Ich höre gerade … Jazz!

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  • #11836459  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    gypsy-tail-wind
    Gerade verklungen:

    Takeru Muraoka – Takeru | Und das fand ich vom ersten Eindruck her ganz toll!

    die ist bei mir die Tage auch ziemlich gewachsen… am vergeichbarsten sind vielleicht die Kohsuke Mine Alben mit Kikuchi (First und Out of Chaos) und da hoer ich hier beinah die Nase vorn…

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    #11836901  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Ja, an die zwei Mine-Alben dachte ich auch beim Hören. Schön, dass es Zuwachs in die Richtung gab :-)

    Ich höre jetzt einen von zwei Gelegenheitskäufen aus einem Laden in Mailand:

    Vorhin nicht abgeschickt, lief nach Feierabend, aber ich kam nicht weit mit der CD. Glaub das ist dann wieder mal mein ECM-Syndrom: fand ich vom ersten Eindruck her ziemlich viel besser als die zwei ECM-Alben …

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #133: Revivals in den 90ern und eine Neuheit aus der Romandie - 14.6., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #7: tba | No Problem Saloon, #29: tba
    #11836963  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    gypsy-tail-wind …. Ich höre jetzt einen von zwei Gelegenheitskäufen aus einem Laden in Mailand: — Vorhin nicht abgeschickt, lief nach Feierabend, aber ich kam nicht weit mit der CD. Glaub das ist dann wieder mal mein ECM-Syndrom: fand ich vom ersten Eindruck her ziemlich viel besser als die zwei ECM-Alben …

    Hier liegen allerdings 10+ Jahre zwischen „When The Spirit Returns“ und der Premierenscheibe …. ich habe bekanntlich eine historische Schwäche für „I Only Have Eyes For You“ und nur diese Aufnahme nimmt sich elegisches Tanzen und Schweben kompromisslos zum Ziel … ab der Folgescheibe aka „Avant Pop“ ändert sich die Richtung bzw. vor allem Schlagzahl ja fast Tanzbarkeit und dies erfährt dann bis zur Rückkehr des „Spirits“ weitere Perfektionierung …. btw durchgehendes Rückgrat aller Aufnahmen ist der Puls von Bob Stewart und seiner Tuba ….

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #11837355  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    So, jetzt komplett „When the Spirit Returns“ – stimmt natürlich total mit Bob Stewart. Finde das sehr, sehr gut!

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    #11837401  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Keez Hazevoet – Pleasure | Das Album heisst wohl eigentlich „Pleasure One“? Bei allen Verdiensten, die Unheard Music Series war ja nicht immer allzu sorgfältig gemacht. Das ist die CD, die ich eigentlich in Mailand fand, die von Bowie lag dann noch bei der Kasse und die Neugierde obsiegte – zum Glück! Das hier ist was ganz anderes, Free Jazz irgendwo zwischen Brötzmann und Taylor, ich würde sagen nicht wie Brötzmann (der spielt anscheinend im Moment wieder – ich dachte in den Gesprächen zum 80. hätte es geheissen, dass die Ärzte meinten, er würde umgehend umkippen?) voll auf der europäischen Schiene, auch nicht rein auf der Krawall/Power-Schiene, aber ebensowenig auf der verspielten, wie sie andere Niederländer pflegten. Der Leader spielt neben dem Klavier auch Klarinette (recht häufig) und Trompete, dazu kommen Kris Wanders (noch am Altsax, wenig später wechselte er aufs Tenor), Arjen Gorter (b) und Louis Moholo (d). Wäre definitiv schade gewesen, die CD zurückzulassen @redbeans :good:

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    #11837441  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Takeo Moriyama – East Plants | Das BBE-Reissue ist ja schon ein paar Jahre alt, ich hatte es irgendwie übersehen und wie es scheint vor einigen Wochen tatsächlich das letzte Exemplar bei BBE/Bandcamp geholt … ziemlich tolles Ding, der Leader natürlich am Schlagzeug, dazu Hideaki Mochizuki (b), Toshihiko Inoue und Shuichi Enomoto (ts/ss), sowie Yohji Sadanari (perc). Die Percussion ist abseits der gängigen Latin-Instrumente unterwegs, die Liner Notes erwähnen nur Tabla (die höre ich auch, danke), es gibt Glocken, etwas wie ein Marimba oder Xylophon, vielleicht Kesselpauken usw. – jedenfalls eine interessante Idee, ein so offenes Album in Sachen Texturen und Rhythmen auf dem Weg anzureichern. Gefällt mir ziemlich gut!

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    #11837535  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    gypsy-tail-wind So, jetzt komplett „When the Spirit Returns“ – stimmt natürlich total mit Bob Stewart. Finde das sehr, sehr gut!

    Ab den mitt70ern führten viele Wege zu Bob Stewart, sei es in BBands mit Sam Rivers, Gil Evans, Carla Bley bzw besonders prägend in der Partie von Arthur Blythe …. bei mir auch eingebrannt via Taj Mahal „The Real Thing“ ….

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #11837689  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Die Tuba-Band von Taj Mahal liebe ich sehr! Und klar, das Trio von Blythe mit Stewart … da kommt einiges zusammen!

    Gestern lief dann auch noch die dritte (neben Kikuchi/Evans), die ich aus der aktuellen Japan-Reihe kaufte:

    Masahiko Sato Trio – Palladium | Das ist ein Klaviertrio, aber so ganz klassisch bleibt es nicht … und tatsächlich, der Beatles-Cover-Verschmäher mag die viertelstündige Version von „Michelle“ hier echt gerne. Hatte das Album vor dem Kauf schon in der Tube gehört, wo es auch weiterhin zu finden ist:

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #133: Revivals in den 90ern und eine Neuheit aus der Romandie - 14.6., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #7: tba | No Problem Saloon, #29: tba
    #11837737  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Uff, erste Arbeitswoche geschafft, Kopf wieder frei genug, um mich wieder einzureihen hier ;-)

    Rodney Kendrick – Dance World Dance | Das geht ganz phantastisch los, hat mich sofort. Kantiges Klavier irgendwo zwischen Monk, Ellington und … Geri Allen? Keine Scheu davor, zuzulangen. Und dann der Einstieg von Graham Haynes ins erste Solo – eine immense Präsenz, die sofort gesetzt wird, dabei aber von einer Zartheit, Offenheit und ja, paradoxerweise Zurückhaltung … oder eher: Zurückgenommenheit. Gross! Dann ein Moment der Irritation: hatte den Namen Arthur Blythe natürlich gelesen – aber als das Solo begann, musste ich trotzdem nochmal gucken, ob das echt nicht Kenny Garrett ist. Diese Nähe ist mir bisher noch nie aufgefallen, ich hab Garrett quasi bei Jackie McLean „angehängt“, aber hier ist das echt frappant! Im zweiten Stück („Dance, World, Dance“ – auf dem Tray auch mit Kommas, aber vorn auf dem Cover halt nicht) steht dann Herbie Nichols Pate, eine Art Stop-And-Go-Groove, wie schon im Opener mit zwei Bässen (dann im fünften Track zum dritten/letzten mal), Michael Bowie und Tarus Mateen, dazu die ziemlich trockenen Drums von Yoron Israel … das ist zickig, wirkt frisch, fast ein wenig dahingerotzt, lange im Trio, dann steigen die Bläser ein und wieder spielt Haynes dann das erste Solo. Und auch da fügt er sich perfekt ein, bleibt recht minimalistisch, bevor Blythe mit seinem satten Ton einen Gegenpunkt setzt – und Kendrick hinter ihm ein paar Mal Einwürfe macht, die total nach Randy Weston klingen. Und so geht das weiter … ein phantastisches Debut, das ich erst einiges später entdeckte (mein Einstieg waren die Alben Nr. 2 und Nr. 4, aber erst ca. Mitte der Nuller, schätze ich).

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    #11837761  | PERMALINK

    vorgarten

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    gypsy-tail-windUff, erste Arbeitswoche geschafft, Kopf wieder frei genug, um mich wieder einzureihen hier

    Rodney Kendrick – Dance World Dance | Das geht ganz phantastisch los, hat mich sofort. Kantiges Klavier irgendwo zwischen Monk, Ellington und … Geri Allen? Keine Scheu davor, zuzulangen. Und dann der Einstieg von Graham Haynes ins erste Solo – eine immense Präsenz, die sofort gesetzt wird, dabei aber von einer Zartheit, Offenheit und ja, paradoxerweise Zurückhaltung … oder eher: Zurückgenommenheit. Gross! Dann ein Moment der Irritation: hatte den Namen Arthur Blythe natürlich gelesen – aber als das Solo begann, musste ich trotzdem nochmal gucken, ob das echt nicht Kenny Garrett ist. Diese Nähe ist mir bisher noch nie aufgefallen, ich hab Garrett quasi bei Jackie McLean „angehängt“, aber hier ist das echt frappant!

    … ein phantastisches Debut, das ich erst einiges später entdeckte (mein Einstieg waren die Alben Nr. 2 und Nr. 4, aber erst ca. Mitte der Nuller, schätze ich).

    schöne beschreibung. bei mir wächst das album (das allerdings nicht das debüt ist, aufgenommen im dezember 93, THE SECRETS… im januar, kam auch schon 1993 raus, das hier erst 94) auch mehr und mehr, und die beiden soli von kendrick und haynes im opener sind höhepunkte in ihrer diskografie (aber auch sehr typisch). der garrett/blythe-vergleich ist interessant, wär ich nie darauf gekommen, aber wenn man es so nochmal hört, verstehe ich die verwechslungsgefahr schon. es kommen relativ bald die typischen blythe-licks, aber vom sound her gibt es tatsächlich vergleichspunkte. ich wusste ja so recht nie, wo ich garrett hinstecken soll, natürlich weil man ihn in der miles-band kennengelernt hat, und da spielt er ziemlich unverwechselbar. und den hardbopper habe ich ihm (obwohl er die ganzen techniken drauf hat, und wie) nie so recht abgenommen.

    --

    #11837831  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Ah, doof, hatte die CDs nicht chronologisch auf dem Stapel und nicht aufgepasst … mein Einstieg waren ergo Nr. 3 und 4! Und ja, klar, Blythe ist dann schon erkennbar, die Riffs sind andere, aber der Ton und teils auch die Attacke, die Phrasierung, sind tatsächlich ähnlich! Hab das grad auch zum ersten Mal so gehört und bin immer noch etwas verblüfft. Hintenraus verliert das Album ein klein wenig an Schwung, fand ich. Auf Bhekis Auftritte muss ich mich beim nächsten Durchgang dann etwas besser achten … er übernimmt ja auf drei Tracks für Blythe und ist auch auf den zwei in grosser Besetzung dabei. Das Solo von Kendrick über Westons „The Last Day“ fand ich recht introspektiv, aber jetzt eher keinen Höhepunkt, der Closer (und letzte der drei Quintett-Tracks mit Bheki am Sax) ist dann aber wieder sehr schön.

    The Secrets Of Rodney Kendrick | Jetzt aber wirklich das Debut – und auch wirklich Kenny Garrett, dessen Ton schon weniger rund und etwas … bitterer klingt als der von Blythe (den ich als süss empfinde, was jetzt nicht „süsslich“ heissen soll sondern ganz und gar synästhetisch gemeint ist, süsslicher ist nämlich eindeutig Garrett in schwächeren Momenten oder wenn er mit Miles Pop-Tunes spielt). Hier geht es gleich mit dem Latin-Touch los, den auf Album Nr. 3 in „Santeria“ auch stark vertreten ist. Hargrove/Garrett, Mateen/Alexander und dazu Chi Sharpe in der Airo/Cinelu-Rolle … schon schön, aber das Weston-Stück danach, „Ganawa in Paris“, mit dem Bass-Intro und dann der dreifachen Percussion (auch Big Black ist dabei, der ja oft mit Weston gearbeitet hat) ist schon ein Statement – und hätte einen tollen Opener abgegeben. Aber vermutlich sollte der Opener ein Original sein. Im Weston Stück und dem folgenden von Mateen/Kendrick ist die andere Frontline dabei, die der (halb-)Veteranen, Graham Haynes/Houston Person. Und klar ist die interessanter zu hören, auch wenn mir Hargrove auf dem Opener sehr gut gefällt. Vor dem überraschenden – zum Glück gar nicht so unpassenden, wie man zunächst annehmen könnte – Stück in der Mitte, „Dig“ von Miles Davis (mit Hargrove/Garrett), ist noch ein Stück von Weston zu hören, der „Berkshire Blues“ im Trio. In der zweiten Hälfte gibt es zwei Kendrick-Originals (eins mit der jungen sowie „Sharon“ mit Houston Person und Percussion – ein Highlight, Person klingt hier grossartig), „Takin‘ It With Me“ von Tyler Mitchell, dem Bassisten, der u.a. mit Sun Ra, Shirley Horn und Art Taylor gespielt hat, sowie als Closer „Down Here Below“ von Abbey Lincoln (im Quartett mit Garrett – und ebenfalls echt gut! Schade, kriegen die Trompeter kein solches Feature). Mich dünkt, die Musik hat hier etwas mehr Druck, sie drängt stärker als auf dem Zweitling, sie ist dunkler eingefärbt (und an Nichols, Monk, Ellington denke ich eher nicht, dafür halt wirklich immer wieder an Weston, was ja auch nicht weiter überraschend ist, wo zwei seiner Stücke zu hören sind). Trotz der beiden Frontlines wirkt das Album auf mich etwas geschlossener, kompakter.

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #133: Revivals in den 90ern und eine Neuheit aus der Romandie - 14.6., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #7: tba | No Problem Saloon, #29: tba
    #11837839  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    gypsy-tail-wind …. The Secrets Of Rodney Kendrick | …. „Ganawa in Paris“, mit dem Bass-Intro und dann der dreifachen Percussion (auch Big Black ist dabei, der ja oft mit Weston gearbeitet hat) ist schon ein Statement ….

    Das ist tatsächlich ein herausragender Track … btw die ersten rund 60 Sekunden hätten wohl andersortig guades Material zum Sampeln abgegeben …

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #11837993  | PERMALINK

    stardog

    Registriert seit: 12.06.2011

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    Zweifellos eines der besten Jazz Alben…

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    #11838017  | PERMALINK

    kurganrs

    Registriert seit: 25.12.2015

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    gypsy-tail-wind
    Die Tuba-Band von Taj Mahal liebe ich sehr! Und klar, das Trio von Blythe mit Stewart … da kommt einiges zusammen! Gestern lief dann auch noch die dritte (neben Kikuchi/Evans), die ich aus der aktuellen Japan-Reihe kaufte:

    Masahiko Sato Trio – Palladium | Das ist ein Klaviertrio, aber so ganz klassisch bleibt es nicht … und tatsächlich, der Beatles-Cover-Verschmäher mag die viertelstündige Version von „Michelle“ hier echt gerne. Hatte das Album vor dem Kauf schon in der Tube gehört, wo es auch weiterhin zu finden ist: …

    Tolles Album!  :good:
    Welche genau sind die drei aus der aktuellen Japan-Reihe?

    #11838029  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Registriert seit: 25.01.2010

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    Die Reihe ist umfassender – die anderen zwei, die ich gekauft habe, stehen oben: Masabumi Kikuchi/Gil Evans (ohne Titel) und Takeru Muraoka, „Takeru“.

    Höre mich hier durch:

    Ein Blobel-Bootleg des Albums „Jika“ von Winston Mankunku Ngozi (ts/voc) mit der Basis-Band Mike Perry (p/elp), Mike Campbell (elb) und Richard Pickett (d) sowie einem ganzen Haufen weiterer Leute, zu denen u.a. Claude Deppa (flh), Lucky Ranku (g) und – ihr ahnt es – Bheki Mseleku (elp/synth) gehören, aber auch ein Streichquartett, singende Kinder etc. Da Bheki wie auch Perry spielen das Yamaha CP70 E-Piano, Bheki allein den DX7-Synthesizer, d.h. die fürchterlichen Kitschkulissen gehen auf seine Kappe – hier z.B., im Opener des Albums, das in den U.C.A. Studios und den Addis Ababa Studios in London aufgenommen wurde und zuerst 1986 erschien (die ITM-CD ist von 1989):

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