaus

    Registriert seit: 18.09.2004

    Beiträge: 21,620

    gypsy tail wind
    Danke für den Reminder… hab schon vor ner Stunde den Ruby Johnson Thread wieder mal geöffnet… irgendwann bestell ich mir was von ihr, das steht fest!

    Es gibt eh‘ nur 2 CDs, und „I’ll run…“ ist der wichtige Einstieg.

    --

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    #97849  | PERMALINK

    jered

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 264

    timmkakiDas ist natürlich eine klasse Empfehlung f. den Investitionswilligen … :-)

    Einen etwas preiswerteren aber breiteren Horizont f. d. Soul-Einsteiger bieten m.E. die Atlantic-Compilationen:
    http://www.amazon.de/Atlantic-Gold-Box-Various/dp/B0008GIXMS/ref=sr_1_7?ie=UTF8&s=music&qid=1283934587&sr=8-7
    oder
    http://www.amazon.de/100-Soul-Classics-Atlantic-Gold/dp/B001U0O8HU/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=music&qid=1283934519&sr=8-1

    Wer den Einstieg mit den „Perlen der 2. Reihe“ nicht scheut, nimmt die 3 Compies aus der Reihe „The Heart of Southern Soul“.

    Weiteres auch hier: http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=34791

    Die Stax-Boxen waren in der Tat zu teuer. Hab‘ erstmal in eine Doppel-CD (Stax 50: A 50th Anniversary Celebration), die 100 Soul Classics von Atlantic und in die wenn auch etwas teure, aber schön aufgemachte Take Me to the River-Southern Soul Story 1961-1977 von Ace/ Kent Records investiert, die in einem der anderen Threads noch genannt worden war. Danke nochmal für die Anregungen.

    --

    Willkommen, Jered. Ihr letzter Besuch war: 23.03.2005 um 07:21 Uhr
    #97851  | PERMALINK

    timmkaki

    Registriert seit: 11.10.2006

    Beiträge: 161

    JeredDie Stax-Boxen waren in der Tat zu teuer. Hab‘ erstmal in eine Doppel-CD (Stax 50: A 50th Anniversary Celebration), die 100 Soul Classics von Atlantic und in die wenn auch etwas teure, aber schön aufgemachte Take Me to the River-Southern Soul Story 1961-1977 von Ace/ Kent Records investiert, die in einem der anderen Threads noch genannt worden war. Danke nochmal für die Anregungen.

    JEP
    Da wirst Du noch viel Freude haben. Auf dieser breiten Basis kannst Du dann auch in Vereinzelung gehen + Dich gezielt den jeweiligen Interpreten nähern.
    Der Katalog an Möglichkeiten, der auf Dich wartet, ist riesig.

    Viel Spaß

    --

    ------------------- SOUL IS A CONSTANT. IT’S CULTURAL. IT’S ALWAYS GOING TO BE THERE, IN DIFFERENT FLAVOURS AND DEGREES. Aretha Franklin
    #97853  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    Biomasse

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 48,347

    habe heute meine erste CD von Bettye LaVette gekauft… was für ein Titel: „I’ve Got My Own Hell to Raise“ – und was für ein tolles Cover… müsste man als LP haben…

    Die Produktion ist von Joe Henry, der Sound wabert fast noch schöner als er das auf Solomon Burkes „Don’t Give Up on Me“ hingekriegt hat… grosse Klasse, dieses Album! Muss definitiv die Augen offen halten und nach mehr von Bettye LaVette suchen!

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM - Corona-Extraprogramm im April und Mai: gypsy goes jazz, #99: The Real McCoy - McCoy Tyner (1938-2020), 14.4., 22:00; #100: Tenor Giants - Yusef Lateef (1920-2013), 12.5., 21:00 (2 Stunden!); #101: 9.6., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #5: The Pain and Joy of ZA Jazz, 23.4., 22:00 | No Problem Saloon, #14: Funky Longtracks, 11.4., 20:30; #15: 28.4., 21:00
    #97855  | PERMALINK

    flash

    Registriert seit: 18.11.2005

    Beiträge: 3,069

    Kann mir jemand dabei helfen den folgenden track herauszufinden? Wurde auf einer Party von 6Ts im Club 100 in London gespielt. Kann auf der Website (http://www.6ts.info/home.asp) leider nichts finden.

    http://www.youtube.com/watch?v=RvPWTMGpOrI&feature=related

    --

    #97857  | PERMALINK

    blues-pfaffe

    Registriert seit: 28.09.2003

    Beiträge: 1,350

    Wo hört Soul eigentlich auf und mutiert zu belanglosem R’n’B? Für die Brooklyner Band The Revelations und ihren Sänger Tre‘ Williams ist die Sache klar: Soul braucht weder elektronische Beats noch gesamplete Klänge oder gar per Autotune angepasste Stimmen. Wenn es nicht echt ist, dann ist es auch kein Soul. Und heulende Teenager-Gören können schon gar nicht Soulsänger sein.

    Die Retro-Debatte nicht nur im Soul sondern in der populären Musik der letzten Monate überhaupt ist eigentlich wirklich müßig. Eigentlich gilt noch immer die einzige Unterscheidung die zwischen guter und schlechter Musik. Und Aktualität ist lediglich eine temporale Bestimmung, kein Qualitätskriterium. Oder wenn man die Aktualität zur Beurteilung von Musik mit zu Rate ziehen will, dann sollte man diese beim Hören der jeweiligen Stücke zu Rate ziehen nicht bei der Suche nach den jeweils letzten Gimmicks.

    Wenn man sich „Concrete Blues“, das aktuelle Album von The Revelations feat Tre Williams anhört, dann ist das in der ersten Hälfte ein höchst zeitgenössischer Blick auf die sozialen Verhältnisse nicht nur in New York. Und der Rest des Albums – quasi die persönliche Seite 2 der Platte – sind gleichsam zeitgemäße und zeitlose Stücke über Liebe und Zusammenleben. Ergo: Das ist ne höchst aktuelle Scheibe.

    Doch gleichzeitig ist das in den legendären Hi Studios von Memphis produzierte Werk natürlich auch ein historisches Bekenntnis zum Soul und Blues des Südens. Da ist dieser unvergleichliche Groove der Stadt, da ist die Rauhheit, die man schon bei den klassischen Stax-Scheiben so liebte. Und vor allem da ist die Direktheit dieser Stimme von Tré Williams, dieser zeitweise an Johnnie Taylor erinnernde Bariton, der einem die Emotionen genau ins Herz wirft. Ergo: Das ist ein zutiefst altmodisches Werk.

    Wer jetzt allerdings glaubt, The Revelations in die gleiche Ecke stellen zu können wie The Dap-Kings, der geht in die Irre. Denn bei aller Klassizität sind die Songs doch immer auch Werke von Künstlern, an denen die musikalische Entwicklung nach dem Ende des klassischen Soul nicht vorüber gegangen ist. So klingen Songs wie „Trouble Man“ auch wie ein Puzzle aus Motown, Memphis und R’n’B ohne zu zerfallen, transportieren die Rhythmen die Hektik und Brutalität der Straßen von heute.

    Neben „Concrete Blues“ vertreiben The Revelations auf ihrer Bandcamp-Seite übrigens auch ein kostenloses Album mit neun Songs von den bisher erschienenen Werken der Brooklyner Soul-Band.

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    Mehr Blues, Soul und Swing auf www.wasser-prawda.de
    #97859  | PERMALINK

    negative-approach

    Registriert seit: 17.03.2009

    Beiträge: 1,595

    Kann mir jemand Soul Alben empfehlen, die ähnlich sind wie die erste und meinzige LP der Contours „Do You Love Me“? Also recht rockiger Soul.

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    I'm talkin' 'bout love who are the mystery girls?
    #97861  | PERMALINK

    jimknopf

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    Beiträge: 731

    jetzt hats mich auch erwischt. obowhl ich mich immer gegen retro gewehrt habe.

    mom. meine lieblingsscheibe: Marie Queenie Lyons – Soul fever

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    Viva la (R)evolucion
    #97863  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

    Beiträge: 0

    JimKnopfjetzt hats mich auch erwischt. obowhl ich mich immer gegen retro gewehrt habe.

    mom. meine lieblingsscheibe: Marie Queenie Lyons – Soul fever

    Wieso Retro?
    Die LP Marie „Queenie“ Lyons – Soul Fever stammt von 1970.

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    #97865  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

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    Negative ApproachKann mir jemand Soul Alben empfehlen, die ähnlich sind wie die erste und meinzige LP der Contours „Do You Love Me“? Also recht rockiger Soul.

    Durchgehend rockig oder Up-Tempo sind Soul LPs selten oder garnicht, oft überwiegen Balladen und Mid-Tempo Songs.

    Um mal den Anfang zu machen:

    The Isley Brothers & Jimi Hendrix ‎– In The Beginning
    The Isley Brothers – It’s Your Thing
    The Isley Brothers – The Brothers: Isley
    The Isley Brothers – Get Into Something

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