Ich war bei …

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  • #10928601  | PERMALINK

    kurganrs

    Registriert seit: 25.12.2015

    Beiträge: 5,589

    @klausk: Ich habe sie auf dem Once In A Blue Moon Festival – Amsterdam gesehen. Da waren sie auch richtig gut.

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    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #10932609  | PERMALINK

    klausk

    Registriert seit: 17.05.2008

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    Pavlov’s Dog – Live at Musiktheater Rex, Bensheim, 14.11.2019

    Eine hervorragende 110 minütige Performance, von der wir keine einzige Minute missen möchten. Zeitlose Songs, ergreifende Hymnen, eine voll überzeugende und mitreißende Spielfreude aller Musiker, faszinierende Soloeinlagen und die charakteristische und leidenschaftliche Stimme von David Surkamp machten den Set zu einem unvergesslichen Erlebnis. Pavlov’s Dog rockten vom ersten Lied an den Saal und hielten die Stimmung durchgehend bis nach dem letzten Ton am kochen. Die neueren Stücke fügten sich nahtlos ein. Mitreißend und zum Genießen auch die furiosen Gitarren-Geigen-Duelle, die sich David Malachowski, David Surkamp und Abbie Steiling lieferten. Ein weiteres Highlight war das famose Basssolo von Rick Steiling bei „Canadian Rain“. In den 70ern wäre er dafür geadelt worden. Hier erhielt er begeisterte Ovationen. Sehr gut angekommen ist auch der Dreier mit „Paris“, „Winter Blue“ und „Hard Times“, meine Lieblingssongs vom aktuellen Album. Und wenn Sara Surkamp und Ihr Ehemann David gemeinsam den Leadgesang übernahmen, waren das die kleinen, aber feinen Momente des Konzerts, die in mir Airplane/Starship-Gefühle aufkommen ließen. Mein ganz persönlicher Höhepunkt aber war, ja man könnte fast sagen, eine Cover-Version: das von David Surkamp und Ia(i)n Matthews (ex-Fairport Convention, ex-Matthews Southern Comfort) geschriebene und 1981 live eingepielte Heart Of Mine vom gemeinsamen Nebenprojekt Hi-Fi. Eine kurze Liaison, aber ein Song voller Emotion, Power und Intensität. Gewünscht hatte ich mir den Song zwar, aber mit ihm sicher gerechnet hatte ich nicht unbedingt. Yeah. Auf das bekannteste Stück der Band, das melodramatische „Julia“, hier mit einem explosiven Gitarrensolo garniert, musste das euphorisierte Publikum bis zum Zugaben-Finale warten. Natürlich war dies ein würdiger Abschluss eines großartigen Auftritts, der uns immer bestens in Erinnerung bleiben wird. Nein, mehr noch … bis hoffentlich bald ihr Pavlovschen Hunde.

    Line-Up:
    David Surkamp – vocals, guitar
    Sara Surkamp – vocals, rhythm guitar
    Abbie Steiling – violin, mandolin, vocals
    David Malachowski – lead guitar
    Rick Steiling – bass
    Mark Maher – keyboards
    Manfred Plötz – drums

    Die Setlist von diesem Auftritt liegt nicht vor, aber diese dürfte stimmig sein:

    Late November
    Fast Gun
    Shaking Me Down
    Hurting Kind
    The Winds Wild Early
    She Came Shining
    Breaking Ice
    Wrong
    Suzanne
    Heart Of Mine
    Preludin
    Of Once And Future Kings
    Paris
    Winterblue
    Hard Times
    Canadian Rain
    Standing Here With You (Megan’s Song)
    Aria
    Natchez Trace
    Episode
    Theme From Subway Sue
    Encore:
    Song Dance
    Julia

    zuletzt geändert von klausk

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    There is a green hill far away I'm going back there one fine day. I am free because I am the soul bird
    #10932643  | PERMALINK

    dengel

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 58,240

    Schade……

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    #10936583  | PERMALINK

    klausk

    Registriert seit: 17.05.2008

    Beiträge: 9,103

    Black Star Riders – Live at Colos-Saal, Aschaffenburg, 15.11.2019

    Special Guests der Tour sind die NWOBHM-Legende Diamond Head und Wayward Sons um den ehemaligen Little Angels-Sänger Toby Jepson.
    Eine meterlange Menschenschlange vor dem Einlass des Colos-Saals und das um 18 Uhr! Den Heavy Metal- und Hardrockabend im wahrscheinlich ausverkauften Colos-Saal eröffneten die Wayward Sons. Starke Performance. Der Saal rockt 35 Minuten.

    Setlist Wayward Sons:

    Any Other Way
    Don’t Wanna Go
    Ghost
    Little White Lies
    Small Talk
    Joke’s On You
    Until The End

    Diamond Head können auf eine Besonderheit in ihrer Bandgeschichte verweisen, wurden doch gleich mehrere ihrer Songs von Metallica gecovert und veröffentlicht, darunter drei aus der Setlist: It’s Electric, Helpless und Am I Evil. Mein persönliches Highlight aus diesem 40minütigem Set war aber In The Heat Of The Night, ein feiner Classic-Rocker.

    Setlist Diamond Head
    :

    Bones
    Death By Design
    Heat Of The Night
    Shoot Out The Lights
    It’s Electric
    The Messenger
    Helpless
    Am I Evil

     

    The Boys Are Back In Town. Nicht ganz. Thin Lizzy-Gitarrist Scott Gorham hat zusammen mit Ricky Warwick vor sieben Jahren die Black Star Riders ins Leben gerufen. Bereits vier Alben haben sie seitdem veröffentlicht, die allesamt mit Song-Highlights bestückt sind. Die Stimmfarbe von Ricky Warwick ist nicht sehr weit entfernt von der eines Phil Lynott. Das Zusammenspiel der Twin-Leadguitars des 68-Jährigen Scott Gorham und des 42jährigen Christian Martucci ist erstklassig. Die Black Star Riders sind längst mehr als eine Neuauflage von Thin Lizzy, deren Geist aber nach wie vor über vielen Songs schwebt, auch wenn kein Song der legendären Gruppe an diesem Abend gespielt wurde. Sei’s drum. Aber insgeheim hat sicherlich fast jeder im Saal darauf gewartet. Dafür ein ganz starker, knapp 100minütiger Set mit Songs von allen vier Alben der Band. Meine persönlichen Song-Highlights waren: The Killer Instinct, Tonight The Moonlight Let Me Down, Why Do You Love Your Guns?, Blindsided und Bound For Glory. The Boys Are Going To The Future.

    Setlist Black Star Riders:

    Another State Of Grace
    The Killer Instinct
    All Hell Breaks Loose
    Testify Or Say Goodbye
    Tonight The Moonlight Let Me Down
    Ticket To Rise
    Hey Judas
    In The Shadow Of The War Machine
    Soldierstown
    Why Do You Love Your Guns?
    Blindsided
    Bloodshot
    Ain’t The End Of The World
    When The Night Comes In
    Underneath The Afterglow
    Dancing With The Wrong Girl
    Finest Hour
    Kingdom Of The Lost
    Bound For Glory

    Line-Up:

    Ricky Warwick – lead vocals, guitars, acoustic guitar
    Scott Gorham – guitars, backing vocals
    Christian Martucci – guitars, backing vocals
    Robbie Crane – bass guitar, backing vocals
    Chad Szeliga – drums

     

    Live Review FFM Rock

    zuletzt geändert von klausk

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    There is a green hill far away I'm going back there one fine day. I am free because I am the soul bird
    #10943379  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

    Registriert seit: 10.07.2002

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    Phil Campbell & The Bastard Sons – Das Bett, Frankfurt/Main, 6.12.2019

    Ho, Ho, Ho – da wurde der weißbärtige Nikolaus aber ordentlich durchgeschüttelt. Nach anfänglichen Zweifeln gefällt mir der Rockclub Das Bett immer besser. Zumindest liegt der Laden nicht direkt in der verkehrsverstopften Frankfurter Innenstadt wie der Club Nachtleben an der Konstabler Wache, sondern etwas weiter südlich am Rande der Downtown in einem Gewerbegebiet, in dem abends weniger Verkehr herrscht und man stets einen guten Parkplatz finden kann. Im Frankfurter Bett, das annähernd ausverkauft war, trug Phil Campbell, der von 1983 bis zu Lemmys Ableben im Dezember 2015 der Gitarrist von Motörhead gewesen war und seitdem mit seinen drei Söhnen Todd (Gitarre), Tyla (E-Bass) und Dane (Schlagzeug) die Hard-Rock-Band „The Bastard Sons“ betreibt, ein T-Shirt des Erotik-Thrillers „Basic Instinct“ mit Schauspielerin Sharon Stone vorne drauf, als Ausschnitt ihrer berühmten Beine-Überschlag-Szene. Im Vorprogramm spielten Leader of Down, die letzte Band von Würzel, der 2011 verstorbene Urgitarrist von Motörhead.

    Dann durften Phil Campbell und seine Kids ran, 80 Minuten dauerte der Auftritt. Auf der Setlist befanden sich zwei Motörhead-Songs, nämlich „Ace of Spades“ und „Killed By Death“, wohl meine Lieblingsnummer von Lemmy und Co. „Den nächsten Song widme ich allen Bastarden, die jemals bei Motörhead gespielt haben, mich eingeschlossen. Tyla, leg los!“, sagte Saitenhexer Phil Campbell die Nummer „Ace of Spades“ an. Wenn Phil spricht, hört man deutlich seinen britischen Akzent durch. Das klingt ein wenig, als würde ein Mitglied von Monty Python sprechen. Am meisten sprach aber der junge Sänger Neil Starr, hauptsächlich jedoch wie bei so vielen Hard’n’Heavy-Konzerten üblich belangloses Zeug, um das Publikum zu animieren und anzupeitschen.

    Phil Campbell (ganz links) mit den Bastard Sons im Frankfurter Bett-Club

    zuletzt geändert von ford-prefect

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    "Oh tragedy, life reminds me bout a symphony on the radio" (Hanoi Rocks) 
    #10951531  | PERMALINK

    hotblack-desiato

    Registriert seit: 11.11.2008

    Beiträge: 8,586

    New Model Army – 14.12.19 Köln Palladium

    Support: Les Negresses Vertes (leider verpasst), Stiff Little Fingers (gut, haben mir viel Spass gemacht)

    Wieder ein hervorragender Gig im ausverkauften Palladium und ein guter Mix aus alt und neu. Man kann es sich auch erlauben viele alte Hits nicht zu spielen, trotzdem beste Stimmung und Party im Publikum.

    No Rest
    Never Arriving
    The Weather
    The Charge
    Watch and Learn
    51st State
    Believe It
    From Here
    Where I Am
    WipeOut
    Over the Wire
    End of Days
    Setting Sun
    Winter
    States Radio
    Fate
    Here Comes the War

    Encore:
    Ballad of Bodmin Pill
    125 Mph
    Green and Grey
    Encore 2:
    Betcha
    Encore 3:
    I Love the World
     

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    ~ Mut ist, zu wissen, dass es weh tun kann und es trotzdem zu tun. Dummheit ist dasselbe. Und deswegen ist das Leben so schwer. ~
    #11025191  | PERMALINK

    hotblack-desiato

    Registriert seit: 11.11.2008

    Beiträge: 8,586

    26.02.20 Cage The Elephant (Live Music Hall, Köln)

    Ist in der LMH der Soundimmer so mies? War schon lange nicht mehr da gewesen.
    Starker Auftritt von Cage The Elephant jedenfalls. Wer die Gelegenheit mal hat: hingehen.

    --

    ~ Mut ist, zu wissen, dass es weh tun kann und es trotzdem zu tun. Dummheit ist dasselbe. Und deswegen ist das Leben so schwer. ~
    #11026361  | PERMALINK

    omalley

    Registriert seit: 28.03.2003

    Beiträge: 16,535

    Sam Fender – Amsterdam, Paradiso 02.03.2020

    Ich wollte schon immer einmal das Paradiso erleben und es hat sich absolut gelohnt

    the pale White im Vorprogramm waren ordentlich, aber für meinen Geschmack war der Sound bei ihnen eher mau.

    Sam Fender war, wie immer, großartig. Nach den beiden Konzerten im letzten Jahr im Gloria und in der Live Music Hall in Köln, nun das dritte Mal auf der Tour dabei. Meine Tochter liebt seine Musik auch und freut sich jedesmal auf die Konzerte.

    Seine Setlänge war etwas ausgedehnter mit ca. 80 Minuten und 16 gespielten Titeln.

    Setlist

    will we talk
    millenial
    greasy spoon
    hold out
    all is on my side
    the borders
    dead Boys
    spice
    play god
    hypersonic Missiles

    leave fast (solo)
    White Privilege (solo)
    poundshop Kardashians (halb solo, Band zum Finale)
    Saturday
    that Sound
    dancing in the dark (Springsteen Cover)

    Im Vergleich nicht schlechter oder besser, als die Kölner Konzerte. all is on my side gefällt mir Solo besser, als in der Full Band-Version, dafür habe ich die Band bei poundshop kardashians anfangs sehr vermisst.
    Schade, dass er einige gute Sachen wie call me Lover, oder das avici-Cover waiting for love auslässt, aber egal.
    Mir gefällt die unkomplizierte Art von Fender, sein spontaner Smalltalk mit dem Publikum und die Spielfreude. Das alles im Rahmen des wunderschönen Paradiso. Ein großartiger Abend.
    Auch ein schöner Punkt waren die Parkgebühren von 1 € im P+R-Parkhaus am Olympiastadion. Drei Bahntickets im Parkhaus gekauft für insgesamt EUR 6,50, die Bahn hält vor der Türe, 15 Minuten Fahrtzeit bis ins Herz von Amsterdam, kleiner Fußmarsch zum Paradiso und anschließend wieder zurück. 21 EUR werden angezeigt und da wir die P+R-Spielregeln eingehalten haben, ging die Parkgebühr auf 1 € runter. Perfekt, das muss man sich für den nächsten Familienausflug merken (Tomtom kennt sich überall bestens aus).

    Die Songs für die zweite Platte sind angeblich schon fertig und mal sehen, ob im August/September noch ein Konzert in der Nähe ansteht, dann werden wir auch sicher ein 4. Mal dabei sein. Bleibt zu hoffen, dass er den hohen Erwartungen gerecht wird mit der nächsten Platte.

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