Ich war bei …

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    wa
    The Horst of all Horsts

    Registriert seit: 18.06.2003

    Beiträge: 23,913

    Wer ein Faible für Punk/ Ska hat und am 16.08 in Berlin ist, sollte sich unbedingt The Interrupters anschauen (das Konzert am 17.08. in Hamburg ist schon ausverkauft). Wir waren gestern in Linz und waren absolut angetan von den Live-Qualitäten der Band. Sie haben zwar kaum 90 Minuten gespielt, aber es hat auch gereicht. Da wir ganz vorne an der Bühne waren (zwei alte Deppen!!!), waren wir dann auch schön fertig.

    Zudem hat auch die Vorband, The Barstool Preachers, gut eingheizt.

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    What's a sweetheart like me doing in a dump like this?
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    #11864731  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 8,218

    Bin eben von Doyle Wolfgang von Frankenstein von The Misfits nach Hause gekommen, der im 7er-Club in Mannheim gerockt hat. Dort hat er mit seinem eigenen Trio gelärmt. Gewohnt oberkörperfrei, damit man seine übermäßig muskulöse Statur bestaunen kann, und mit bleichem Mephisto-Gesicht. Für sein Alter (58) ist der Kerl erstaunlich gut in Form. Das wirft die Frage auf, ob Doyle mehr Zeit im Fitnessstudio als in einem Tonstudio verbringt? Aber nein, auch an der E-Gitarre vollführte das Weißgesicht wahre Meisterleistungen. Im Mannheimer 7er-Club spielte die Doyle-Band Songs wie Abominator, Beast like me, Cemetery Sexxx, Show no mercy, Dreaming dead girls und Hope hell is warm. 1999 hatten The Misfits mal im Kulturzentrum Das Haus im benachbarten Ludwigshafen gespielt, leider war ich damals nicht dort gewesen.

    Als ich dem Konzert verträumt lauschte, stand plötzlich vor mir ein junges Schulmädchen mit blauen Haaren, das unentwegt aus allen Winkeln im Publikum (80 Besucher) und neben der Bühne mit einer dicken Spiegelreflexkamera Fotos vom Doyle-Auftritt machte. Als das Mädel an mir vorbeiging und ich ihr ins Gesicht schaute, stellte ich fest … huch, das ist ja Sängerin Alissa von Arch Enemy. Doyle und Alissa sind seit 2014 ein Paar, und das bei einem Altersunterschied von 21 Jahren. Letzte Woche Mittwoch bin ich extra nach Frankfurt gefahren, um die Autogrammstunde von Arch Enemy bei Saturn im Einkaufszentrum MyZeil zu besuchen, aus Anlass der VÖ des neuen Albums „Deceivers“, das in Deutschland an die Spitze der Media-Control-Charts stürmte (noch vor Vanessa Mai mit ihrer neuen Platte). Erstaunlich und kaum zu glauben. Allerdings führte die gigantische Warteschlange, die deutlich größer war als ich erwartet hatte, einmal quer durch das 4.OG, so dass ich nicht zu meiner Autogrammkarte kam … :-(

    Letzten Donnerstag, also einen Tag später, schaute ich dann abends per Livestream den Auftritt von Arch Enemy auf dem Summer Breeze, ein richtig energiegeladenes und mitreißendes Konzert war das. Und gestern wackelte dann Alissa hautnah an mir vorbei. Die sieht in real life ganz anders aus als auf der Bühne, wenn sie explodiert. Viel kleiner und unscheinbarer, mit weniger Make-up und ohne Glamour-Kleidung. Zwischendrin wollte ich sie im 7er-Club ansprechen, die ignorante Rock’n’Roll-Prinzessin zeigte mir jedoch die kalte tätowierte Schulter und war nicht interessiert an Fan-Small-Talk.

    Leider ging der Doyle-Gig nur kurze intensive 50 Minuten. Verrückte Woche war das, unter rockmusikalischen Gesichtspunkten betrachtet. Ich nehme mir vor, unter dem Eindruck des virtuell übertragenen Summer Breeze-Gigs, zu Arch Enemy in der Jahrhunderthalle Frankfurt/Main am 26.10. zu gehen.

    zuletzt geändert von ford-prefect

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    I don't let my kids watch the orchestra ... there's too much sax and violins
    #11877017  | PERMALINK

    franky-four-fingers

    Registriert seit: 10.10.2015

    Beiträge: 552

    War gestern bei den Fleet Foxes in der Columbiahalle. Letztes Konzert der Tour und einziger Deutschlandstop. Kommen anscheinend ohnehin selten nach Deutschland, weshalb wir den doch eher weiten Weg nach Berlin auf uns genommen haben, um sie endlich mal zu sehen. Die Band war gut eingespielt, hatte Bock und Spielfreude. Das Set war, wie zu erwarten eher Shore-lasting (sind ja auch sehr eingängige Hits), aber beinhaltete natürlich auch die Klassiker der Vorgänger. Alles in allem auf jeden Fall lohnenswert. Was mich sehr gewundert war, dass es nicht sonderlich voll war. Aber die Popularität von Bands kann ich extrem schlecht einschätzen. Hätte erwartet, dass die die Halle beim einzigen Deutschlandkonzert ruckzuck ausverkaufen. Aber da lag ich wohl falsch. Bon Iver machen dagegen die Benz-Arena mit 60.000 im Oktober wohl voll. Das zwischen diesen Bands solche Welten liegen, hätte ich nie gedacht.

     

     

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