Mel Powell – Anything Goes

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    redbeansandrice

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    Aus dem Hör-Thread kopiert (12.6.) – zuviel gute Information, die dort für immer versenkt würde (gtw)

    093524.jpg

    Mel Powell Trio – Borderline

    hatte ich bis vorhin null auf dem Schirm und ist ganz fantastisch! Ein Trio von ts/p/d mit Paul Quinichette, Mel Powell und Bobby Donaldson 1954… Powell war zu dieser Zeit bereits sowohl klassischer Komponist als auch Swingpianist… das heisst zum einen, dass er es prima hinkriegt, den Raum auch ohne Bass zu füllen, und zum anderen, dass das Programm schön abwechslungsreich gestaltet ist, Swing eine Spur Latin, und auch ein paar etwas abwechslungsreichere Kompositionen (zB Quin and Sonic, das fast ein bißchen an Milhaud oder so erinnert) – mit Bop hat das meiste wenig zu tun, moderner Swing trifft es eher… und Paul Quinichette (ein Lieblingstenorist) hab ich selten in so einem interessanten Setting gehört, das so perfekt zu ihm passt

    Ich zitier mal noch Evensmoo als zweite Meinung:

    „The wizard Mel Powell’s two trio recordings for Vanguard are among the most thrilling jazz performances of the early fifties! PQ has the honour of taking part in one of them, and he shows his gratitude by bringing out the best he has got. He plays with a smoother tone than usual, is completely relaxed, utterly sensitive to the delicate yet very demanding piano accompaniments; „solo“ here might as well often be labelled „duet“. All titles are utterly interesting one way or the other, but to make two choices; play the Powell original „… Sonic“ and then „If Dreams …“ in a pleasant medium tempo. If you were not a PQ fan before, you are now!!“

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    gypsy-tail-wind
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    Evensmo ist putzig :-)

    Hab die sieben Tracks auf einer der beiden Ace/Vanguard-CDs von Mel Powell, die ich letztes Jahr mal für Kleingeld kaufen konnte – grad hervorgeholt, die höre ich mir später mal an! Im Normalfall sind auf diesen Compilations kaum komplette Sessions/Alben zu finden, aber die scheint so gut zu sein, dass man eine Ausnahme machte!

    Hier gibt es eine Besprechung der CD:
    http://jazztimes.com/articles/10859-it-s-been-so-long-mel-powell

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #133: Revivals in den 90ern und eine Neuheit aus der Romandie - 14.6., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #7: tba | No Problem Saloon, #29: tba
    #9843079  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    redbeansandrice

    Mel Powell Trio – Borderline

    hatte ich bis vorhin null auf dem Schirm und ist ganz fantastisch! Ein Trio von ts/p/d mit Paul Quinichette, Mel Powell und Bobby Donaldson 1954… Powell war zu dieser Zeit bereits sowohl klassischer Komponist als auch Swingpianist… das heisst zum einen, dass er es prima hinkriegt, den Raum auch ohne Bass zu füllen, und zum anderen, dass das Programm schön abwechslungsreich gestaltet ist, Swing eine Spur Latin, und auch ein paar etwas abwechslungsreichere Kompositionen (zB Quin and Sonic, das fast ein bißchen an Milhaud oder so erinnert) – mit Bop hat das meiste wenig zu tun, moderner Swing trifft es eher… und Paul Quinichette (ein Lieblingstenorist) hab ich selten in so einem interessanten Setting gehört, das so perfekt zu ihm passt

    Ich zitier mal noch Evensmoo als zweite Meinung:

    „The wizard Mel Powell’s two trio recordings for Vanguard are among the most thrilling jazz performances of the early fifties! PQ has the honour of taking part in one of them, and he shows his gratitude by bringing out the best he has got. He plays with a smoother tone than usual, is completely relaxed, utterly sensitive to the delicate yet very demanding piano accompaniments; „solo“ here might as well often be labelled „duet“. All titles are utterly interesting one way or the other, but to make two choices; play the Powell original „… Sonic“ and then „If Dreams …“ in a pleasant medium tempo. If you were not a PQ fan before, you are now!!“

    Hab auch die von „gypsy“ genannten CD – werde dies bei meiner nächsten „Innenstadtexkursion“ auf die Mitnehmliste setzen ….

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    #9843081  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    gypsy tail windEvensmo ist putzig :-)

    Hab die sieben Tracks auf einer der beiden Ace/Vanguard-CDs von Mel Powell, die ich letztes Jahr mal für Kleingeld kaufen konnte – grad hervorgeholt, die höre ich mir später mal an! Im Normalfall sind auf diesen Compilations kaum komplette Sessions/Alben zu finden, aber die scheint so gut zu sein, dass man eine Ausnahme machte!

    Hier gibt es eine Besprechung der CD:
    http://jazztimes.com/articles/10859-it-s-been-so-long-mel-powell

    bin inzwischen im vierten Durchlauf und bin weiterhin schwer begeistert… der Jazztimes Reviewer hat schon recht, dass Stan Getz als Saxophonist zwar irgendwie naheliegender wäre, aber dass Quinichette gerade deshalb eine geniale Wahl ist … grad weil er ein bißchen schläfrig und durch den Wind wirkt ohne deshalb weniger genial zu sein… Chuck Nessa hat sich auf .org irgendwann ein dreites Album aus der Serie mit Lee Konitz gewünscht – das wäre in der Tat sehr interessant gewesen. Das tatsächliche Schwesteralbum mit Ruby Braff statt Quinichette hab ich auch grad schon gehört, auch sehr gut, aber momentan bevorzuge ich noch Borderline. Evensmos Lieblingstracks teil ich, würd aber noch die lange Version von What’s Newdazunehmen

    --

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    #9843083  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    redbeansandricebin inzwischen im vierten Durchlauf und bin weiterhin schwer begeistert… der Jazztimes Reviewer hat schon recht, dass Stan Getz als Saxophonist zwar irgendwie naheliegender wäre, aber dass Quinichette gerade deshalb eine geniale Wahl ist … grad weil er ein bißchen schläfrig und durch den Wind wirkt ohne deshalb weniger genial zu sein… Chuck Nessa hat sich auf .org irgendwann ein dreites Album aus der Serie mit Lee Konitz gewünscht – das wäre in der Tat sehr interessant gewesen. Das tatsächliche Schwesteralbum mit Ruby Braff statt Quinichette hab ich auch grad schon gehört, auch sehr gut, aber momentan bevorzuge ich noch Borderline. Evensmos Lieblingstracks teil ich, würd aber noch die lange Version von What’s Newdazunehmen

    Interessante Idee mit Lee Konitz – hatte ich nicht mitgekriegt. Das Trio mit Braff gibt es auch komplett auf der anderen Mel Powell Ace/Vanguard-CD, die ich hier habe, „The Best Things In Life“. Die anderen Alben sind allesamt nicht komplett (wobei von „Mel Powell Septet“ wohl nur ein klassik oder third stream-Track fehlt): „The Mel Powell Bandstand“, „Mel Powell Septet“, und „Out on a Limb“.

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    #9843085  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    bin auch schon am überlegen, wie ich meinen Stream hier am besten ersetze… auf der Avid DoppelCD von Powell hat man offenbar immerhin vier komplette Alben, und die beiden essentiellen direkt vorne auf der ersten CD in einem Stück… (die interessanteste Session vom Rest, eine halbe Albumseite Braff/Powell/Donaldson + Pettiford/Skeeter Best gibt es dann auf CD 2 ab dem zweiten Track). Das scheint mir momentan gescheiter als die Vanguard CDs (Real Gone Jazz steht nicht zur Debatte)

    http://www.musicweb-international.com/jazz/2012/Mel_Powell_AMSC1063.htm

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    #9843087  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Ist halt zu bedenken, dass Avid wohl wie üblich Vinyl-Rips verkauft, Ace so denn noch vorhanden an die Vanguard-Masters oder Kopien derselben herankommt. Die drei Sessions für Capitol (im „Classic Capitol Jazz Sessions“-Mosaic-Set zu finden) muss ich auch mal wieder anhören, habe sie als nicht sonderlich gelungen bzw. stark schwankend in Erinnerung.

    EDIT: grad geguckt, in den tollen Booklets (mit einigen Photos und ziemlich viel Text) steht tatsächlich: „engineered for release … from the original analog tapes“ und mehr (Jeff Zaraya ist der Name, der bei den Pünktchen steht, sagt mir nichts, dazu noch weiteres über die Transfers auf Digital, aber das verstehe ich alles nicht wirklich).

    Gerade bin ich noch bei den letzten Minuten der tollen Barry Guy-Box, gab mal ne längere Pause zwischendurch.

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    #9843089  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    gypsy tail windIst halt zu bedenken, dass Avid wohl wie üblich Vinyl-Rips verkauft, Ace so denn noch vorhanden an die Vanguard-Masters oder Kopien derselben herankommt. Die drei Sessions für Capitol (im „Classic Capitol Jazz Sessions“-Mosaic-Set zu finden) muss ich auch mal wieder anhören, habe sie als nicht sonderlich gelungen bzw. stark schwankend in Erinnerung.

    EDIT: grad geguckt, in den tollen Booklets (mit einigen Photos und ziemlich viel Text) steht tatsächlich: „engineered for release … from the original analog tapes“ und mehr (Jeff Zaraya ist der Name, der bei den Pünktchen steht, sagt mir nichts, dazu noch weiteres über die Transfers auf Digital, aber das verstehe ich alles nicht wirklich).

    tolle booklets klingt natürlich gut, andererseits, um von hier zu zitieren:
    http://www.organissimo.org/forum/index.php?/topic/6591-ruby-braff/

    „Though maddeningly programmed, the Vanguard Mel Powell discs contain prime Braff.“
    „The sound is terrific on the Vanguard reissues and we won’t likely get „corrected“ versions. Buy ‚em all and make your own cdrs.“

    klingt jetzt auch nicht gerade einladend – zu meinen Hörgewohnheiten passt Avid wohl in diesem Fall besser, eigene umsortierte CDRs seh ich mich nicht anfertigen, und der Avid Sound bei Spotify war total ok, dann wird er es auf CD wohl auch sein…

    --

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    #9843091  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    redbeansandrice
    klingt jetzt auch nicht gerade einladend – zu meinen Hörgewohnheiten passt Avid wohl in diesem Fall besser, eigene umsortierte CDRs seh ich mich nicht anfertigen, und der Avid Sound bei Spotify war total ok, dann wird er es auf CD wohl auch sein…

    ok, hab jetzt den Spotify Gegentest gemacht, und musste erkennen, dass die Vanguard streams doch ganz erheblich besser klingen als die von Avid… aber dass die Tracks auf diesen CDs beliebig durcheinander gewürfelt sind, ist schon bitter… Lösung wird sein, dass ich mir eine Spotify Playlist mit den beiden Alben in der richtigen Reihenfolge zusammenklicke, das ist immer noch bequemer als CDs wo man selber nachbrennen muss…

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    #9843093  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    redbeansandricetolle booklets klingt natürlich gut, andererseits, um von hier zu zitieren:
    http://www.organissimo.org/forum/index.php?/topic/6591-ruby-braff/

    „Though maddeningly programmed, the Vanguard Mel Powell discs contain prime Braff.“
    „The sound is terrific on the Vanguard reissues and we won’t likely get „corrected“ versions. Buy ‚em all and make your own cdrs.“

    klingt jetzt auch nicht gerade einladend – zu meinen Hörgewohnheiten passt Avid wohl in diesem Fall besser, eigene umsortierte CDRs seh ich mich nicht anfertigen, und der Avid Sound bei Spotify war total ok, dann wird er es auf CD wohl auch sein…

    Ich hab auch kein Problem mit Avid – kenne allerdings seit 2012 oder so keine neuen Releases mehr. Bis dahin waren sie jedenfalls ehrlich und fertigten wirklich ihre eigenen LP-Transfers in halbwegs anständiger Qualität an. Aber in diesem Fall bleibe ich wohl bei den Ace/Vanguard-CDs (von denen ich insgesamt ein halbes Dutzend habe, und klar sind sie irgendwie ärgerlich, aber ich hab so viel Musik da, wenn mal irgendwo ein paar Stücke fehlen ist das wohl verkraftbar … von Braff hätte ich allerdings gerne mehr, die Liste da im Org-Thread ist beachtlich).

    Jetzt läuft:

    Es gibt da drei Stücke von „Mel Powell Septet“ (mit exzellentem Edmond Hall und Buck Clayton … und ziemlich gutem Henderson Chambers an der Posaune – warum konnte der sich nie wirklich einen Namen machen?), dann ein Stück von „Mel Powell Bandstand“ (da ist übrigens dieser Johnny Glasel mit dabei, auch Jimmy Buffington, der auf dem Stück ein tolles Solo spielt, zudem Mundell Lowe), dann das ganze Album mit Paul Quinichette und Bobby Donaldson, unterbrochen von fünf Stücken von „Out On a Limb“ (von dem auf der andere CD nochmal fünf auftauchen, da fehlt also ein klein wenig was, aber wie gesagt, für mich verschmerzbar – da ist auch die Band nicht so wahnsinnig interessant, Peanuts Hucko ist der bekannteste denke ich, Arnold Fishkin und Donaldson verrichten halt ihre Arbeit, die anderen Bläser sind Al Mattaliano-t und Nick Caiazza-ts, glaub nicht dass ich von denen schon mal gehört habe – scheint irgendwie eine Dixieland-Band mit Swing-Rhythmusgruppe zu sein).

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    #9843095  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    Out on a limb hat zwei Seiten mit komplett verschiedenen Bands, du hast wahrscheinlich grad die uninteressantere Hälfte (also nicht die mit Braff und Pettiford, die wird hoffentlich auf der CD mit dem Braff Trio Album sein), aber klar kann man das vergleichsweise gut splitten… Bandstand hab ich vorhin auch gehört, das ist sicher nicht so gut wie die Trio Alben, also, nicht annähernd, schien mir aber, grad für die Zeit, einen ziemlichen Albumcharakter zu haben und hat mir schon gut gefallen.

    --

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    #9843097  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    redbeansandriceOut on a limb hat zwei Seiten mit komplett verschiedenen Bands, du hast wahrscheinlich grad die uninteressantere Hälfte (also nicht die mit Braff und Pettiford, die wird hoffentlich auf der CD mit dem Braff Trio Album sein), aber klar kann man das vergleichsweise gut splitten… Bandstand hab ich vorhin auch gehört, das ist sicher nicht so gut wie die Trio Alben, also, nicht annähernd, schien mir aber, grad für die Zeit, einen ziemlichen Albumcharakter zu haben und hat mir schon gut gefallen.

    Ja, von der Hälfte mit Braff sind auf der anderen CD fünf drauf. Gerade neigt sich das lange „What’s New“ dem Ende zu. Das ist schon sehr gut, ja! Überhaupt, ich mag Quinichette ja sowieso sehr gerne. Die eingestreuten Tracks von der „anderen“ „Out On a Limb“-Session sind verzichtbar, aber den einen Track von „Bandstand“ („When Did You Leave Heaven“) fand ich schon wegen Buffington (von dem ich sonst wohl kein einziges Solo kenne?) bemerkenswert – mal schauen, ob auf den vier Tracks auf der anderen CD noch was von ihm kommt. Ich hänge die dann also gleich an, es war die erste von Ace herausgebrachte:

    Die Traskc von „Thigamagig“ sind erneut verstreut, zwei zum Auftakt, drei zum Abschluss, zwei dazwischen … die erste Hälfe ist mit der Braff-Session von „Out On a Limb“ aufgefüllt (aber eben: auch von der Session nur fünf Tracks – deppert, die D dauert nur 62 Minuten, die zweite, die gerade ausklingt, 65 Minuten, Platz war also nicht das Problem), dann gibt es noch die erwähnten vier weiteren Stücke von „Bandstand“ und ein weiteres von „Septet“.

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    #9843099  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    bei Bandstand sind dann immerhin die 5 Instrumentaltracks vorhanden, während die zwei Tracks, die im wesentlichen die Sängerin Joan Wile featuren (My Last Millionaire und Soon) fehlen (wobei die echt nicht schlecht sind)… bei flüchtigem Durchhören gibt es noch mindestens zwei weitere Buffington Soli (auf Ezz-May und Easy Swing)… die beiden Saxophonisten auf dem Album find ich auch ganz charmant (Chuck Russo Alt und Boomie Richman Tenor, vor allem Russo), aber es macht schon Sinn, dass die nicht weltberühmt geworden sind

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    #9843101  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Boomie Richman fehlt in den Credits … Ace ist … eben nicht immer Ace, aber das ist inzwischen ja leider zur Gewissheit geworden, geahnt hatte ich es schon länger (soulpopes Kampagne zum Trotz, aber da geht es ja auch eher um Soul-Reissues, die mögen makellos(er) sein, das kann ich schlecht einschätzen). Beim einen Track auf der vorhin gehörten CD fielen mir die Saxophonisten allerdings eh nicht weiter auf, aber ich mache noch anderes nebenher.

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    #9843103  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Nachruf auf Mel Powell aus der New York Times:
    http://www.nytimes.com/1998/04/27/arts/mel-powell-atonal-composer-who-won-pulitzer-dies-at-75.html

    Und hier die Liner Notes einer New World Records-CD mit ausführlichem Text:
    http://www.newworldrecords.org/liner_notes/80616.pdf
    (die haben wohl alle Liner Notes als PDFs online)

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