Ich höre gerade … R&B!

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  • #10932379  | PERMALINK

    friedrich

    Registriert seit: 28.06.2008

    Beiträge: 3,661

    @herr-rossi
    @grievousangel
    @franky-four-fingers

    Danke, danke, danke für all die Tipps! Aber ich komme da nur langsam hinterher und hier liegt noch einiges rum, das ich zwar teilweise schon gehört habe, zu dem ich aber gerne auch noch was schreiben möchte.

    Schon vor einer Weile wurde Aaliyah erwähnt, deren letztes Album schon etwas älter ist und das auch gleichzeitig ihr letztes bleiben wird, da sie 2001 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Sie war damals wohl ein Star im R&B, mir aber bislang völlig unbekannt – aber ich hatte die Ohren damals auch ganz woanders.

    Aaliyah (2001)

    Ausnahmsweise mal nicht so viel nackte Haut vorne auf dem Cover. Das wird aber im Booklet und auf der Rückseite nachgeholt, wo man Aaliyah in wechselnden, meist knappen Outfits bewundern kann. Und das Kosmetikstudio hat auch ganze Arbeit geleistet. Ebenfalls ganze Arbeit geleistet haben gleich mehrere Songwriter und Producer, darunter Timbaland, die Aaliyah hier hochprofessionelle Tracks geschneidert haben. Alles super gemacht, groovt schön, Aaliyah macht ebenfalls einen guten Job, heult und stöhnt die üblichen Texte mit Themen wie Baby, baby I love you so! oder Baby ist weg, what shall I do? Geht gut ins Ohr, fast in seiner professionellen Stromlinenförmigkeit etwas zu gut. Mit 15 Tracks ist das Album auch etwas zu lang geraten. Interessant wird’s aber wenn die Produzenten mal etwas den Pfad des Wohlklangs verlassen oder etwas vertracktere Grooves einbauen.

    Ich würde mal sagen: Sehr gut gemachtes Mainstream-R&B-Album, von dem ich den einen oder anderen Track gerne höre. Aber ans Herz wachsen wird mir das nicht, dafür ist es für meine Ohren zu marktgerecht optimiert. Außerdem bleibt diese Welt aus Lip Gloss, Panoramasonnenbrillen und sonstigen Flitterkram für mich fremd, da schaue ich höchstens mal als Voyer rein. Die dazugehörigen Männertypen im 3er BMW mag ich mir gar nicht vorstellen.

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    "Her life was saved by Rock & Roll" (Lou Reed)
    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #10932391  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 69,136

    @friedrich: Sehr schön, Deine Eindrücke dazu zu lesen! Was man ohne den zeitlichen Kontext vermutlich nicht mehr ohne weiteres nachvollziehen kann ist, dass Timbaland diese vertrackten Grooves ja überhaupt erst „marktgängig“ gemacht hat. Seine Produktionen waren sehr eigen und immer sofort zu erkennen. Und Aaliyah hatte eine besondere Ausstrahlung, sie wirkte wise beyond her years, street smart und unnahbar (der Hit „Try Again“ kultivierte das noch zusätzlich). Tja, die Männertypen … Über Tim Mosleys Umgang mit seinen Künstlerinnen habe ich nie nachteiliges gehört, aber ihr Entdecker und erster Produzent R. Kelly, mit dem sie auch als Minderjährige kurz verheiratet war, der hat seine Position über viele Jahre ausgenutzt.

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    #10932395  | PERMALINK

    friedrich

    Registriert seit: 28.06.2008

    Beiträge: 3,661

    @herr-rossifriedrich: Sehr schön, Deine Eindrücke dazu zu lesen! Was man ohne den zeitlichen Kontext vermutlich nicht mehr ohne weiteres nachvollziehen kann ist, dass Timbaland diese vertrackten Grooves ja überhaupt erst „marktgängig“ gemacht hat. Seine Produktionen waren sehr eigen und immer sofort zu erkennen. Und Aaliyah hatte eine besondere Ausstrahlung, sie wirkte wise beyond her years, street smart und unnahbar (der Hit „Try Again“ kultivierte das noch zusätzlich). Tja, die Männertypen … Über Tim Mosleys Umgang mit seinen Künstlerinnen habe ich nie nachteiliges gehört, aber ihr Entdecker und erster Produzent R. Kelly, mit dem sie auch als Minderjährige kurz verheiratet war, der hat seine Position über viele Jahre ausgenutzt.

    Ja, ich höre das alles ja aus großer Distanz – das Album ist fast 20 Jahre alt. Und selbst wenn ich den damals zeitgenössischen R&B nicht mitverfolgt habe, klingt manches davon in meinen Ohren irgendwie gewohnt. Ist wohl so sehr in den Mainstream eingesickert, das es mir heute irgendwie normal vorkommt. Damals war das wohl toll!

    Wenn man heute Künstlerinnen wie – ich sach ma – Kelela, Janelle Monaé oder selbst Beyoncé ansieht und -hört, dann gibt es da auch ein ganz anderes Selbstverständnis als selbstbewusste Frauen. Dagegen wirkt Aaliyah heute fast schon etwas altmodisch in ihrer Rolle als sexy baby. Und das männliche Pendant, diese Macker – Au weia! Zugegeben spielt sich das zum größten Teil in meiner Vorstellung ab …

    Hier der von Dir erwähnte Hit Try Again. Klar, das sind tolle grooves und geil fiese Sounds!

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    "Her life was saved by Rock & Roll" (Lou Reed)
    #10932979  | PERMALINK

    thesidewinder

    Registriert seit: 17.03.2019

    Beiträge: 1,506

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    #10935109  | PERMALINK

    friedrich

    Registriert seit: 28.06.2008

    Beiträge: 3,661

    Ich ziehe das hier mal vor, auch wenn andere Alben schon länger in der Warteschleife darauf warten, beschrieben zu werden. Denn dieses hier ist (relativ) neu, und man soll das Album hören, so lange es heiß ist! @sparch hatte es schon hier erwähnt, aber ohne große Resonanz.

    Jamila Woods – Legacy! Legacy! (2019)

    Ein Konzeptalbum, auf dem jeder einzelne track einer anderen Persönlichkeit gewidmet ist, z.B. Betty bzw. Miles (Davis), Muddy (Waters), Frida (Kahlo), Eartha (Kitt), (Jean-Michel) Basquiat oder (James) Baldwin, also Ikonen von Black oder Hispanic America. Musikalisch changiert das zwischen Soul, Hip Hop, Jazz und bei Muddy gibt’s ein fettes Gitarrenriff zu hören. Um angemessen darauf eingehen zu können, müsste ich mir eigentlich die lyrics erstmal genauer anhören / durchlesen. Pädagogisch wertvoll, das Album, und die jeweiligen Bezugspunkte und Quellen werden tatsächlich im booklet in den Fußnoten (!) zitiert. Aber auch musikalisch macht das schon mehr als genug her.

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    "Her life was saved by Rock & Roll" (Lou Reed)
    #10936693  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
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    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 69,136

    Pitchfork hat seine 200 Best Albums Of The 2010s gekürt. Ich habe mal die R&B-Alben rausgezogen (mit allen genannten Problemen der Genre-Abgrenzung, ich habe vielleicht auch in den unteren Rängen etwas übersehen), das bietet doch einen ganz guten Überblick. Jamila Woods ist bereits dabei, auch viele andere Alben wurden hier bereits genannt. Solange Knowles, schon längst weit mehr als nur Beyoncés kleine Schwester, hätte längst Erwähnung verdient. Die hohe Platzierung für Rihannas ANTI überrascht mich, muss ich mir doch mal anhören. Die Alben von Sampha, Moses Sumney und Tirzah sind mir bislang entgangen.

    192. Kelela: Cut 4 Me (2013)
    181. Jamila Woods: LEGACY! LEGACY! (2019)
    176. Gil Scott-Heron: I’m New Here (2010)
    175. Jessie Ware: Devotion (2012)
    116. Janelle Monáe: The ArchAndroid (2010)
    114. Sampha: Process (2017)
    106. Moses Sumney: Aromanticism (2017)
    100. Ariana Grande: Sweetener (2018)
    93. Tirzah: Devotion (2018)
    81. Solange: When I Get Home (2019)
    75. The Weeknd: House of Balloons (2011)
    42. Erykah Badu: New Amerykah Part Two: Return of the Ankh (2010)
    41. Beyoncé: Lemonade (2016)
    35. Blood Orange: Cupid Deluxe (2013)
    31. Beyoncé: 4 (2011)
    28. FKA twigs: LP1 (2014)
    24. SZA: CTRL (2017)
    12. Rihanna: ANTI (2016)
    10. Frank Ocean: Channel Orange (2012)
    9. D’Angelo & the Vanguard: Black Messiah (2014)
    6. Solange: A Seat at the Table (2016)
    3. Beyoncé: Beyoncé (2013)
    1. Frank Ocean: Blonde (2016)

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    #10937437  | PERMALINK

    friedrich

    Registriert seit: 28.06.2008

    Beiträge: 3,661

    @herr-rossiPitchfork hat seine 200 Best Albums Of The 2010s gekürt. Ich habe mal die R&B-Alben rausgezogen (mit allen genannten Problemen der Genre-Abgrenzung, ich habe vielleicht auch in den unteren Rängen etwas übersehen), das bietet doch einen ganz guten Überblick. Jamila Woods ist bereits dabei, auch viele andere Alben wurden hier bereits genannt. Solange Knowles, schon längst weit mehr als nur Beyoncés kleine Schwester, hätte längst Erwähnung verdient. Die hohe Platzierung für Rihannas ANTI überrascht mich, muss ich mir doch mal anhören. Die Alben von Sampha, Moses Sumney und Tirzah sind mir bislang entgangen. (…)

    Interessante, umfangreiche und verwirrende Liste, von der ich in der Langform das wenigste kenne und von der von Dir daraus destillierten R&B-Liste auch nicht viel – aber wenigstens ein bisschen was. Bei Kelela wundere ich mich, dass ihr Debut-Mixtape aufgeführt wird, ihr erstes „richtiges“ Album aber nicht.

    A Seat At The Table von Solange habe ich schon einige Zeit im Regal stehen, aber möglicherweise höre ich das auf dem falschen Ohr: Hat bei mir überhaupt nicht gezündet. Oft kommt mir das richtig lahm und blutleer vor. Ich erwarte von R&B keineswegs obligatorische Funkiness und Dancefloortauglicheit. Aber etwas Leidenschaft wünsche ich mir schon.

    Hier die besten 200 Alben der 2010er von allmusic. Die üblichen Verdächtigen wie Beyoncé, Frank Ocean, Janelle Monaé, FKA Twigs et al finden sich hier auch, außerdem Kelela, Jamila Woods u.a.m.

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    "Her life was saved by Rock & Roll" (Lou Reed)
    #10937661  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
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    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 69,136

    Sie ist sicher nicht die stimmgewaltigste aller R&B-Sängerinnen, insgesondere im Vergleich zur Schwester, das limitiert gerade in diesem Genre schon. Gegen den Trend ist mein Solange-Favorit ihre EP „True“ von 2012, die sie gemeinsam mit Dev Hynes (Blood Orange) produziert hat, das war zwar auch eher mellow, aber hatte Pop- und Dancefloor-Qualitäten.

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    #10937695  | PERMALINK

    friedrich

    Registriert seit: 28.06.2008

    Beiträge: 3,661

    herr-rossiSie ist sicher nicht die stimmgewaltigste aller R&B-Sängerinnen, insgesondere im Vergleich zur Schwester, das limitiert gerade in diesem Genre schon. Gegen den Trend ist mein Solange-Favorit ihre EP „True“ von 2012, die sie gemeinsam mit Dev Hynes (Blood Orange) produziert hat, das war zwar auch eher mellow, aber hatte Pop- und Dancefloor-Qualitäten.
    (…)

    Die beiden Clips, die Du gepostet hast, sind ja auch völlig anders als das, was man auf A Seat … hört.

    Und ja, Solange hat ein ziemlich dünnes Stimmchen. Das an sich stört mich aber nicht. Es gibt im Pop jede Menge SängerInnen, die – ich sag mal – technisch nicht die besten sind. Sie haben im besten Fall aber andere Qualitäten.

    Aber ich verstehe z.B. diesen Track einfach nicht. Das klingt so behäbig, dass ich eigentlich nur vermuten kann, dass da irgendeine Absicht dahintersteckt. Ich weiß, der Song handelt von der Vertreibung einer Familie aus der vertrauten Wohnumgebung. Ein trauriges Thema, aber muss man eine traurige Geschichte auch so trostlos erzählen? Das macht mich ja nicht mal traurig, es berührt mich einfach nicht. Dabei schlafe ich ein.

    Aber ich gebe dem Album noch mal eine Chance. Vielleicht habe ich es wirklich auf dem falschen Ohr gehört.

    --

    "Her life was saved by Rock & Roll" (Lou Reed)
    #10947749  | PERMALINK

    friedrich

    Registriert seit: 28.06.2008

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    The favorite R&B Albums 2019 von AllMusic

    Allen Stone – Building Balance
    Anderson Paak – Ventura
    Carlton Jumel Smith – 1634 Lexington Avenue
    Dawn Richard – New Breed
    Devin Morrison – Bussin‘
    Jamila Woods – LEGACY! LEGACY!
    Lee Fields & the Expressions – It Rains Love
    Lizzo – Cuz I Love You
    Los Coast- Samsara
    Mahalia – LOVE AND COMPROMISE
    Mavis Staples – Live in London
    Nick Waterhouse – Nick Waterhouse
    P.P. Arnold – The New Adventures Of…
    Rahsaan Patterson – Heroes & Gods
    Raphael Saadiq – Jimmy Lee
    Sault – 5
    Shafiq Husayn – The Loop
    Solange – When I Get Home
    Steve Lacy – Apollo XXI
    Sudan Archives – Athena
    Summer Walker – Over It
    Tank and the Bangas – Green Balloon
    Taylor McFerrin – Love’s Last Chance
    Velvet Negroni – Neon Brown
    Zo! – FourFront

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    "Her life was saved by Rock & Roll" (Lou Reed)
    #10956523  | PERMALINK

    friedrich

    Registriert seit: 28.06.2008

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    Bevor sich Jahr und Jahrzehnt dem Ende neigen, habe ich das Bedürfnis, hier eine meine schönsten – wenn auch späten – Entdeckungen aus dieser Zeit zu erwähnen. Dafür umarme und küsse ich @herr-rossi, der mich überhaupt erst darauf aufmerksam machte. Tausend Dank!

    Janelle Monáe – The ArchAndroid (2010)

    Janelle Monáe ist ein meines Wissen nicht mal 1,60 m großer Wirbelwind, schäumt vor Energie über und schillert in allen Farben. Als Inspirationen für ihr Debut nennt sie u.a. Rachmaninoff, Prinzessin Leia, Stevie Wonder, Salvador Dali, Muhammad Ali, Purple Rain, Frankensteins Monster, Mary Poppins und Peter Pan. Sie selbst hat für das Album die Kunstfigur der ArchAndroidin Janelle Monáe geschaffen, die aus dem Jahr 2719 stammt. Entsprechend bunt und vielfältig klingt ihr Debut, ein kunterbuntes Potpourri aus Soul, Funk, Hip Hop, Gospel, Rock und kitschigem Pop, hier und dort featuring diesen oder jenen. Hier und dort blitzt ein Hit auf, manchmal verschwimmt auch alles ineinander und manchmal ufert das auch ich-weiß-nicht-wohin aus.

    Ich weiß nicht, ob es mich wundern soll, dass JM so viele männliche Inspiratoren nennt, denn so sehr JM mit ihrer sexuellen Orientierung ambivalent bleibt, so eindeutig ist sie hinsichtlich ihres weiblichen Selbstbewusstseins. Aber vielleicht ist es gerade das: Es spielt keine Rolle, ob und wie du Männlein oder Weiblein bist und wen und wie du liebst – nur solltest du alles mögliche zulassen können und anderen und dir selbst die Freude daran gönnen. So erlebte ich es auch auf einem Konzert von JM im Juli dieses Jahres, auf dem ein sehr buntes Völkchen versammelt war und gemeinsam feierte.

    „I’m locked inside
    A land called foolish pride
    Where the man is always right
    He hates to talk but loves to fight
    Is that all right?“

    (Locked Inside)

    Soweit ich es höre, ist The AA überwiegend analog eingespielt. Guitar, drums, bass, keyboards, Bläser, Streicher, hier und da aber auch digitales und über allem JMs funkelnde Stimme. Ein ziemlich bunt schillernder Strauß und wilder Stilmix, für den es wohl einen ebenso bunten Mix an Vorbildern gibt.

    In den liner notes von The ArchAndroid hießt es: „Is Janelle Monae crazy? Is she truly from the year 2719? Is there a world called Metropolis waiting for us in the future? A world full of elves and dwarves? Humans and andrioids? Clones and aliens?“

    --

    "Her life was saved by Rock & Roll" (Lou Reed)
    #10956565  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 69,136

    Huch, da werde ich ja ganz verlegen.:) Freut mich sehr! Vielen Dank für den schönen Beitrag!

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    #10956577  | PERMALINK

    grievousangel
    Urusei yatsu

    Registriert seit: 07.09.2013

    Beiträge: 4,125

    Freut mich sehr, dass du mit Janelle soviel anfangen kannst. Auch wenn ich keine ihrer LPs für durchgehend großartig halte, sind sie bei mir alle in den entsprechenden Jahrgängen sehr gut platziert und ich zähle sie zu einer meiner zehn liebsten Sängerinnen überhaupt. Dass man sie erst jetzt entdecken kann, liegt wohl daran, dass sie in unseren Breitengraden zwar ähnliche Wertschätzung erhält, aber noch nicht diese weitreichende Bekanntheit wie in den USA hat. Dort ist sie ja seit Jahren ein Superstar, was sie auch mit ihren wundervollen Auftritten in den Filmen „Moonlight“ und „Hidden Figures“ herrlich untermauert hat. Ich bin jedenfalls seit ich sie kenne sehr verliebt in JM und warte ungeduldig darauf, sie irgendwann Live sehen zu können.

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    http://www.musicmaniac.at/ I think I've got a feeling I've lost inside..
    #10956801  | PERMALINK

    friedrich

    Registriert seit: 28.06.2008

    Beiträge: 3,661

    @herr-rossiHuch, da werde ich ja ganz verlegen.:) Freut mich sehr! Vielen Dank für den schönen Beitrag!

    Gern geschehen! Freut mich ebenfalls sehr. Janelle ist wirklich eine Entdeckung für mich.

    Die beiden auf The ArchAndroid folgenden Alben, Electric Lady und Dirty Computer sind ebenfalls sehr gut. Dazu vllt. später mehr.

    @grievousangelFreut mich sehr, dass du mit Janelle soviel anfangen kannst. Auch wenn ich keine ihrer LPs für durchgehend großartig halte, sind sie bei mir alle in den entsprechenden Jahrgängen sehr gut platziert und ich zähle sie zu einer meiner zehn liebsten Sängerinnen überhaupt. Dass man sie erst jetzt entdecken kann, liegt wohl daran, dass sie in unseren Breitengraden zwar ähnliche Wertschätzung erhält, aber noch nicht diese weitreichende Bekanntheit wie in den USA hat. Dort ist sie ja seit Jahren ein Superstar, was sie auch mit ihren wundervollen Auftritten in den Filmen „Moonlight“ und „Hidden Figures“ herrlich untermauert hat. Ich bin jedenfalls seit ich sie kenne sehr verliebt in JM und warte ungeduldig darauf, sie irgendwann Live sehen zu können.

    Vielleicht kann ich froh sein, dass ich Janelle Monáe noch zu diesem Zeitpunkt – ihrer in Deutschland noch relativ geringen Bekanntheit – entdecken und vor allem live in der Columbiahalle in Berlin sehen durfte. Der Ort hat eine noch angenehme Größe: Es passt genug Publikum rein, dass richtig Stimmung aufkommt, aber er ist noch nicht so groß, dass man die Künstlerin nur noch als Zwergengestalt am Horizont erkennen kann und den Kontakt verliert. War ein sehr schönes Erlebnis für mich, von dem ich noch tagelang zehrte.

    Moonlight habe ich auch gesehen, kann ich aber nicht an JM darin erinnern – aber ich kannte Sie zu diesem Zeitpunkt ja auch noch nicht. Hidden Figures hingegen kenne ich gar nicht. Muss ich nachholen. Thx 4 the Tip!

    Ja, JM ist ein Multitalent und ihre Alben sprudeln ebenfalls von Ideen nur so über. Und ja, das könnte man sowohl als Stärke als auch als kleinen Schwachpunkt sehen. Ich deutete es im obigen Post an: Das ist solch ein buntes Potpourri, dass man auch mal die Übersicht verlieren kann und die Konturen verschwimmen.

    --

    "Her life was saved by Rock & Roll" (Lou Reed)
    #10959379  | PERMALINK

    thesidewinder

    Registriert seit: 17.03.2019

    Beiträge: 1,506

    Tinashe – Songs for You

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