Nils Henning Orsted Pederson

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  • #74873  | PERMALINK

    alexischicke

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    Pederson ein dänischer Bassist der seit den 70ern viele Götter begleitet hat(Ben Webster,Dexter Gordon).WIr kennen ihn durch seine lange Zusammenarbeit mit Oscer Peterson.Leider starb er schon relativ früh im Jahre 2002.

    Neuilch habe ich für ein paar Euro diese CD von Orsted Perdeson günstig gesehen
    http://www.amazon.de/gp/product/B000009HEJ/ref=s9_simh_gw_p15_d0_i2?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=center-2&pf_rd_r=1KJ967W0GV9FQP9ZZ2HY&pf_rd_t=101&pf_rd_p=463375173&pf_rd_i=301128

    Diese CD ist etwas ganz besonders,denn es enthält einer der letzten Studioaufnahmen von Oscar Peterson.Auch ansonsten ist die Besetzung eher ungewöhnlich Pederson wird von Ulf Walkenius an der Gitarre und Jonas Johanson am Schlagzeug begleitet.

    Die Betonung liegt natürlich hier auf den Bass von dem zupackenden „Summer Song“.das ein bisschen groovt(wunderbar von der Sängerin Monique gesungen), bis zu klassisch angehauchten Fantasy D Minor.
    Pederson zeigt uns die ganze Kunst seines Instrumentes. Außer Pederson wirken noch Monica Sutherland und Phil Woods mit.

    Mein persönlicher Highlight auf der CD kommt mit „This All I Ask“,denn Woods haucht diesen schönen Saloon Song soviel Emotionalität ein, die einem bewegt. Pederson lässt hier viel Raum für Woods,der damals noch deutlich längere Soli blasen konnte.

    War Perderson für euch ein ganz besonderer Bassist?

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    #7965949  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Ja, NHOP war ganz sicher ein besonderer Bassist!

    Ich hab ihn ein oder zwei Jahre vor seinem Tod live gesehen, im Trio mit Martial Solal und Johnny Griffin (letzterer wohl mittelschwer alkoholisiert, nicht dass er gewankt hätte, aber er hat einfach erstaunlich schlecht gespielt). Ein Solo von Pedersen (mit „e“ am Ende, nicht „o“!) über einen einfachen 12-taktigen Blues war für mich das grosse Highlight des Abends!
    Sein Spiel war wunderbar agil und er hatte auch stets mehr als genügend musikalische Ideen, um seine Finger zu füttern, leeres Virtuosentum gab’s da nicht!

    Die CD, die Du erwähnst kenne ich nicht, aber die Besetzung war zu drei Vierteln die damalige Band von Oscar Peterseon, in der NHOP und Wakenius gespielt hatten.
    Und die Sängerin hiess übrigens Monica Zetterlund (1937-2005), ihr berühmtestes Album dürfte Waltz for Debby sein, das sie 1964 mit dem Trio von Bill Evans eingespielt hat (ich kenne es noch immer nicht).

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #133: Revivals in den 90ern und eine Neuheit aus der Romandie - 14.6., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #7: tba | No Problem Saloon, #29: tba
    #7965951  | PERMALINK

    alexischicke

    Registriert seit: 09.06.2010

    Beiträge: 1,776

    Das Album mit Monica Zetterland kannst du auf der Verve Box von Bill Evans finden.

    Ich kenne Pedersen eher als Begleter von Peterson und Dexter Gordon,als Solist ist er mir jetzt eher weniger bekannt.
    Auch ganz witzig ist der Auftritt von von 77 als Oscar Peterson gemeinsam mit ihm und Ray Brown aufgetreten ist.

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    #7965953  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
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    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 62,106

    alexischickeDas Album mit Monica Zetterland kannst du auf der Verve Box von Bill Evans finden.

    Ja, und dort hab ich’s auch schon gehört… hatte gestern ein Durcheinander, es gab noch ein paar weitere Sachen, aber ich hab mich nie recht um sie gekümmert und weiss nicht mal mehr, welche CD ich genau meinte (wohl diese hier).

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    #7965955  | PERMALINK

    asdfjkloe

    Registriert seit: 07.07.2006

    Beiträge: 5,755

    Ich habe Ørsted Pedersen durch folgende Platten kennen gelernt:

    “Double Bass”, u.a. mit Sam Jones, Billy Higgins, Philip Catherine

    “Jaywalkin’”, auch mit Catherine

    “Trio 1”, “Trio 2”, mit Catherine und Billy Hart

    Sehr interessant auch die Nachkäufe:

    „Uncharted Land“ und „To A Brother“

    Live konnte ich ihn auch einmal erleben in einem Trio zusammen mit Ulf Wakenius, es war ein wahres Erlebnis.

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