Die Tuba im Jazz

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    gypsy-tail-wind
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    Nein, es geht hier nicht um Tuba City, AZ und auch nicht um die türkische Filmschauspielerin… :-)
    Und erst recht nicht um die war tubas, aber dieses Bild kann ich Euch dann doch nicht vorentalten…

    Wartuba.jpg

    Die Tuba war das erste eigentlich Bass-Instrument, das im Jazz Verwendung fand („eigentlich“ weil’s zuvor Bands gab nur mit Banjo, später Piano und Drums, ohne Bass-Instrument, z.B. die Hot Fives von Louis Armstrong). In den ersten grossen Bands kann man sie auch noch hören, relative lange bei Fletcher Henderson, während Ellington schon sehr früh auf Kontrabass umgestellt hat (bzw. Wellman Braud, der Bassist). Ganz selten sah man auch das Bass-Saxophon in Bands auftauchen, v.a. Adrian Rollini dürfte da bekannt sein, der oft im Umfeld von Bix Beiderbecke und Frank Trumbauer anzutreffen war (deren tolles Mosaic Set ist übrigens seit gestern auf der Running Low Liste – carpe diem!).

    Die Tuba verschwand dann weitgehend aus dem Jazz, die Möglichkeiten des Kontrabasses waren um ein vielfaches grösser, die Bands klangen agiler, lebendiger – zu diesem Urteil kommt man rasch, wenn man etwa Ellington oder Fletcher Henderson-Aufnahmen vor und nach dem Wechsel vergeleicht.

    In Ira Gitler’s Liner Notes zu Ray Drapers zweitem Prestige Album („Ray Draper Quintet featuring John Coltrane“, New Jazz 8228) heisst es:

    Time was when the tuba served strictly as a rhythm instrument in its jazz role. That was in the early days of jazz. When it was replaced by the string bass, the tuba disappeared from the face of the jazz scene. Its return, in the Miles Davis nonet of 1949, was marked by its employment as a moving ensemble voice rather than in a rhythmic assignment.

    Bill Barber was the tubaist with the Davis band. He rarely soloed ad lib, although he was and is capable of improvising. His presence did herald a further use of the tuba in modern jazz. Don Butterfield, Red Callender, Slide Hampton, Laymon Jackson and Ray Draper have since put the large horn to work in a solo capacity as well as in the ensemble.

    Bill Barber kann man hören auf der „Birth of the Cool“ von Miles Davis, Don Butterfield z.B. auf Mingus‘ „Black Saint and the Sinner Lady“.

    Ray Draper ist dabei für mich eher eine Art Pionier denn ein fertig geformter Musiker. Zumindest auf den 57/58er Alben, die ich von ihm kenne. Er wirkt steif und unbeweglich und hat oft mühe, im Beat zu bleiben… manchmal geht das bei mir fast bis zum fremdschämen, wenn er soliert…

    Aber eben: die richtige „Tuba-Explosion“ fand erst ein paar Jahre später statt – in der Hardbop-Ära hört man hie und da mal Slide Hampton oder Laymon Jackson auf der Tuba, sonst blieb das Instrument eine marginale Erscheinung.

    Red Callender hat in den fünfziger Jahren kurze Zeit vor Draper an der Westküste die Tuba reaktiviert – von ihm gibt’s eine Fresh Sound CD, die ich mal anhören muss!

    Richtig spannend wirds dann später mit Leuten wie Howard Johnson, Bob Stewart, Joe Daley, Earl McIntyre, Peter Kowald, Pinguin Moschner, Dave Bargeron, Michel Godard
    Joe Dailey kann man u.a. mit Sam Rivers hören, Bargeron und McIntyre auch in Big Bands wie der George Gruntz Concert Jazz Band, Bargeron war auch bei Blood Sweat & Tears dabei…

    Howard Johnson ist vielleicht DER Ausnahmemusiker aus dieser kleinen Liste. Er hat u.a. gespielt mit: Charles Mingus, Archie Shepp, Hank Crawford, McCoy Tyner, Hank Mobley, Jazz Composers Orchestra, Gil Evans, Pharoah Sanders, Andrew Hill, Charlie Haden, Roland Kirk, Taj Mahal, B.B. King, Thad Jones/Mel Lewis Orchestra, The Band, Gato Barbieri, Sam Rivers, John Lennon, Neil Diamond, Geoff Muldaur, Beaver Harris, Jaco Pastorius, Maria Muldaur, Chaka Khan, Yoko Ono, George Gruntz, Muhal Richard Abrams, Jack DeJohnette, Lenny Pickett, Abdullah Ibrahim, Lou Rawls, John Scofield… (er spielt aber meist auch Barisax, Bassklarinette und weitere Blech- und Holzinstrumente)

    Und auf dieser CD kann man ihn mit einigen weiteren herausragenden Tubisten hören:

    41ZPW35WXAL._SL500_AA300_.jpg

    (Dave Bargeron, Joe Dailey, Nedra Johnson, Carl Kleinsteuber, Tom Malone, Earl McIntyre, Marcus Rojas, Bob Stewart)

    Diesen Namen könnte man jetzt auch wieder nachgehen… Rojas hat z.B. in einer Gruppe von Henry Threadgill mitgespielt, bei dem überdies auch die Tubisten Jose Davila, Edwyn Rodriguez, Dorian Parreott und Herman Peña auftauchen.

    Und zu guter letzt… Michel Godard!
    Ein franzose, der schon seit einigen Jahren mit Rabih Abou-Khalils Gruppen spielt und neben der Tuba auch die Serpent spielt, ein mittelalterliches Vorgänger-Instrument.
    Auch Godard ist äusserst vielseitig: neben zwei tollen „Castel del Monte“ CDs für Enja hat er ein Projekt mit Dave Bargeron gemacht und in seiner Diskographie tauchen u.a. auch Leute wie John Greaves und Pip Pyle, Alpha Blondy, das Orchestre National de Jazz, Horace Tapscott, Kenny Wheeler, Ray Anderson, Misha Mengelberg, Pierre Favre, Gabriele Mirabassi und natürlich einige der spannendsten Franzosen der letzten Jahrzehnte auf: Louis Sclavis, Michel Portal, Henri Texier…

    michel-godard1.jpg

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    gypsy-tail-wind
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    Und falls sich jemand fragt, was ich mit diesem Thread hier will… meinem eigenen Gelaber zuhören eigentlich nicht, dachte, wir können uns ein wenig austauschen über die zahlreichen aber eben doch weit verstreuten und oft wenig bekannten Aufnahmen von und mit Tuba-Spielern…

    Und falls mir ein Hinweis erlaubt ist, der über den Jazz hinausgeht: auf der „Rock of Ages“ von The Band gibt’s ein paar sehr hübsche Momente von Johnson (keine Soli, aber man hört ihn immer mal wieder und es macht grossen Spass!)

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    gypsy-tail-wind
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    Und grad nochmal ich, mit ein paar netteren Worten zu Ray Draper, nachdem ich das dritte Album nun auch zu Ende gehört habe… man kann hören, wie Draper „wächst“, glaub ich. Zur Zeit der Jubilee-Session (Nov. 1958, mit Coltrane, John Maher, Spanky DeBrest und Larry Ritchie) hat er sein Instrument schon ein wenig besser im Griff und die Arrangements sind ziemlich toll gemacht und nutzen den Sound der Tuba sehr gut!

    Ich hab dieses Album wie gesagt auf der Coltrane CD „Like Sonny“ (zusammen mit der 1960-04-08 Coltrane Session mit Tyner, Steve Davis und Billy Higgins), aber das Album wurde auch unter seinem ursprünglichen Namen „A Tuba Jazz“ bei Fresh Sound wieder aufgelegt.

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    redbeansandrice

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    ein schöner Post und ein tolles Foto!

    gypsy tail wind
    Die Tuba war das erste eigentlich Bass-Instrument, das im Jazz Verwendung fand („eigentlich“ weil’s zuvor Bands gab nur mit Piano und Drums, ohne Bass-Instrument, z.B. die Hot Fives von Louis Armstrong).

    war es nicht eigentlich so, dass die Rhythmusgruppen im alten New Orleans Banjo und Tuba hatten, und das Klavier dann hereingenommen wurde, als die Bands weniger gelaufen und gefahren sind und mehr in geschlossenen Räumen gespielt haben…? so hab ich die Geschichte im Kopf…

    ich hab ja meine Probleme mit tiefem Blech… aber es gibt definitiv schöne Sachen, an Draper mag ich den, äh, Kampfgeist, sich als 17jähriger mit einer Tuba hinzustellen, in der Hoffnung, damit die Welt zu verändern… (allein schon die im handpicked erwähnte idee, sich neben John Coltrane zu präsentieren… ist leider alles in allem nicht viel von geworden, zumindest was Alben betrifft, aber er war ein ziemlicher Visionär, vielleicht postet Chris Albertson nochmal seine Briefe von Draper, da werden eigentlich immer große Projekte geplant… Draper hat ja auch Theaterstücke geschrieben und all sowas…)

    diese Sam Rivers/Joe Daley Band [ohne „i“, genau wie der Saxophonist] kenn ich nur von Waves, das ist ein tolles Album, Daley hat eine Beweglichkeit, die Draper etwa ziemlich fehlt…

    eine andere Tuba-Band, die ich ganz gut find – auch wenn Tubabands für mich immer Licht und Schatten Seiten haben, ist Kalaparush Maurice McIntyre’s The Light, hier etwa, die Ensemblepassagen sind klasse, McIntyre präsentiert sich als progressiver Musiker der Johnny Griffin Schule (?), bei den Tubasoli hätte man allerdings wegen mir sparen können…

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    #7527691  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Du hast wohl recht mit dem Banjo, ja… das blieb bei einigen Bands ja auch noch ne Weile erhalten, z.B. bei Ellington (oft spielte Fred Guy dann allerdings Gitarre).

    Von Daley (muss ich oben noch korrigieren!) kenn ich auch v.a. „Waves“, gefällt mir sehr! Hab sonst noch einige Live-Aufnahmen von ihm mit Rivers.

    Kalaparush(a) kenn ich bisher noch fast gar nicht. Hab nur was von ihm auf dem Wildflowers Set, aber ich glaub dort gibt’s keine Tuba.
    Hier gibt’s einen AAJ Fireside Chat mit ihm:
    http://www.allaboutjazz.com/php/article.php?id=299

    Hör Dir mal das dritte Album von Draper an, das find ich ganz hübsch!

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    #7527693  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    hör grad in Fat Jazz von Jackie McLean rein (hier, Track 7 ff), da ist Drapers Tuba auch sehr schön eingesetzt… tolle Band, Webster Young (tp) Ray Draper (tu) Jackie McLean (as) Gil Coggins (p) George Tucker (b) Larry Ritchie (d), George Tucker am Bass ist wie immer super…

    hier ist zB so ein Projekt, wo man sich fragt was wohl davon wurde…

    auch die Max Roach Band mit Draper und (vor allem) Booker Little war klasse, zu hören auf den Alben Deeds not Words, Plus Four at Newport und Award-Winning Drummer, und außerdem auf diesem Youtube Video, leider in mieser Qualität…

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    #7527695  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Deeds und Award-Winning sind bei mir zwei solche fremd-schäm-Alben… beide sehr schön und beide sacken ab wenn Draper zu solieren beginnt. Leider!

    Die McLean Prestige-Alben hab ich mittlerweile fast alle auf CD, „Fat Jazz“ hab ich auch… die hab ich gestern mal alle hervorgesucht.

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    #7527697  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    gypsy tail windDeeds und Award-Winning sind bei mir zwei solche fremd-schäm-Alben… beide sehr schön und beide sacken ab wenn Draper zu solieren beginnt. Leider!

    ja, diese böswilligen Momente kenn ich auch von mir… ich find aber doch, dass er den Ensemblepassagen soviel gibt, dass sein Beitrag unterm Strich ganz klar ein positiver ist… interessant, dass du es erwähnst… dieses nelly pouget album sieht zwar spacko aus, aber die besetzung mit cyrille, tapscott, godard … ist echt vielversprechend, kennt das jemand?

    tapscott hatte ja sehr oft tuba in seinen bands, Draper, und vor allem Red Callender…

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    #7527701  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Herr Andrice hat mich anderswo auf diesen Artikel über Ray Draper (aus JazzTimes) hingewiesen:
    I Never Met John Coltrane

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    #7527703  | PERMALINK

    alexischicke

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    Ja die Tuba war sowas wie ein Bassersatz.Heute im Jazz völlig unüblich.In den 20ern z.b bei Paul Whiteman durchaus üblich.

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    #7527705  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Eher Vorläufer als Ersatz!

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