Sänger des 20. Jahrhunderts

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  • #5104823  | PERMALINK

    hat-and-beard
    dial 45-41

    Registriert seit: 19.03.2004

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    Dann mach einen.

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    God told me to do it.
    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #5104825  | PERMALINK

    emma-bovary

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    @Heat and Beard: schon in Arbeit, wie sagt man hier so schön: Gut Ding will Weile haben.

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    Ich mag Hunde lieber als Menschen. Und Katzen lieber als Hunde. Und mich, besoffen in meiner Unterwäsche aus dem Fenster schauend, am liebsten von allen.
    #5104827  | PERMALINK

    grandandt

    Registriert seit: 10.10.2007

    Beiträge: 24,622

    Bryn Terfel

    Empfehlung: alles, der ist vielseitig; speziell: Mozart die Hochzeit des Figaro (DGG 1994) und Don Giovanni (DGG 1998)

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    Je suis Charlie Sometimes it is better to light a flamethrower than curse the darkness. T.P.
    #5104829  | PERMALINK

    Anonym
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    Meine Schallplattenaufnahme des zwanzigstens Jahrhunderts in Kenntnis von Elvis, Beatles , Stones usw.: Beniamino Gigli: „Che gelida Manina“ aus der „Boheme“ von Giacomo Puccini, aufgenommen 1931 unter Eugene Goossens in London. Empfindsameres ward seitdem nicht mehr gehört.

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    #5104831  | PERMALINK

    Anonym
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    Beiträge: 0

    Sehr schlecht besucht hier, aber die beste Aufnahme des besten Sängers aller Zeiten ist: Enrico Caruso:“Rachel, quand du Seigneur..“ aus Jaques Halevy’s „Die Jüdin“. Damit ist sie die schönste und ergreifendste Tonaufnahme des vergangenen Jahrhunderts.—- Bevor jemand mit Vorbehalten kommt, die berechtigt sind: anhören!!

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    #5104833  | PERMALINK

    grandandt

    Registriert seit: 10.10.2007

    Beiträge: 24,622

    Was hältst Du von Jussi Björling?

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    Je suis Charlie Sometimes it is better to light a flamethrower than curse the darkness. T.P.
    #5104835  | PERMALINK

    Anonym
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    Registriert seit: 01.01.1970

    Beiträge: 0

    grandandtWas hältst Du von Jussi Björling?

    Der einzige, der Caruso in Ausdruck, Haltung, Phrasierung, Tongebung, die immer beherrscht, voller Noblesse und gerade deshalb ausdrucksvoll war, das Wasser reichen konnte! Für mich gab und gibt es nur drei: Caruso, Björling, mit Abstrichen Gigli und über alle anderen kann man vortrefflich diskutieren und unvergessliche Abende mit wahrlich brillianten Platten verbringen.

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    #5104837  | PERMALINK

    grandandt

    Registriert seit: 10.10.2007

    Beiträge: 24,622

    Gigli kenne ich zu wenig. Aber bei den anderen beiden gebe ich Dir recht. Das Problem: zu wenig Aufnahmen.

    Weiterhin mag ich noch Terfel (wenn natürlich auch andere Tonlage) sehr gerne.

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    Je suis Charlie Sometimes it is better to light a flamethrower than curse the darkness. T.P.
    #5104839  | PERMALINK

    Anonym
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    Registriert seit: 01.01.1970

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    Wenn Du wissen willst, wozu Björling fähig war, höre Dir „Nessun Dorma“ 1944 in Schweden, eine Live-Aufnahme, an. Auf „You Tube“, die mit dem von ihm getragenen langen Mantel auf dem Bildchen. Du glaubst nicht, dass ein Mensch einen solch langen Atem haben kann und gleichzeitig so singen kann: überirdisch und tränentreibend.

    --

    #5104841  | PERMALINK

    Anonym
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    Leider ohne Interesse dieser Thread. Werde diesen Sommer mal wieder nach Busseto fahren, weil dies Verdi’s Heimat ist und Carlo Bergonzi, dem neunzigsten nahe, wie immer sein schönes Hotel führt und man wie immer mit ihm über die Oper allgemein und Sänger im Besonderen reden kann, weil er nun einmal der besten einer gewesen ist.

    --

    #5104843  | PERMALINK

    Anonym
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    Bevor ich es vergesse: ich wohne im Gallery Hotel Recanati, vier Sterne, locker fünf natürlich und reine Historie mit sensationellem Nachmittagsbuffet:man sitzt, isst und säuft, natürlich gegenüber einem Jahrhundertereignis: der Kathedrale, in der Gigli seine ersten Gesangsübungen und -studien gemacht hat, keine Touristen, nur stolze Lokalbürger: that’s Life!

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    #5104845  | PERMALINK

    clasjaz

    Registriert seit: 19.03.2010

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    Bgigli… und Carlo Bergonzi, … weil er nun einmal der besten einer gewesen ist.

    Habe bzw. kenne zwar nicht viel von ihm, aber seine „Butterfly“ mit Renata Scotto genügt für’s Anstoßen allemal …

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    #5104847  | PERMALINK

    Anonym
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    Das ist die Aufnahme unter Sir John Barbirolli, einer DER Dirigenten des zwanzigsten Jahrhunderts wie Tullio Serafin, der wusste, das Oper von Sängern lebt und nicht von Regisseuren, die Sänger als lästiges Beiwerk betrachten. Diese Butterfly gehört zum besten im Leben, was Du für Geld und gute Worte bekommen kannst. Dazu Scotto in der direkten Callas-Nachfolge in ihrer stimmlich besten Zeit, der reinste Genuss!

    --

    #5104849  | PERMALINK

    clasjaz

    Registriert seit: 19.03.2010

    Beiträge: 1,726

    BgigliDas ist die Aufnahme unter Sir John Barbirolli, einer DER Dirigenten des zwanzigsten Jahrhunderts wie Tullio Serafin, der wusste, das Oper von Sängern lebt und nicht von Regisseuren, die Sänger als lästiges Beiwerk betrachten. Diese Butterfly gehört zum besten im Leben, was Du für Geld und gute Worte bekommen kannst. Dazu Scotto in der direkten Callas-Nachfolge in ihrer stimmlich besten Zeit, der reinste Genuss!

    Ja, die Barbirolli-Aufnahme (ich wollte ihn nicht schon wieder nennen) – die nie auf die Szene gebracht wurde – meinte ich, aber ja. But … siehst Du Scotto wirklich in der Callas-Nachfolge? Hat Callas – nicht sie selbst, das weiß ich nicht, aber das Feuilleton um sie herum – Leute wie Scotto nicht einfach weggepustet? Oder so: ich höre bei Scotto nicht einen Ton Callas, womit ich nicht sagen möchte, dass Bergonzi nicht auch mal mit der Callas hätte singen dürfen. (Hat er?)

    Ich find’s gerade nicht, aber da gibt es noch so ein Recital-Album von Bergonzi mit Klavier: der stellt sich einfach hin und macht den Mund auf und es klingt und klingt (obwohl das Klavier nur klimpert, aber das ist ja auch egal, wenn’s nicht Schubert ist).

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    #5104851  | PERMALINK

    Anonym
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    Registriert seit: 01.01.1970

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    Die Callas-Nachfolge sehe ich bei Scotto insofern als dass sie ja nicht nur 11 Jahre jünger war , sondern sich auch in ihrem dramatischen Gesangsstil an Callas orientierte oder umgekehrt: ohne Callas wäre ihr Gesang in diesem Stil nicht möglich gewesen. Grob umrissen heißt das, dass der Ausdruck des Gesangs aus der Musik, den geschriebenen Noten kommt und nicht aus den außermusikalischen Effekten der veristischen Schule, die viele in Caruso’s Nachfolge kultiviert bzw. missbraucht hatten.

    Bergonzi hat mit Maria Callas ihre zweite Studioaufnahme unter Georges Pretre von Puccini’s Tosca aufgenommen. Er ist technisch wesentlich versierter und auch musikalischer als di Stefano 1953, aber in seiner Rollengestaltung auch distanzierter als eben jener. Die Aufnahme ist wegen des vergleichsweise indifferenten Dirigates von Pretre nicht unbedingt zu
    empfehlen, aber Callas in ihrer schon stimmlich kritischen Endphase ist in der Rollengestaltung immer noch empfehlenswert.

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