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Erscheint am 28.09.18 auf Sacred Bones (in den USA) und Bella Union (in Europa).
Artwork von Marissa Nadler, ko-produziert von Marissa Nadler zusammen mit Justin Raisen und Lawrence Rothman, mit Gast-Auftritten unter anderem von Angel Olsen und Sharon van Etten, der Schlagzeugerin Patty Schemel und der Harfenistin Mary Lattimore. (Ich persönlich bin froh, dass Randall Dunn diesmal nicht produziert hat; das erhöht meine Vorfreude auf das Album.)
Promo-Text:
The eighth album from Marissa Nadler, For My Crimes, is the sound of turmoil giving way to truth. The songs stare down the dark realization that love may not be enough to keep two people together through distance and differing needs. By asking these difficult questions about her relationships, Nadler has found a stronger sense of self and a sharper voice as both a songwriter and a vocalist, culminating in her most evocative entry in an already impressive discography.
Tracklist:
1. For My Crimes
2. I Can’t Listen to Gene Clark Anymore
3. Are You Really Gonna Move to the South?
4. Lover Release Me
5. Blue Vapor
6. Interlocking
7. All Out of Catastrophes
8. Dream Dream Big in the Sky
9. You’re Only Harmless When You Sleep
10. Flamethrower
11. Said Goodbye to That CarZu „Blue Vapor“ gibt es bereits ein Video (Regie: Thomas McMahan)
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WerbungAm 19.09. war Marissa Nadler zu Gast beim Soundcheck-Podcast. Sie spielte dort, live im Studio, Solo-Versionen von „For My Crimes“, „I Can’t Listen to Gene Clark Anymore“ und „Said Goodbye to That Car“ und unterhielt sich mit Gastgeber John Schaefer über das neue Album und ihre musikalischen Einflüsse (beginnt mit der Ansage ab 02:10; erster Song ab 03:00):
Den Titelsong gab es auch schon im Sommer in einer schönen Live-Version:
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To Hell with PovertyDie ersten beiden Tracks des Albums finde ich schon mal ziemlich großartig; und dass „Blue Vapor“, an Position #5, in eine andere, rockigere Richtung geht, ist auch nicht verkehrt. Nachdem ich mich für July und Strangers nicht habe begeistern können (ich gebe da Randall Dunn die Schuld, nicht Marissa Nadler), hoffe ich jetzt mal, dass es diesmal anders sein wird.
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To Hell with PovertyGefällt mir auch alles sehr gut, vor allem Blue Vapor. Ich hatte Nadler bis vor Kurzem allenfalls am Rande wahrgenommen. Im Sommer habe ich dann Strangers gehört, was mir auf Anhieb gefallen hat. Was missfällt Dir an dem Album, go1?
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Wann kommt Horst Lichter mit dem Händlerkärtchen und knallt mich ab?Ich empfinde Strangers als überproduziert und glatt. Wobei „missfallen“ vielleicht ein zu starkes Wort ist: Ich halte das Album immer noch für gut (* * *). Aber das Elegische und Dunkle und Geheimnisvolle, das ich mit Marissa Nadlers Musik verbinde, ist da schon verwässert. Frühere Alben von ihr haben bei mir einen stärkeren Eindruck hinterlassen, haben es besser verstanden, stimmungsvoll und atmosphärisch zu sein, ohne die Absicht dazu so offenkundig herauszustellen. Wahrscheinlich ist es aber ungerecht, alles auf Randall Dunn zu schieben; es sind auch definitiv nicht ihre stärksten Songs, die da auf Strangers versammelt sind. So ist es ein Album, das ich ganz gern im Hintergrund laufen habe, in das ich mich aber nicht versenken möchte.
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To Hell with Povertygo1 So ist es ein Album, das ich ganz gern im Hintergrund laufen habe, in das ich mich aber nicht versenken möchte.
Dürfte Dir bei der neuen LP anders ergehen, oder?
Die Produktion empfinde ich als ziemlich gelungen. Manchmal hat man das Gefühl, Marissa sitze mit ihrer Gitarre direkt im Raum und wenn ab und an ein wenig Begleitung hinzukommt, dann ist sie sehr wirkungsvoll, wie etwa der gespenstische Gesang von Angel Olsen beim Titeltrack.
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rakeDürfte Dir bei der neuen LP anders ergehen, oder?
Ich hoffe es, aber das Album ist noch auf dem Weg zu mir; ich werde es wohl erst am Wochenende hören (da ich es eh gekauft habe, sah ich keinen Grund, es zu streamen; es gibt so viel Musik). Deine Beschreibung klingt schon mal gut!
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To Hell with PovertyJetzt habe ich das Album endlich gehört und ich find’s ziemlich großartig – ich glaube, mir hat seit Songs III: Bird on the Water kein Marissa Nadler-Album mehr so gut gefallen. Keine Schwachstellen, mehr als eine Handvoll musterhafter Aufnahmen, und insgesamt eine schöne und stimmungsvolle Einheit. Elegien über scheiternde und gescheiterte Beziehungen, eingefasst vom Schuldeingeständnis der zum Tode Verurteilten im Titeltrack und dem Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt im autobiographischen „Said Goodbye to That Car“. Meine Hoffnungen sind erfüllt worden.
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To Hell with Poverty
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
Okayes Album. Besser als „Strangers“…aber mittlerweile klingt mir ihr Folk zu „kosmetisch“. All in all: * * * 1/2 mit guten Willen.
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xerxesmittlerweile klingt mir ihr Folk zu „kosmetisch“.
Was meinst du damit?
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
Es gibt in ihrer Musik keine wesentlichen Veränderungen nur kosmetische also nur oberflächliche Veränderungen -im Sound, in verbesserter Produktion o.ä.. So mein Eindruck und das ist ja im Grunde auch nicht schlimm. Die meisten wollen bestimmt auch noch auf Nadlers zwanzigsten Platte „mit ihr zusammen leiden“. (Nachtrag: „Oder in den Arm genommen werden“)
„Vapor“ ist btw ein sehr toller Track. Vielleicht zündet der Rest ja auch nochmal. Irgendwann. Hoffe ich.--
Marissa Nadler tröstet mich und lässt mich nicht leiden, Xerxes!
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
Oder so. Je nach Gemütslage.
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Live on KEXP:
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Wann kommt Horst Lichter mit dem Händlerkärtchen und knallt mich ab?Neuer Song, eine Co-Produktion von Marissa Nadler mit dem Musiker Lawrence Rothman (den ich nicht kenne), anläßlich des Earth Days 2020 veröffentlicht. Wäre vielleicht keine Meldung wert, aber der Track ist mit seinem Kinderchor wirklich gut.
https://www.youtube.com/watch?v=0nPE7hsr-aE
zuletzt geändert von ewaldsghost--
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