Funde aus dem Archiv (alte Aufnahmen, erstmals/neu veröffentlicht)

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  • #11683371  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Biomasse

    Registriert seit: 25.01.2010

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    Yep, ich warte z.B. immer noch auf die Joe Daley 3-CD-Box …

    Falls ich mich über Popkin lustig mache höchstens, weil er vor lauter Liebe zu seinem Lehrer Tristano halt manchmal ein paar blinde Flecke offenbart. Ich weiss jetzt nicht, wo genau ich mich über ihn lustig gemacht habe, aber ich hoffe, es war nicht respektlos.

    Aber: wenn man das „Soldier Meyers“ googeln kann, kann man auch Lenny Popkin googeln – und findet schnell ein paar richtig tolle Aufnahmen, z.B.:




    Aufnahmen mit Tristano sind auf dessen „The Duo Sessions“ (Dot Time, 2020) herausgekommen – die CD war wohl eine Art „testing waters“ für die Mosaic-Box. Doch für meine Ohren ist letztere deutlich gehaltvoller. Hab jetzt natürlich vor, das eine oder andere weitere von Tristano auch wieder mal anzuhören (auch weitere Half Note-Mitschnitte, die auf der Jazz Records-CD „Continuity“ zu finden sind) – und wer weiss, vielleicht gewinnt die „Duo Sessions“ durch den neuen Kontext ja noch etwas? (2020 hab ich wohl ausser der CD nichts von Tristano angehört, 2021 auch nicht, glaub ich.)

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #133: Revivals und Comebacks in den 90ern - 14.6., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #7: tba | No Problem Saloon, #29: tba
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    #11683379  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Biomasse

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 61,507

    gypsy-tail-windUnd hier die Neuheit Nr. 2 (ebenfalls für Februar geplant) von British Progressive Jazz – hoffe, das ist eine gute Entwicklung und nicht irgendwie eine Art Schisma zwischen John Thurlow und Matt Parker … vielleicht wag ich’s mal, letzteren zu fragen, aber warten wir mal ab, ob das zum Fliegen kommt. Die neue Tubby Hayes von Jazz in Britain ist inzwischen unterwegs zu mir, und die neue Lennie Tristano-Box von Mosaic ist auch da – 2022 geht nicht allzu übel los

    Don Rendell Sextet – The Odysseus Suite
    Live studio session recorded in London, October 1970.
    Based on Homer’s Odyssey
    Composed by Don Rendell
    Don Rendell – saxes/flute
    Stan Robinson – saxes/flute
    Peter Shade – vibes/flute
    Michael Garrick – piano
    Jack Thorncroft – bass
    Trevor Tomkins – drums
    Tape transfer by Dave Harwood
    Special thanks to Richard Moore and the British Jazz Sound Archive
    Restored and mastered by Matt Parker
    © 2022 British Progressive Jazz

    Link dazu:
    https://britishprogressivejazz.com/album/the-odysseus-suite

    Exzellent übrigens – bisher leider nur digital, hoffe es kommt noch physisch.

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    #11683381  | PERMALINK

    kurganrs

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    Beiträge: 7,248

    gypsy-tail-wind Sorry Leute, ich hab schon den ganzen Tag am obigen Post geschrieben und mochte nicht noch googeln … aber Popkin blöd hinstellen möchte ich jetzt eigentlich auch nicht. Der Mann ist 80 Jahre alt und hat vermutlich mehr getan, als wir alle zusammen je hinkriegen, also lasst es gut sein, ja?

    Tolle Rezension, schön geschrieben! Danke sehr. :bye:

    #11683387  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

    Registriert seit: 02.12.2013

    Beiträge: 44,698

    gypsy-tail-windYep, ich warte z.B. immer noch auf die Joe Daley 3-CD-Box ….

    Nicht nur Du 😎🤓 ….

    --

      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #11683389  | PERMALINK

    nail75

    Registriert seit: 16.10.2006

    Beiträge: 44,069

    gypsy-tail-windYep, ich warte z.B. immer noch auf die Joe Daley 3-CD-Box …
    Falls ich mich über Popkin lustig mache höchstens, weil er vor lauter Liebe zu seinem Lehrer Tristano halt manchmal ein paar blinde Flecke offenbart. Ich weiss jetzt nicht, wo genau ich mich über ihn lustig gemacht habe, aber ich hoffe, es war nicht respektlos.

    Hier, aber ich denke, er kann kein Deutsch:
    http://forum.rollingstone.de/foren/topic/funde-aus-dem-archiv/page/82/#post-11683077

    Danke für die Hinweise zu Popkin, hier stapeln sich die CDs :D

    zuletzt geändert von nail75

    --

    Ohne Musik ist alles Leben ein Irrtum.
    #11683403  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Das ging ja darum, dass Popkin vermutlich der einzige ist, der mit den Liner Notes und den zugehörigen Recherchen zu tun hatte … vielleicht haben die Co-Produzenten noch rasch auf Rechtschreibung durchgelesen, aber viel mehr darf man da nicht erwarten (und, glaub ich, durfte man bei Mosaic nie, aber bei die besten Liner Notes haben halt Leute wie Loren Schoenberg oder so beigesteuert, da braucht’s wohl auch keine Redigierer und sowas …) – mein Punkt war nur: finde „Clownschuule“ nicht so nett, auch wenn ich’s mir anders wünschte (Popkins Liner Notes sind jetzt echt nicht die besten, aber seine Liebe zur Musik macht sie zu einem schönen Plädoyer, und Verständnis und Fachwissen bringt er natürlich auch mit … dass er jetzt auch noch lange Online-Recherchen machen muss, erwarte ich da schlicht nicht. Aber ich hab natürlich beim Tippen meines Satzes schon gedacht, dass das RS-Rechercheteam das sofort klären wird ;-) (und hatte mir noch überlegt, den Satz umzuformulieren, damit eben nichts von „Clownschule“ und „ist ja nur Mosaic“ kommen wird … mich triggert so Zeug grad etwas mehr als es sollte).

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    #11683455  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    sorry, dass ich mich nicht zurueckhalten konnte – den Rest deines Posts hab ich natuerlich mit sehr grossem Interesse gelesen, aber Soldier Meyers war die Stelle, wo ich was beitragen konnte… und irgendwie treffen sich bei diesem Set halt schon zwei Institutionen, Mosaic und Tristano, die die Jazzautoritaet ein bisschen fuer sich gepachtet haben… und genauso wie einem die Geschichte mit der Erfindung des Free Jazz aufstossen kann, nervt es mich halt, wenn die Liner Notes nicht ausrecherchiert sind… ja, Clownschule war zu hart, aber das Soldier Meyers taucht zB auch in Peter Inds Buch auf und so, er haett ja mal wen fragen koennen… und ob die Aufnahmen von 1952 von van Gelder sind, wuerd mich echt interessieren, weil das sehr frueh waere – aber so will man der Zahl halt nicht so recht vertrauen… und ja, Popkin ist eine Autoritaet auf dem Gebiet, was die Musik betrifft, toll, dass er mitgemacht hat… aber der Zev Feldman Ansatz, an einem laengeren Booklet mehrere Leute mitarbeiten zu lassen, hat schon auch was fuer sich… nochmal: sorry

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    .
    #11683471  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Schon gut, bin etwas dünnhäutig die Tage (bzw. Monate/Jahre, ist ja keine Veränderung absehbar) :-)

    Wegen Ind, ich weiss halt nicht, ob Popkin die Liner Notes noch vor dessen Tod geschrieben hatte. Möglicherweise nicht, weil das Set ja recht kurzfristig angekündigt wurde und dann auch schon bald erschienen ist. Zu Van Gelder steht wie gesagt eine Verdankung dafür, dass er für das Set sein Originalband zur Verfügung gestellt hätte – was aber auch wieder kryptisch ist, denn er ist ja seit 2016 tot … entweder war das ganze schon sehr lange in Arbeit (kann ich mir vorstellen, es wird auch noch die andere Tochter Tristanos erwähnt, die anscheinend die ganzen Dokumente, Fotos usw. geordnet hat – die geben sich echt Mühe, und das witzige ist ja, dass Tristano ganz anderes rüberkommt aus dieser Perspektive, als freundlicher, grosszügiger Mensch, der sein Wissen mit Leidenschaft weitergab, den Leuten Basie/Young oder Eldridge zu hören gab usw. … bisschen wie Monk, weil ich ja grad bei Kelley lese, dessen öffentliches Bild halt auch vollkommen anders war als das private).

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    #11684055  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Nochmal British Progressive Jazz – der lange erste Track, den man – zusammen mit dem letzten – auch einfach mal anhören kann, ist exzellent!

    John Taylor Sextet – Eye To Eye: Live 1971

    1. And Think Again 08:53
    2. Wait For Me 10:50
    3. Awakening 04:31
    4. Eye To Eye / Awakening (Reprise) 04:58

    Recorded live in London, April 1971
    Previously unreleased

    releases February 2, 2022

    John Taylor – piano
    Kenny Wheeler – trumpet, flugelhorn
    Chris Pyne – trombone
    Stan Sulzmann – alto sax, flute
    Chris Laurence – bass
    Tony Levin – drums

    Tape transfer by Dave Harwood
    Special thanks to Richard Moore and the British Jazz Sound Archive.

    Resorted and mastered by Matt Parker
    © 2022 British Progressive Jazz

    https://britishprogressivejazz.com/album/eye-to-eye-live-1971

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    #11684057  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Und next – auch hier gibt es zwei Tracks zum Anhören, der Klang ist ähnlich wie bei Taylor: es gibt gewisse Defizite (vermutlich wegen nicht mehr so toll erhaltener Bänder), aber für meine Ohren ist das sehr gut hörbar:

    John Dankworth Orchestra – Composition With Colour: Live 1971

    1. The Imaginary Mirror 05:29
    2. Altisidora
    3. A Family Joy
    4. Orinoco 06:17
    5. Eleven Plus
    6. Composition with Colour
    7. Earth Man

    Recorded live in London, March 1971.
    Previously unreleased.

    releases February 2, 2022

    John Dankworth – alto sax, clarinet
    Martin Drover, Kenny Wheeler, Hank Shaw, Henry Lowther – trumpets
    Mike Gibbs, David Horler – trombones
    John Jenkins – tuba
    Tony Cook – french horn
    Don Fay, Duncan Lamont, Stan Sulzmann – sax & flutes
    Bruce Graham – piano
    Chris Spedding – guitar
    Tony Campo – bass guitar
    Kenny Clare – drums
    Ray Cooper – percussion

    Tape transfer by Dave Harwood
    Special thanks to Richard Moore and the British Jazz Sound Archive
    Illustration by Piergiorgio Cupellini

    Restored and mastered by Matt Parker
    © 2022 British Progressive Jazz

    https://britishprogressivejazz.com/album/composition-with-colour-live-1971

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    #11688981  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Historic Music Past Tense Future
    by Peter Brötzmann, Milford Graves, William Parker
    (Black Editions,  2 LP / DL, 31. Januar 2022)

    1. Side A
    2. Side B
    3. Side C 17:25
    4. Side D

    Black Editions presents “Historic Music Past Tense Future,” the first ever album to feature the meeting of Peter Brötzmann, Milford Graves and William Parker. Three of the towering figures in the history of Free Jazz forge an incredibly vital free music born from lifetimes of uncompromising, ceaseless artistry. “Historic Music Past Tense Future” is the inaugural release by Black Editions Archive and the first in a series of records that will present previously unreleased works featuring Milford Graves.

    “In the end, the music expresses what it means to be alive, to act on behalf of life. It struts and rails, sings and screams. It confronts fear and anger and transcends them through beauty, sound, and honesty. It ́s not about false comfort, it ́s about truth—a knotty, complicated thing that calls for a knotty, complicated, and sometimes comfortless art..” — Ed Hazell, liner notes

    “It ́s not easy, it ́s not a little Sunday ride. It ́s heavy.” — Peter Brötzmann

    —-

    2002-03-29, in the front room of CBGBs, fourteen years after their last performance together, three of the defining musicians in Free Jazz history convened for a third & final time. Peter Brötzmann had once again successfully talked his way into the U.S. without a visa to play this concert (organized by Arts for Art) & concerts with a historic drummer of a different era, Walter Perkins (organized by eremite). On March 31 & April 1, Brötzmann & Perkins recorded their duo album -The Ink Is Gone-.

    William Parker had just returned from concerts in Italy with the David S. Ware Quartet. On April 2 & 3 he debuted his “Curtis Mayfield Inside Songs” project in Boston & Amherst. & he still found time to sit-in for the entire March 30 Brötzmann/Perkins Amherst Meetinghouse gig.

    Scarcely to be found on bandstands & an even rarer presence on record, Milford Graves was a different story, a state of affairs that in 1995 prompted Thurston Moore to proclaim Graves “a living myth.” Between 1999 & 2015, Graves appears on just six recordings, two of those solo; Brötzmann & Parker combined made half as many records the same week as this gig. It would be another sixteen years before Jake Meginsky’s documentary -Full Mantis- introduced the world outside to the Graves’ multiverse of music, natural science, herbal medicine & acupuncture, martial arts, & visionary cardiology.

    The eremite Mobile Unit happened to be in the house March 29. The trio performed on a small riser facing the front door of CBGBs, with Graves’ hand-painted, Orisha-adorned double bass drum kit, captured in its full thunderous glory on this recording, occupying most of the available space.

    Peter Brötzmann was steamrolling in the early 2000s. Decades into having earned his soldier-of-the-road title, he was indomitable everywhere with nearly everybody, yet the full expression of his musicality reached even higher planes in the company of equals. While his famous Mount Olympus power is in no way absent here, Brötzmann’s sensitivity & lyricism, attributes that appear throughout his work as a visual artist, were on this special occasion beautifully alive.

    The case is just beginning to be sufficiently made for the magnitude of William Parker’s role in Free Jazz at the turn of the century. In 2002 he was already the prime mover of his New York community; as a bandleader & composer he was taking his music in newly expansive directions. As an instrumentalist & improvisor Parker had been playing in the Big Leagues since the 1970s. From the mid-sixties on Graves very rarely played with bassists, he had the low-end covered. From the time the two connected in the mid-1980s Parker was a near constant presence in Graves’ —albeit rather infrequent— ensemble concert appearances. That he found expressive spaces for himself in Graves’ avalanche of rhythm & sound is extraordinary testimony to Parker’s wide-open ears & skills. For this rather hastily set-up recording, Parker’s small amp was placed on a barstool behind Graves’ kit, yet you still clearly feel & hear Parker’s vivid contributions.

    By 2002 Milford Graves was four decades into developing & refining his radical approach to drumming. Graves’ unique & unbounded creativity across multiple mediums is only recently entering the early stages of wider discovery & appreciation. -Historic Music Past Tense Future- is the first in a series of records on Black Editions Archive that will feature Milford Graves. Through previously unheard recordings & freshly engaged scholarship, Black Editions Archive aims to significantly enlarge Graves’ body of available recorded work & create new opportunities & contexts to experience his maverick genius.

    The music here comes from a moment of relative high visibility for the Free Jazz continuum. Brötzmann & Parker, among others, were taking it to the people through relentless touring. DIY presenters & labels were endeavoring heroically to stand-in for the lack of support from more established entities. The post-CD era that would decimate this little environment was still some years away. Cheaper production methods & more accessible recording technology meant some musicians & bands of this time were rather heavily “documented”, as we used to say. This is no such band. This is a stand-alone recording of three of the greatest to ever do it, seen & heard together for the last time, until the end of time, on this night. — Michael Ehlers

    —-

    Personnel

    Peter Brötzmann – Reeds
    Milford Graves – Drums, Vocals, Dancing
    William Parker – Bass, Doussn’Gouni

    Credits

    All music by Brötzmann / Graves / Parker
    Artwork – Broetzmann
    Recorded 2002.03.29, CB’s 313 Gallery, New York
    by Eremite Mobile Unit
    Mastering Engineer – Joe Lizzi
    Lacquers – Kevin Gray
    Design – Broetzmann / Untiet
    Back Cover Photo – Andrey Henkin
    Inside Photo – Matias Corral, The Su Bundu from Orani
    Produced by Peter Kolovos & Michael Ehlers

    https://milfordgraves-blackeditionsarchive.bandcamp.com/album/historic-music-past-tense-future

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    gypsy-tail-wind
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    Ist das jetzt auch eine Neuheit? Ich meine klar, irgendwie … ist halt doch schon 19 Jahre alt. Ich bin jedenfalls drauf gespannt!

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    #11694139  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Alan Braufman – Live in New York City, February 8, 1975
    (3 LP / 2 CD / DL, 8. April 2022)

    https://alanbraufman.bandcamp.com/album/live-in-new-york-city-february-8-1975

    1. Announcements
    2. Rainbow Warriors
    3. Ark of Salvation
    4. Little Nabil’s March
    5. Destiny
    6. Ashimba
    7. Chant 04:33 video
    8. Thankfulness
    9. Love Is For Real
    10. Forshadow
    11. Announcements 2
    12. Emancipation (Cooper-Moore)
    13. Tree of Life
    14. Bright Evenings
    15. The Muse
    16. A Tear And A Smile
    17. O Nosso Amor
    18. Sunrise

    This recently unearthed recording captures Alan Braufman with his five-piece band in an early 1975 live radio session soon after recording his debut album Valley of Search for the India Navigation label. This was the first meeting for William Parker and Cooper-Moore, whose musical partnership has flourished ever since. The 94-minute performance is spread over 5 album sides on 3 LPs, or a gatefold double CD set. Newly mastered with new liner notes by the host Susan Mannheimer.

    Alan Braufman – Alto saxophone, Flute
    Cooper-Moore – Piano, ashimba, recitation
    William Parker – Bass
    John Clark – French horn
    Jim Schapperoew – Drums
    Ralph Williams – Percussion

    Susan Mannheimer – Host

    Recorded live at WBAI Studio C, New York, February 8, 1975

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    gypsy-tail-wind Alan Braufman – Live in New York City, February 8, 1975 (3 LP / 2 CD / DL, 8. April 2022) https://alanbraufman.bandcamp.com/album/live-in-new-york-city-february-8-1975 1. Announcements 2. Rainbow Warriors 3. Ark of Salvation 4. Little Nabil’s March 5. Destiny 6. Ashimba 7. Chant 04:33 video 8. Thankfulness 9. Love Is For Real 10. Forshadow 11. Announcements 2 12. Emancipation (Cooper-Moore) 13. Tree of Life 14. Bright Evenings 15. The Muse 16. A Tear And A Smile 17. O Nosso Amor 18. Sunrise This recently unearthed recording captures Alan Braufman with his five-piece band in an early 1975 live radio session soon after recording his debut album Valley of Search for the India Navigation label. This was the first meeting for William Parker and Cooper-Moore, whose musical partnership has flourished ever since. The 94-minute performance is spread over 5 album sides on 3 LPs, or a gatefold double CD set. Newly mastered with new liner notes by the host Susan Mannheimer. Alan Braufman – Alto saxophone, Flute Cooper-Moore – Piano, ashimba, recitation William Parker – Bass John Clark – French horn Jim Schapperoew – Drums Ralph Williams – Percussion Susan Mannheimer – Host Recorded live at WBAI Studio C, New York, February 8, 1975 ….

    Interessant mir scheint 🤓 ….

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    gypsy-tail-wind
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    Ja, sehr … aber 20$ für den Versand sind halt nach wie vor happig. Gab’s die bisherigen Braufman-Alben auch mal noch bei Jazzmessengers oder so? (Ich hab die Japan-CDs geholt, nachdem ich zuerst schon alles als DL gekauft hatte :wacko: )

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