1. The black of my eyes
2. You’re an animal now
3. Time is a train
4. Beautiful blue
5. Lucy
6. E.V.I.L.
7. Anything, as long as it’s black
8. Lashes
9. Alone
10. The end of the day
Zugegeben, das Cover ist nicht besonders reizvoll und erinnert mich an die Smoke Fairies (wo Medicine boy auf ihren bisherigen Singles doch speziell bei „E.V.I.L.“ den perfekten Guss geschaffen haben), die Kreativität der Band aus Südafrika ist hingegen wirklich betörend. Ich habe Medicine boy m.W. einst durch einen Hinweis von DE einmal aufgeschnappt und war sofort von Ihrer damaligen Single „The villain“ verzaubert. Viel haben die beiden bislang nicht veröffentlicht, bezieht man die Tracks des kommenden Albums mit ein, sind es nichtmal zwei Dutzend (darunter eine wirklich schöne Coverversion von „Moonlight mile“ der Rolling Stones). Unabhängig von der schlichten Einmaligkeit von Lucy Krugers Stimme, fasziniert mich ihr Sound: Teils spröde und wüstenstaubig, dann aber auch brechend intensiv, komplex, mit einem enorm psychedelischen Unterbau – vielfarbig und intensiv. Musik wie ein Kaleidoskop. An manchen Stellen muss ich an Mazzy Star denken, an anderen fast an eine etwas reduziertere Version von Broadcast.