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AutorBeiträge
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@thelonica: Die „Fat Elvis Era“ war eher symbolisch gemeint.:) Rick ist wohlauf und hat hoffentlich noch ein langes und gutes Leben vor sich.
stormy-mondayEntzückend. ;)
From Westphalia with love.:)
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Werbung„Fat Elvis Era“ – schöne Metapher.
Mir ging der fette Elvis ja direkt ans Herz, auch natürlich die fetten Balladen seiner späten Zeit.
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when there's nothing left to burn, you have to set yourself on fireherr-rossi@thelonica: Die „Fat Elvis Era“ war eher symbolisch gemeint.:) Rick ist wohlauf und hat hoffentlich noch ein langes und gutes Leben vor sich.
stormy-mondayEntzückend. ;)
From Westphalia with love.:)
Fein.
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http://www.radiostonefm.de/ Wenn es um Menschenleben geht, ist es zweitrangig, dass der Dax einbricht und das Bruttoinlandsprodukt schrumpft.mozza„Fat Elvis Era“ – schöne Metapher.
Mir ging der fette Elvis ja direkt ans Herz, auch natürlich die fetten Balladen seiner späten Zeit.“When Help! came out in ’65, I was actually crying out for help… “It was my fat Elvis period.“
(John Lennon)--
Ever tried. Ever failed. No matter. Try Again. Fail again. Fail better. Samuel Beckett - 'Cos music is for listening and not to stored away in a bloody cupboard.Beato vergleicht irgendeinen Random-Trallala-Track mit einem Klassiker der Pop-Musik und kommt dann zum Ergebnis: Nee, das ist nichts.
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Come with uncle and hear all proper! Hear angel trumpets and devil trombones. You are invited.Auch hier wandelt sich was.
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Beiträge nicht KI- generiert Contre la guerreDa mir der Song nun auch nicht mehr aus dem Kopf geht seitdem ein ukrainischer Zweitklässler den auf dem Schulhof gesungen hat und ich daraufhin nochmal das Video „Wer steckt hinter dem Viral-Hit “Sigma Boy”? | ARTE Tracks“ angesehen habe; was haltet ihr denn von „Sigma Boy“?
Kommentare unter Spiegel-Beiträgen (wie »Sigma Boy« aus Russland: Kommerzieller Brainrot oder Propaganda? – Shortcut) generell lieber nicht lesen, weil erklärter Feind des rechten Mobs? Oder ist der Gegenwind der These gegenüber, dass der Song einen russlandfreundlichen Vibe transportiert, die Bestätigung dafür, dass toxische Männlichkeit indeed ein Problem in der heutigen Welt darstellt?
Ich habe den Spiegel-Beitrag gelikt und finde es durchaus schwierig, wenn ein selbstverliebter, offenbar emotional labiler Typ als Held dargestellt wird und Teenager-Mädchen ihn im von Erwachsenen produzierten Video bewundern. Überraschung: Eine Biografie von Andrew Tate heißt Biography Of Andrew Tate: King of Sigma Male.
Oder ist das eigentlich ein Kampf gegen männliche Toxizität? Und die Mädchen gewinnen am Ende? ¯\_(ツ)_/¯
zuletzt geändert von firecracker--
Dirty, dirty feet from the concert in the grass / I wanted to believe that freedom there could last (Willy Mason)Seltsame Zeiten. Seltsames Tiktok.
Arctic Monkeys chart twice — with “505” and “I Wanna Be Yours” on Spotify’s Global Top 50 from November 11, 2025.
Wenn ein Song erstmal in die oberen Riegen des Charterfolgs aufgestiegen ist, verselbstständig sich das offenbar durch Algorithmusempfehlungen.
Schön, werden/bleiben Arctic Monkeys durch Erfolge alter Songs, die sie nie beworben haben, reich und können sich ganz darauf konzentrieren durch kreative neue Alben für Aufruhr zu sorgen.
Ich mag die Songs, aber unter Signature-Songs verstehe ich etwas anderes. „505“ und „I Wanna Be Yours“ wären wohl auch nicht in meiner Top 20.
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Dirty, dirty feet from the concert in the grass / I wanted to believe that freedom there could last (Willy Mason)Detlef Diederichsen in der taz über KI in der Popmusik:
(…) der Musikproduzent und Autor Johann Scheerer fordert als Gegengift „eine klare Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten“ und „eine musikalische Gegenbewegung, die schätzt, was wir an Musik lieben: das Menschliche, das Unerwartete, das Überraschende“.
Ich fürchte, dass viele Leute genau diese Dinge an Musik stören. Mehr noch als bei der Produktion von Me-too-Musik, die sich innerhalb der Grenzen altbewährter und eigentlich auserzählter Genres wie Schlager, Country oder Indie-Rock bewegt, liegt das große Geschäft für KIs in instrumentaler Friseursalon- und Fitnessstudio-Muzak. Kunst interessiert nur eine verschwindende Minderheit.
Das war aber schon immer so. Seit die Musik zu einem Wirtschaftszweig geworden ist, in dem sich viel Reibach machen lässt, war – Verzeihung – Scheißmusik die Norm und Kunst die Abweichung. Ob diese Scheißmusik nun von Menschen oder KIs produziert wird, ist doch eigentlich herzlich egal.
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“There are legends of people born with the gift of making music so true it can pierce the veil between life and death. Conjuring spirits from the past and the future. This gift can bring healing—but it can also attract demons.” (From the movie Sinners by Ryan Coogler)DD der Jüngere: „Seit die Musik zu einem Wirtschaftszweig geworden ist, in dem sich viel Reibach machen lässt, war – Verzeihung – Scheißmusik die Norm und Kunst die Abweichung. Ob diese Scheißmusik nun von Menschen oder KIs produziert wird, ist doch eigentlich herzlich egal.“
Na ja. Zum einen ermöglicht es KI, die Produktionskosten von Scheißmusik zu senken und mehr Scheißmusik in den Markt zu drücken als je zuvor. Unsere Aufgabe als Musikliebhaber, die „Nadeln im Heuhaufen“ zu finden, wird nicht einfacher, wenn dieser Haufen immer größer wird. Zum anderen ist es deshalb nicht egal, weil Einkommensmöglichkeiten für Musiker wegfallen. Die meisten Musiker brauchen mehrere Einkommensquellen, weil sie von keiner einzelnen leben können – und die Möglichkeit, sich durch Produktion von Gebrauchsmusik ein Zubrot zu verschaffen, wird in Zukunft wegfallen. Es wird absehbar noch schwerer werden, sich als Musiker ökonomisch über Wasser zu halten, und das beeinträchtigt dann langfristig auch die Kunstproduktion. Außerdem wird das Handwerk des Musikschaffens entwertet, wenn man mit einer Software in Minutenschnelle Tracks schaffen kann, die ordentlich klingen.--
To Hell with PovertyHerr Diederichsen wie immer sehr meinungsstark:
„… löst bei den Interessenverbänden der Musikwirtschaft den Inkasso-Reflex aus.“
und
„… der Musikwirtschaft ist eh alles egal, solange Geld fließt.“Scheint soweit korrekt zu sein. Habe neulich Folgendes von Frank Ramond gelesen:
„Gleichzeitig sehe ich die Betreiber von Plattformen, die unsere Musik für das Training
ihrer KI-Systeme genutzt haben, in der Verantwortung, uns angemessen an ihren Erlösen
zu beteiligen.“
Quelle: https://gema-politik.de/3-fragen-an-frank-ramond-zu-ki/--
Free Jazz doesn't seem to care about getting paid, it sounds like truth. (Henry Rollins, Jan. 2013)icculus66Herr Diederichsen wie immer sehr meinungsstark: „… löst bei den Interessenverbänden der Musikwirtschaft den Inkasso-Reflex aus.“ und „… der Musikwirtschaft ist eh alles egal, solange Geld fließt.“ Scheint soweit korrekt zu sein.
Kommt drauf an, scheint mir. Ich glaube nicht, dass „die Musikwirtschaft“ homogen genug für diese Aussage ist. Immerhin gibt es einen beachtlichen Teil der Musikwirtschaft, mit Stars, Livemusik und „verwertbaren“ Stücke und Aufnahmen Geld verdient.
Wenn für Musik das gleiche gilt wie für Texte (anyone?), dann kann man für KI-generierte Musik keine Urheberrechte geltend machen – und das ist auch für „die Musikwirtschaft“ ein Problem.
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Reality is that which, when you stop believing in it, doesn't go away. Reality denied comes back to haunt. Philip K. Dickicculus66Herr Diederichsen wie immer sehr meinungsstark:
„… löst bei den Interessenverbänden der Musikwirtschaft den Inkasso-Reflex aus.“
und
„… der Musikwirtschaft ist eh alles egal, solange Geld fließt.“
Scheint soweit korrekt zu sein. Habe neulich Folgendes von Frank Ramond gelesen:
„Gleichzeitig sehe ich die Betreiber von Plattformen, die unsere Musik für das Training
ihrer KI-Systeme genutzt haben, in der Verantwortung, uns angemessen an ihren Erlösen
zu beteiligen.“
Quelle: https://gema-politik.de/3-fragen-an-frank-ramond-zu-ki/Die Frage nach den Trainingsdaten geht ja über die Musik hinaus, da gibt es in den USA ja auch schon Klagen die KI-Betreiber.
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If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.Ich geb der Scheisse keine 5 Jahre, dann hat sie alle Pferde totgeritten. Sogar Taylor Swift. Nur wir hören dann noch die Beatles und die Stones. A melancholic being alone…
The House Of Love – Beatles And Stones (Video)
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Beiträge nicht KI- generiert Contre la guerreEs ist für Musikschaffende in der Tat hart, dass jetzt Menschen, die nie in diesem Metier tätig waren, ankommen und strahlend stolz präsentieren („Schon cool, oder?“) was die KI für sie ausgespuckt hat. Das einzige, was wir (noch!) haben, ist dass wir Momente mit Livemusik schaffen können und dass Menschen diese Momente als besonders und wertvoll wahrnehmen. Im Produktionsbereich wird es sehr beliebig – Ausnahmen außen vor gelassen…
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Staring at a grey sky, try to paint it blue - Teenage Blue -
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