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lotterlotta
….mangels physischem material den dl, das ist mal wieder höchst spannend und feiner krach, repetativ mit sax-dissonanzen wie ich sie liebe….hat das zeug zum album des…..monats oder auch mehr…stark
Vinyl klingt auch ganz hervorragend. Presstechnisch ist es auch fast perfekt. Meine hat auf der zweiten LP (C-Seite) in den Anfangssegmenten leichte Laufgeräusche die ca. 2 Minuten gehen. Sonst durchweg perfekt.
Die einzelnen Tracks höre ich wie folgt:
A Ya Annas * * * * 1/2
B Isma’a * * * * 1/2
C El Haris * * * 1/2
D Farah ‚Alaiyna * * * *--
Well...you like flowers and I like liqourHighlights von Rolling-Stone.deWerbungNach extrem viel ECM-Piano-Trio-Jazz in letzter Zeit, muss es mal wieder eine größere Besetzung sein:

MICHAEL BRECKER – Tales from the Hudson (Impulse!, 1996)
Tolles Album, macht sehr viel Spaß. Der Großteil des Album entstand im Quintett Michael Brecker, Pat Metheny, Jack deJohnette, Dave Holland und Joey Calderazzo, auf zwei Tracks spielen noch Don Alias und McCoy Tyner ersetzt Calderazzo.
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...
…kam gestern endlich im bestellten 4er bundle an, steht dem erlebten konzert von iyer&smith an intensiver meditation in nichts nach, einziger wermutstropfen ist der fehlende download zu drei der bestellten alben….danach folgen



habe nur zu letztem den dl bekommen, was schade ist……
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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!Bei Bundles gibt es als Standard einen DL nur zu dem Album, über das man das Bundle bestellt. Leider sind da auch auf Nachfrage die meisten Label knausrig (bzw reagieren einfach nicht).
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #168: Wadada & Friends - Neuheiten 2025 (Teil 2) - 9.12., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbanun dreht sich hier…..

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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!
SML – How You Been (2025)
Im Los Angeles des Jahres 2049 irrt Officer K auf der Jagd nach Replikanten im Dauernieselregen umher. Rick Deckard, Bladerunner im Ruhestand, hingegen versteckt sich seit Jahrzehnten in einem alten Casino. Im Zebulon Café in Sektor E auf der unterirdischen Ebene 7 interessiert es aber keinen, ob man Mensch oder Replikant ist und ob und wie man aus Korea, Äthiopien oder Kolumbien eingewandert ist. Ein Vertreter der sowieso brüchigen Staatsmacht hat sich schon lange nicht mehr hierher gewagt.
Die Band auf der kleinen Bühne, die sich SML nennt, wirkt auch wie zusammengewürfelt. Drummer Booker Stardrum könnte mal in einer Afro Beat-Band gespielt haben, Synthesist Jeremiah Chiu hat seine Geräte aus Elektroschrott von der riesigen Deponie in San Diego zusammengelötet und -gestöpselt, der Gitarrist Gregory Uhlman kommt vom Rock, Saxofonist Josh Johnson und Bassistin Anna Butters sind vom Jazz. Wer hier leader ist, soliert oder begleitet ist nicht auszumachen. Überhaupt scheint hier vieles kollektiv improvisiert, klingt meist wie ein komprimiertes polyrhythmisches Gewebe, halb synthetisch, halb organisch, nervös, nicht immer harmonisch und schon mal gar nicht perfekt, aber immer spannend. Oft ist nicht mal zu erkennen, wer da was und wie auf welchem Instrument spielt. Dazwischen mischen sich aber auch immer wieder dazu völlig gegensätzlich wirkende Stücke mit flächigen Synthesizer Sounds. Post Genre.
Das Publikum schlürft dazu im flackernden Neonlicht die von Barfrau Rachael gemixten synthetischen Drinks. Einige lassen sich von den kantigen grooves zu zuckenden Tanzbewegungen hinreißen, andere treiben auf den Synthie-Sounds durch den Raum. Kurz vor Ende des Sets fragt Jeremiah Chiu „Okay, is there a way to dim the lights a little bit more?“
Später basteln SML am PC die Aufnahmen aus dem Zebulon mit Aufnahmen aus New York und Seattle zusammen, schnippeln dieses raus, kopieren jenes rein, schieben die Regler hoch und runter, speichern das vorläufige Ergebnis auf der Festplatte und laden es in die Cloud. Rasant verbreitet sich die Musik übers Internet und dringt ins Gehör von Menschen und Replikanten auf dem gesamten Globus.
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“There are legends of people born with the gift of making music so true it can pierce the veil between life and death. Conjuring spirits from the past and the future. This gift can bring healing—but it can also attract demons.” (From the movie Sinners by Ryan Coogler)
ZBIGNIEW NAMYSLOWSKI QUARTET- Lola
Aktuelles RI der Britisch Jazz Explosion Series.
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Well...you like flowers and I like liqour
Ben Crosland – Songs of Solace and ReflectionIrgendwas zwischen Jazz und Klassik für meine Ohren, der warme Bass des Leaders zieht sich angenehm durch das Geflecht.
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Albert Ayler – Lörrach, Paris 1966
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Wynton Kelly – Piano | Kelly/Chambers/Jones, als sie noch oder wieder bei Miles Davis waren, mit Kenny Burrell, sowie ein Trio von Kelly mit Burrell und Chambers, aufgenommen im Januar 1958 für Riverside. Fünf Jahre nach dem frühen Blue Note-Album von 1953 ist das wohl der Moment, wo man Wynton Kelly unter eigenem Namen zum ersten Mal so richtig zu hören kriegt, und das ist, trotz der Besetzung, schon sehr toll.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #168: Wadada & Friends - Neuheiten 2025 (Teil 2) - 9.12., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
Ben Crosland Quintet – The Ray Davies Songbook--

Christian Escoudé / Michel Graillier – LibraDuette von Gitarre und Klavier, aufgenommen 1978, sie covern Jarrett und Django Reinhardt… im Stream, wollt ich schon ewig hören und hab gerade gesehen, dass es kürzlich ein Reissue gab, kombiniert mit Escoudés beiden Duo Alben mit dem Cellisten Jean-Charles Capon auf einer Doppel-CD, Link…
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.friedrich
SML – How You Been (2025) Im Los Angeles des Jahres 2049 irrt Officer K auf der Jagd nach Replikanten im Dauernieselregen umher. Rick Deckard, Bladerunner im Ruhestand, hingegen versteckt sich seit Jahrzehnten in einem alten Casino. Im Zebulon Café in Sektor E auf der unterirdischen Ebene 7 interessiert es aber keinen, ob man Mensch oder Replikant ist und ob und wie man aus Korea, Äthiopien oder Kolumbien eingewandert ist. Ein Vertreter der sowieso brüchigen Staatsmacht hat sich schon lange nicht mehr hierher gewagt. Die Band auf der kleinen Bühne, die sich SML nennt, wirkt auch wie zusammengewürfelt. Drummer Booker Stardrum könnte mal in einer Afro Beat-Band gespielt haben, Synthesist Jeremiah Chiu hat seine Geräte aus Elektroschrott von der riesigen Deponie in San Diego zusammengelötet und -gestöpselt, der Gitarrist Gregory Uhlman kommt vom Rock, Saxofonist Josh Johnson und Bassistin Anna Butters sind vom Jazz. Wer hier leader ist, soliert oder begleitet ist nicht auszumachen. Überhaupt scheint hier vieles kollektiv improvisiert, klingt meist wie ein komprimiertes polyrhythmisches Gewebe, halb synthetisch, halb organisch, nervös, nicht immer harmonisch und schon mal gar nicht perfekt, aber immer spannend. Oft ist nicht mal zu erkennen, wer da was und wie auf welchem Instrument spielt. Dazwischen mischen sich aber auch immer wieder dazu völlig gegensätzlich wirkende Stücke mit flächigen Synthesizer Sounds. Post Genre. Das Publikum schlürft dazu im flackernden Neonlicht die von Barfrau Rachael gemixten synthetischen Drinks. Einige lassen sich von den kantigen grooves zu zuckenden Tanzbewegungen hinreißen, andere treiben auf den Synthie-Sounds durch den Raum. Kurz vor Ende des Sets fragt Jeremiah Chiu „Okay, is there a way to dim the lights a little bit more?“ Später basteln SML am PC die Aufnahmen aus dem Zebulon mit Aufnahmen aus New York und Seattle zusammen, schnippeln dieses raus, kopieren jenes rein, schieben die Regler hoch und runter, speichern das vorläufige Ergebnis auf der Festplatte und laden es in die Cloud. Rasant verbreitet sich die Musik übers Internet und dringt ins Gehör von Menschen und Replikanten auf dem gesamten Globus. Chicago Fourspannend für den Moment, in dem es läuft, futuristisch nur in dem sinn, das es live mit verfremdung daherkommt, könnte auch eine ki mit algorhythmusstörung/-schluckauf erstellt haben, im club mit psychedelica sicher berauschend, auf dauer evtl. ermüdend, vielleicht für den einen oder anderen sogar nervtötend, ich hatte mir wesentlich mehr erhofft…..überbordende monotonie…beim möglichen nachfolger werde ich vor dem kauf reinhören…das rasante ausbreiten im netz zweifle ich an….
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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!Und ich lausche jetzt 3 Meistern bei der Arbeit:

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Schlagwörter: Ich höre gerade... Jazz, Tagebuch
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