Musik im Wandel der Zeit: Wie Musik sich verändert

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  • #10607283  | PERMALINK

    nicht_vom_forum

    Registriert seit: 18.01.2009

    Beiträge: 2,857

    albertoMir fallen zum Thema zwei Phänomene ein:1. Es ist mittlerweile allgemein anerkannt, dass die früher als mainstreamig abgetanen Abba heute, wären sie Newcomer, Schwierigkeiten hätten, ihre damaligen Hits im Radio unterzubringen, weil diese aus heutiger Sicht zu kompliziert wären. Dies lässt darauf schließen, dass Musik heute von irgendwem festgelegte Standards erfüllen muss, um wahrgenommen zu werden, während früher Kreativität und Überraschendes goutiert wurden.

     
    Davon bin ich wirklich nicht überzeugt. Schon die Frage, wie man „kompliziert“ definiert, wird da m. E. zum Problem. Wenn man sich nur auf die Merkmale Melodie oder Harmonik beschränkt, mag diese These ja noch einigermaßen vertretbar sein, aber das ist ja nicht alles. Ein großer Teil der aktuellen Pop-Musik ist beispielsweise bei Aspekten wie Rhythmik, den verwendeten Klangfarben oder der Verwendung von Dissonanzen wesentlich vielseitiger und komplexer als die (Mainstream-)Musik der Abba-Zeit. So manches, was „früher“ (sagen wir mal im letzen Jahrtausend) klanglich nur irgendwo in relativ kleinen Subkulturen zu finden war, findet sich inzwischen -zumindest in Elementen- in großen Teilen der Mainstream-Musik wieder[1].

    Dazu kommt, dass man einen recht offensichtlichen Fehler macht, wenn man die Leuchttürme der früheren Mainstreammusik mit der gesamten aktuellen Mainstreammusik vergleicht. Es gab ja „früher“ nicht nur Abba sondern beispielsweise auch massenhaft simple Schlager. Und pures Namen-Nennen bringt die Diskussion an der Stelle auch (egal in welche Richtung) nicht weiter. Da kann jedes beliebige Beispiel mit einem zumindest diskusswürdigen Gegenbeispiel gekontert werden.

    [1] Das geht z.B. schon bei Gruppen wie den Fantastischen Vier[2] los.
    [2] Bevor das missverstanden wird: Ich nehme sie als Beispiel, weil sie eben gerade nicht zu irgendeiner musikalisch anspruchsvollen Subkultur gehören (oder als Beispiel für aktuellen Deutsch-Hiphop geeignet sind), sondern inzwischen mitten im Formatradio-Mainstream zu finden sind und eindeutig massenkompatible Popmusik machen.

    --

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    #10612117  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 67,959

    demonIm Jahr 2017 hat in den USA erstmals RnB/Hip-Hop das Genre Rock an Popularität übertroffen und ist das am meisten gehörte Genre. (Quelle)
    Mal abgesehen von der Frage, ob es Sinn macht, (Contemporary) RnB und Hig-Hop in einen Topf zu werfen… Das passt für mich zu der Aussaage, dass Bild einer immer weniger abwechslungsreichen und immer weniger kreativen Musik, jedenfalls was Hip-Hop angeht.

    Kann ich so überhaupt nicht unterschreiben, man muss hier deutlich zwischen Mainstream und „Underground“ unterscheiden. Es gibt in der US-Szene viele kreative und musikalisch ambitionierte Rap-Acts, die auch durchaus von Genre-Fans und Kritikern wahrgenommen werden, doch nur wenige davon werden so erfolgreich wie Kendrick Lamar. Dass es Brockhampton mit ihrem ersten Major-Release vor einigen Wochen auf Platz 1 der Album-Charts einstiegen, ist der Lichtblick des Jahres, die Billboard-Charts werden ansonsten derzeit von völlig austauschbaren und eintönigen Trap-Produktionen dominiert, und zwar so stark, dass daneben kaum noch etwas anderes gedeiht.

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    #10612123  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 67,959

    go1 Worin siehst Du diesen Wert? Die „one-note-melody“ selbst ist ja nur noch ein Baustein im Track-Gefüge und hat keinen besonderen Eigenwert mehr.

    Deswegen hatte ich ja den Beitrag von Holistic Songwriting verlinkt. Seine These kurzgefasst: Der klassische Pop war musikalisches „overacting“ mit großen Melodiebögen und Arrangements, das dem Hörer wenig Raum für eigene Gedanken und Emotionen ließ. Analog zu Kino-Produktionen gilt im Pop seiner Einschätzung nach seit etwa 10 Jahre das Prinzip des Understatements und der Reduktion, das dem Hörer Raum lässt, die Leerstellen selbst zu füllen. Er zitiert die Aussage eines Filmmachers, dass man dem Publikum nicht „4“ geben solle, sondern „2+2“. Allerdings funktioniere das nur, wenn man wie Taylor Swift das Prinzip wirklich verstanden hat.

    Die These enthält sicher mindestens ein Körnchen Wahrheit und führt auch weiter als das Klagelied darüber, dass es den klassischen Pop-Song nicht mehr gibt. Es gibt ihn durchaus noch, aber er findet nur noch selten den Weg ins öffentliche Bewusstsein. Ich halte ihm ja auch die Treue, aber die Zeiten ändern sich nun mal.

    --

    #10612129  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 67,959

    In der Einleitung zu seinem Review des aktuellen Maroon 5-Hits formuliert Todd In The Shadows eine steile These, die ich sehr anregend finde: Der Niedergang des klassischen Pop-Hits – es geht hier um den Mainstream und die spezifische US-Sicht! – sei eine Folge des Aufstiegs der Streaming-Dienste, denn anders als einst Radio, MTV, MP3s und auch noch Youtube sind Spotify & Co. nicht „Single“-orientiert – vielmehr sind Alben die harte Währung des Streaming-Zeitalters.

    Was man auf jeden Fall feststellen kann, dass der technische Wandel auch das Albumformat wieder einmal verändert hat. Die Vinyl-LP etablierte die 45-Minuten-Spiellänge, das CD-Zeitalter brachte die Tendenz zur vollen Ausschöpfung der Spielzeit von ca. 75 Minuten und immer längeren Verwertungszyklen von 3 und mehr Jahren bei Mainstream-Acts. Das können sich heute nur noch die Ed Sheerans und Adeles leisten, der Trend geht dagegen inzwischen zu „Mini-Alben“ mit 30 Minuten Laufzeit und wieder deutlich schnelleren Veröffentlichungstakte.

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    #10612167  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 4,202

    herr-rossi
    Deswegen hatte ich ja den Beitrag von Holistic Songwriting verlinkt. Seine These kurzgefasst: Der klassische Pop war musikalisches „overacting“ mit großen Melodiebögen und Arrangements, das dem Hörer wenig Raum für eigene Gedanken und Emotionen ließ. Analog zu Kino-Produktionen gilt im Pop seiner Einschätzung nach seit etwa 10 Jahre das Prinzip des Understatements und der Reduktion, das dem Hörer Raum lässt, die Leerstellen selbst zu füllen. Er zitiert die Aussage eines Filmmachers, dass man dem Publikum nicht „4“ geben solle, sondern „2+2“. Allerdings funktioniere das nur, wenn man wie Taylor Swift das Prinzip wirklich verstanden hat. Die These enthält sicher mindestens ein Körnchen Wahrheit und führt auch weiter als das Klagelied darüber, dass es den klassischen Pop-Song nicht mehr gibt. Es gibt ihn durchaus noch, aber er findet nur noch selten den Weg ins öffentliche Bewusstsein.

     
    Der letzte Punkt ist unstrittig: Es gibt alles noch (in irgendwelchen Nischen); nichts, was in der Popmusik einmal erfolgreich war, verschwindet je wieder ganz. Aber zum ersten Punkt muss ich sagen: Die Worte habe ich wohl gehört (ich hatte mir das verlinkte Video ja angeschaut), allein mir fehlt der Glaube. Ich halte das für eine schlaue Rechtfertigung von seelenlosem Plastik-Pop, wenn ich mal polemisch werden darf: Ausdruckslos heißt jetzt „Understatement“ und nichtssagend heißt „reduziert“. Schon die These, klassischer Pop hätte dem Hörer wenig Raum für eigene Gedanken und Emotionen gelassen, ist schräg. Selbst wenn die Künstler genau wissen, welche Wirkung sie erzielen wollen, erzeugen die Hörer ihre Gefühle und Assoziationen selbst – das war immer so und geht gar nicht anders. Ein George Jones kann noch so ausdrucksstark singen, der Hörer muss die Gefühle schon selbst nachempfinden, sonst bleibt es bei einer Manier oder einer Technik. Und noch die simpelsten lyrics versteht jeder vor dem Hintergrund seiner eigenen Lebenserfahrung (oder überhaupt nicht). Musik kann immer nur das zum Schwingen bringen, was man in sich hat, auch wenn es im eigenen Alltag sonst nicht zum Vorschein kommt. Dass man bei Taylor Swift jetzt mehr Raum hätte, „die Leerstellen selbst zu füllen“ als bei älterer Popmusik – das heißt meines Erachtens nur, dass weniger geboten oder gestaltet wird. Aber da kann ich nicht wirklich mitreden, weil ich von „Taytay“ nur einzelne Singles kenne („Shake It Off“ und dergleichen). Die halte ich jedoch nicht gerade für Musterbeispiele von „Understatement“ und „Reduktion“ – eher schon von Ausdruckslosigkeit („Shake It Off“ scheint mir weitgehend ausdrucksfrei gesungen).

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    To Hell with Poverty
    #10612175  | PERMALINK

    mozza
    Captain Fantastic

    Registriert seit: 26.06.2006

    Beiträge: 52,806

    Sehr guter Beitrag, @go1

    Kann ich überwiegend so unterschreiben.

    Ich habe die Vermutung, dass seit geraumer Zeit eine weitgehende Melodie-Knappheit im weiten Feld des POP vorherrscht, die entweder auf eine bewusste Ästhetik zurückzuführen ist (deren Antrieb zu hinterfragen ist) oder aber einfach auf Schwächen in der Melodiefindung zurückzuführen ist. An die Stelle von Melodien treten dann andere „Zutaten“. Beat, Produktion, Attitude etc.

    Ich muss ehrlicherweise hinzufügen, dass ich ein überaus altmodischer / konventioneller Musikhörer bin. Für mich ist die Melodie mit Abstand am wichtigsten. Das musikalische Arrangement (inkl. Gesang) kommt dann als zweites.

    zuletzt geändert von mozza

    --

    your mind starts to a-screamin' that you ain't the one
    #10612177  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 4,202

    herr-rossiIn der Einleitung zu seinem Review des aktuellen Maroon 5-Hits formuliert Todd In The Shadows eine steile These, die ich sehr anregend finde: Der Niedergang des klassischen Pop-Hits – es geht hier um den Mainstream und die spezifische US-Sicht! – sei eine Folge des Aufstiegs der Streaming-Dienste, denn anders als einst Radio, MTV, MP3s und auch noch Youtube sind Spotify & Co. nicht „Single“-orientiert – vielmehr sind Alben die harte Währung des Streaming-Zeitalters.

    Normalerweise nennt man ja die Playlist und nicht das Album als „Währung des Streaming-Zeitalters“. Hat Todd diese These denn belegt? Weiß man etwa, wie groß der Anteil der komplett gehörten Alben an allen Streaming-Aktivitäten ist?

    EDIT:
    Das ist übrigens ein gekonnter Verriss. Aber in seiner Einleitung hat Todd mal eben vergessen, dass es nicht nur Alben und Singles gibt und das Hörverhalten sich „individualisiert“ hat.

    zuletzt geändert von go1

    --

    To Hell with Poverty
    #10612181  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 4,202

    mozzaIch habe die Vermutung, dass seit geraumer Zeit eine weitgehende Melodie-Knappheit im weiten Feld des POP vorherrscht, die entweder auf eine bewusste Ästhetik zurückzuführen ist (deren Antrieb zu hinterfragen ist) oder aber einfach auf Schwächen in der Melodiefindung zurückzuführen ist. An die Stelle von Melodien treten dann andere „Zutaten“. Beat, Produktion, Attitude etc.

    Ich musste vor kurzem wieder an die „one-note-melodies“ denken, als ich eine Folk-Version von „We Are Family“ (Sister Sledge) gehört habe. „We are family / I’ve got all my sisters with me“ ist ja keine Melodie im eigentlichen Sinne, sondern ein „chant„. Unter der Disco-Kugel, über einem Disco-Beat kommt das gut, in einem Folk- oder Popsong dagegen wirkt es platt. Von daher kommt es auf den Kontext an. Dance-Tracks brauchen nicht unbedingt Melodien, und wenn der Groove gut ist, macht es nicht so viel aus, ob die Vokalisten nun singen, rufen oder rappen oder nur als gesampelte Dialog-Fetzen auftreten. Wenn es also Tanzmusik sein soll…

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    To Hell with Poverty
    #10612183  | PERMALINK

    mozza
    Captain Fantastic

    Registriert seit: 26.06.2006

    Beiträge: 52,806

    Sehe ich auch so.

    Beim Tanzen kommt es ja grundsätzlich mehr auf den Rhythmus (und die Stimmung) an als auf die Melodie. ;-)

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    your mind starts to a-screamin' that you ain't the one
    #10615839  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
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    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 67,959

    @go1: Todds These ist so falsch und richtig bzw. so gut und schlecht belegt wie alle anderen Aussagen zum Wandel des Musikkonsums und der Musikproduktion im Zeitalter des Streamings. Für mich sind solche „steilen Thesen“ gegen den Deutungsmainstream aber wichtig, um den sich zur Zeit vollziehenden Wandel wirklich zu durchdenken.

    Was Taylor betrifft: „Shake It Off“ ist sicher der angreifbarste Track des Albums. Aber wenn beispielsweise Blank Space kein grandios geschriebener und minimalistisch auf den Punkt produzierter Pop-Track ist, dann weiß ich auch nicht weiter.:) Dass Taylor keine besonders eindrucksvolle Sängerin ist, geschenkt.

    @mozza: Melodie ist keine gegebene Größe, die vorhanden ist oder nicht. Was Du als besonders melodisch empfindest, ist ganz wesentlich von Deinen Lieblingskünstlern und Deiner Hörerfahrung geprägt. Deswegen entgeht Dir oft der Melodiereichtum auf von mir gerade dafür geschätzten Alben.;) Du unterschätzt auch konsequent die Bedeutung der gesanglichen Interpretation, des Arrangements und der Produktion, die aus einer Komposition erst etwas machen, das heraussticht und wodurch ein Song zum Klassiker wird. Wer würde sich heute etwa an „I Heard It Through The Grapevine“ erinnern, wenn es nur die Gladys Knight-Version gäbe, die eine okaye, aber nicht sonderlich originelle Aretha Franklin-Impression ist, und nicht die von Marvin Gaye mit dem legendären Intro? Oder vergleiche die Erstveröffentlichungen von „Take On Me“ und „West End Girls“ mit den Hitfassungen.

    --

    #10615845  | PERMALINK

    mozza
    Captain Fantastic

    Registriert seit: 26.06.2006

    Beiträge: 52,806

    Eine Melodie ist eine Abfolge von Tönen.

    Gesang, Interpretation, Arrangement, Produktion kommen hinzu. Ich sage nicht, dass diese unwesentlich sind. Aber für mich kommt nun mal zu erst die Melodie.

    --

    your mind starts to a-screamin' that you ain't the one
    #10615849  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
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    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 67,959

    Etwas off topic, dann aber auch wiederum nicht: Das derzeit auch in seriösen Medien vorherrschende Narrativ vom Niedergang der Pop-Musik ist nicht zuletzt auch von Alt Rights wie der britischen InfoWars-Dreckschleuder Paul Joseph Watson mitformuliert worden. Er hantiert in seinem vielfach abgekupferten Clip gleich zu Beginn mit der Behauptung, dass es hier nicht um Meinungen ginge, sondern um objektivierbare Fakten. Eine unaufgeregte, aber treffende Gegenkritik bietet beispielsweise der Alt Right-Kritiker Shaun.

    --

    #10615853  | PERMALINK

    mozza
    Captain Fantastic

    Registriert seit: 26.06.2006

    Beiträge: 52,806

    Paul Joseph Watson meint das, was er im Clip verkündet, niemals ernst. Achte mal auf seine Augen.

    --

    your mind starts to a-screamin' that you ain't the one
    #10615857  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
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    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 67,959

    mozza Eine Melodie ist eine Abfolge von Tönen.

    Ach, was.;) Sie sind eine wichtige Zutat, aus der man etwas backen kann. Aber die anderen Zutaten, die Zubereitung und Deine Vorkenntnisse/Präferenzen/Erwartungen entscheiden ganz wesentlich darüber mit, ob Du diese Melodie schließlich als besonders gelungen/eingängig/schön/ergreifend/whatever wahrnimmst oder nicht, ob Du sie noch nach 20 Jahren summst oder sofort wieder vergisst.

    Zu PJW: Keine Ahnung, vielleicht spielt er seine Rolle wie ein klischeemäßiger amerikanischer TV-Prediger, weil man damit Geld verdienen kann, aber viele nehmen das für bare Münze.

    --

    #10615859  | PERMALINK

    mozza
    Captain Fantastic

    Registriert seit: 26.06.2006

    Beiträge: 52,806

    Ich falle auf jede Melodie rein, die mir gefällt.

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    your mind starts to a-screamin' that you ain't the one
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