Ich höre gerade … klassische Musik!

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  • #11805527  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    gypsy-tail-wind …. @soulpope Die Brahms-Werke, die Goerner auf der entsprechenden alpha-CD eingespielt hat, sind welche, um die ich immer noch kreise – die Sonaten kriege ich nicht geknackt. Goerners CD scheint da für mich eine Art Schlüssel zu werden ….

    Mein Schlüssel zu Brahms und seiner Pianomusik war Peter Rösel …. ich habe die Einspielung von Goerner gehört – das ist sehr guad – und doch kann ich die euphorischen Kritiken (zumindest in dieser Form) so nicht nachvollziehen …. ist wie so oft eine Geschmacksfrage, aber natürlich auch das (un)bewusste „Lechzen“ nach neuen Helden …. bin jedenfalls an der Entwicklung Deiner Hörerfahrung mit diesen Aufnahmen interessiert ….

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
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    #11805541  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    Vor dem Brunch noch ein Schubertscher Gipfelausstief von und mit Arthur Rubinstein …. :

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #11805815  | PERMALINK

    clasjaz

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    soulpope

    gypsy-tail-wind …. @soulpope Die Brahms-Werke, die Goerner auf der entsprechenden alpha-CD eingespielt hat, sind welche, um die ich immer noch kreise – die Sonaten kriege ich nicht geknackt. Goerners CD scheint da für mich eine Art Schlüssel zu werden ….

    Mein Schlüssel zu Brahms und seiner Pianomusik war Peter Rösel …. ich habe die Einspielung von Goerner gehört – das ist sehr guad – und doch kann ich die euphorischen Kritiken (zumindest in dieser Form) so nicht nachvollziehen …. ist wie so oft eine Geschmacksfrage, aber natürlich auch das (un)bewusste „Lechzen“ nach neuen Helden …. bin jedenfalls an der Entwicklung Deiner Hörerfahrung mit diesen Aufnahmen interessiert ….

    Beide, Rösel, obwohl er doch hier oft genannt wird, und Goerner kenne ich nicht. Meinen Schlüssel zu den Sonaten habe ich noch nicht. Etwas ganz anderes sind die Intermezzi, da hat Gould einfach klipp und klar gemacht, wie das morgens um sechs Uhr sein könnte. Oder fünf Uhr dreißig. (Danke Euch beiden, @soulpope und @gypsy-tail-wind, für den Wunsch: Ja, bin wieder eingerenkt, on dirait.) Und entschuldige @yaiza, dass ich kaum etwas zu Deiner zuletzt gehörten Musik sagen kann, bei Suitner kommt mir soulpope immer zuvor, und von vielem anderen weiß ich nichts. Abgesehen von Bartók. :bye:

    Hier weiter mit Schuberts letzter Klaviersonate. Da habe ich unlustige Momente gehabt, denn beide, Arrau:

    und Korstick:

    haben mir nichts gesagt.

    Ich versuche dann immer dem nachzukommen, was sie wohl gemeint haben, und komme bei Arrau dazu, dass ich seine Wankelmütigkeit im sogenannten Dienst der Werktreue überhaupt nicht verstehe; und bei Korstick ein großes Missverhältnis zwischen den Ausbrüchen und dem dahinlodernden (bei ihm) Melodienspiel wahrnehme. Die leisen Sachen sind bei Schubert aber genauso laut wie die lauten Sachen, auch wenn sie leiser sind.

    Ein bisschen versöhnt mich jetzt Stefan Litwin:

    Und zwar nicht, weil er ein ganz anderes Klavier spielt, nämlich mit Moderator-Pedal, das auf eine ganz andere Weise den Ton „dämpft“ als das „Una-corda-Pedal“. Nur, das Moderator-Pedal gab es bei Schubert, bei heutigen Flügeln wird es nicht eingebaut. Das alles macht nichts. Wenn Litwin damit eine dieser wunderlichen Einspielungen schafft, zum Hören bringt – da stimmt jetzt wieder für mich alles im Atem, im Anschlag, ganz anders als bei Arrau und Korstick -, dann mag es recht sein. Die Sach‘ bei Schubert ist keine dynamische, sondern eine lineare Entwicklung, die keinen Unterschied kennt zwischen laut und leise. Außer im Dreimäderlhaus, auf das Arrau und Korstick reduzieren, obwohl sie es wahrscheinlich nicht wollen.

    @gypsy-tail-wind Schwierige Aufgabe, ins „Rheingold“ zu gehen, stelle ich mir vor. Da hörst Du dann einen blöden Alberich und komische Girls vom Rhein. B-)   Man müsste verschiedene Text- und Musikohren haben. Ich hab’s bis heute nicht komplett mit diesem Wagner-Irrsinn geschafft. Aber die Tonmalerei am Anfang findet statt, das ist auch alles. Egal, wo Du im Libretto nachsiehst, ein dummes Wort jagt das andere. Nimm es lustig. Pardon.

    --

    #11805819  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    clasjaz

    soulpope

    gypsy-tail-wind …. @soulpope Die Brahms-Werke, die Goerner auf der entsprechenden alpha-CD eingespielt hat, sind welche, um die ich immer noch kreise – die Sonaten kriege ich nicht geknackt. Goerners CD scheint da für mich eine Art Schlüssel zu werden ….

    Mein Schlüssel zu Brahms und seiner Pianomusik war Peter Rösel …. ich habe die Einspielung von Goerner gehört – das ist sehr guad – und doch kann ich die euphorischen Kritiken (zumindest in dieser Form) so nicht nachvollziehen …. ist wie so oft eine Geschmacksfrage, aber natürlich auch das (un)bewusste „Lechzen“ nach neuen Helden …. bin jedenfalls an der Entwicklung Deiner Hörerfahrung mit diesen Aufnahmen interessiert ….

    …. @gypsy-tail-wind Schwierige Aufgabe, ins „Rheingold“ zu gehen, stelle ich mir vor. Da hörst Du dann einen blöden Alberich. Man müsste verschiedene Text- und Musikohren haben. Ich hab’s bis heute nicht komplett mit diesem Wagner-Irrsinn geschafft. Aber die Tonmalerei am Anfang findet statt, das ist auch alles. Egal, wo Du im Libretto nachsiehst, ein dummes Wort jagt das andere. Nimm es lustig. Pardon.

    Die Worte sind oft vergessenswert, aber der Sog der musikalischen Bilder über weite Teile vereinnahmend ….

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    #11805881  | PERMALINK

    soulpope
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    clasjaz ….Ein bisschen versöhnt mich jetzt Stefan Litwin: Und zwar nicht, weil er ein ganz anderes Klavier spielt, nämlich mit Moderator-Pedal, das auf eine ganz andere Weise den Ton „dämpft“ als das „Una-corda-Pedal“. Nur, das Moderator-Pedal gab es bei Schubert, bei heutigen Flügeln wird es nicht eingebaut. Das alles macht nichts. Wenn Litwin damit eine dieser wunderlichen Einspielungen schafft, zum Hören bringt – da stimmt jetzt wieder für mich alles im Atem, im Anschlag, ganz anders als bei Arrau und Korstick -, dann mag es recht sein. Die Sach‘ bei Schubert ist keine dynamische, sondern eine lineare Entwicklung, die keinen Unterschied kennt zwischen laut und leise. Außer im Dreimäderlhaus, auf das Arrau und Korstick reduzieren, obwohl sie es wahrscheinlich nicht wollen ….

    Stefan Litwins Sicht kenne ich nicht, nehme dies als Mahnung ….

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    #11805975  | PERMALINK

    clasjaz

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    soulpope Stefan Litwins Sicht kenne ich nicht, nehme dies als Mahnung ….

    Keine Mahnung, eine liebe Empfehlung. Wüsste nicht, wer sonst nahtlos Schönberg angepflanzt hätte, herbeipflanzen konnte. Es ist ein energisches Spiel, im alten Schiller-Sinn, der Schubert vertraut sein könnte (ich habe das nicht im Kopf, müsste man kluge Leute befragen, ob da etwas war). Gould hat es mit Mozart gemacht, aber das ist ja wieder etwas anderes. Wenn Du Gelegenheit findest, Litwin zu hören mit der B-Dur, würde mich Deine Meinung sehr interessieren.

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    #11806517  | PERMALINK

    soulpope
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    Ein morgendlicher Tanz mit Geza Anda und Chopin …. :

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    #11806531  | PERMALINK

    soulpope
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    clasjaz

    soulpope Stefan Litwins Sicht kenne ich nicht, nehme dies als Mahnung ….

    Keine Mahnung, eine liebe Empfehlung. Wüsste nicht, wer sonst nahtlos Schönberg angepflanzt hätte, herbeipflanzen konnte. Es ist ein energisches Spiel, im alten Schiller-Sinn, der Schubert vertraut sein könnte (ich habe das nicht im Kopf, müsste man kluge Leute befragen, ob da etwas war). Gould hat es mit Mozart gemacht, aber das ist ja wieder etwas anderes. Wenn Du Gelegenheit findest, Litwin zu hören mit der B-Dur, würde mich Deine Meinung sehr interessieren.

    Der mahnenden Empfehlung ;-) nachgekommen und JPC zeitnah „beauftragt“  :bye: ….

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    #11806543  | PERMALINK

    soulpope
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    Ich betrete interpretatorisches Neuland mit Schubert und höre …. :

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    #11806605  | PERMALINK

    soulpope
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    Gegen Mittag wird „aufgspielt“ …. :

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    #11806641  | PERMALINK

    clasjaz

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    soulpope

    clasjaz

    soulpope Stefan Litwins Sicht kenne ich nicht, nehme dies als Mahnung ….

    Keine Mahnung, eine liebe Empfehlung. Wüsste nicht, wer sonst nahtlos Schönberg angepflanzt hätte, herbeipflanzen konnte. Es ist ein energisches Spiel, im alten Schiller-Sinn, der Schubert vertraut sein könnte (ich habe das nicht im Kopf, müsste man kluge Leute befragen, ob da etwas war). Gould hat es mit Mozart gemacht, aber das ist ja wieder etwas anderes. Wenn Du Gelegenheit findest, Litwin zu hören mit der B-Dur, würde mich Deine Meinung sehr interessieren.

    Der mahnenden Empfehlung nachgekommen und JPC zeitnah „beauftragt“ ….

    Berichte dann bitte! (Mahnung vorab. :bye: )Das ist nicht Afanassiev. Aber Schnabel ist ja auch nicht schlecht. Nein, im Ernst: Litwin ist in dieser Sonate und auch bei Schönberg eine große Aufklärung. – Die Dame mit der Perlenkette, die Du heute mit Schubert hörst, kenne ich nicht, noch nicht einmal den Namen gehört.

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    #11806647  | PERMALINK

    yaiza

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    @clasjaz: vielen Dank für die Grüße und Grüße zurück. Auf Suitner hätte ich ja auch schon mal eher kommen können (Die Dvorák #9 und „Così…“ habe ich schon lange.) „Auslöser“ für’s größere Interesse war dann Brahms #4… Aber wie bereits geschrieben, soviel zu ihm und über ihn hörte ich vor dem „100.“ hier gar nicht. In der Freihand-Bibliothek habe ich bisher auch nichts gefunden, dafür dann aber glücklicherweise im Magazin. Danke nochmals an soulpope für den Hinweis zum Film. Es folg(t)en schöne Hörsessions, besonders gut gefällt mir Suitner mit den Dresdnern.

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    #11806675  | PERMALINK

    yaiza

    Registriert seit: 01.01.2019

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    Nachhören Konzert BRSO vom Fr. 27.05.22, Dirigent: Hannu Lintu

    Live aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz – Surround: Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks | Radio | BR-KLASSIK | Bayerischer Rundfunk

    Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll (m. Emanuel Ax); Jean Sibelius: Symphonie Nr. 2 D-Dur

    Nachtrag: Sibelius #2 ergreifend gespielt, aber auch trotzig. Lintu äußerte sich im Interview zur Aufgabe der Neutralität in Finnland; zu den wieder aufkommenden Erinnerungen der Älteren (wie bei seinem Vater), die aus dem östlichen Teil von Karelien flohen oder vertrieben wurden… für ihn „keine Programmmusik, sondern Aktualität“

    --

    #11806701  | PERMALINK

    soulpope
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    clasjaz

    soulpope

    clasjaz

    soulpope Stefan Litwins Sicht kenne ich nicht, nehme dies als Mahnung ….

    Keine Mahnung, eine liebe Empfehlung. Wüsste nicht, wer sonst nahtlos Schönberg angepflanzt hätte, herbeipflanzen konnte. Es ist ein energisches Spiel, im alten Schiller-Sinn, der Schubert vertraut sein könnte (ich habe das nicht im Kopf, müsste man kluge Leute befragen, ob da etwas war). Gould hat es mit Mozart gemacht, aber das ist ja wieder etwas anderes. Wenn Du Gelegenheit findest, Litwin zu hören mit der B-Dur, würde mich Deine Meinung sehr interessieren.

    Der mahnenden Empfehlung nachgekommen und JPC zeitnah „beauftragt“ ….

    Berichte dann bitte! (Mahnung vorab. )Das ist nicht Afanassiev. Aber Schnabel ist ja auch nicht schlecht. Nein, im Ernst: Litwin ist in dieser Sonate und auch bei Schönberg eine große Aufklärung. – Die Dame mit der Perlenkette, die Du heute mit Schubert hörst, kenne ich nicht, noch nicht einmal den Namen gehört.

    Die Dame hat gute Durchdringung von Chopin, bei Schubert bin ich mir nach dem 1sten Hördurchgang noch nicht im Klaren ….

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #11806713  | PERMALINK

    yaiza

    Registriert seit: 01.01.2019

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    zu Janina Fialkowska:  hier ein Artikel aus dem letzten Jahr, zu ihrem 70.  (Mai 21)

    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/pianistin-janina-fialkowska-wird-70-mit-wendiger-eleganz-17329354.html

     

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