Klassik: Fragen und Empfehlungen

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  • #10978533  | PERMALINK

    yaiza

    Registriert seit: 01.01.2019

    Beiträge: 1,279

    gypsy-tail-windHm, ich sehe gerade das hier: http://www.seratemusicali.it/evento/kremerata-baltica-direttore-e-solista-gidon-kremer/?instance_id=55      Hm, wenn nur die Kremerata ein interessanteres Programm hätte … nichts gegen Haydn und Schostakowitsch, aber Weinberg hätte mich vielleicht zu einer Planungsänderung bewogen, so bleibe ich wohl

    aber trotzdem interessant und passt zur schönen Nachricht, dass sie alle Bartók-Quartette einspielen wollen… in Lettland spielen sie demnächst u.a. Bartók 2 … ich hoffe ja, dass das Konzerthaus die Kremerata (evtl. dann irgendwann auch ohne Gidon Kremer) auf dem Schirm behält … Könnte mir auch vorstellen, dass das Weinberg-Programm geändert wird, sie waren damit lange unterwegs… bei noch weiteren Terminen mit Lucas Debargue ist das Quintett in einem Arr. für Streichorch. geplant. — keine Ahnung, ob das schon viele Kammerorchester machen oder früher mal viel gemacht wurde, evtl. beleben sie diesen Bereich ja neu…

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    #10978581  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    aquoiboniste

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 47,651

    Tja, aber ich werde Herreweghe halt dennoch den Vorzug geben … die Matthäuspassion ist eins der faszinierendsten Werke aller Zeiten, das Setting in der Scala wohl nicht ideal, aber dennoch möchte ich das hören (ist auch schon seit Monaten geplant, Vorverkauf läuft allerdings erst ab März).

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #98: Tenor Giants - Paul Gonsalves (1920-1974), 10.3., 22:00; #99: 12.5., 22:00; #100: 9.6., 21:00 (2 Stunden!) | Slow Drive to South Africa, #5: tba | No Problem Saloon, #13: 28.4., 21:00 | Konzertkritiken und mehr: ubu's notizen
    #10978629  | PERMALINK

    clasjaz

    Registriert seit: 19.03.2010

    Beiträge: 1,665

    gypsy-tail-windTja, aber ich werde Herreweghe halt dennoch den Vorzug geben … die Matthäuspassion ist eins der faszinierendsten Werke aller Zeiten, das Setting in der Scala wohl nicht ideal, aber dennoch möchte ich das hören (ist auch schon seit Monaten geplant, Vorverkauf läuft allerdings erst ab März).

    Würde ich auch so machen. So gut die Kremerata Baltica ist, falls sie es noch ist, ich habe keine Ahnung, warum man z. B. Schostakowitschs 15. Streichquartett auf einmal mit Streichorchester spielen will. Weil so viele Leute zugleich an dem Ding zerren mögen? Am Ende kommt noch eine Symphonie heraus. Kremer selbst müsste wissen, dass das eigenartig ist. Und ebenso schlimm finde ich Bearbeitungen von Bartóks Streichquartetten für Streichorchester. Warum macht man das, wozu? Sollen sie vier Leute aus der Kremerata hinsetzen und das genügt – hoffentlich. Die Herrschaften damals werden schon gewusst haben, warum sie etwas für Streichquartett geschrieben haben – und nicht für den großen Auftritt.

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    #10978659  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    aquoiboniste

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 47,651

    clasjaz

    gypsy-tail-wind
    Tja, aber ich werde Herreweghe halt dennoch den Vorzug geben … die Matthäuspassion ist eins der faszinierendsten Werke aller Zeiten, das Setting in der Scala wohl nicht ideal, aber dennoch möchte ich das hören (ist auch schon seit Monaten geplant, Vorverkauf läuft allerdings erst ab März).

    Würde ich auch so machen. […] Und ebenso schlimm finde ich Bearbeitungen von Bartóks Streichquartetten für Streichorchester. Warum macht man das, wozu? Sollen sie vier Leute aus der Kremerata hinsetzen und das genügt – hoffentlich. Die Herrschaften damals werden schon gewusst haben, warum sie etwas für Streichquartett geschrieben haben – und nicht für den großen Auftritt.

    Hm, dass die mit den vier Leuten gespielt würden war allerdings nach Lektüre der Posts von @yaiza auch meine Annahme?

    Das machte das Zürcher Kammerorchester ja neulich mit Haydn und ich muss schon sagen: chapeau! Dass die vier StimmführerInnen einen so homogenen Klang hinkriegten, so eingespielt wirkten, war beeindruckend.

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    #10978677  | PERMALINK

    yaiza

    Registriert seit: 01.01.2019

    Beiträge: 1,279

    :bye: aufgrund des letzten Satzes im Ausgangspost bin ich davon ausgegangen, dass die Entscheidung „wohl“ schon getroffen war… ich wollte nur ausdrücken, dass ich die Info trotzdem interessant fand :D

    ansonsten wäre ich jetzt wie clasjaz auch davon ausgegangen, dass es sich um ein Arr. für Streichorquester handelt…  für die Kremerata wäre das nicht neu  —- die beiden Aufn. fallen mir spontan ein

    2006, DG: orchestr. Fassung der Sonate für Violine m. Kremer und Viola m. Bashmet… gefällt mir sehr; soll ja nichts ersetzen, eine schöne Ergänzung ist’s schon
    2005, ECM:  orchestr. Fassung von D887 (finde ich persönlich aber nicht so gelungen)

    Könnte sein, dass dies Kremer schon Freude bereitet — im Konzerthaus stellte er unterschiedliche Musik von Weinberg im Jahreszeiten-Konzept zusammen (Kremerata, Piano, Sopran). Das fand ich sehr gut gemacht, zumal dann auch einige unbeschwertere Stücke von Weinberg gespielt wurden, besonders halt im Frühlin u. Sommer = Vorkriegs- oder Zwischenkriegsjahre im parallelen visuellen Konzept… würde ich mir gern noch einmal anhören, dazu wäre mir Leipzig als letzter Aufführungsort aber auch zu weit…

    --

    #10978685  | PERMALINK

    yaiza

    Registriert seit: 01.01.2019

    Beiträge: 1,279

    clasjaz

    warum man z. B. Schostakowitschs 15. Streichquartett auf einmal mit Streichorchester spielen will. Weil so viele Leute zugleich an dem Ding zerren mögen? Am Ende kommt noch eine Symphonie heraus.

    z.B.

     

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    #10978739  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    aquoiboniste

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 47,651

    yaiza aufgrund des letzten Satzes im Ausgangspost bin ich davon ausgegangen, dass die Entscheidung „wohl“ schon getroffen war… ich wollte nur ausdrücken, dass ich die Info trotzdem interessant fand :D

    Ja, sorry, horrible Tage bei der Arbeit (nichts schlimmes, nur zu viel … und dann bin ich diese Woche ja einen Tag weniger dort, weil ich Donnerstag nach Wels zu Anthony Braxton gehe) und der Post ging ohne Schluss los – den hab ich inzwischen ergänzt :-)

    Das Kremerata-Programm ist wohl klassisches Tour-Zeugs … und da ist dann Weinberg halt doch nicht gut (nicht qualitativ oder wertend gemeint, versteht sich) genug.

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    #10978813  | PERMALINK

    yaiza

    Registriert seit: 01.01.2019

    Beiträge: 1,279

    Ich wünsche schonmal Glück oder eine stabile Internetverbindung für den Kartenvorverkauf…

    --

    #10978827  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    aquoiboniste

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 47,651

    yaizaIch wünsche schonmal Glück oder eine stabile Internetverbindung für den Kartenvorverkauf…

    Merci. Geht aber auch bei Opern in der Scala eigentlich immer, wenn man direkt bei Beginn online ist (hab inzwischen fünf oder sechsmal Karten gekauft, zuletzt vor ein paar Tagen für „Pelléas et Mélisande“ am Tag nach dem Konzert von Herreweghe, bis auf ein einziges Mal immer in der ersten Reihe der ersten oder der zweiten Galerie, kostet zwischen 75 und 90 Euro, je nachdem, wie mittig noch Plätze zu haben sind, vieles ist natürlich jeweils schon weg, wohl weil es diverse Abos gibt) … für ein Konzert, auch an Ostern, rechne ich erst recht mit keinen Problemen :-)

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