Musikalische Plagiate

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  • #10861157  | PERMALINK

    jimmydean

    Registriert seit: 13.11.2003

    Beiträge: 3,017

    das riff von „satisfaction“ von den stones weisst übrigens eine verblüffende ähnlichkeit zu den bläsersätzen von „nowhere to run“ von martha & the vandellas auf… die motown single kam anfang 1965 raus…. da muss wohl die alte geschichte von keith richards („das riff im schlaf geträumt“) ein bisschen überarbeitet werden…

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    #11535685  | PERMALINK

    karmacoma
    Spin The Black Circle

    Registriert seit: 25.07.2008

    Beiträge: 6,221

    Richard Marx scheint mir sich bei „Hazard“ an George Michaels „Hand To Mouth“ angelehnt zu haben, wie ich gestern bemerkt habe.

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    #11535907  | PERMALINK

    onkel-tom

    Registriert seit: 23.02.2007

    Beiträge: 39,261

    karmacomaRichard Marx scheint mir sich bei „Hazard“ an George Michaels „Hand To Mouth“ angelehnt zu haben, wie ich gestern bemerkt habe.

    Ja, das hört sich schon sehr ähnlich an. Wobei mir „Hazard“ besser gefällt.

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    Gewinnen ist nicht alles, gewinnen ist das einzige.
    #11535917  | PERMALINK

    pink-nice3
    Ex-Klär-Kanal-Pumpen und Elektrowärter

    Registriert seit: 24.06.2016

    Beiträge: 5,869

    jimmydeandas riff von „satisfaction“ von den stones weisst übrigens eine verblüffende ähnlichkeit zu den bläsersätzen von „nowhere to run“ von martha & the vandellas auf… die motown single kam anfang 1965 raus…. da muss wohl die alte geschichte von keith richards („das riff im schlaf geträumt“) ein bisschen überarbeitet werden…

     

    Nö….das ist nur ein wenig ähnlich.

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    Wenn ich meinen Hund beleidigen will nenne ich ihn Mensch. (AS) „Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein. Bei allem was du machst. Und wenn's so richtig Scheiße ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment.“ +27233
    #11601055  | PERMALINK

    jesseblue
    viertnick.

    Registriert seit: 14.01.2020

    Beiträge: 3,006

    Ich mag jetzt nicht von einem Plagiat sprechen, aber als ich heute „Tetelestai“ von der Gruppe Witchfynde hörte, musste ich sofort an „Sweet Child O‘ Mine“ denken. Es wirkt, als hätte Slash vor der Aufnahme der Gunners diese Gitarrenmelodie inhaliert. Was meinst du als Musikdoktor dazu, @beatgenroll?

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    #11601061  | PERMALINK

    beatgenroll

    Registriert seit: 21.06.2016

    Beiträge: 32,917

    Jesse, werde mich morgen darum kümmern. Danke Deiner Nachfrage.

    --

    Jokerman. Jetzt schon 68 Jahre Rock 'n' Roll
    #11601339  | PERMALINK

    beatgenroll

    Registriert seit: 21.06.2016

    Beiträge: 32,917

    @ JesseBlue

    So, habe mir das jetzt dreimal angehört (also die ersten drei Minuten): Ja, die drei Akkorde erinnern schon erkennbar an Slash. Aber Slash erweitert sie in einen schlurfenden Melodiesound ( Dudelsackmelodie). Möglich wäre es, dass er das Lied von Witchfynde kennt, so war ja bekanntlich Lars Ulrich recht großer NWOBHM-Fan. Nein, ein Plagiat höre ich nicht, höchstens eine wahrnehmbare Adaption/Ähnlichkeit.

    Und: Ein Danke nochmal, dass ich durch Dich Bands wie Witchfynde, Witchfinder General oder Riot und Starz entdecken durfte. :good:

    --

    Jokerman. Jetzt schon 68 Jahre Rock 'n' Roll
    #11602209  | PERMALINK

    jesseblue
    viertnick.

    Registriert seit: 14.01.2020

    Beiträge: 3,006

    Die Akkordfolge meinte ich gar nicht, sondern explizit die Leadgitarre samt Melodieriff. Die Tonfolgen sind zwar unterschiedlich, aber der Sound/Effekt klingt recht identisch und ebenso, dass die Sprünge zwischen den Tönen recht weit sind und dadurch vertrackt klingen. Ungewöhnlich für einen Melodieriff, weswegen mir die Gemeinsamkeit sofort auffiel. Weniger ein Plagiat, aber vom Stil sehr ähnlich.

    --

    #11754455  | PERMALINK

    plattensammler
    Dabble In Om - More Oomph! Charmebolzen

    Registriert seit: 11.05.2019

    Beiträge: 3,350

     

    Nirgend wird so viel recycelt wie in der Popmusik, eine wirklich nachaltige Branche.

    Interpolation!

    zuletzt geändert von plattensammler

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    My V is for Vendetta Thought that I'd feel better But now I got a bellyache
    #11754457  | PERMALINK

    mozza
    Captain Fantastic

    Registriert seit: 26.06.2006

    Beiträge: 72,443

    Was natürlich auch daran liegt, dass die Anzahl der Töne ziemlich begrenzt ist…

    --

    young, hot, sophisticated bitches with an attitude
    #11754919  | PERMALINK

    dustcrawling
    braucht kein hashtag

    Registriert seit: 15.03.2013

    Beiträge: 649

    plattensammler Nirgend wird so viel recycelt wie in der Popmusik, eine wirklich nachaltige Branche. Interpolation!

    Aktuelles Beispiel: Get Well Soon – „One For Your Workout“ gabs schon mal von Pat Benatar (Love Is a Battlefield)

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    a dime a dozen aren't we just? - but a dozen dimes will buy a crust of garlic bread - Jetzt schon mehr als 600 Qualitätsposts
    #11754931  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 79,163

    Die TRACKS-Ausgabe wurde vor einigen Tagen schon mal an anderer Stelle erwähnt, ich hole meinen Beitrag dazu mal hierhin:

    Was in der Sendung auch deutlich wird: Ein neues Phänomen ist das nicht. Im Gegenteil, Interpolation ist ein Grundprinzip beim Schöpfen neuer Musik. Im Zusammenhang etwa mit Dylan spricht man vom „Folk Process“. Die Vorstellung, melodische Wendungen, Akkordfolgen oder sonst ein Element eines musikalischen Stücks könne garantiert absolut „neu“ und originär sein, ist eigentlich absurd. Aber Juristen versuchen, diese Vorstellung durchzusetzen. Und je öfter sie damit Erfolg haben, desto schlechter für alle Künstler. Wie soll noch jemand eine Komposition veröffentlichen, wenn Akkordfolgen oder gar „Vibes“ mit Coypright belegt werden?

    Adam Neely hat zu dem Thema schon mehrere fundierte Videos gemacht, zuletzt am Beispiel des aktuellen Prozesses um „Levitating“:

    (Der weithin unbekannte Song, von dem hier angeblich abgekupfert worden sein soll, ist selbst eine Interpolation. Besonders ärgerlich ist, dass hier eine mediokre weiße Party-Band versucht, sich hier Urheberrechte an klassischen Elementen schwarzer Pop-Musik zu sichern.)

    --

    #11755267  | PERMALINK

    plattensammler
    Dabble In Om - More Oomph! Charmebolzen

    Registriert seit: 11.05.2019

    Beiträge: 3,350

    Am witzigsten fand ich, dass Lana Del Ray Tantiemen an Radiohead abgeben musste, obwohl die Creep auch „nur geklaut“ haben.

    zuletzt geändert von plattensammler

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    My V is for Vendetta Thought that I'd feel better But now I got a bellyache
    #11755299  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 79,163

    plattensammlerAm witzigsten fand ich, dass Lana Del Ray Tantiemen an Radiohead abgeben musste, obwohl die Creep auch „nur geklaut“ haben.

    Ja, das zeigte sehr schön den Unsinn dieser Prozesswelle.

    Noch irrer war seinerzeit das Urteil gegen „Bitter Sweet Symphony“. Obwohl darauf nur die Streicherparts aus einer orchestralen Fassung von „The Last Time“ gesamplet wurden, die David Whitaker geschrieben und arrangiert hatte, gingen die Credits für den Song, der offenkundig Ashcrofts eigener war, komplett an Richards/Jagger, die eigentlich gar nichts damit zu tun hatten. Und noch besser: „The Last Time“ war auch schon eine Interpolation! (Nämlich eines traditionellen Gospels, der durch die Staple Singers bekannt wurde.)

    --

    #11760769  | PERMALINK

    plattensammler
    Dabble In Om - More Oomph! Charmebolzen

    Registriert seit: 11.05.2019

    Beiträge: 3,350

    Ed Sheerdan wurde übrigens freigesprochen. Sein Song Shape of you ist kein Plagiat.

     

    A judge ruled today that Sheeran and his co-writers, Snow Patrol’s Johnny McDaid and producer Steve Mac, did not plagiarized Sami Chokri’s 2015 song “Oh Why.”

     

    Sheeran said, “I hope with this ruling it means in the future baseless claims like this can be avoided”

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    My V is for Vendetta Thought that I'd feel better But now I got a bellyache
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