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AutorBeiträge
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@gypsy: danke, vielleicht mach ich gleich noch mit einer davon weiter, jetzt:
Elek Bacsik – Nuages aka The Electric Guitar of the Eclectic Elek Bacsik
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Werbunggypsy tail windDie fand ich etwas underwhelming … ist eine der letzen KD-Aufnahmen, die ich mir zulegte, bei der Band hatte ich grösste Hoffnungen – aber er war am Ende wohl kein Zufall, dass ich sie so spät kaufte. Schlecht ist sie nun wirklich nicht, aber meine hohen Erwartungen mochte sie bisher nicht zu erfüllen. Ich muss sie wohl mal wieder anhören, um das nachzuprüfen.
Ich war auch leicht enttäuscht. Sicher, „Blue Spring“ ist nicht schlecht. Aber da ich Adderley sehr mag, habe ich mir doch etwas mehr erwartet. Irgendetwas passte da aber wohl nicht so hundertprozentig zusammen.
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so little is funHERBIE NICHOLS TRIO – s/t
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How does it feel to be one of the beautiful people?@udw: hier ist was von dem Nelson Album… ist vielleicht fast ein bisschen das, was man sich von Blue Spring hätte versprechen können… und oben vergessen Dorham mit Barney Wilen.
@clau: Was meinst du zu Nichols?
Lou Levy Trio – A Most Musical Fella
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.Oh ja, Dorham mit Wilen! Auch hier wieder die Doppel-CD mit etwa viermal soviel Musik wie auf der LP – grossartig! Aber leider kaum noch zu kriegen (einzeln allenfalls, „Barney“ und „More Music from Barney“).
Und was meinst Du zu Levy? Kenne seine Leader-Sachen nicht – RCA, schaute mir immer alles etwas zu leichtgewichtig aus … aber als Sideman, etwa mit Getz, schätze ich ihn sehr!
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbagypsy tail wind
Mein Punkt war primär, wo Du schon bei „Quiet Kenny“ und damit einem der grossen Höhepunkte steckst: KD, das sind die vierziger und die fünfziger. Als er in den Sechzigern die fünf Blue Note Albem mit Joe Henderson machte (von denen einige völlig zu Recht Klassiker geworden sind), da war das Geheimnis, das ihn zu diesem wundervollen Trompeter gemacht hatte, schon zu weiten Teilen verflogen. Es sind die Aufnahmen aus den späten Vierzigern mit Parker (die Live-Aufnahmen aus dem Royal Roost vor allem, die Savoy veröffentlicht hat, wie man die am einfachste auf Vinyl kriegt, weiss ich natürlich nicht, ich habe die Savoy 4CD-Box, da sind zu beginn auch noch Aufnahmen mit Miles drauf und auf der vierten CD dann das Parker/Gillespie Set aus der Carnegie Hall sowie Auszüge der Pershing-Aufnahmen aus Chicago mit George Freemans futuristischer Gitarre) und diejenigen aus den frühen und mittleren Fünfzigern, die ich am meisten schätze – auch die Sideman-Sessions mit Hank Mobley (KD und Mobley waren wohl die ultimativ hippe Hardbop-Frontline! Blakey at Café Bohemia!), Max Roach, Ernie Henry etc. (und „Meet Oliver Nelson“!).so schön ich die vielen hinweise in diesem post finde (vieles davon kenne ich noch gar nicht), irritiert er mich doch sehr. ich bin auch ein großer fan von QUIET KENNY, würde davon ausgehend aber nie in dorhams bop- und hardbop-alben rutschen, sondern eher in die 60er. was mag dorhams „geheimnis“ sein, das da schon verloren war? ich kenne keinen ergreifenderen trompeter in den 60ern als dorham – und kein großartigeres bläser-duo als dorham/henderson – obwohl ich auch die alben mit den beiden obskuren tenoristen, rocky boyd und frank haynes (über die ihr bestimmt viel mehr wisst als ich) ganz großartig finde. und natürlich die sachen mit jackie mclean (war es nicht sein solo auf IT COULD HAPPEN TO YOU von INTA SOMETHIN‘, was ständig als höhepunkt seines spiels genannt wird?*).
die BOHEMIA hat mich dagegen nie gepackt. was natürlich nichts heißt. aber es war so selbstverständlich formuliert, dass kaum widerspruch möglich schien…
* gerade gefunden:
Another legendary solo (in my opinion and my friends, all musicians) is that on „It could happen to you“ with Jackie McLean, alto sax (not on that tune); Walter Bishop, piano; Leroy Vinnegar, bass; Art Taylor, drums. from the album „Inta Somethin'“ . That solo contains phrases that I keep in my mind.
(fernando gelbard)
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Kein Problem mit Widerspruch! Gerade die beiden Alben mit McLean haben wiederum mich nie richtig gepackt. „Afro-Cuban“ übrigens auch nicht.
Und es mag schon sein, dass Dorham in den Sechzigern der berührendste Trompeter war … die anderen waren ja alle tot (Booker Little, Clifford Brown) oder marginalisiert (Johnny Coles, Gene Shaw) oder in Europa (Dizzy Reece) oder beides (Europa und marginalisiert: Idrees Sulieman). Ein contender wäre in meinen Ohren Art Farmer, aber der ging auch öfter nach Europa (und blieb nach 1968) … oder Carmell Jones, aber abgesehen vom Moment im Rampenlicht mit Silver war der auch nur eine Nebenfigur. Aber ich vergesse gewiss ein paar wichtige Leute. Aber mich packt der Dorham der Fünfziger sehr viel mehr – das ist aber eher ein Vergleich innerhalb von Dorhams Musik als einer von verschiedenen Trompetern, insofern muss ich Deiner Aussage auch gar nicht grundsätzlich widersprechen.
(Über Rocky Boyd, Frank Haynes – und Frank Mitchell – weiss ich übrigens gar nichts.)
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Christian Escoudé – In LA
mit Dorham muss ich nachdenken…
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.redbeansandrice
@clau: Was meinst du zu Nichols?Gutes Album, tendenziell zu wenig Spannung. Ich kenn aber auch nur dieses eine Album und müsste mir vielleicht mal zulegen. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, mache ich das vielleicht mal. Aber dringlich ist es nicht.
Jetzt:
CANNONBALL ADDERLEY – Somethin‘ Else
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How does it feel to be one of the beautiful people?Hank Garland – Jazz Winds from a New Direction
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.Und, klingt er genau wie Dick Garcia?
@clau: interessante Anmerkung … der ich mich nicht anschliessen mag, die ich aber nachvollziehen kann. Für mich hat Nichols Musik eine ganz eigene Spannung, die zwar relativ gleichbleibend ist (was auch daran liegen mag, dass er nur im Trio aufgenommen hat – leider!), aber die dennoch aufgebaut wird, innerhalb der Stücke, mittels der eigenwilligen Strukturen und Formen. Faszinierende Musik auf jeden Fall!
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbagyps, gibt es das eine Nichols Album, das man unbedingt haben muss?
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How does it feel to be one of the beautiful people?gypsy tail windUnd, klingt er genau wie Dick Garcia?
glaub nicht, dass Garcia sowas rumpeliges und virtuoses (zB) aufgenommen hätte, hab es jedenfalls nur etwa die Hälfte ausgehalten und bin jetzt bei
Chuck Wayne/Joe Puma – Interactions
das meinen Vorstellungen von einem Jazzgitarrenalbum doch irgendwie näher kommt…
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.BILL EVANS – How My Heart Sings!
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How does it feel to be one of the beautiful people?redbeansandrice
glaub nicht, dass Garcia sowas rumpeliges und virtuoses (zB) aufgenommen hätte, hab es jedenfalls nur etwa die Hälfte ausgehalten und bin jetzt bei
Chuck Wayne/Joe Puma – Interactions
das meinen Vorstellungen von einem Jazzgitarrenalbum doch irgendwie näher kommt…
Falls Du das hier noch findest, als Stream:
http://www.classicjazzguitar.com/albums/artist_album.jsp?album=877
Tolles Ding!--
"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba -
Schlagwörter: Ich höre gerade..., It's about the melody stupid, Jazz, Tagebuch
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