jazz nach dem jazz – (US-)Jazz 1975-85

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  • #10271731  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    gypsy-tail-windBin immer noch offline daheim, darum wortkarg …hoffe die gestern rasch im Büro erledigte Zügelei ist ok? Neidlingers Label hatte ich nicht auf dem Schirm … und spontan den Gedanken: Was ist das für ein Monk-Album, das ich noch nicht kenne? Aber es ist schon so: wenn man bei Arista den Pop/Jazz-Anteil weglässt: kein US-Label hat damals einen Jazzkatalog aufgebaut, den man mit Black Saint/Soul Note, Enja, Steeplechase oder natürlich ECM vergleichen könnte. Kleinlabels wie Marge/Futura haben wohl ähnlich umfangreiche Kataloge hinbekommen wie grosse US-Player … und selbst bei sehr verdienten US-Kleinlabels (Nessa) blieb der Katalog sehr überschaubar. A propos: Sackville (seltsame Mischung aus fuddy-duddy und progressivem – und aus Kanada, ich weiss), Chiaroscuro (same) … und was war mit Delmark – gab es da nal ein Loch? Nicht, oder? Das hielt sich dann ausgezeichnet und brachte auch viel tolle Musik heraus. Auf der europäischen Seite wäre wohl noch Silkheart zu nennen? Intakt ging übrigens genau 1986 los … würd ich aber nicht unbedingt neben den Blue Note-Relaunch stellen

    Nun in Europa war evidenterweise ein gesunder bzw wachsender Käufermarkt vorhanden und es gab valide Vertriebswege sowohl für die Neuerscheinungen als auch den Backkatalog …. vieler der US Musiker lebten in Europa bzw verbrachten längere Zeit hier, da sie Anerkenneung und auch Behandlung erlebten welche auf dem „domestic soil“ (wenn überhaupt) nur ansatzweise vorhanden war …. nicht zu vergessen natürlich ab der Mitte der 70ere der japanische Jazzmarkt, welcher nicht nur zu einem Fixstern qualitativer Wiederveröffentlichung, sonder auch beträchtliche Neuproduktionen ins Rennen brachte ….

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    #10275433  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    vorgartenhab jetzt schnell mal nachgesehen, welche us-label in diesem zeitraum überhaupt aktiv waren (und der zeitraum macht schon sinn, mit dem relaunch von blue note 1985 und mehreren neuen labels, cuneiform z.b.), das sind gar nicht so wenige:
    schlussphasen bei atlantic (bis 77), blue note (bis 79), impulse (bis 77), tribe (bis 77), flying dutchman (bis 76), contemporary (bis 77? oder 84?), chiaroscuro (bis 78), cti
    hochphasen bei cadence (ab 1980), concord, delmark, elektra/musician (ab 82), fantasy, galaxy, gramavision, grp, india navigation, muse (& onyx bis 78), nessa, pablo, palo alto und xanadu.
    dann gibt es noch ein paar kleine, die ich mit flüchtigem blick ganz interessant fand: adelphi, arhoolic, gunther schullers gm recordings, gnp crescendo, inner city, new world records, revelation, sunnyside (ab 82) und theresa.
    cuneiform, wie gesagt, ab 1984.
    die ursprünglichen nicht-amerikaner, vor allem denon (war das label überhaupt japanisch?), ecm, enja, minor music usw., würde ich ja eher ausklammern, weil sie für eine andere tradition oder eine andere wertschätzung stehen – aber vielleicht ist das ja quatsch. aber auf jeden fall würde ich die labels ignorieren, die nur „zuhause“ aufgenommen haben.

    Noch ein paar US-labels die mir hier einfallen (hoffe ich hab die Frage kapiert…): Nimbus West, Discovery, Artists House, Beehive, Dobre, Uptown (die ja am Anfang noch selbst produziert haben)… das sind schon zum Teil imposante Kataloge… interessiert bloss kaum jemanden… Dobre hatte ich zB bis eben kaum auf dem Schirm, obwohl sowas hier bestimmt prima ist (das Bobby Forrester Album ist auf jeden Fall gut)

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    #10275597  | PERMALINK

    vorgarten

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    Beiträge: 9,838

    redbeansandriceNoch ein paar US-labels die mir hier einfallen (hoffe ich hab die Frage kapiert…): Nimbus West, Discovery, Artists House, Beehive, Dobre, Uptown (die ja am Anfang noch selbst produziert haben)… das sind schon zum Teil imposante Kataloge… interessiert bloss kaum jemanden…

    vielen dank, wie konnte ich nur nimbus west vergessen… die ergänzungen von @soulpope finde ich auch wichtig, cadence hatte ich allerdings schon in der liste. mir ist noch ornettes caravan-ofd-dreams-label eingefallen, mit immerhin 12 produktionen (ich habe ein – ziemlich belangloses – ronald-shannon-jackson-album). und sun ras saturn-label gab es natürlich auch noch.

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    #10275647  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    grad geguckt, was ich in den letzten Monaten aus der Ecke gekauft hab… ist eine ganze Menge und eigentlich auch alles zumindest interessant, und teilweise sogar richtig super… plus: in dem Bereich macht Vinyl kaufen Spass, weil die Preise stimmen, und man immer mal wieder auf Sachen stoesst, die man ganz und gar nicht auf dem Schirm hatte… zB die beiden Tirabasso Alben (der Drummer von Ne Plus Ultra) mit Frank Strazzeri und Gary Foster bzw Bill Perkins [die sind beide super]… oder dieses Scotty Young Album auf einem Kleinstlabel, das sonst eig nur Billy Higgins rausgebracht hat… [dafuer, dass das komplett obskur ist, ist es ein erstaunlich gutes post-Tyner Hardbop Album…]

    Frank Strazzeri – Taurus (Revelation 1973)
    Elek Bacsik – Tribute to Bird and Dizzy (Flying Dutchman 1975)
    Ira Sullivan – Ira Sullivan (A&M Horizon 1976)
    Putter Smith – Lost & Found (Vee Jay 1977)
    Mel Lewis ‎– Mel Lewis And Friends (A&M Horizon 1977)
    Dizzy Reece – Manhattan Project (Beehive 1978)
    Anthony Ortega – Rain Dance (Discovery 1978)
    Ira Sullivan – Peace (Galaxy 1979)
    James Newton – Portraits (India Navigation 1982)
    Pete Christlieb – At Dino’s 1983 (self-produced 1983)
    John Tirabasso – Live Jazz at Dino’s (Discovery 1983)
    Stan Getz / Albert Dailey – Poetry (Elektra 1983)
    Big Nick Nicholas ‎– Big And Warm (India Navigation 1983)
    John Tirabasso – Look for your own (self-produced 1985)
    Gary Foster – Kansas City Connection (Revelation 1985)
    Don Joseph – One of a kind (Uptown 1985)
    Scotty Young – Outside In (Riza Records 1986)
    Frank Strazzeri – Kat Dancin‘ (Discovery 1987)

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    #10275659  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    und noch ein Label: Catalyst

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    #10275695  | PERMALINK

    vorgarten

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    …und zum thema musiker-label fiel mir gerade ein maono-album auf IPS in die hände, das andrew cyrille und milford graves 7 veröffentlichungen lang betrieben haben.

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    #10275787  | PERMALINK

    soulpope
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    redbeansandrice Frank Strazzeri – Taurus (Revelation 1973) Elek Bacsik – Tribute to Bird and Dizzy (Flying Dutchman 1975) Ira Sullivan – Ira Sullivan (A&M Horizon 1976) Putter Smith – Lost & Found (Vee Jay 1977) Mel Lewis ‎– Mel Lewis And Friends (A&M Horizon 1977) Dizzy Reece – Manhattan Project (Beehive 1978) Anthony Ortega – Rain Dance (Discovery 1978) Ira Sullivan – Peace (Galaxy 1979) James Newton – Portraits (India Navigation 1982) Pete Christlieb – At Dino’s 1983 (self-produced 1983) John Tirabasso – Live Jazz at Dino’s (Discovery 1983) Stan Getz / Albert Dailey – Poetry (Elektra 1983) Big Nick Nicholas ‎– Big And Warm (India Navigation 1983) John Tirabasso – Look for your own (self-produced 1985) Gary Foster – Kansas City Connection (Revelation 1985) Don Joseph – One of a kind (Uptown 1985) Scotty Young – Outside In (Riza Records 1986) Frank Strazzeri – Kat Dancin‘ (Discovery 1987)

    :good: India Navigation :good: …. und die beiden Tirabasso Alben ebenso (Strazzeri – auch dort – ein hervorragender Pianist) ….

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    #10276665  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    STrazzeri war der Grund die Alben mitzunehmen – und er hat nicht enttaeuscht… (fast noch besser ist sein Debut „That’s him and this is new“ auch auf Revelation, auch mit Tirabasso… aber das ist von 1969)… Revelation Alben wollt ich in Zukunft grundsaetzlich mitnehmen…

    was Kuenstlerlabels betrifft, gibt es bestimmt noch viel mehr, zB Dennis Gonzalez Daagnim, Vinny Golia’s Nine Winds…

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    #10276745  | PERMALINK

    soulpope
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    redbeansandrice Strazzeri war der Grund die Alben mitzunehmen – und er hat nicht enttaeuscht… (fast noch besser ist sein Debut „That’s him and this is new“ auch auf Revelation, auch mit Tirabasso… aber das ist von 1969)… Revelation Alben wollt ich in Zukunft grundsaetzlich mitnehmen…

    Bin ja kein grosser Freund der Fresh Sound Eigenproduktionen, aber dieses Soloalbum aus 1987 – welches ich selbst nur auf Drängen eines Auskenners erwarb – ist vorzüglich ….

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    #10276815  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Ich wollte ja schon mal leise Widerspruch anmelden (im Sinn von: aber Strazzeri, Tirabasso, Rodney, Sullivan, was weiss ich … ist das noch relevant 1975 oder später?), aber es gehört wohl gerade zu der Zeit, dass es diese Unschärfe gibt, dass Bebopper elektrisch werden und komische Ideen haben (das seltsame Ira Sullivan-Album auf Nessa – das ist im Katalog schon irgendwie ein Ausreisser in die Mittelmässigkeit), dass dieselben Labels Mainstream neben Interessanterem plazieren (bei Elektra ja auch gleich noch neben Pop) usw.

    Aber das genau die Frage ist, ist wohl auch schon ordentlich unscharf – ich lagerte das halt aus dem Sanders-Thread aus, weil es spätestens mit all den Coverbildchen-Posts dort total off topic und auch in der schönen Reihe von Posts von @vorgarten etwas störend war.

    --

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    #10276819  | PERMALINK

    vorgarten

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    gypsy-tail-windIch wollte ja schon mal leise Widerspruch anmelden (im Sinn von: aber Strazzeri, Tirabasso, Rodney, Sullivan, was weiss ich … ist das noch relevant 1975 oder später?), aber es gehört wohl gerade zu der Zeit, dass es diese Unschärfe gibt, dass Bebopper elektrisch werden und komische Ideen haben (das seltsame Ira Sullivan-Album auf Nessa – das ist im Katalog schon irgendwie ein Ausreisser in die Mittelmässigkeit), dass dieselben Labels Mainstream neben Interessanterem plazieren (bei Elektra ja auch gleich noch neben Pop) usw.
    Aber das genau die Frage ist, ist wohl auch schon ordentlich unscharf –

    ich finde das schon spannend, vor allem, weil ich so wenig darüber weiß – wenn ich zum beispiel von beboppern, die elektrisch werden und komische ideen habe, lese. ich habe mich auch immer gefragt, ob es nicht ein irgendwie auch dokumentiertes stoisches bei-sich-bleiben von be- & hardboppern gab, an das dexter gordon bei seinem HOMECOMING mühelos anschließen konnte (in skandinavien hatte sich das zwischenzeitlich ja auch gut konservieren lassen). und dann wäre die frage, ob die jungen neotraditionalisten wiederum dort anknüpften oder eigentlich was anderes machten.

    daneben lässt sich in unserer label-sammlung ja jetzt schon systematisieren, dass es einen schwung neuer selbstverwaltungsanstrengungen von musikern gab (z.t. verzahnt mit der loft-szene und ihren auftrittsorten), für die sowas wie sun ras saturn-label ein gutes vorbild gewesen sein könnte.

    dann gab es hier und da möglichkeiten für musiker, genau das gleiche zu machen wie in den 50ern oder 60ern.

    und dann gibt es diese spannende fraktion der musiker und produzenten mit „komischen ideen“ – mit welcher art von pop oder kommerz wurde da geflirtet, wovon verabschiedete sich der markt („spiritual jazz“ z.b., den man seit einiger zeit ja wieder hervorragend verkaufen kann, was dann vielleicht jemanden wie kamasi washington hervorbringt), wie veränderte sich das, was als jazz verkauft wurde (auch: musiktheoretisch, andere sounds, andere gesten dahinter, anderes material usw.), und (für mich am interessantesten): gab es darunter nicht auch was spannendes, was eigentlich einer entdeckung wert wäre? sowas wie SONG X z.b., coleman plus metheny plus guitar synth plus electric drums, das ganze ausgerechnet auf geffen…

    --

    #10276821  | PERMALINK

    soulpope
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    gypsy-tail-windIch wollte ja schon mal leise Widerspruch anmelden (im Sinn von: aber Strazzeri, Tirabasso, Rodney, Sullivan, was weiss ich … ist das noch relevant 1975 oder später?), aber es gehört wohl gerade zu der Zeit, dass es diese Unschärfe gibt, dass Bebopper elektrisch werden und komische Ideen haben (das seltsame Ira Sullivan-Album auf Nessa – das ist im Katalog schon irgendwie ein Ausreisser in die Mittelmässigkeit), dass dieselben Labels Mainstream neben Interessanterem plazieren (bei Elektra ja auch gleich noch neben Pop) usw. Aber das genau die Frage ist, ist wohl auch schon ordentlich unscharf – ich lagerte das halt aus dem Sanders-Thread aus, weil es spätestens mit all den Coverbildchen-Posts dort total off topic und auch in der schönen Reihe von Posts von @vorgarten etwas störend war.

    Bin halt mehr der haptische Typ – enumerative Auflistungen sehe ich ja im Broterwerb genug ;-) …. zum Thema Relevanz von Aufnahmen will ich mich da jetzt nicht äussern (den schwer subjektiv ist hier die Deutung) – aber die „zwangsbefreiten“ Hinweise auf diverse Veröffentlichungen  sind  für mich u.A von vitaler Relevanz für diesen (Jazz)Forumbetrieb ….

    --

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    #10276831  | PERMALINK

    vorgarten

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    soulpopeaber die „zwangsbefreiten“ Hinweise auf diverse Veröffentlichungen sind für mich u.A von vitaler Relevanz für diesen (Jazz)Forumbetrieb ….

    …sofern du sie selbst gibst oder deutlich machst, dass du sie schon kennst… ;-)

    aber ernsthaft: ausgangspunkt waren ja die von gypsy zusammengetragenen hard facts zum impulse-ende von sanders: wie konnte jemand, der offensichtlich der superstar des eines renommierten jazzlabels war, win paar jahre später einfach abgesägt werden? und wenn man jemanden wie ihn absägte – was wollte man dann eigentlich haben?

    ich hatte, da du diese zeit als aktiver plattensammler und -hörer offensichtlich genau mitbekommen hast, auf eine zeitzeugendarstellung gehofft, wie du die zeit (75-85) erlebt hast, als bruch, als fortschreibung, als anreiz, dich mit anderen sachen zu beschäftigen oder wasauchimmer. die meisten von uns hier können ja selbst nur von der zeit danach aus spekulieren.

    (auf zwangsbefreite hinweise mag ich trotzdem nicht verzichten, ich kannte z.b. das beaver-harris-album mit moncur gar nicht…)
    (und wie haptisch sind eigentlich jpegs…?)

    --

    #10276833  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    @soulpope: sorry, im Stress im Büro und dann zu den Rolling Stones (soviel zu off-topic) – war kein Vorwurf, ich finde die Diskussion ja auch spannend und habe mit den Bildchen kein Problem! Fand das Auslagern einfach eine gute Idee, da die Thread-Idee ja schon im Raum stand … allerdings führt das dann halt zu Fäden, in denen es anfangs kein superklares Statement gibt, auf dem man dann aufbauen kann.

    Hoffe jedenfalls, das Auslagern war auch in Eurem Sinn.

    @vorgarten: für diese stoischen Bebopper (es gab sie schon, ein Sonny Stitt z.B. experimentierte im Kielwasser des Orgeljazz in den späten Sechzigern herum, aber danach war er wieder beim Bop: Cobblestone, Muse) wäre wohl @redbeansandrice die beste Adresse. Wie das mit den Young Lions (die offiziell ja eher nach 1955-1964 zrückschielten) und den späteren jüngeren orthodoxen Boppern zusammenhängt, habe ich mich auch schon öfter gefragt.

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    #10276841  | PERMALINK

    soulpope
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    gypsy-tail-wind@soulpope: sorry, im Stress im Büro und dann zu den Rolling Stones (soviel zu off-topic) – war kein Vorwurf, ich finde die Diskussion ja auch spannend und habe mit den Bildchen kein Problem! Fand das Auslagern einfach eine gute Idee, da die Thread-Idee ja schon im Raum stand … allerdings führt das dann halt zu Fäden, in denen es anfangs kein superklares Statement gibt, auf dem man dann aufbauen kann. Hoffe jedenfalls, das Auslagern war auch in Eurem Sinn.

    Das past eh, keine Sorge ;-) ….

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