Orientierungsversuche

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  • #10295243  | PERMALINK

    nepumuk

    Registriert seit: 30.12.2012

    Beiträge: 567

    Hallo zusammen!

    Ich habe seit Ewigkeiten einige Cash Alben im Regal. In diesem Jahr bin ich eher zufällig über Marty Robbins Gunfighter Ballads and Trail Songs gestolpert, von dem ich sehr begeistert bin. Die Roots-Sendung zu Glen Cambpell hat mich By the Time I Get to Phoenix kaufen lassen, außerdem gefällt mir das neue Bonnie Prince Billy Album mit Haggard Songs sehr gut und auch die Colter Wall Platte läuft hier zur Zeit auch sehr rege.
    Vor diesem recht übersichtlichen, aber doch sehr begeisterten Hintergrund würde ich mich über Empfehlungen für weitere Ausflüge in Richtung Western und Country freuen.
    Vielen Dank und ein schönes Wochenende!
                                                                                                  

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    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #10296681  | PERMALINK

    cleetus

    Registriert seit: 29.06.2006

    Beiträge: 15,577

    Billy Joe Shaver – Old five and dimers

    John Prine – In spite of ourselves

    Wayne Hancock – That’s what Daddy wants

    Jimmy Swope – The wages of sin

    Iris DeMent – Infamous Angels

    Buck Owens – hier würde ich zum Anfangen eher zu einer Greatest Hits raten

    The Dillards – The Wheatstraw Suite

    J.D. Crowe and The New South – slftd

    Hank Williams III – Risin‘ Outlaw

    Emmylou Harris – Roses in the snow

    Texas Tornados – Die ersten drei Alben halte ich für mehr oder weniger Meisterwerke.

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    Don't be fooled by the rocks that I got - I'm still, I'm still Jenny from the block
    #10296701  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 71,185

    @nepumuk: Ich denke, hier können @bullitt und @clau noch einiges an Tipps beisteuern.

    Ich würde Dir z. B. die „40 Greatest Hits“ von Hank Williams empfehlen, ist auf LP und CD greifbar. Der klassische Singer/Songwriter des Country schlechthin. Gestorben ist er bereits 1953, also bevor das Albumformat üblich wurde, daher kommt man um Compilations nicht herum. Und dann natürlich die beiden Gram Parsons-Alben „GP“ und „Grievous Angel“.

    --

    #10296761  | PERMALINK

    mick67

    Registriert seit: 15.10.2003

    Beiträge: 76,951

    The Byrds – Sweetheart of the Rodeo

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    #10296773  | PERMALINK

    stormy-monday
    verdreckter Hilfssheriff

    Registriert seit: 26.12.2007

    Beiträge: 12,586

    Sehr schön auch Vol. 1, 2 und 3  von “ Will The Circle Be Unbroken“ der Nitty Gritty Dirt Band. Fast alle Grossen der Country Music sind als Gäste dabei. Formidabel!

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    They're selling postcards of the hanging, they're painting the passports brown
    #10296993  | PERMALINK

    clau
    Coffee Bar Cat

    Registriert seit: 18.03.2005

    Beiträge: 84,876

    nepumuk
    Vor diesem recht übersichtlichen, aber doch sehr begeisterten Hintergrund würde ich mich über Empfehlungen für weitere Ausflüge in Richtung Western und Country freuen.

    Wie wär’s denn, wenn Du erstmal mit den Freunden von Johnny Cash weitermachst? Willie Nelson, Waylon Jennings und Merle Haggard haben alle mehrere großartige Alben veröffentlicht. Meine Empfehlungen wären (je 5):

    Willie Nelson:
    Red Headed Stranger
    Yesterday’s Wine
    Shotgun Willie
    Phases And Stages
    The Troublemaker

    Waylon Jennings:
    Lonesome, On’ry And Mean
    Honky Tonk Heroes
    Dreaming My Dreams
    Singer Of Sad Songs
    Jewels

    Merle Haggard:
    I’m A Lonesome Fugitive
    Mama Tried
    Pride In What I am
    Same Train, A Different Time
    Hag

    Außerdem würde ich es unbedingt mal mit dem besten Country Sänger ever ever ever versuchen:

    George Jones:
    Blue And Lonesome
    The Grand Tour
    Alone Again
    I Am What I Am
    I’m A People

    Ansonsten, sag‘ einfach mal, was Dir gefällt dann werden Dir hier mehrere User entsprechende Tipps geben können. :good:

    --

    How does it feel to be one of the beautiful people?
    #10297007  | PERMALINK

    krautathaus

    Registriert seit: 18.09.2004

    Beiträge: 22,116

    Nepumuk, die ersten beiden Alben von Kris Kristofferson könnten dir auch gefallen:
    1. Kris Kristofferson (Me and Bobby McGee)
    2. The Silver Tongued Devil And I

    --

    from Monday to Friday, from Friday to Sunday
    #10297083  | PERMALINK

    fifteenjugglers
    war mit Benno Fürmann in Afghanistan

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 10,859

    The Hag ohne „Sing Me Back Home“ geht ja mal gar nicht.

    --

    "Don't reach out for me," she said "Can't you see I'm drownin' too?"
    #10297089  | PERMALINK

    clau
    Coffee Bar Cat

    Registriert seit: 18.03.2005

    Beiträge: 84,876

    Stimmt schon. So gesehen braucht man mindestens ein Dutzend LPs von The Hag. Braucht man von Possum, Waylon und Willie aber auch.

    --

    How does it feel to be one of the beautiful people?
    #10297105  | PERMALINK

    bullitt

    Registriert seit: 06.01.2003

    Beiträge: 19,718

    @nepumuk

    Bevor ich jetzt auch noch zwanzig LPs und Künstler aufzähle, vielleicht mal ein anderer Ansatz. Das Genre ist – oder war zumindest lange – sehr transparent und selbstreferentiell. Das kann man sich beim Erkunden ganz wunderbar zunutze machen, idem man sich durch aufmerksames Hören von einen Künstler zum anderen hangelt. Cash ist da ein perfekter Ausgangspunkt. Man muss nur auf Kollaborateure, Weggefährten und Songcredits bei Coverversionen achten und schon kommt man von ganz alleine vom Hölzchen aufs Stöckchen. Das macht dann zunächst mal mehr Spaß als nur Listen abzuarbeiten. In die Tiefe kann man später gehen.

    Ein gutes Beispiel ist da auch die LP „Last Of The Breed“ von 2007. Da schlägt man gleich ein paar Fliegen mit einer Klappe. Mit Willie Nelson, Merle Haggard und Ray Price (und Kris Kristofferson) hat man direkt schon mal unverzichtbare Legenden am Start, die  ihrerseits den eigenen Legenden (und sich selbst) ein Denkmal setzen. Auch wenn das im gemächlichen Western Swing vonstatten geht, hat man doch schon mal direkt beim Hören einen Eindruck von den Songs und kann somit aus der (fast) Gegenwart heraus einen Streifzug durch viele Subgenres machen, wenn man sich anschließend den Originalen widmet. Vom frühsten Honky Tonk-Pionier Ernest Tubb über Genre-Ikone Lefty Frizzell bis zum Outlaw Country, von der LP aus kann man sich überall hineinkatapultieren.

    Nur das reine Western-Genre ist dann nochmal ein Kapitel für sich, was aber auch überschaubarer ist. Mit „Gunfighter Ballads“ hat man da schon mal einen guten Einstieg. Bei Marty Robbins würde ich fürs Erste noch „Drifter“ ergänzen und als Basis Roy Rogers und die Sons of the Pioneers hinzuziehen.

    Viel Spaß auf jeden Fall beim Erkunden! :-)

    zuletzt geändert von bullitt

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    #10300193  | PERMALINK

    nepumuk

    Registriert seit: 30.12.2012

    Beiträge: 567

    Wow! Vielen Dank für die vielen Empfehlungen und Hinweise sowie die kleine Country-Gebrauchsanleitung. Einige der genannten kannte ich bereits und habe ich auch schätzen gelernt.  Kris Kristofferson (Me and Bobby McGee) gefällt mir sehr und steht auch schon länger auf der Liste. Nitty Gritty Dirt Band Vol. 2 habe ich sogar selbst, aber länger nicht gehört, da erinnere ich, dass mir das zum Teil zu gemächlich war, lege ich gleich noch einmal auf.  Bei Gram Parsons habe ich vor einigen Jahren auch schon einmal  reingehört, hat mich damals nicht angesprochen, werde ich auch noch einmal probieren.

    Von den hier genannten habe ich in an den letzten Abenden  mit großer Begeisterung Lonesome, On’ry And Mean und  Honky Tonk Heroes gehört. Richtig gut! Mit Waylon geht es bestimmt weiter!

    Ich habe jetzt zehn Tage frei und dank Eurer Posts sind die schon gut gefüllt :-)

    Vielen Dank!

    --

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