Die letzte Dokumentation, die ich gesehen habe

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  • #11822323  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 8,132

    Paul McCartney – Eine Beatles-Legende (2022)

    Aus Anlass seines 80. Geburtstags zeigte arte am letzten Donnerstag diesen neuen Dokumentarfilm über Paul. Der Film beginnt und endet mit McCartneys Zeit nach dem Ende der Beatles 1970 auf einer schottischen Farm, wo er zusammen mit seiner Ehefrau Linda zeitweise ein einfaches Aussteigerleben fernab der Zivilsation und des Poprummels führte. Anhand seiner dortigen Schafzucht entdeckte McCartney sein Herz für Tiere, wodurch er und Linda zu Vegetariern und aktiven Tierschützern wurden. Außerdem kommen Popjournalist Barry Miles, Grafikdesigner und Bassist Klaus Voormann, die Beatles-Stadtführerin Stefanie Hempel auf St. Pauli, Wolfgang Niedecken und die Beatles-Fanbeauftragte Freda Kelly zu Wort. Zwischendurch sieht man die Beatles auf der Bühne im Circus Maximus in München und die Besuchermassen vor dem Haupteingang.

    Den Tod seiner Ehefrau Linda McCartney verarbeitete Paul durch die Malerei in selbstgemalten Bildern, 1999 hatte er damit seine erste öffentliche Kunstausstellung. Während der Beatlemania sammelte Freda Kelly die abgeschnittenen Haare der Beatles in einem Friseurladen in der Penny Lane in Liverpool ein, um die Haare in Briefumschläge zu stecken und an Fanclub-Mitglieder zu verschicken.

    Den Kommentar aus dem Off spricht Dietmar Wunder, die sonore Synchronstimme von Daniel Craig, Adam Sandler und Edward Norton, I like his voice.

    zuletzt geändert von ford-prefect

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    I don't let my kids watch the orchestra ... there's too much sax and violins
    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #11827305  | PERMALINK

    plattensammler
    Dabble In Om - More Oomph! Charmebolzen

    Registriert seit: 11.05.2019

    Beiträge: 3,350

    https://www.3sat.de/kultur/kultur-in-3sat/fuerst-pueckler-park-muskau-100.html

     

    Im seinem nordöstlichsten Zipfel ist Sachsen ein Welterbe-trächtiges Zauberreich. Dort liegt der deutsch-polnische „Fürst Pückler Park“ in Bad Muskau in der Lausitzer Landschaft. Hermann Ludwig Heinrich Graf von Pückler-Muskau hat in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf einem von der Neiße durchäderten Tal seine Vision von einem englischen Landschaftspark in einem 850 Hektar großen Refugium umgesetzt.

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    My V is for Vendetta Thought that I'd feel better But now I got a bellyache
    #11827479  | PERMALINK

    stormy-monday
    verdreckter Hilfssheriff

    Registriert seit: 26.12.2007

    Beiträge: 16,667

    Sehr schöner Park. Erstreckt sich auch nach Polen rein.War da die letzten Jahre zwei Mal.

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    Hellhounds in my passway
    #11829729  | PERMALINK

    marc-74

    Registriert seit: 26.08.2008

    Beiträge: 2,589


    Vierteilige Doku auf ARTE. Nicht leicht verdaulich aber sehenswert.

    #11829989  | PERMALINK

    randolph

    Registriert seit: 28.06.2007

    Beiträge: 3,503

    Being Jan Ullrich
    Sehenswert.

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    Dead men smell toe nails
    #11830089  | PERMALINK

    shanks
    BCNR Friends Forever

    Registriert seit: 08.02.2009

    Beiträge: 14,912

    Habe ich heute auch geschaut. Kurzweilig, aber hätte gerne noch mehr in die Tiefe gehen können. War aber trotzdem schön, die glorreichen Tour Jahre noch mal zu sehen. Müsste mal wieder das olle Bianchi Trikot aus dem Schrank holen. ;-)

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    Kein Rush, keine Hurry, nur Intimacy
    #11830115  | PERMALINK

    randolph

    Registriert seit: 28.06.2007

    Beiträge: 3,503

    Hm. Wo genau hätte die Doku deiner Ansicht nach mehr in die Tiefe gehen können?

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    Dead men smell toe nails
    #11830869  | PERMALINK

    latho
    No pretty face

    Registriert seit: 04.05.2003

    Beiträge: 34,966

    marc-74 Vierteilige Doku auf ARTE. Nicht leicht verdaulich aber sehenswert.

     
    Mir hat die gar nicht gefallen. Das sind vier Stunden fast kommentarlos zusammengeschnittene TV-Bilder aus der Zeit, zerbrechende Eltern, abwiegelnde Polizisten, aber es gibt nirgendwo einen einordnenden Gesamtzusammenhang, nirgendwo Übersicht. Da hätte man den Fall deutlich besser aufbereiten können.

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    If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.
    #11830885  | PERMALINK

    marc-74

    Registriert seit: 26.08.2008

    Beiträge: 2,589

    latho

    marc-74 Vierteilige Doku auf ARTE. Nicht leicht verdaulich aber sehenswert.

    Mir hat die gar nicht gefallen. Das sind vier Stunden fast kommentarlos zusammengeschnittene TV-Bilder aus der Zeit, zerbrechende Eltern, abwiegelnde Polizisten, aber es gibt nirgendwo einen einordnenden Gesamtzusammenhang, nirgendwo Übersicht. Da hätte man den Fall deutlich besser aufbereiten können.

    Das Problem ist doch,dass der Gesamtzusammenhang bis heute immer noch nicht klar ist. Da bleiben jede Menge Fragen offen. Von daher bietet die Doku hier auch keine Aufklärung sondern fokussiert sich eher darauf,was diese Taten mit den direkt Betroffenen als auch mit dem ganzen Land gemacht haben und das gelingt ihr meines Erachtens ganz gut.

    #11835333  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 8,132

    Another State of Mind (1984)

    Ein alter Dokumentarfilm über eine gemeinsame Club-Tour von Social Distortion und Youth Brigade in einem umgebauten gelben US-Schulbus quer durch die Staaten und Kanada. Mike Ness hat ja mal richtig jugendlich ausgesehen, hätte ich mir bei dem gar nicht vorstellen können. Man sieht Mike Ness, wie er sich vor einem Badezimmerspiegel die schwarze Punk-Stachelfrisur richtet und die Augenränder schwarz schminkt. Auf der Straße, erzählt Ness, würden ihn viele Passanten wegen seines Aussehens häufig auslachen. Dann sieht man ein obdachloses Punk-Mädchen, das täglich auf der Straße um Essen betteln muss.

    Die Protagonisten erklären den Do It Yourself-Geist (DIY) der Punk/Hardcore-Szene. Ein Skinhead erläutert in einem leeren Raum die verschiedenen Szene-typischen Tanzschritte von Pogo, Slam-Dance und Skanking. In einem Billard-Café ruft die junge Kellnerin die Polizei, da sie sich von den flamboyant zurechtgemachten Kids bedroht fühlt. Zwischendurch tritt ein Theologe auf, der den Versuch unternimmt, die rüde Punk-Truppe für den christlichen Glauben zu gewinnen. Später stoßen noch Minor Threat hinzu. Deren Bandchef Ian MacKaye arbeitet in einer Eisdiele von Häagen-Dazs. Außerdem sieht man Mike Ness mit einer Akustikgitarre auf einer Veranda den Song „Another State of Mind“ komponieren, der hinterher auf dem Debütalbum „Mommy’s Little Monster“ von Social D. von 1983 erscheint.

    zuletzt geändert von ford-prefect

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    I don't let my kids watch the orchestra ... there's too much sax and violins
    #11836531  | PERMALINK

    shanks
    BCNR Friends Forever

    Registriert seit: 08.02.2009

    Beiträge: 14,912

    History of The Eagles

    Toll gemacht, sehr aufschlussreich und dazu höchst unterhaltsam. Zumindest Part 1, der die Anfänge bis zum unspektakulären Split 1980 abdeckt. Teil 2 steigt dann bei der Reunion ’94 ein und gerät zur uninteressanten Autofellatio, dauert zum Glück nur eine Stunde. Die hat es aber in sich. Wir erfahren bspw. was für ein Weltklasse Schauspieler Glenn Frey doch ist und wie geil die lauen neuen Liedchen eigentlich sind, wobei die letzte Viertelstunde einem Werbefilm für „Long Road out of Eden“, damals auch schon 6 Jahre alt, gleicht. Man ahnte bzw. wusste es zwar vorher schon, aber spätestens ab der Reunion outen sich Frey und Henley endgültig als selbstverliebte Riesenarschlöcher. Don Felder versucht Mitleid zu erhaschen, ist am Ende aber auch nicht besser als seine Ex-Bosse. Joe Walsh hingegen, gezeichnet von den Eskapaden der 70s und 80s, zeigt sich zufrieden mit seinem Angestelltendasein. Lediglich Bernie Leadon und Randy Meisner scheinen das Hotel California halbwegs unbeschadet verlassen zu haben.

    Lieblingsmoment: Walsh bei der Rock & Roll Hall of Fame Zeremonie.

    Charming suit, Joe.

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    Kein Rush, keine Hurry, nur Intimacy
    #11836547  | PERMALINK

    mozza
    Captain Fantastic

    Registriert seit: 26.06.2006

    Beiträge: 72,494

    shanks Man ahnte bzw. wusste es zwar vorher schon, aber spätestens ab der Reunion outen sich Frey und Henley endgültig als selbstverliebte Riesenarschlöcher.

    Und worin manifestiert sich das genau?

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    young, hot, sophisticated bitches with an attitude
    #11836881  | PERMALINK

    latho
    No pretty face

    Registriert seit: 04.05.2003

    Beiträge: 34,966

    shanks History of The Eagles Toll gemacht, sehr aufschlussreich und dazu höchst unterhaltsam. Zumindest Part 1, der die Anfänge bis zum unspektakulären Split 1980 abdeckt. Teil 2 steigt dann bei der Reunion ’94 ein und gerät zur uninteressanten Autofellatio, dauert zum Glück nur eine Stunde. Die hat es aber in sich. Wir erfahren bspw. was für ein Weltklasse Schauspieler Glenn Frey doch ist und wie geil die lauen neuen Liedchen eigentlich sind, wobei die letzte Viertelstunde einem Werbefilm für „Long Road out of Eden“, damals auch schon 6 Jahre alt, gleicht. Man ahnte bzw. wusste es zwar vorher schon, aber spätestens ab der Reunion outen sich Frey und Henley endgültig als selbstverliebte Riesenarschlöcher. Don Felder versucht Mitleid zu erhaschen, ist am Ende aber auch nicht besser als seine Ex-Bosse. Joe Walsh hingegen, gezeichnet von den Eskapaden der 70s und 80s, zeigt sich zufrieden mit seinem Angestelltendasein. Lediglich Bernie Leadon und Randy Meisner scheinen das Hotel California halbwegs unbeschadet verlassen zu haben. Lieblingsmoment: Walsh bei der Rock & Roll Hall of Fame Zeremonie. Charming suit, Joe.

     
    Ha! Die gucke ich auch gerade (war zu lang für eine Session). Leider die Arte-Version mit deutschem Drüber-Gequatsche. Und ja, Teil 1 ist aufschlussreich. Meisner hatte ja auch seine Probleme (und seine Minderwertigkeitskomplexe sind angesichts von Egos wie Frey und Henley natürlich tödlich), aber ich dachte immer: wer Randy Meisner aus einer Band schmeißt, der tritt auch Hundewelpen.
    Und ja, Felder und auch Leadon kommen ebenfalls nicht besonders sympathisch rüber.
    Mein Highlight in Teil 2: Frey sagt, dass ihm vor der Neuvereinigung ganz klar wurde, dass ihm und Henley wesentlich mehr Geld zustehen. Ist ja auch einfach: Felder braucht Geld, Schmidt auch (und ist sowieso mellow und glücklich, dass er nicht mehr für hair metal bands spielen muss) und Walsh fügt sich, nachdem er, sowieso nicht von einem hohen Niveau kommend, sich dumm gesoffen hat.
    Über die Eagles lästern ist einfach, aber dann ist da eben noch die vor allem anfangs tolle Musik.

    zuletzt geändert von latho

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    If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.
    #11836915  | PERMALINK

    wa
    The Horst of all Horsts

    Registriert seit: 18.06.2003

    Beiträge: 23,897

    Ziemlich schäbig ist, wie Henley und Frey versuchen, den Anteil von Felder an „Hotel California“ klein zu reden.

    Vonbdiesen selbstventlarvenden Momenten gibt es einige, was nicht wenig zum Unterhaltungswert der Doku beiträgt.

    --

    What's a sweetheart like me doing in a dump like this?
    #11838543  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 8,132

    Im Spotify-Podcast „Und dann kam Punk“ unterhielten sie sich über eine in der Schweiz legendäre Jugendsendung über Hardcore und Punk … die 1992 im Schweizer Fernsehen lief. Darin haben nicht nur Fugazi, Profax und Minor Threat einen Auftritt, die Teilnehmer diskutieren auch über Straight Edge, DIY und den Non-Profit-Gedanken in der Szene. Ich hab versucht, die Sendung in der Tube zu schauen, jedoch macht es mir das Schwyzerdütsch unmöglich, die Leute zu verstehen. Schade, dass die archivierte Sendung bislang nicht auf Hochdeutsch untertitelt wurde.

    zuletzt geändert von ford-prefect

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    I don't let my kids watch the orchestra ... there's too much sax and violins
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