Die unterschätzten Alben der 60s

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  • #5658567  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 5,536

    Punkcow*Martin* darf sich demnächst an „An Electric Storm“ von WHITE NOISE versuchen – viel Spaß!

    Sehr gutes Album!

    Aber weit weg von dem, was Martin mag.

    --

    To Hell with Poverty
    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #5658569  | PERMALINK

    martin-3862

    Registriert seit: 02.11.2005

    Beiträge: 9,392

    aber ihr könntet mir mal bitte sagen, was mich den bei diesem album erwarten würde! ;)

    --

    #5658571  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 5,536

    @martin: Ein Pionierwerk der elektronischen Popmusik. Gerade wiederveröffentlicht worden; bei Pitchfork gibt’s ein Review.

    --

    To Hell with Poverty
    #5658573  | PERMALINK

    punkcow

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 9,235

    Go1Sehr gutes Album!

    Aber weit weg von dem, was Martin mag.

    Angesichts seiner Jugend müssen wir doch nicht schon jetzt alle Hoffnung fahren lassen!

    --

    #5658575  | PERMALINK

    joe-chip

    Registriert seit: 26.07.2007

    Beiträge: 9

    *Martin*aber ihr könntet mir mal bitte sagen, was mich den bei diesem album erwarten würde! ;)

    um eine stelle aus der scheibe zu zitieren:
    „Es macht Spaß!“
    :-)

    --

    #5658577  | PERMALINK

    clau
    Coffee Bar Cat

    Registriert seit: 18.03.2005

    Beiträge: 88,566

    The Searchers – Sounds Like the Searchers
    Del Shannon – 1661 Seconds
    Herman’s Hermits – same

    --

    How does it feel to be one of the beautiful people?
    #5658579  | PERMALINK

    bender-rodriguez

    Registriert seit: 07.09.2005

    Beiträge: 4,310

    Punkcow*Martin* darf sich demnächst an „An Electric Storm“ von WHITE NOISE versuchen – viel Spaß!

    Ich wünsche dazu ebenfalls „Viel Spaß – VIEL SPASS…“

    Weiteres:

    AMM-„Ammusic“ (1966)
    AMM-„The Crypt – 12th June 1968“ (1968)
    Walter Carlos-„Switched on Bach“ (1969)
    Cromagnon-„Orgasm“ (1969)
    MEV-„Spacecraft“ (1967)
    Morton Subotnick-„Silver Apples Of The Moon“ (1968)
    Terry Riley-„Poppy Nogood“ (1968)
    La Monte Young-„Map of 49’s Dream The Two Systems of Eleven Sets of Galactic Intervals“ (1969)

    (*Martin* darf „seine“ Sechziger schon noch kennenlernen – sehr sehr schön schon noch kennenlernen… – wünsche erneut: Viel Spaß…)

    --

    I mean, being a robot's great - but we don't have emotions and sometimes that makes me very sad
    #5658581  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

    Beiträge: 0

    Tolle Sachen, Bender! Besonders die AMM Alben und das Morton Subotnick Teil haben es in sich.

    Da wünsche ich dem lieben *martin* ebenfalls viel Spass beim Entdecken und sende beste Grüße in den wissbegierigen Ostblock.

    EDIT: Empfehlungen meinerseits wären z.B. noch die beiden Patty Waters Alben „Sings“ und „College Tour“.

    --

    #5658583  | PERMALINK

    bender-rodriguez

    Registriert seit: 07.09.2005

    Beiträge: 4,310

    Das habe ich mir doch fast schon gedacht: wenn hier ansonsten noch jemand AMM und den anderen Kram, den ich aufzählte kennt, dann kann’s nur pinch sein… :bier:

    Du besitzt die AMM-Alben im Original? Ich muß mich leider mit gebrannten CD’s begnügen, was ich recht ärgerlich finde.

    Was höre ich, wenn ich mir eine Patty Waters-LP besorgen würde und auflege?

    --

    I mean, being a robot's great - but we don't have emotions and sometimes that makes me very sad
    #5658585  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

    Beiträge: 0

    Bender RodriguezDu besitzt die AMM-Alben im Original? Ich muß mich leider mit gebrannten CD’s begnügen, was ich recht ärgerlich finde.

    Leider nicht. Die erste AMM hätte ich auch gerne im LP-Schrank. Dafür tummelt sich dort immerhin die Morton Subotnick. :-)

    Bender RodriguezWas höre ich, wenn ich mir eine Patty Waters-LP besorgen würde und auflege?

    Gewitter, Liebreiz, beizender Honig und Sturmpeitschen. Alles auf einmal! Besonders der vocale Noise-Overkill bei „Black is the Color of my true Lover’s Hair“, auf der zweiten Seite von „Sings“, ist unglaublich. Vergleichbar evtl. mit Diamanda Galas, allerdings 25 Jahre zuvor. Seite 1 des Waters Debuts gestaltet sich etwas zugänglicher. Sehr, sehr düsterer Vocal-Jazz, wenn man so will. Albert Ayler brachte sie damals bei ESP unter.
    Auf dem Nachfolger „College Tour“ gibts dann aus Beidem eine gesunde Mischung im Live-Gewand (vor tumber 60s College-Audienz), wobei Waters‘ unglaubliche Vocal-Akrobatik deutlich überwiegt.
    In den USA werden diese beiden Alben übrigens zu unverschämt hochgezüchteten Wucherpreisen gehandelt (vermutlich auch, weil der lustige Hippie Devendra Banhart permanent von den Platten schwärmt), in D-Land hat mir ein freundlicher eBay-Anbieter beide LPs als Originalpressungen zum Dumping-Preis vermacht. Vergleichen sie daher!

    --

    #5658587  | PERMALINK

    bender-rodriguez

    Registriert seit: 07.09.2005

    Beiträge: 4,310

    Herzlichen Dank für die Infos und für’s „Mundwässrigmachen“ (bzw. das „Blumenkohlohrkriegen“). In meiner amazon-„Warteschleife“ habe ich bereits was zwischengeparkt…

    --

    I mean, being a robot's great - but we don't have emotions and sometimes that makes me very sad
    #5658589  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

    Beiträge: 0

    Bender RodriguezHerzlichen Dank für die Infos und für’s „Mundwässrigmachen“ (bzw. das „Blumenkohlohrkriegen“). In meiner amazon-„Warteschleife“ habe ich bereits was zwischengeparkt…

    :bier:

    --

    #5658591  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 5,536

    Ich lege die Vorgabe mal frei aus und nenne ein paar Alben, die zwar nicht (mehr) unterschätzt sind, die ich aber für gute Tipps halte:

    OS MUTANTES – Os Mutantes (1968)

    Kein Geheimtipp, sondern ziemlich bekannt und sicher nicht unterschätzt, aber eben ein gutes Beispiel dafür, dass auch außerhalb der USA und Großbritanniens einiges ging: Tropicalia aus Brasilien – verspielter, farbiger, psychedelischer Pop. Macht Spaß!

    THE MONKS – Black Monk Time (1966)

    Energetischer und intelligenter Garagenrock, der auf Punk vorausdeutet. Zwei Akkorde für ein Hallelujah. Ein originelles Konzept, ausgeheckt von fünf G.I.s in Westdeutschland und ihren beiden deutschen Managern. Seit längerem kein Geheimtipp mehr, aber in den 60ern wurden die Monks unterschätzt und zu wenig beachtet. Zum Ausgleich haben sie hier im Forum gleich zwei Threads: hier und hier.

    CAN – Delay 1968

    Das ist jetzt ein bißchen geschummelt: Die Aufnahmen stammen zwar von 1968, sind aber erst 1981 veröffentlicht worden. Man erlebt die mächtigen Can (eine der besten Bands der 70er Jahre, ach was, aller Zeiten) in ihrer Entstehungsphase, noch mit Malcolm Mooney als Sänger. Can waren hörbar inspiriert von The Velvet Underground, aber auch hier schon ziemlich eigen. Tracks wie „Butterfly“ und „Thief“ klingen erstaunlich modern. Es ist erimprovisierte Musik, aber nicht ziellos, sondern spannungsreich und stimmungsvoll.

    --

    To Hell with Poverty
    #5658593  | PERMALINK

    melodynelson
    L'Homme à tête de chou

    Registriert seit: 01.03.2004

    Beiträge: 5,997

    The Bee Gees – 1st (1967)

    —  “Turn of the Century“
    —  “Holiday“
    —  “Red Chair, Fade Away“
    —  “One Minute Woman“
    —  “In My Own Time“
    —  “Every Christian Lion Hearted Man Will Show“
    —  “Craise Finton Kirk Royal Academy of Arts“
    —  “New York Mining Disaster 1941″
    —  “Cucumber Castle“
    —  “To Love Somebody“
    —  “I Close My Eyes“
    —  “I Can’t See Nobody“
    —  “Please Read Me“
    —  “Close Another Door“To be continued…

    --

    #5658595  | PERMALINK

    deedee523

    Registriert seit: 10.05.2007

    Beiträge: 9

    also, Ihr seid schon böse!
    wiewohl ich die cromagnon, den subotnick und natürlich den grossen terry riley sehr schätze, möchte ich doch darauf hinweisen, dass es sich da schon um SEHR abgefahrenes zeug handelt. die cromagnon ist eine psychotische geräuschcollage, „silver apples“ (nach dem sich kurz darauf eine proto-elektronikband benannt hat) von subotnick besteht hauptsächlich aus zirp-und fiepsgeräuschen. die ganz frühen terry riley-platten sind lange keyboard-improvisationen mit delay-effekten drauf. alles extrem spannend, und man könnte da wohl auch noch pauline oliveros, pierre henry, robert normandeau, die taj mahal travellers oder meinetwegen auch hapshash & the coloured coat und die godz ins feld führen, aber ob das dem martin hilft, möchte ich mal sehr in frage stellen.

    hier jedenfalls meine tipps:

    the united states of america – s/t
    experimenteller psychedelic-rock mit elektrischer geige, ringmodulatoren und vielen effekten, ohne gitarre, dafür sehr schöne weibliche vocals und stellenweise beatles-artige harmonien. sehr trippig.

    kim fowley – outrageous
    freak-rock, nicht so weit weg von frühen mothers of invention, aber primitiver. grooviger orgel-rock, fowley schreit und kreischt wie ein irrer.

    freak scene – psychedelic psoul
    meisterwerk. sitars und tablas, manischer garagensound, melodiöse songs. wer das zeug auf den nuggets-compilations mag, kann hier ein blaues wunder erleben.

    h.p. lovecraft – at the mountains of madness
    geniestreich. changiert zwischen folk rock und proto-progressive. extrem einfallsreiche arrangements, tolle psychedelische soundeffekte. grosses album.

    the head shop – s/t
    ich sag mal salopp: wie vanilla fudge, nur VIEL besser.

    ich hab bei rate your music mal eine liste meiner lieblings-psychedelikatessen angelegt, die ist hier: http://rateyourmusic.com/list/deedee523/psychedelicatessen

    hoffe das hilft.
    :-)

    --

    cheers, dd ----------------------------------------------------- nichts ist wahr; alles ist erlaubt - hassan I sabbah
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